OnkelEde schrieb:Diesen Punkt finde ich allerdings sehr bemerkenswert: damit dürfte es sich um den einzigen Gebrauchtwagen der Weltgeschichte handeln, in dem keine Fremd-DNA gefunden
duval schrieb:Man spricht hier von Fremd DNA die nicht gefunden wurde, mit Sicherheit haben die DNA von seiner Ehefrau, Tochter gefunden, allerdings keine DNA von Fremden, deswegen schließen die Ermittler es aus das Unbekannte sich im Auto aufgehalten haben, das widerlegt zumindest Stoll seine Aussage gegenüber den LKW Fahrern.
Ich muss einwerfen, das es 1984 noch gar keine DNA Analysen gab. Das war schlichtweg ein Fremdwort und SiFi.
Selbst 10 Jahre später,brauchte man noch wesentlich mehr Material um brauchbare DNA zu extrahieren.
Demzufolge hat bei dem Unfall auch keiner darauf geachtet DNA Spuren zu vermeiden.
Es wird eine Menge Fremd DNA im Wagen gewesen sein, nur das konnte nicht untersucht werden, weil es eben noch gar keine DNA Untersuchungen gab
Auch in den 90er wurde überhaupt noch nicht in Betracht gezogen bei einem Unfall solche Spuren zu sichern.
Das man z.B. DNA aus einem Haar ohne Haarwurzel ermitteln konnte, war dann noch. 10 Jahre später.
Das einzig Mögliche wäre, das man aufgehobene Asservate, an denen sich Blut o.Ä. was dem akuten Unfallgeschehen zuzuordnen ist heutzutage noch untersucht hat.
Und wäre da Fremd DNA gefunden worden, wäre der Fall nicht abgeschlossen worden
Andererseits hätte man z.B. Blut am Lenkrad gefunden, was Stoll zuzuordnen ist, wäre das ein Beweis, das er gefahren ist.
Aber,da man sich der Bedeutung solcher Spuren erst Jahrzehnte später klar war, denke ich, man hat nichts aufgehoben.