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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

6.775 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 10:09
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb:Émile hat es sich bereits auf dem Rücksitz bequem gemacht, als sein Großvater bemerkt, dass Axt und Hammer fehlen. Er bittet die Jugendlichen, sie ein paar hundert Meter weiter, in der Nähe der Hütten, abzuholen. Die jungen Leute lassen sich Zeit und der Patriarch beschließt, kleinere Arbeiten zu übernehmen. Etwa „fünfzehn Minuten“ vergehen und als Philippe zu seinem Auto zurückkehrt, ist der kleine Émile nicht mehr da.
Hier wird von ein paar hundert Metern Entfernung gesprochen.

Und hier schätzen wir bis zu 70 m.
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb am 12.08.2023:Das sind gerade mal zwischen 40 - 70 m vom Innenhof Haus zum direkt angrenzenden Baumbestand hinter dem Haus.
Und bei ein paar hundert Metern Entfernung würde ich bei Hinweg und Rückweg zu Fuß und mit der Beschreibung "Die jungen Leute lassen sich Zeit.." mehr als 15 Minuten Laufzeit etc vermuten.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 10:16
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:Ich will das Fass hier nicht wieder aufmachen, aber ich kann deine Frage beantworten.
Suchhunde benötigen nicht die Fußspuren am Boden.
Danke für die Erklärung. Aber dann wäre die Idee von @Klarmann, nämlich dass der Großvater oder ein anderes Familienmitglied Emile am Brunnen aufgepickt und auf dem Arm zum Familiengrundstück zurückgetragen hat, nicht im Einklang mit der Hundespur.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 10:16
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Hier wird von ein paar hundert Metern Entfernung gesprochen.

Und hier schätzen wir bis zu 70 m.
Ein paar hundert Meter kommen aber nicht hin. Die Hütte liegt ein Stück oberhalb des V-Hauses.

Bild 29:

https://www.allmystery.de/bilder/km170087-29

Und Bild 19:

https://www.allmystery.de/bilder/km170087-19


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 10:24
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb:Ein paar hundert Meter kommen aber nicht hin. Die Hütte liegt ein Stück oberhalb des V-Hauses.
Hm. Vielleicht stimmt eine der Quellen nicht.

Insgesamt wissen wir noch zu wenig über diese Autosituation.

Bei mir waren die Türen hinten immer manuell verriegelt. Damit das Kind nicht während der Fahrt die Autotür aufmacht.

Und das Auto hätte ich auch nicht abschließen können, weil sich das Kind bewegt hätte und dadurch ein Riesen Alarm vom Auto akustisch abgesetzt wird.

Ist das Kind im Auto und nicht angegurtet, fängt es an im Auto zu turnen und zerlegt Dir zudem die Armaturen. Was gibt es aufregenderes als Knöpfe und Hebel auf der Fahrerseite des Autos aus Sicht eines 2,5 jährigen Kindes?

Saß das Kind bei geöffneter Tür im Auto, würde man es zudem engmaschiger kontrollieren müssen, ob es nicht rausgeht und wegläuft.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 10:41
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:Ganz allein ohne Aufsicht würde ich ein Kind in dem Alter nicht lassen für ca. 15 Min.
Wobei das ja keine fest eingeplant Zeit gewesen sein muss.
Ich denke das wird sich aus den Handlungsabläufen, die es zwischenzeitlich gab, so ergeben haben.
So lapidar könnte es formuliert werden.

Nur, PV war nicht durch einen Dritten abgelenkt oder durch ein schwieriges Telefonat oder hatte Durchfall (sorry für das Beispiel), sondern PV lenkte sich selbst von der Aufsicht ab, durch "andere Tätigkeiten". Trotz Erfahrung mit Kleinkindern, durch zehn eigene, das Jüngste erst im Alter von 6 oder 7, trotz Kenntnis von der Neugier und Naturell des Kleinen.

