Tyson1511 schrieb:Es wird nirgends geschildert oder beschrieben das Frauke gerne „Männern half“.
Sie wurde als allgemein hilfsbereit beschrieben.
Lediglich Nils wurde immer erwähnt ,
Vielen Dank für den Hinweis.
Stimmt, einmal wurde Niels erwähnt.
Und falls sie diesen Hang zum Helfen hatte, wie Du hier schreibst,
Tyson1511 schrieb am 23.01.2013:Es könnte gut Möglich sein, dass Frauke sehr sozial veranlagt war. Ihr Beruf und die Schilderungen der Freunde sprechen auch dafür. Außerdem chattete sie sehr viel und schrieb auffallend viele SMS an Freunde und Bekannte.
Was wäre, wenn sie durch irgendeine dieser Kommunikationen auf jemanden gestoßen ist, der sie um Hilfe gebeten hat. Kann ein Patient gewesen sein, oder eine Internet Bekanntschaft
dann wären es bereits zwei Männer. Deshalb sprach ich von „Männern“. Es ist immanent gemeint, nicht expressiv.
Falls Frauke so veranlagt war, dann hat das Immanente den eindeutigen Ausdruck möglicherweise im Zusammensein mit dem Täter gefunden.
Ich finde sehr gut, welche Vorstellung Du hast:
Tyson1511 schrieb:Ich könnte mir gut vorstellen das er Frauke auch jedesmal suggeriert hat „heute bleibst du noch hier, ich will mit dir reden, ich brauche dich heute noch bei mir, aber heute Abend bring ich dich heim“
Diese Vorstellung ist herzzerreißend. Vor allem, weil wir das Ende kennen. Wie der Täter das empfunden hat, muss er selbst sagen.
Und wo findet ein Mann eine Frau, die bedingungslos hilft? Es könnte ein Patient gewesen sein wie Du schriebst. Oder aber jemand, der zum Beispiel in Kantinen von Krankenhäusern gezielt nach einem Opfer suchte, das dort bereits diese Tendenz im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen zeigte. Denn dort kann er das Opfer live erleben, aber nicht im Internet. Möglicherweise hatte der Täter gelesen, dass Krankenschwestern am hilfsbereitesten sind. Und ich vermute weiter, dass er in der Anbahnungsphase nur sagte, er sei ein Schrauber aus Nieheim und deshalb vor Ort.