JamesRockford schrieb:Die Zeitung kommt zu dem Schluss, dass damit das Szenario einer unvorhergesehenen Straftat mit anschließender notfallmäßiger Vertuschung skizziert werden könnte. Der „Mörder“ tötet Émile, versteckt in Panik seinen Körper in der Nähe und bringt ihn dann an einen sicheren Ort, viele Monate später schließlich auf einem Waldweg los. Es bleibt abzuwarten, wer.
Es wirkt, als ob sich der Verberger Mühe um die Leiche gegeben hatte. Selbst eine Planung bzgl einer langfristigen Ablagemöglichkeit könnte möglich gewesen sein, denke ich.
Es steht ja nach wie vor die Frage im Raum, warum die Leiche nicht einfach vergraben wurde?
In Bas-Vernet waren zum Zeitpunkt des Verschwindens 3 Mitglieder der Familie, die zur Zeit der Mise en Situation auch gerade deshalb nicht anwesend waren, richtig?
jeandArc schrieb:Nach unseren Informationen befinden sich unter den 17 Personen, die ihren Tagesablauf vom Tag des Verschwindens von Émile nachgespielt haben, fünf Familienmitglieder des Jungen, die zum Zeitpunkt seines Verschwindens im Haus waren, drei Familienmitglieder, die an diesem Tag durch das Haus gingen, aber zum Zeitpunkt des Verschwindens in Bas Vernet waren, die beiden Eltern von Émile, zwei Augenzeugen und fünf weitere Nachbarn.
Zur Straße dort und der Möglichkeit zum Verkehrsunfall noch folgender Beitrag von
@CorvusCorax (gut, dass Du darauf mal Bezug genommen hattest)..
Aber auch das Verkehrsunfallszenario scheitert hier (in diesem Beitrag) an der Spur am Brunnen.
CorvusCorax schrieb:Kommt halt darauf an, wie man überfahren auslegt. Wenn du eine Person mit den Reifen überrollst, wird das wohl Spuren hinterlassen.
Läuft dir ein Kind plötzlich vors Fahrzeug, reicht wahrscheinlich schon ein touchieren, dass es zu Tode kommt. Gerade bei einem hohen Bock mit großer Bodenfreiheit würde man wahrscheinlich ein Kind in Kopfhöhe treffen.
Im Haut Vernet gilt Tempo 30, die Straßen sind so schmal, dass nicht mal gleichzeitig zwei Fahrzeuge durchpassen. Es bleibt ja noch die Strecke ab Gründreieck runter nach Bas Vernet. Aber dann müsste Emile sich auch dorthin bewegt haben und dem widerspricht der Spurabbruch am Wassertrog.
Aber möglicherweise doch ein Unfall am Brunnen?