Dieses Hinterfragen der Schilderung, dieses Abklopfen auf Plausibilität, fand sicher auch bei der mise en situation statt und seitens der Kindseltern.
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:Aber war denn jemals ganz gezielt die Rede, wie er bereits fertig angeschnallt drin saß?
Es ist im Artikel von Paris Match von "Émile est déjà installé" die Rede, das lässt Spielraum für Interpretation (siehe unten), ein Kindersitz wird wörtlich nicht erwähnt. Obwohl, das würde PV doch etwas entlasten, wenn der Kleine schon im Kindersitz fixiert gewesen wäre (bei offenen Autotüren).
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb:Émile est déjà installé sur la banquette arrière quand le grand-père s’aperçoit que la hache et le marteau manquent.
Meine Übersetzung wäre: Émile wurde bereits auf die Rückbank gesetzt (oder alternativ: angebracht oder quartiert), als sein Großvater bemerkt, dass die Axt und der Hammer fehlen.

Einfach nochmal die Frage aufgeführt, ob es überhaupt geplant war, so ganz allgemein, Émile im Auto der Großeltern während der Ferien zu transportieren, ob sein Kindersitz dort vorinstalliert war, zum Beispiel von Colomban, weil jeder Kindersitz ja manchmal seine nervigen Tücken hat.
Das Auto dürfte doch bereits mit den acht (oder sieben) eigenen Kindern gut gefüllt sein. Und die Kindseltern kamen am nächsten Wochenende vielleicht wieder ins Sommerhaus, dann hätte man für Ausflüge den Kleinen sicher wieder oder eh im Auto der Kindseltern mitgenommen.

Inwiefern äußerten sich die Kindseltern bei der mise en situation dazu, zum Thema Kindersitz.

Und auf der Koppel dann: Wie war die Planung? Der ältere Sohn (17) geht PV zur Hand beim Setzen der Pfähle, der jüngere Sohn (14) betreut Émile? Wie lange hätte das Einzäunen gedauert, eine Stunde? Auch auf der Koppel wäre es doch keine sichere Situation gewesen, wenn Axt und Hammer zum Einsatz kommen müssen. - Für mich wäre das keine kleinkindgerechte Erfahrungswiese, dazu die Pferde. Außer, man hätte mit Émile einen Spaziergang gemacht, Neues zu entdecken gab es ja überall, war ja sein erster "bewusst" wahrgenommer Sommer.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 10:43
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Insgesamt wissen wir noch zu wenig über diese Autosituation.
Lt. dem letzten verlinkten Artikel belud PV den Pferdeanhänger mit diesen Zaunpfählen.
Beitrag von CorvusCorax (Seite 345)

Als Zugfahrzeug kommt da nur der 4x4 Hyundai in Frage. Mit dem Kleinbus Peugeot Boxer wird er den Hänger kaum gezogen haben.
Beide Fahrzeuge wurde letzte Woche zu Untersuchungen abgeholt.

Auf Fotos zum damaligen Zeitpunkt stehen sowohl der Hyundai als auch der Boxer in der Hofeinfahrt. Was darauf schließen lässt, dass man mit zwei Fahrzeugen vor Ort war.
Bild 37:
https://www.allmystery.de/bilder/km170087-37


