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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

6.774 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:31
Zitat von Philipp54Philipp54 schrieb:Wie mögen die Eltern des Kindes mit der Erfahrung einer massiven Gewalteinwirkung auf ihr Kind umgehen? Und das noch mit Tatverdacht ihrer eigenen Familie?
Die werden sich Vorwürfe machen, dass sie den Kleinen allein dort gelassen hatten. Zumal die Mutter den Großvater, ihren Vater, ja genau kennt. Allerdings: Wer rechnet schon mit so etwas? Und der Fall, vor allem die mögliche Täterschaft, ist ja auch noch nicht abschließend geklärt.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:32
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Wenn die Familie für den Tod von Émile verantwortlich wäre, warum hätte sie dann den Schädel vor der Rekonstruktion auf den Weg legen sollen? Ihn ganz verschwinden zu lassen, wäre klug gewesen. Aber diese Aktion war einfältig.
Ich verstehe das auch nicht. Den Schädel so zu drapieren macht ja nur Sinn für jemanden, der mit dem Verschwinden/Tötung nichts zu tun hat, also für einen Hinweisgeber. Der müsste dann aber gewusst haben, wo die Leiche liegt, und warum verständigt er dann nicht gleich die Polizei? Für den- oder diejenigen, die für die Tötung verantwortlich sind, ist es doch viel besser, es tauchen keine Überreste auf. Hätte man den Schädel nicht gefunden, stünde heute noch die Möglichkeit von Verlaufen-haben und Verdursten im Raum. Also ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wer von dieser Schädelablage irgendeinen Nutzen gehabt haben soll.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:33
Zitat von karajanakarajana schrieb:Es geht doch aber um vorsätzliche Tötung. Dazu passt einfach kein Autounfall.
Das wurde sich doch seitens der Ermittler nicht ausgedacht.
Ich zitiere hier den fundierten Beitrag von @BigMäc zum Thema.
Zitat von BigMäcBigMäc schrieb:Der französische Begriff [homicide volontaire]bedeutet sowohl vorsätzliche Tötung, als auch Totschlag und vorsätzlich ist eben nicht grundsätzlich mit gewollt gleichzusetzen.
Eine gezielte Tötung ohne Mordmerkmale ist ein gewollter Totschlag, aber ein Totschlag kann auch durch eine Affekttat begangen werden, die naturgemäß keine zielgerichtet den Tod gewollte Tat sein kann, sondern eine den Tod billigend in Kauf nehmende Handlung darstellt (eben weil dem Täter bewusst sein muss, dass seine Affekthandlung, den Geschädigten auch töten könnte)

Bei Körperverletzung mit Todesfolge muss es dem Täter nicht bewusst sein, dass seine Handlung das Opfer töten könnte.



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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:35
Zitat von KlarmannKlarmann schrieb:Wie schon gesagt, weiß ich nicht, ab welchem Alter ein Kind in der Lage ist, ein anderes so zu verletzen, dass es daran verstirbt. Aber es braucht jemanden, der das vertuscht. ( Großeltern )
Also ein Älterers Kindergartennkind und Grundschulkind könnte mit einen Stein eineges einrichten ohne natürlich sich der Auswirkung seines Handeln bewusst sein, Ursachen und Folgen werden je nach Entwicklungsstand erst später entwickelt.

In solchen Alter(je Jünger das Kind ) kann man auch mit öfteren einreden einer anderen Version auf das Kind, seine Erinnerungen verändern.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:36
Zitat von Philipp54Philipp54 schrieb:Stimmen die Zeugenaussagen, dass der Junge beobachtet wurde, wie er die Dorfstr. entlang lief und die andere Zeugenaussage, dass der Großvater auch dort nach dem weglaufen gesehen worden ist, es weiter keine Zeugen gibt, die eine Rückkehr von einem oder Beiden gesehen hat, muss die Familie nicht zwangsläufig von der Tötung mitbekommen haben. Evtl. von der Verbringung der Leiche. Bin mir ziemlich sicher, dass der Großvater bei einem solchen Szenario gedeckt würde.
Wie mögen die Eltern des Kindes mit der Erfahrung einer massiven Gewalteinwirkung auf ihr Kind umgehen? Und das noch mit Tatverdacht ihrer eigenen Familie?
Mal vom Jähzorn des Großvaters ausgehend.

Die beiden Zeugen gab es. Da lege ich mich fest und die damit verbundenen Zeiten dürften daher auch stimmen.

Wenn der Großvater als Einziger gesehen wurde, wie er nach Emile suchte und sogar in die Richtung lief, die der Kleine genommen haben muss, so kann NUR der Großvater der letzte gewesen sein, der auf den Jungen traf.

