Mord an Frauke Liebs
gestern um 13:42Ich finde deinen Beitrag sehr gelungen, das sind wirklich Aspekte, über die ich zum Teil noch nicht so viel nachgedacht habe.Kuno426 schrieb:Um Fraukes Umfeld zu beruhigen, hätte man ja an mehrere Personen eine kurze sms schicken können. So aber wurde der Mitbewohner als "Vermittler" benutzt und eingebunden, obwohl er - nicht verwandt und teilweise nicht vor Ort - am wenigsten beeinflussen konnte!
Die Beruhigung des Umfeldes wurde sofort zunichte gemacht, wenn Fraukes Handy wieder nicht erreichbar war.
Hierzu habe ich allerdings schon einen Gedanken: Wenn der Täter Frauke "nicht sehr gut" kennt, dann kann es ja durchaus sein, dass er fragt, wer nach ihr suchen würde - und sie antwortete, ob aus Strategie, oder einfach so, "ihr Mitbewohner" oder etwas ähnliches. Dafür spricht für mich, dass sie ihn mit "Christos" anspricht - was sie ja sonst wohl nicht gemacht haben soll. Sie wusste, das kommt ihm sofort komisch vor - vielleicht hatte sie die Hoffnung, dass sie ihm am ehesten Hinweise geben kann, vielleicht, weil sie dachte, dass er etwas hilfreiches wüsste (was er aber nicht tat, oder nie die Verbindung herstellen konnte), oder, weil sie dachte, dass andere Bezugspersonen vielleicht nicht direkt so alamiert wären (man denke hier an ihren Bruder, ganz vorwurfsfrei) oder sie es anderen Bezugspersonen nicht zumuten wollte.
Eventuell kannte der Täter Chris auch als "ihren Freund" entweder, weil sie ihn so bezeichnet hat, oder, weil er tatsächlich aus dem weiteren Umfeld kam, und nicht von der Trennung wusste.