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Der Yogtze-Fall

15.422 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Auto, Ungelöst ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Yogtze-Fall

Der Yogtze-Fall

gestern um 21:29
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb:In dem Artikel wird erklärt, wie der Fall nach 40 Jahren gelöst werden konnte und warum die neuen Gutachten glaubwürdig sind.
Sehr informativ.
Aufprallgeschwindigkeit 60-80 km/h.
Stoll könnte aus Wagen geschleudert worden sein und sich dann auf den Beifahrersitz geschleppt haben.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 21:41
Zitat von ErnstHellfritzErnstHellfritz schrieb:In dem Artikel wird erklärt, wie der Fall nach 40 Jahren gelöst werden konnte und warum die neuen Gutachten glaubwürdig sind.
Die neuen Gutachten sind nicht glaubwürdig. Alleine schon aus dem Grund, dass die Gutachter heute viel weniger Material haben als damals.
Stolls Leiche wurde leider beerdigt, man kann also höchstens Knochen untersuchen (was man auch nicht gemacht hat) und Bilder anschauen (was natürlich nicht so viel bringt als die Verletzungen mit eigenen Augen zu betrachten).
Noch dazu haben die heutigen Ermittler von den Autos, wie sie damals waren und allgemein den Bedingungen dort viel weniger Ahnung als die jener Zeit.

Was die DNA-Spuren betrifft: Es wurde in den 80ern natürlich nicht danach gesucht. Stattdessen haben Rettungskräfte, Polizisten, Gutachter usw eventuell vorhandene Spuren kontaminiert.
Es wurde in dieser Diskussion ja erwähnt, dass eben kein fremdes Blut gefunden wurde.
Dass man sich an mehreren Stellen sehr missverständlich ausgedrückt hat, beweist eigentlich nur die Inkompetenz der Polizei.
Zitat von StreuselStreusel schrieb:Stoll könnte aus Wagen geschleudert worden sein und sich dann auf den Beifahrersitz geschleppt haben.
Nichts hat darauf hingewiesen, ganz im Gegenteil. Die Verletzungen sprechen eine eindeutige Sprache. Stoll wurde eben überrollt, schon gar nicht aus dem Auto geschleudert.
Dies hätte, besonders beim Aufprall gegen einen Baum, schwerste Kopf- und Gesichtsverletzungen ergeben, von denen nicht berichtet wurde. Es wäre ihm kaum möglich gewesen, mit derartigen Verletzungen durch die Botanik zu wandeln und Details über den Tathergang zu schildern. Der fast abgetrennte Arm kann sehr gut dadurch erklärt werden, dass Stoll überrollt wurde und der Arm sich irgendwo unten beim Auto verfangen hat und mitgerissen wurde. Die inneren Verletzungen, an denen Stoll vermutlich verblutet ist, passen auch dazu.

Übrigens ist es auch sehr interessant, dass auf einmal behauptet wird, Stoll wäre in einem Krankenhaus gestorben. Bis jetzt hieß es, er starb auf dem Weg - was auch mehr Sinn ergibt, besonders in der damaligen Zeit. (Da fällt mir ein, gibt es eigentlich Aussagen von Rettungskräften? Damals hat man vermutlich einen NAW oder einen Krankenwagen geschickt, falls tatsächlich ein Notarzt dabei war, wäre auch seine Meinung interessant - gerade ein Notarzt aus der Zeit der fiesen Verkehrsunfälle könnte sicher einiges über den Hergang der Verletzungen erahnen)


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Der Yogtze-Fall

gestern um 21:48
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:Die neuen Gutachten sind nicht glaubwürdig. Alleine schon aus dem Grund, dass die Gutachter heute viel weniger Material haben als damals.
Wie kann man so etwas behauptenohne überhaupt je eines der Gutachten gesehen zu haben.
Da disqualifiziert man sich ja selbst.

Es gibt 2 neue Gutachten
Rate mal warum?


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Der Yogtze-Fall

gestern um 21:58
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:Bis jetzt hieß es, er starb auf dem Weg - was auch mehr Sinn ergibt, besonders in der damaligen Zeit
Das kann man so nicht sagen. Es ist richtig, dass im xy-Bericht die Rede davon war, dass er im Krankenwagen verstarb. Allerdings war im - ich glaube - Stern-Bericht die Rede davon, dass er im Krankenhaus verstarb und es wurde sogar eine Uhrzeit angegeben. Diese konnte eigentlich nur aus den Ermittlungsakten stammen. Es ist also schon jahrelang bekannt, dass G. S. im Krankenhazs verstarb.
Zitat von StreuselStreusel schrieb am 22.02.2023:Und verstorben ist er im Krankenhaus nach einiger Zeit.
Ich habe keine Lust über den fast abgerissenen Arm zu diskutieren. Das ist eine unbelegte Behauptung. Aber Sterbeort und Zeitpunkt des Todes kann man gut eingrenzen.
https://docplayer.org/208886937-Es-ist-immer-noch-1984-in-der-tatort-auto-neue-serie-teil-10-das-yogtze-raetsel-letzte-ausfahrt-hagen-sued.html

Kurz darauf, um 4.40 Uhr, stirbt er in einem Hagener Krankenhaus.



