XluX schrieb:Mir ging es vor allem um die lange Mauer und den rel. kleinen Durchbruch.
Auf Deinem Foto bist Du sehr nah an dem Mauerdurchbruch gestanden. ST ist aber in der Mitte des (komplett vollen) Festhallenparkplatzes in westliche Richtung gelaufen, ohne stehenzubleiben (er wurde dabei von zwei Zeugen gesehen). Der eine Zeuge stand mit dem Auto genau vor dem Mauerdurchbruch zu der Zeit, als ST dort lief, und zwar ein paar Minuten lang, und hat auf seine Freundin gewartet. Er hätte merken müssen, wenn ST (aus mind. 30 m Entfernung) den Eiskeller-Eingang beobachtet.
Ich habe mich nur gegen Deine gezielte Irreführung gewehrt.
Mit dem Foto und dem erläuternden Text wolltest Du suggerieren, dass es für Sebastian T. praktisch „unmöglich“ war, durch den Mauerdurchlass den Eingangsbereich des Eiskellers zu beobachten und eventuell auch Hanna zu sehen.
XluX schrieb:Übrigens sieht man darauf auch recht gut, dass es für ST fast unmöglich war, H im Vorbeilaufen durch den Mauerdurchbruch zu sehen (er wurde ja nirgends stehend gesehen).
Tatsächlich bot der Durchbruch eine hervorragende Möglichkeit, aus der Nähe, aber gleichwohl verdeckt das Geschehen am Eiskeller in den Blick zu nehmen.
Ob Sebastian T. von dieser M ö g l i c h k e i t Gebrauch gemacht hat, wissen wir nicht. Aber es ist unredlich, diese Möglichkeit rundweg in Abrede zu stellen.
Es mag sein, dass ihn niemand an dieser Stelle hat stehen sehen. Neu ist für mich aber Deine Behauptung, wonach T. nur über die Mitte des Parkplatzes gejoggt ist, also sich in kleinster Weise dem Durchlass zum Eiskeller genähert hat..
Das wirst Du doch sicher durch entsprechend präzise Zitate von Zeugen untermauern können, oder?
Im Übrigen merkst zu dem Foto an, das den Eiskeller, die Schlossbergstrasse und die Mauer zum Parkplatz zeigt:
XluX schrieb:Da sieht man, dass es in unmittelbarer Umgebung keine ungestörte Ecke gibt.
Was willst Du damit sagen? Die Situation auf der Schlossbergstrasse hat überhaupt keine Relevanz, da Sebastian T. sich hier nicht aufgehalten hat, zumindest nicht gesehen worden ist.
Wäre er beim Joggen von der Kampenwandstrasse abgebogen, hätte ihn die Kamera des Eiskellers erfassen müssen, die auch Hanna auf dem Heimweg filmte.