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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

6.931 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 10:17
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:Die Kanzel ist offensichtlich über eine äußere Treppe erreichbar und braucht einen (oder den?) Schlüssel.
Dann fehlt aber immer noch eine Tür, durch die man auf die Kanzel kommt.
Zitat von BigMäcBigMäc schrieb:Das "Ding" steht ja hinter dem Taufbecken und hat einen relativ hohen Sockel. Eventuell diente es früher einer (stehenden) Ganzkörpertaufe für Erwachsene?
Es scheint mir auf alle Fälle in direktem Zusammenhang mit der Positionierung des Taufbeckens und somit mit dem Thema Taufe zu stehen.
Scheint ein Aufsatz für das Taufbecken zu sein. Wahrscheinlich wurden Täuflinge früher in dem "Kasten" mit Weihwasser übergossen.
Für eine Stehendtaufe für Erwachsene ist der Kasten nicht hoch genug. Der Aufsatz scheint auf diesem gemauerten Sockel platziert worden zu sein, weil er so wie ursprünglich genutzt nicht mehr verwendet wird.

Hier ein Foto eines ähnlichen Aufsatzes:


taufbeckenmitaufsatzOriginal anzeigen (0,2 MB)

https://www.kroatien-lexikon.de/Datei:Kirche_Poljica_2010_09_._19._006.jpg


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 11:24
Zitat von dystrondystron schrieb:Oder aber: Das Motiv für das Ablegen des Schädels könnte auch Lust daran sein, den Fortgang des Falls und seiner Ermittlungen zu dirigieren. Muss nicht zwingend der Angst vor Entdeckung geschuldet sein. Falls es keine innerfamiliäre Tat ist, sondern der Täter einfach aufgrund irgendwelche psychologischer Defekte das Bedürfnis hatte, ein Kind in seine Kontrollezu bringen und sich mit Emil unverhofft die Gelegenheit bot und er ihn am Ende getötet haben sollte, könnte ihm ein Katz-und-Maus-Spiel Genuss im Anschluss bereiten
Genau dieser These schließe ich mich an. Ich hatte das zuvor auch schon mehrfach gesagt, aber nicht so trefflich beschrieben.
Zitat von PrincessyPrincessy schrieb:Derjenige, der den Leichnam demnach mehrmals an einen anderen Ort verlagerte, war auch definitiv nicht zart besaitet. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie man es mental schaffen kann, eine Leiche mehrmals umzulagern. Puuuhhhh…
Zitat von PrincessyPrincessy schrieb:Das mehrmalige umlagern spricht eigentlich nur für eine nahestehende Person
Warum sollte das für eine nahestehende Person sprechen?

Ausgehend von einem Gelegenheitstäter oder sagen wir mal Tourist in der Region ist doch folgender Ablauf durchaus denkbar:

Emile befindet sich am Brunnen, spielt am Wasser. Der Täter hat sein Auto hinter den Hasenställen geparkt, hält am Brunnen um bei der Hitze ebenfalls Wasser abzugreifen (Supermärkte waren ja vielleicht eher rar oder Wasservorrat erschöpft).

Er packt Emile ins Auto und nimmt ihn mit in ein gemietetes Feriendomizil. Emile kann, muss da aber noch nicht direkt tot gewesen sein. Emile ist mit 90 cm nicht so groß, dass er nicht in einen Koffer oder große Reisetasche passen würde. Aber auch ein bloßer Kofferraum würde bei der Hitze ja schnell zum Tod führen (steriler Raum, kein Biotop).

Dann fährt er weiter, verbringt den toten Jungen irgendwo auf seiner Reise ins Freie, legt ihn ab (Biotop 1).

Im Frühjahr danach kehrt er zurück (oder auch früher), nimmt die verbleibenden Knochen und legt sie in Haut Vernet mit der Kleidung ab (Biotop 2).

Das würde zu einem von @dystron beschriebenen Persönlichkeitsprofil passen. Aber tatsächlich wäre auch Nekrophilie denkbar. Die Kleidung könnte während dieser ganzen Zeit sogar im Besitz des Täters gewesen sein. Ich erinnere mich an die Aussage eines XY-Falls, wo ein Täter angab, testen zu wollen, wie sich eine Leiche verhält (zerfällt), wenn man sie begräbt. Wenn wir es hier mit jemandem zu tun hätten, der sowas auch testen möchte (vielleicht weil er weitere Taten plant oder schon begangen hat), wäre diese Umverlagerung Bestandteil seines "Experiments".