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Der Yogtze-Fall

gestern um 21:58
Es ist ja nicht abzustreiten, dass der damalige Gutachter eine Leiche vor sich hatte und der heutige ein paar Bilder davon. Mehr braucht man dazu ja eigentlich nicht sagen, das ist eh klar.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 22:46
Klar ist für mich lediglich, dass die (zugegebenermaßen völlig schräge) Auffindesituation von Herrn Stoll damals komplett von allen Beteiligten missinterpretiert worden ist und dazu geführt hat, dass dieser Fall über mehrere Jahrzehnte hinweg fälschlicherweise als.Mord eingestuft wurde. Diese Fehleinschätzung beeinflusste fatalerweise auch indirekt das damalige Gutachten, das sich jetzt nach 40 Jahren als nicht zutreffend und falsch erwiesen hat.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 23:00
@ImmortanJoe
Ja und das juristisch abgesichert durch ein weiteres unabhängiges Gutachten.

Ich denke der Gutachter seinerzeit hat nicht unvoreingenommen gearbeitet, sondern ergebnisorientiert, nach dem was Stoll noch angegeben hat, nämlich, das er von 4 Leuten überfahren wurde..
Nach dem Motto : Überrollt hat das Opfer angegeben.
Gut passt zu den Verletzungen.Stempel rauf fertig,Feierabend.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 23:34
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:Die Verletzungen sprechen eine eindeutige Sprache.
Und diese Meinung beruht worauf? Der Einschätzung des ursprünglichen Gutachters?

Niemand von uns hat diese Verletzungen gesehen (hoffe ich mal), noch nicht einmal als Foto. Und sofern hier kein Gerichtsmediziner unter uns ist, könnte auch niemand von uns diese fachlich beurteilen.

Wenn 2 Gutachter unabhängig voneinander mit modernen Methoden zu dem Ergebnis kommen, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat, kann man das schwerlich einfach so beiseite wischen.


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Der Yogtze-Fall

gestern um 23:41
Zitat von ZarastroZarastro schrieb:Wenn 2 Gutachter unabhängig voneinander mit modernen Methoden zu dem Ergebnis kommen, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat, kann man das schwerlich einfach so beiseite wischen.
Es war nur ein Gutachten, das auch nicht unabhängig war. Des weiteren hat das Gutachten auch nur festgestellt, dass es so gewesen sein kann.

Das erste Gutachten ist das einzige aussagekräftige, weil damals noch die Leiche vorlag. Ferndiagnosen anhand von Bildern sind eigentlich wertlos.


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Der Yogtze-Fall

um 01:44
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:das er von 4 Leuten überfahren wurde..
Nicht von vier Leuten überfahren.
ES waren vier. Nicht meine Freunde.
Ich versteh das so, dass beim überfahren vier Personen Vorort waren. Überfahren wurde er von einer Person mit einem Auto.

Wenn diese These stimmt, erachte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass Stoll selbst den Golf in die Botanik gefahren hat.
Sollte es aber trotz den schweren Verletzungen so gewesen sein, dass Stoll den Golf in die Botanik gefahren hat, Verwundert mich das auch nicht. Da reicht dann schon eine kurze Schmerz geplagte Unachtsamkeit und das Unglück nimmt seinen Lauf.


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Der Yogtze-Fall

um 01:59
Zitat von AdmiralAalAdmiralAal schrieb:Das ganze stinkt bis zum Himmel.
Aber nur in deiner Phantasie.
Zitat von IamSherlockedIamSherlocked schrieb:Dass es ein Suizid war, schließt du jetzt genau woraus?
Hieraus:
Die Behörden teilten nun mit, dass Günter S. unter Depressionen gelitten habe und sich kurz vor seinem Tod sehr wahrscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden habe, der sein auffälliges Verhalten plausibel macht.
........
Stoll drängte der alten Dame ein Gespräch auf und sagte ein „fürchterliches Ereignis“ für diese Nacht voraus.

Ist natürlich nicht sicher, dass es ein bewusster Suizid war. Aber selbst wenn nicht, kann man hier schon von einem fließenden Übergang sprechen, so wirr und schräg der zu der Zeit war.
Zitat von duvalduval schrieb:Ich gehe von sechs Personen aus die am verunfallten Fahrzeug waren, bevor die Rettungskräfte eingetroffen sind.
Die vier Männer hat es nie gegeben.


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Der Yogtze-Fall

um 02:07
Zitat von DieHappyDieHappy schrieb:Die vier Männer hat es nie gegeben.
Natürlich gab es die.
Zitat von DieHappyDieHappy schrieb:Ist natürlich nicht sicher, dass es ein bewusster Suizid war. Aber selbst wenn nicht, kann man hier schon von einem fließenden Übergang sprechen, so wirr und schräg der zu der Zeit war.
Diese Ausdrucksweise ist nicht nur extrem respektlos gegenüber Herrn Stoll und seinen Angehörigen, sie ist auch schlicht falsch. Alle seine "wirren und schrägen" Aussagen haben sich bewahrheitet.


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