Das Konzept der Ehe
15.07.2015 um 21:32
Ich habe schon Leute mit meinen Heiratsgründen schockiert.
Meine erste Frau und ich haben geheiratet, damit sie die deutsche Staatsbürgerschaft bekommt und in der BRD als Ärztin arbeiten konnte. Damals gab es noch keine "Blue Cards" etc. - schon gar nicht für Menschen mit unklarer Herkunft "Sind Sie nun Palästinenserin oder Libanesin?"
Meine zweite Frau und ich haben geheiratet, weil sie für ihre Firma einen Bankkredit haben wollte und wir mein Haus als Sicherheit einsetzten. "Und was haben Sie für Sicherheiten?" "Na ja, ähhh, einen Kopf voller Ideen?" Schon damals war Bankern klar, dass Iren nicht mit Geld umgehen können, wie man jetzt in der gesamten EU weiss.
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Das Konzept der Ehe
15.07.2015 um 21:49
Alles, was ich bislang von der Ehe mitbekommen habe ist eindeutig verstandesbetont. Nichts ist aus der tiefen Liebe zum Leben oder der Hingabe zum andren Geschlecht ..einzig der Vertrag zählt und und ein fundamentales Versprechen, was keines ist. Eine Lüge vor dir selbst. Eine ganz absurde Sache, die Ehe.
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Das Konzept der Ehe
16.07.2015 um 01:29
Also ich habe geheiratet weil ich mein Leben mit dieser Frau teilen wollte und dies haben wir mit der Ehe unterstrichen. So gesehen rein romantische Gründe.
Ich bereue es bislang nicht... trotz up and downs.
Schlussendlich muss jeder selber wissen ob er heiraten will oder nicht.
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Das Konzept der Ehe
16.07.2015 um 08:50
Mir würde es schon reichen, wenn alles weniger kompliziert wäre...
Im Falle meines Ablebens soll mein Partner meinen weltlichen Besitz bekommen und darüber entscheiden dürfen.
Sollte ich im Krankenhaus landen, dann soll er Auskunft erhalten und bei mir sein dürfen.
Ihm sollen keine Nachteile entstehen und mir auch nicht.
Und das alles ohne Trauschein.
In dieser Hinsicht empfinde ich die Ehe als durchaus veraltet und dabei geht es mir nicht um irgendwelche steuerlichen Vorteile.
Nicht jedes Paar will Heiraten.
Es gibt Viele die in einer wilden Ehe leben und das über Jahrzente und ohne Trauschein.
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Das Konzept der Ehe
16.07.2015 um 08:58
Ich bin für das Ehe-Konzept.
In dieser schnelllebigen Zeit gibt sie das Gefühl der Beständigkeit und Sicherheit.
Gerade wenn Kinder in einer Beziehung sind finde ich es sinnvoll um rechtliche Sicherheit zu haben.
Mag sein, dass Ehe für jeden eine andere Bedeutung hat- ich fühle mich nicht eingeengt oder verpflichtet zu irgendetwas.
Ich finde es auch ganz schön, dass durch den Ehenamen dann alle den gleichen Nachnamen tragen können um die
Familien-Einheit zu symbolisieren.
Am Ende ist es immer eine individuelle Entscheidung ob man ich dafür oder dagegen entscheidet, wichtig ist nur, dass sich niemand verpflichtet fühlt oder gedrängt wird.
Ich konnte mir erst nie Vorstellen mal zu heiraten und lebte mit meinem Partner 13 Jahre in wilder Ehe, aber als dann unsere Tochter zur Welt kam dachten wir anders darüber (Sorgerecht, Auskünfte bei Unfällen, Erbe....).
Es hat sich an unserer Beziehung nichts geändert nur, weil wir ein Stück Papier unterschrieben haben.
Ich kann auch die Gegenseite verstehen..........Fazit: Soll jeder machen wie er mag!
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