In Bezug auf den Kieferbruch stellt sich mir die Frage, ob sowas auch passieren kann, wenn man Emiles Körper versucht hat, mit Gewalt irgendwo reinzupressen und einen Deckel zuzumachen, z.B. Kofferraum. Oder ob ein eingesperrter Emile versucht haben könnte aus einem Autofenster zu klettern und die Mechanik des Fensterhebers ausgelöst wurde und sein Kopf dazwischen war.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 12:12
Entscheidung der V.'s nach Ende des Gewahrsams: Rückzug an einen geheimen Ort.

Eigene Übersetzung:
Eine Woche nach ihrer Entlassung in die Freiheit haben die Großeltern von Émile (...) entschieden, sich mit ihren Nächsten an einem geheimen Ort zusammen zu finden. Ziel ist der Rückzug und Schutz vor dem medialen Druck, der die Affäre seit ihren Anfängen umfasst.

"Ich habe ihnen gesagt, für einige Zeit alles zu kappen, sich vor allem zu entfernen von allem, was in den Medien gesagt oder geschrieben werden kann und sich umeinander zu kümmern", erklärt Me Colombani, die Anwältin des Großvaters, bei einem Gespräch mit La Provence. (...) der Großvater, hat das Etikette des idealen Schuldigen".
(...)
"Das ist eine verletzte, aber keine entzweite Familie", bestätigt Me Pinelli [Anwalt der Großmutter, eigene Anmerkung].
Publié le 04/04/2025 à 13:00 , mis à jour à 15:06
(...)
Une semaine après leur remise en liberté, les grands-parents du petit Émile, (...), ont choisi de se retrouver avec leurs proches dans un lieu tenu secret. L’objectif est de prendre du recul et se préserver de la pression médiatique qui entoure l’affaire depuis ses débuts.

"Je leur ai dit de tout couper pendant quelque temps, de surtout s’éloigner de tout ce qui peut être dit ou écrit dans les médias et de prendre soin les uns des autres", explique Me Colombani, avocate du grand-père, lors d’un entretien auprès de La Provence. (...) le grand-père, a l’étiquette du coupable idéal".
(...)
"C’est une famille blessée, mais qui n’est pas désunie", affirme Me Pinelli.
Quelle: https://www.ladepeche.fr/2025/04/04/mort-demile-letiquette-du-coupable-ideal-pourquoi-les-grands-parents-sont-partis-loin-du-haut-vernet-et-de-la-bouilladisse-12615432.php


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 22:08
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Eine Woche nach ihrer Entlassung in die Freiheit haben die Großeltern von Émile (...) entschieden, sich mit ihren Nächsten an einem geheimen Ort zusammen zu finden. Ziel ist der Rückzug und Schutz vor dem medialen Druck, der die Affäre seit ihren Anfängen umfasst.

"Ich habe ihnen gesagt, für einige Zeit alles zu kappen, sich vor allem zu entfernen von allem, was in den Medien gesagt oder geschrieben werden kann und sich umeinander zu kümmern", erklärt Me Colombani, die Anwältin des Großvaters, bei einem Gespräch mit La Provence.
Das ist absolut nachvollziehbar und der beste Rat, den man der Familie geben konnte. Ich hoffe sie werden nicht aufgespürt und können einigermaßen zur Ruhe kommen.
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:"Das ist eine verletzte, aber keine entzweite Familie", bestätigt Me Pinelli [Anwalt der Großmutter, eigene Anmerkung].
Ich persönlich finde es schrecklich was die durchmachen, die verlieren ihren Enkel auf die grausamste Art und Weise und werden ohne Rücksichtnahme (Unschuldsvermutung) von der Presse zerrupft.
Wenn man den Fall objektiv betrachtet, und das muss man, dann sind hier Großeltern, die ihrer Tochter anboten, deren Sohn mit ins Ferienhaus zu nehmen, die ihrem Enkel einen Urlaub mit Spaß und Abwechslung zum Alltag bieten wollten. Und bereits am 1. Tag noch bevor man überhaupt richtig was unternehmen konnte, verschwand der Kleine.

Ich mag und kann mir gar nicht vorstellen was für Vorwürfe sich die Großeltern und in erster Linie der Großvater macht.
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:(...) der Großvater, hat das Etikette des idealen Schuldigen".
Das finde ich äußerst gewagt, er ist tatverdächtig, nicht mehr und nicht weniger. Der Fairnesshalber muss man auch erwähnen, dass es bei dem Vernehmungsmarathon während des Gewahrsams bei dem auch drei weitere Familienmitglieder getrennt voneinander befragt wurden, am Ende nicht einmal für den Ermittlungsrichter gereicht hatte!