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 10:56
Dass Emile zu dem Zeitpunkt im Auto sass ist ja auch gar nicht durch Zeugen belegt.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 10:58
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Einfach nochmal die Frage aufgeführt, ob es überhaupt geplant war, so ganz allgemein, Émile im Auto der Großeltern während der Ferien zu transportieren, ob sein Kindersitz dort vorinstalliert war, zum Beispiel von Colomban, weil jeder Kindersitz ja manchmal seine nervigen Tücken hat.
Also wenn man ein 2,5-jähriges Kind ohne Kindersitz transportiert, braucht es auch gleich gar nicht angeschnallt zu sein. Kindersitze haben ihre Tücken, aber mit einer Einweisung von einer Minute dürfte das jeder hinbekommen.
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Ein guter Einwand. Gibt es nicht auch gut belüftete Kindersitze, gerade für den Süden Europas, mit den vielen superheißen Tagen ab 35 ° C oder man gibt den Kleinen diese Mini-Luftbläser in die Hand? Oder ein Wassereis? Kann man einen Dreikäsehoch tatsächlich 15 Minuten allein lassen?
Selbst ein eisgekühlter Kindersitz würde nichts bringen, denn Kleinkinder können ihre Körpertemperatur nicht ausreichend regulieren. Sie haben eine viel größere Hautoberfläche im Verhältnis zu ihrer Körpermasse als Erwachsene. Der Stoffwechsel muss also viel mehr Energie aufbringen, um für Abkühlung zu sorgen. Das Herz schlägt schneller und pumpt mehr Blut durch den Kreislauf. Durch Flüssigkeitsverlust wird das Blut dicker und ist noch schwerer zu transportieren. Temperaturen ab über 40° können lebensgefährlich werden. Es wird immer wieder davor gewarnt, Kinder im Sommer im Auto zu lassen. Da Familie V. selbst viele Kinder hat, dürfte das auch ihnen bekannt gewesen sein.

Und ob man ein Kleinkind tatsächlich 15 Minuten alleine lassen kann, kommt sicherlich auf die Umstände an. Alleine im Kinderzimmer bei offener Tür geht sicherlich. In einem Schrebergarten neben der Autobahn wäre man sicherlich sehr achtsam. Ich glaube, es kommt auch sehr auf die Anzahl der anwesenden Personen an. Wenn wir den Fall Inga nehmen, so weiß letztlich niemand so genau, wo sie zuletzt gesehen wurde. Es waren zahlreiche Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene anwesend. Vielleicht ist es so, dass sich jeder auf den anderen verlässt, wenn offensichtliche Gefahren nicht gegeben sind bzw. nicht zu erwarten sind.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 10:58
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Würde es dazu passen, dass die Spur von Emile am Brunnen endete?
Ja, natürlich. Darüber hatte ich vor einigen Seiten schonmal spekuliert.

Der Sohn kommt zufällig gerade zurück vom Werkzeugholen und sieht den Kleinen am Brunnen stehen. Da geht oder fährt er hin und nimmt ihn mit. Deswegen endet die Spur dort.

Für mich wäre das total schlüssig.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 11:04
Hier ein aktueller Beitrag zu Pater Gilliot:
Le prêtre, qui avait baptisé le petit Émile, s'est suicidé en mars dernier. Selon le procureur de la République d'Aix-en-Provence, sa mort "ne justifie en rien l'ouverture d'une enquête".
Au milieu des nouvelles investigations dans l'enquête sur la mort d'Émile, la nouvelle de son décès avait été remarquée. Le père Claude Gilliot, qui avait baptisé le petit garçon, s'est suicidé le 15 mars dernier, a confirmé le procureur d'Aix-en-Provence auprès de BFMTV, comme l'avait révélé Paris Match.

"Ce décès ne justifie en rien l'ouverture d'une enquête", a indiqué Jean-Luc Blachon.
Déjà interrogé sur la mort du père Claude Gilliot lors de la conférence de presse à l'issue de la garde à vue des grands-parents, d'un oncle et d'une tante d'Émile, le 27 mars, le procureur avait déclaré "ne pas faire de lien entre un prêtre et cette affaire".

Âgé de 85 ans, le prêtre, islamologue et professeur émérite de l’Université d’Aix-Marseille, avait été l'objet de critiques de la famille d'Émile, dont certaines virulentes émanant du grand-père, pour avoir fourni à la presse une photo des parents.
Quelle: https://www.bfmtv.com/bfm-dici/mort-du-pere-gilliot-le-procureur-estime-que-le-suicide-du-pretre-qui-a-baptise-emile-ne-justifie-en-rien-une-enquete_AN-202504010428.html

Freie Übersetzung:

Tod von Pater Gilliot: Der Staatsanwalt glaubt, dass der Suizid des Priesters, der Émile getauft hat, „in keiner Weise eine Untersuchung rechtfertigt“

Der Priester, der den kleinen Émile getauft hatte, beging im vergangenen März Suizid. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Aix-en-Provence rechtfertigt sein Tod „in keiner Weise die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens“.

