AlteTante schrieb:Das hätte doch nicht nur der Opa sein müssen. Vielleicht hat er ja zu Emile gesagt, er solle zur Oma ins Haus gehen, und Emile war es dort zu langweilig, so dass er lieber zum Brunnen lief, wo er mit Wasser planschen konnte?
Und möglicherweise war ja sogar doch noch ein weiteres Kind im Garten oder Hof.
Es ist einfach nicht in Stein gemeißelt, dass sich Émile bereits im Auto befand.
Apropos Brunnen - ich halte es inzwischen für mehr als möglich, dass die Brunnen gar nicht das Ziel von Émile waren, denn zu einem Brunnen hätte er auf einem viel kürzeren Weg gelangen können.
Aus dem Garten durch die Scheune und über die Strasse oder aus dem Hof und über die Strasse und schon wäre er vor einem Brunnen gestanden.
https://www.allmystery.de/bilder/km170087-34
AlteTante schrieb:Wie wäre es eigentlich, wenn Emile in den Brunnentrog geklettert oder gefallen, also tropfnass gewesen wäre? Wären dann genug Hautpartikel abgefallen, um es die Hunde riechen zu lassen, wenn ihn dann jemand, vielleicht noch in ein großes Handtuch gewickelt, dort weggetragen hätte?
Ja, auch dann hätten es noch genügend Geruchspartikel gegeben.
Wenn Mantrailer jemanden verfolgen, der einen Bach durchquert, verlieren sie die Spur auch nicht.
Ausserdem bin ich mir sicher, man hätte von oben nicht auch noch sehen können, dass Émile nass gewesen wäre. Wozu dann also auch noch ein Émile komplett umhüllendes Handtuch aus dem Haus holen und mitnehmen? (Was an der Absonderung von Geruchspartikeln auch nichts geändert hätte, denn man hüllt jemanden zum Abtrocknen und Wegtragen ja nicht auch im Kopfbereich ein. Da rubbelt man die Haare und lässt die Restfeuchtigkeit von der Sonne trocknen.)
Und das Ganze würde ja auch dauern und wahrscheinlich nicht ganz geräuschlos (von keiner Seite) geschehen. Aber - niemand hat etwas gesehen oder gehört.