Vielleicht schnappte er ihn sich am Brunnen, nahm in hoch und ging mit ihm in seiner Wut gegen den Jungen ein paar Meter raus aus dem Dorf. Schlug ihn dort. Welches Szenario danach geschah, kann ich mir nicht so genau vorstellen aber der Mann muss danach durchs Dorf gerannt sein und nach Emile gerufen haben. Jeder musste also davon ausgehen, dass Emile verschwunden ist. Das Ablenkungsmanöver war gelungen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:36
Zitat von BigMäcBigMäc schrieb:Bei Körperverletzung mit Todesfolge muss es dem Täter nicht bewusst sein, dass seine Handlung das Opfer töten könnte.
@JamesRockford
Das ist aber immer noch etwas völlig anderes als ein Unfall. Darum ging es mir ja.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:38
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:Meinst du nicht dassv"kurz vor seinem Tod" bedeuten kann, dass das Kind ganz normal
nach seiner Geburt getauft wurde? 2 1/2 Jahre - das ist so eine kurze Zeit.
Vielleicht gab es ja tatsächlich zwei Taufzeremonien.
In der ersten wurde vielleicht wegen der Corona Maßnahmen , oder anderen zu dem Zeitpunkt vorliegenden Infektionen bei Emile davon abgesehen und dies dann später mit der oralen Salzgabe nachgeholt.

Warum genau das aber so wichtig war, liegt vermutlich in der persönlichen Auffassung des Glaubens.
Das Weihwasser selbst enthält auch bereits Salz und dazu kommt eben je nach Abhandlung Katechumen- oder Chrisamöl.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:40
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Der französische Begriff [homicide volontaire]bedeutet sowohl vorsätzliche Tötung, als auch Totschlag und vorsätzlich ist eben nicht grundsätzlich mit gewollt gleichzusetzen.
Eine gezielte Tötung ohne Mordmerkmale ist ein gewollter Totschlag, aber ein Totschlag kann auch durch eine Affekttat begangen werden
Also ich weiß jetzt nicht, woher @BigMäc das hat, aber ein Totschlag im Affekt ist eben grade nicht ein homicide volontaire, sondern im Gegenteil ein homicide involontaire (dans un état émotionnel).


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:43
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Schau mal, worüber wir seit heute früh ab kurz vor 7 schreiben.
Upsi, Sorry, bin nicht weit genug zurück gegangen...
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Ich verstehe das auch nicht. Den Schädel so zu drapieren macht ja nur Sinn für jemanden, der mit dem Verschwinden/Tötung nichts zu tun hat, also für einen Hinweisgeber. Der müsste dann aber gewusst haben, wo die Leiche liegt, und warum verständigt er dann nicht gleich die Polizei? Für den- oder diejenigen, die für die Tötung verantwortlich sind, ist es doch viel besser, es tauchen keine Überreste auf. Hätte man den Schädel nicht gefunden, stünde heute noch die Möglichkeit von Verlaufen-haben und Verdursten im Raum. Also ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wer von dieser Schädelablage irgendeinen Nutzen gehabt haben soll.
Es wurde ja schon darüber diskutiert, ob der Priester eventuell der anonyme Briefschreiber gewesen sein könnte, der nicht mit dem Wissen um Emiles Todesumstände leben konnte... Könnte die Ablage vielleicht ein Versuch gewesen sein, dem Kleinen noch eine Beerdigung zu ermöglichen und einen Hinweis auf ein Verbrechen zu geben, ohne das Beichtgeheimnis zu brechen? Wann war denn dieser Streit zwischen ihm und dem Großvater? Vielleicht war ja auch etwas ganz anderes der Grund...


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:44
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden
um 10:53
Hier aus der Pressekonferenz:
Les ossements ont été transportés et le crâne présente un traumatisme facial violent"
"Les ossements ont été déposés et transportés peu de temps avant leur découverte", annonce le procureur de la République, qui précise que le "corps de l'enfant ne s'est pas décomposé dans les vêtements" retrouvés en forêt. "Le corps n'est pas demeuré au même endroit et dans le même biotope au cours du processus de décomposition et n'a pas été enfoui", précise-t-il.

Le magistrat annonce également que le crâne de l'enfant présente des "stigmates anatomiques évocateurs d'un traumatisme facial violent".
Quelle: https://rmc.bfmtv.com/actualites/police-justice/direct-mort-d-emile-les-gardes-a-vue-ont-ete-levees-pour-les-grands-parents-l-oncle-et-la-tante_LN-202503270094.html

Freie Übersetzung:

"Die Knochen wurden transportiert und der Schädel weist ein heftiges Gesichtstrauma auf."

„Die Knochen wurden kurz vor ihrer Entdeckung abgelegt und transportiert“, verkündet der Staatsanwalt, der angibt, dass der „Körper des Kindes nicht in den im Wald gefundenen Kleidern verwest“ sei. „Der Körper blieb während des Zersetzungsprozesses nicht am selben Ort und im selben Biotop und wurde nicht begraben“, präzisiert er.