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 23:48
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Er hat vor einigen Jahrzehnten halt in Riaumont gearbeitet. Nichtsdestotrotz half er vor ca. 10 Jahren beim Prozeß, wo er übrigens nicht Angeklagter war, sondern als Zeuge auftrat und dadurch für etwas Gerechtigkeit sorgte.
War er geladener Zeuge, oder vorgeladen?
Was hat er ausgesagt?
Haben Vorwürfe an ihn im anderen Verfahren mangels Beweise, nicht zur Verurteilung geführt?
Was weißt Du über die Punkte?
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Bei zehn Kindern bedarf es möglicherweise auch Regeln und Autorität.
Die erste Regel, die zu 10 Kindern führt ist, dass die Sekte nicht verhüten darf.
Zitat von margarethamargaretha schrieb:CharliesEngel schrieb:
(...) der Großvater, hat das Etikette des idealen Schuldigen".
Das finde ich äußerst gewagt, er ist tatverdächtig, nicht mehr und nicht weniger. Der Fairnesshalber muss man auch erwähnen, dass es bei dem Vernehmungsmarathon während des Gewahrsams bei dem auch drei weitere Familienmitglieder getrennt voneinander befragt wurden, am Ende nicht einmal für den Ermittlungsrichter gereicht hatte!
[/quote]
Da gehe ich d'accord mit @CharliesEnge. Von mehr als tatverdächtig habe ich von ihm nichts gelesen.
Für eine Relativierung von erheblichen Gewaltpotential des P.V. gegenüber Kinder reicht es aber auch nicht.
Zitat von BigMäcBigMäc schrieb:Warum philosophierst Du darüber, Menschen im Ort könnten solche Angst vor PV. gehabt haben, dass sie Grund dafür sahen, eine Aussage 2 Jahre hinterherzuschicken?
Kann auch Angst davor sein, dass eine einzelne Aussage als alleinige Beweisführung stehen bleibt, mit unsicherem Ausgang. Nach einer Verhaftung dann mutiger, seinen Verdacht/Indiz öffentlich zu machen.
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb:Was weiß ich!? Und auf dieses NoveauDetective gebe ich nichts. Das ist Yellow Press für Kriminalfälle. Die schreiben auch viel, wenn der Tag lang ist. Seriöse Presse ist was anderes.
Zitat von MisetraMisetra schrieb:Le Nouveau Détective befragt in der Regel Menschen vor Ort, manchmal findet das Magazin schon etwas Interessantes heraus, aber manchmal sind es auch einfach nur falsche Gerüchte, die dann hinterher wieder richtiggestellt werden müssen.
Bei Le Nouveau Détective stand als einzige Quelle, dass die Jungs 2x laufen mußten, weil sie ein Werkzeug vergessen hatten.
Meine, es wäre auch die einzige Quelle, wo stand, dass P.V. am Holzhacken war.
Bin mir auch nicht sicher, ob deren Berichte alle passen.
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Emile befindet sich am Brunnen, spielt am Wasser. Der Täter hat sein Auto hinter den Hasenställen geparkt, hält am Brunnen um bei der Hitze ebenfalls Wasser abzugreifen (Supermärkte waren ja vielleicht eher rar oder Wasservorrat erschöpft).
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:In Bezug auf den Kieferbruch stellt sich mir die Frage, ob sowas auch passieren kann, wenn man Emiles Körper versucht hat, mit Gewalt irgendwo reinzupressen und einen Deckel zuzumachen, z.B. Kofferraum. Oder ob ein eingesperrter Emile versucht haben könnte aus einem Autofenster zu klettern und die Mechanik des Fensterhebers ausgelöst wurde und sein Kopf dazwischen war.
In dem Beitrag sind ja nur eigene Phantasien drin, ohne sich wenigstens in einem Detail auf bekannte Umstände zu stützen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 23:48
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb am 31.03.2025:Hier beantwortet Damien Delseny aktuell div. Fragen zum WER WO WIE WANN. Fragen und Antworten sind im Artikel aufgeführt; zu umfangreich, um das hier einzufügen, muß man sich halt durch den Übersetzer laufen lassen.

Damien Delseny, Leiter des Polizei- und Justizdepartements, beantwortet an diesem Montag, 31. März, ab 12 Uhr alle Ihre Fragen.
Danke!

https://t1p.de/ljzko Übersetzung (Google) auf deutsch.


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