Im Zuge neuer Ermittlungen im Zusammenhang mit Émiles Tod war die Nachricht von seinem Ableben ans Licht gekommen. Pater Claude Gilliot, der den kleinen Jungen getauft hatte, beging am 15. März Suizid, bestätigte der Staatsanwalt von Aix-en-Provence gegenüber BFMTV, nach einem Bericht von Paris Match.

„Dieser Tod rechtfertigt in keiner Weise die Einleitung einer Untersuchung“, sagte Jean-Luc Blachon.
Bereits während der Pressekonferenz nach der Ingewahrsamnahme von Émiles Großeltern, einem Onkel und einer Tante am 27. März zum Tod von Pater Claude Gilliot befragt, erklärte der Staatsanwalt, „keine Verbindung zwischen einem Priester und diesem Fall erkennen zu können“.

Der 85-jährige Priester, Islamologe und emeritierte Professor an der Universität Aix-Marseille war Gegenstand heftiger Kritik von Emiles Familie, darunter auch vom Großvater, weil er der Presse ein Foto der Eltern zur Verfügung gestellt hatte.



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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 11:05
Zitat von KlarmannKlarmann schrieb:Der Sohn kommt zufällig gerade zurück vom Werkzeugholen und sieht den Kleinen am Brunnen stehen. Da geht oder fährt er hin und nimmt ihn mit. Deswegen endet die Spur dort.
Die Wassertröge liegen aber nicht auf dem Rückweg von der Hütte zum Haus der Großeltern.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 11:14
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Die Wassertröge liegen aber nicht auf dem Rückweg von der Hütte zum Haus der Großeltern.
Kennen wir denn den genauen Weg, der zur Hütte und zurück gegangen wurde?


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gestern um 11:15
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Ich glaube, es kommt auch sehr auf die Anzahl der anwesenden Personen an. Wenn wir den Fall Inga nehmen, so weiß letztlich niemand so genau, wo sie zuletzt gesehen wurde. Es waren zahlreiche Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene anwesend. Vielleicht ist es so, dass sich jeder auf den anderen verlässt, wenn offensichtliche Gefahren nicht gegeben sind bzw. nicht zu erwarten sind.
Das ist der Punkt, der sich nun von unserem vorherigen Kenntnisstand unterscheidet.
Zuvor war nicht klar, wie es sein konnte, dass Emile so vielen Familienmitgliedern entwischen konnte.
Wäre er aus dem Haus oder Innenhof heraus verschwunden, dann wäre er der Ausicht der Leute im Haus oder Hof entwischt. Sind mehrere Personen um das Kind herum, verlässt sich im worst case einer auf den anderen und das Kind entwischt..

Hier waren nun aber die im Haus und Hof anwesenden Leute in der Gewissheit, das Kind sei beim Großvater, was ja dann auch, lt letztem diesbezüglichen Artikel, so gewesen sein muss.

Der Großvater war alleinige Aufsichtsperson des Kindes, und diese Rolle muss er auch zuvor bewusst übernommen haben, als er entschied das Kind zur Koppel mitzunehmen und es dann ins Auto setzte. Zudem wsr er alleine mit dem Kind, als seine beiden Kinder die Werkzeuge holen gehen sollten.


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gestern um 11:17
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:das Kind sei beim Großvater, was ja dann auch so, lt letztem diesbezüglichen Artikel, gewesen sein muss.
Das muss nicht so gewesen sein, es gibt keine Zeugen dafür.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 11:18
Zitat von KlarmannKlarmann schrieb:Der Sohn kommt zufällig gerade zurück vom Werkzeugholen und sieht den Kleinen am Brunnen stehen. Da geht oder fährt er hin und nimmt ihn mit. Deswegen endet die Spur dort.