Der Richter gibt außerdem bekannt, dass der Schädel des Kindes „anatomische Stigmata aufweist, die auf ein gewalttätiges Gesichtstrauma hinw
@Klarmann

Der Körper von Emile wurde nicht begraben.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:45
Zitat von KlarmannKlarmann schrieb:Wenn der Großvater als Einziger gesehen wurde, wie er nach Emile suchte und sogar in die Richtung lief, die der Kleine genommen haben muss, so kann NUR der Großvater der letzte gewesen sein, der auf den Jungen traf.
Diese Zeugenaussage wurde niemals von den Ermittlern als verifiziert angegeben. Es war diese geheim gehaltene Aussage des Nachbarn (einer der Zeugen, und zwar der direkte Nachbar) die @1899Ost heute früh verlinkt wurde.

Nach meinem Kenntnisstand sind nur die Aussagen über die letzten Sichtungen von Émile verifiziert.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:47
Zitat von karajanakarajana schrieb:@jeangreen
Es geht doch aber um vorsätzliche Tötung. Dazu passt einfach kein Autounfall.
Das wurde sich doch seitens der Ermittler nicht ausgedacht.
Gestern in einem Interview mit einem französischen Ex-Ermittler erklärte dieser, der Tatvorwurf wird strategisch zunächst hoch angesetzt, ihn niedriger festzustellen ist nach der Vernehmung nicht ausgeschlossen. Den umgekehrten Weg zu nehmen, ist schwieriger und für die Wahrheit unvorteilhafter.

Ähnlich äußerte sich heute in der PK der Staatsanwalt Jean-Luc Blachon, dass "homicide volontaire" ein mögliches "homicide involotaire" noch nicht ausschließt, zu diesem Zeitpunkt.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:49
@CharliesEngel
Ok das mag sein. Dennoch geht man von einer Straftat aus, in welcher Form auch immer, infolgedessen Emile ums Leben kam.
Ein Unfall ist aber ein Unfall und hat keinen Straftatbestand.
Deshalb verstehe ich nicht wieso das immer wieder aufkommt.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:49
Ich finde, die französischen Ermittler machen hier ihre Sache richtig gut. Mit der heutigen PK wurde der Druck auf das familiäre Umfeld nochmals erhöht. Neue Dynamiken werden sich daraus ergeben. Vielleicht folgt bald die Festnahme, ich hoffe es.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:49
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Also ich weiß jetzt nicht, woher @BigMäc das hat, aber ein Totschlag im Affekt ist eben grade nicht ein homicide volontaire, sondern im Gegenteil ein homicide involontaire (dans un état émotionnel
Ich habe auch nicht geschrieben, dass ein Totschlag im Affekt vorgeworfen wurde, sondern, dass eine gewollte Tötung auch ein Totschlag sein kann (Totschlag habe ich dann nochmal in weitere grundsätzliche Möglichkeiten, unabhängig des Vorwurfs der Totschlagform untergliedert)

Der Punkt ist, daß "gewollt" eben auch dann zutrifft, wenn das Wollen ein billigend in Kauf nehmen ist,zb weil dem Totschlag eine Kräfteunverhältniskeit vorausging, durch die dem Handelnden bewusst sein musste, dass seine Handlung für das Gegenüber tötlich enden kann.

Somit muss diese vorgeworfene gewollte Tötung keine gezielte, beabsichtigte Tötung sein.


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27.03.2025 um 12:53
Zitat von karajanakarajana schrieb:Wenn es vorsätzlich war, wird man es so geplant haben, dass die anderen Kinder das nicht mitbekommen.
Vorsätzlich ist nicht gleich geplant. Eine Tat im Affekt und/oder mit bedingtem Vorsatz (billigendes in Kauf nehmen des Todes zB bei einem Schlag zwecks Bestrafung o. Ä.) halte ich für sehr viel wahrscheinlicher, Planung ziemlich fernliegend.


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27.03.2025 um 12:53
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Was sind denn "nummerierte Durchsuchungen"?
Schlechte Übersetzung. Es waren 38 digitale Untersuchungen


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 12:55
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Was sind denn "nummerierte Durchsuchungen"?
Beweismaterial?


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27.03.2025 um 12:58
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:und dies dann später mit der oralen Salzgabe nachgeholt.

Warum genau das aber so wichtig war, liegt vermutlich in der persönlichen Auffassung des Glaubens.
Das Weihwasser selbst enthält auch bereits Salz und dazu kommt eben je nach Abhandlung Katechumen- oder Chrisamöl.
@Suppengespenst
Du weisst so interessante Sachen.
Salzwasser - das wusste ich bisher auch nicht.


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27.03.2025 um 13:07
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:Das Weihwasser selbst enthält auch bereits Salz und dazu kommt eben je nach Abhandlung Katechumen- oder Chrisamöl.
@Suppengespenst
Du weisst so interessante Sachen.
Salzwasser - das wusste ich bisher auch nicht.
Das war vor der Liturgiereform. Heute wäre richtig: Dem Weihwasser kann Salz beigegeben werden. Heutzutage geschieht das aus eher praktischen Gründen (Haltbarkeit).


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