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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

14.983 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Birgit A. aus Lohmar

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 11:35
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Aber ich glaube nicht, dass das hier der Fall ist. In oben verlinkten Artikel vom SWR steht doch, dass die Akte noch offen ist und nur nicht mehr ermittelt wird, weil es keine aktuellen, bisher noch nicht zu Ende verfolgten Hinweise gibt. Würde denn so eine Schließen der Ermittlungen wegen dem Versterben eines Haupttatverdächtigen nicht anders öffentlich kommentiert?
Ich bin nicht Jurist, aber es könnte dann ein juristisches Nachspiel geben. Faktisch muss die Akte in dieser Form offen bleiben, weil der Beweis / ein Geständnis fehlt. Ich denke das ist rein formal. Wie sollte man es anders öffentlich darlegen ?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 11:36
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Wie sollte man es anders öffentlich darlegen ?
Ich hätte gedacht, dass man dann, wenn so eine Interview-Anfrage wie der SWR sie offenbar an die zuständige Polizeistelle gestellt hat kommt, sagt, dass man dazu keinen Kommentar abgibt. Einfach, weil die Polizei dann kein Interesse hat, dass viel Aufmerksamkeit auf den Fall gelenkt wird.

Nehmen wir mal an, es meldet sich jetzt ein Zeuge, der sagt, am Tag des Verschwindens die Frau in einem Auto gesehen hat und der Auto und Fahrer gut beschreiben kann. Und das stimmt mit den Daten überein, die zu dem verstorbenen Verdächtigen passen. Dann wird die Polizei doch trotzdem ermitteln, ob das stimmen kann, ob andere das auch gesehen haben etc.? Oder sagt sie: "Danke für den Hinweis, aber da sind uns leider die Hände gebunden!" ?
(Also natürlich sagt sie das nicht zu dem Zeugen, der erfährt das ja nicht, aber intern.)


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 11:39
Ich denke wirklich, das ist schwierig. Es bleibt immer Interpretation. Öffentlich wurden auch nie Personen ausgeschlossen. Diese Fall wurde von Beginn an meiner Meinung nach sehr sonderbar und vorsichtig behandelt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 12:13
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Faktisch muss die Akte in dieser Form offen bleiben, weil der Beweis / ein Geständnis fehlt. Ich denke das ist rein formal. Wie sollte man es anders öffentlich darlegen ?
Sehe ich auch so. Ich denke die Ermittler haben eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was vorgefallen ist, konnten es aber letztendlich nicht beweisen. Da es auch keine noch offenen Hinweise auf alternative Szenarien gibt, wird wohl nicht mehr aktiv ermittelt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 12:26
Zitat von Enterprise1701Enterprise1701 schrieb:Diese Fall wurde von Beginn an meiner Meinung nach sehr sonderbar und vorsichtig behandelt.
Sagen wir einmal so, der Fall erscheint aus der Sicht der Öffentlichkeit in dem Sinne etwas eindimensional, als man über die Hintergründe mWn nur aus dem Fahndungsaufruf der SOKO Hahn und journalistisch, soweit nicht die Verlautbarungen der Polizei mehr oder weniger wortgetreu wiedergegeben werden, nur über den Stern bzw. später Stern Crime ("Und plötzlich ist eine Frau weg") und aus dem Sat1-Gold-Beitrag von Lydia Benecke erfährt.

Zu anderen Fällen, die von der Konstellation "Ehefrau/Mutter verschwindet aus ihrem Lebensbereich" her ähnlich angelegt sind, bestehen aus meiner Sicht zwei Unterschiede:

  1. Das Opfer wurde nicht in der Nähe des Wohnortes zuletzt gesehen, sondern am weit entfernten Arbeitsplatz.
  2. Eine Zuspitzung der Fahndung auf den (Ehe-) Partner, mit Haussuchung, Beschlagnahmung des Pkw usw. scheint nicht stattgefunden zu haben.

Infolge dessen rückte das familiäre und verwandtschaftliche Umfeld nicht so sehr in den Fokus, sah niemand aus diesem Kreis sich veranlasst, die Nähe von Sensationsmedien zu suchen.

Journalisten ließen die Angehörigen wohl in Ruhe, da sie nicht unter Verdacht standen.

Im Fall Petra Schetters etwa haben wir die Homestory des verzweifelten Ehemannes mit dem gemeinsamen Hochzeitsbild vor Augen. Dieses Bild des freundlichen älteren Herrn, der seine geliebte Frau vermisst - das vergisst man nicht so schnell. Das Umfeld von Frau A. ist uns dagegen so gut wie unbekannt.

Der Fall Ameis hatte sein Momentum nach dem Fund der sterblichen Überreste. Ob, und wie, die Polizei es genutzt hat, darüber können wir nur rätseln.

Eine offizielle Mitteilung dazu gab es mMn nicht.


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