Justsaying schrieb:ein tiefes Grab gebuddelt - das ist eine echte Anstrengung. Ich denke, es muss den Taetern klar gewesen sein, dass das Auffinden von Anja dadurch nur verzoegert wird
Ich denke die Täter mit Helfer wollten Anja für immer verschwinden lassen in dem Grab, spricht sie dachten das Grab und damit die Leiche wird nicht durch die zu erwartenden such Maßnahmen gefunden.
Justsaying schrieb:Anja komplett entkleidet - da kann man ein sexuelles Motiv sehen
B) die Kleidung zerschnitten - das ist doch ein sehr auffaelliges Verhalten. Gehoert das zur Phantasie des Taeters? Oder war es die schnellste Entkleidungsmoeglichkeit, gesetzt er hatte ein geeignetes Werkzeug dabei? Zerrissene Kleidung wuerde mir einleuchtender erscheinen.
Dafür suche ich auch eine Erklärung, ist mir absolut rätselhaft warum die Kleidung ausgezogen und in kleine Stücke zerschnitten wurde.
Justsaying schrieb:die Kleidung mitnehmen (und wo wurde sie gelagert? Zuhause oder sonst wo?) und dann 'austragen' - irgendwelche Muelltonnen am Wegesrand waren da doch geeigneter. Vielleicht von einem Mehrfamilienhaus.
Ja das wäre für die Täter besser gewesen.
Ich denke mit dem verstreuen der Kleidung auf dem Feld wollten sie eine falsche Fährte legen und vom eigentlichen Tatort ablegen.
Justsaying schrieb:Ich gehe davon aus, dass das Grab in jedem Fall zeitnah gefunden worden waere.
Wenn nicht die Meldung von Nachbar eingegangen waere, haette die Polizei nochmal gruendlich in der Ecke geschaut
Das ist halt die Frage wie gründlich sie noch in diese Ecke gesucht hätten, bis dahin hatten sie nur ein paar Blutspritzer an der Treppe zum Weinberg und damals gab es noch keine DNA um einbandfrei nachzuweisen dass das Blut von Anja stammt.
Die Hundeführer mit denen ich über den Fall gesprochen habe sind sich auch nicht einig ob der Leichnam jetzt ohne konkreten Hinweis von den Hunden erkannt worden wäre bei einer gründlichen Nachsuche.
Justsaying schrieb:Anjas Eltern haetten moeglicherweise noch selbst am spaeten Abend nach ihr suchen koennen, ggf. mit Freunden, oder noch in der Nacht Alarm bei der Polizei schlagen koennen.
Und dann haetten die Taeter da gestanden, mit dem Spaten in der Hand.
Die Eltern haben nachts nach Anja gesucht, und bei der Polizei angerufen.
Wenn die Täter schmiere stehen und der Vater im Garten gräbt, sind eventuell vorbei kommende Personen meiner Meinung nach rechzeitig zu erkennen.
quaerere1 schrieb:JestersTear schrieb:
Wenn Anjas Leiche nicht zufällig gefunden worden wäre, wäre sie heute noch ein
"Vermißtenfall"
da begehst du einen Denkfehler, denn sie haben das Blut an der Treppe im Weinberg nicht weggemacht.
Nein
@JestersTear begeht hier keinen Denkfehler.
Sie haben damals ein paar Blutspritzer an der Treppe gefunden und nicht eine große Blutlache die auf einem Mord hingedeutet hat.
Damals gab es noch keine DNA um nachzuweisen das es das Blut von Anja ist, die Blutspritzer konnten also von allen möglichen Leute stammen.
Die Blutspritzer an der Treppe waren verdächtig mehr aber auch nicht.
quaerere1 schrieb:Wir sind uns doch einig darüber , das Anja wahrscheinlich von Jemanden aus oder um den Muckensturm umgebracht wurde, oder zumindest jemanden der Bezug dahin hatte, auch das Anja ihn oder sie kannte.
So etwas in der Art vermute ich auch .
curt schrieb:Die Täter hatten wahrscheinlich kein Fahrzeug zur Verfügung, sonst hätten sie den Leichnam woanders hingebracht, also muste der Leichnam erstmal schnell verschwinden
Die zerschnitten Kleider von Anja sollen aber noch in der Nacht von einem Fahrenden Auto auf dem Feld verteilt worden sein, wie die Polizei darauf kommt weiß ich nicht wurde aber so berichtet.
Die Täter oder zumindest der Helfer müssen demnach Zugriff auf ein Auto gehabt haben.
Justsaying schrieb:Der Weg sieht fuer mich jetzt nicht so unheimlich aus.
Oder ist es bekannt, dass da komische Leute waren?
Aber dann waere ich da auch tagsueber nur ungern allein unterwegs.
Das war damals ein gut bürgerliches Viertel mit gehoben Einkommen.
Da haben sich in der ganzen Gegend keine komischen Leute aufgehalten nicht am Tag und auch nicht in der Nacht in und um den Weinberg.
aliM. schrieb:Aber im eigenen Garten in unmittelbarer Nähe zu einem Tatort? Da muss man vom eigenen Versteck schon SEHR überzeugt sein. Dazu passend die Frage: ist es eigentlich
normal , dass die Spürhunde da nicht angeschlagen hatten
Wenn die Hunde zügig das Gelände abgesucht haben können sie eine 1 Meter Tief vergrabene Leiche kaum erkennen.
Mit den Hundeführern mit denen ich bekannt bin sind sich uneinig ob die Leiche bei einer gründlichen Nachsuche erkannt worden wäre.
Es kommt darauf an wie der Boden beschaffen ist , wie die Erde verdichtet wurde, aufs Wetter, auf die Umgebung der Grabstelle, auf die Tagesform des Hundes usw .
Kein Führer der Hunde ist sich sicher das die Leiche auf jeden Fall von den Hunden erkannt worden wäre.