Für mich wäre das total schlüssig.
Das könnte ich mir auch vorstellen. Die einzige Möglichkeit, dass die Spur dort endet, wenn es nicht sein kann, dass der Junge denselben Weg zurückgelaufen ist oder weggetragen wurde, ist, dass er in ein Auto gepackt wurde.

Möglicherweise ist der eine Onkel mit Emile zusammen schon mal zur Koppel vorgefahren, dort kam der Kleine zu Tode, der Onkel geriet in Panik, versteckte die Leiche (vielleicht brachte er sie mit dem Auto weiter weg), fuhr zurück und behauptete, der Kleine wäre verschwunden. Dann wissen die Großeltern und Geschwister vielleicht bis heute nicht, was wirklich passiert ist.
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Der Großvater war alleinige Aufsichtperson des Kindes, und diese Rolle muss er auch bewusst übernommen haben. Noch mehr, als seine beiden Kinder die Werkzeuge holen gehen sollten.
Und dabei ist ja noch nicht einmal wirklich klar, was der Großvater gerade getan hat, ob er das Auto beladen hat, Holz gehackt oder erst das Auto beladen und dann Holz gehackt.


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gestern um 11:18
Zitat von ManateeManatee schrieb:Das muss nicht so gewesen sein, es gibt keine Zeugen dafür.
Dann füge ich hinzu, laut Aussage im Artikel, so gewesen sein müsste.


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gestern um 11:22
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Möglicherweise ist der eine Onkel mit Emile zusammen schon mal zur Koppel vorgefahren, dort kam der Kleine zu Tode, der Onkel geriet in Panik, versteckte die Leiche (vielleicht brachte er sie mit dem Auto weiter weg), fuhr zurück und behauptete, der Kleine wäre verschwunden. Dann wissen die Großeltern und Geschwister vielleicht bis heute nicht, was wirklich passiert ist.
Der ältere Sohn war noch nicht 18, soweit ich mich erinnere. Als alleiniger Fahrer dürfte nur der Großvater die Möglichkeit (und Befugnis) gehabt haben, den Wagen zur Koppel oder sonst wohin zu fahren..


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

gestern um 11:29
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Selbst ein eisgekühlter Kindersitz würde nichts bringen, denn Kleinkinder können ihre Körpertemperatur nicht ausreichend regulieren. Sie haben eine viel größere Hautoberfläche im Verhältnis zu ihrer Körpermasse als Erwachsene. Der Stoffwechsel muss also viel mehr Energie aufbringen, um für Abkühlung zu sorgen. Das Herz schlägt schneller und pumpt mehr Blut durch den Kreislauf. Durch Flüssigkeitsverlust wird das Blut dicker und ist noch schwerer zu transportieren. Temperaturen ab über 40° können lebensgefährlich werden. Es wird immer wieder davor gewarnt, Kinder im Sommer im Auto zu lassen. Da Familie V. selbst viele Kinder hat, dürfte das auch ihnen bekannt gewesen sein.
Dank an dich für die Darlegungen.

Wie hoch waren die Temperaturen am 8. Juli 2023, auf 1.300 m Berghöhe, gegen 17 Uhr?
Immerhin war ja geplant, einige Zeit mit Émile, der Sonne ausgesetzt, auf der Koppel zu verbringen, Stichwort: Hautschutz, Sonnenhütchen etc.


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gestern um 11:29
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Die Wassertröge liegen aber nicht auf dem Rückweg von der Hütte zum Haus der Großeltern.
Ja, aber man kann vom Haus der Eltern bis runter zu den Trögen schauen. Da gab es ganz am Anfang mal ein Video oder Foto, auf dem man das gut sehen konnte.

Ich könnte mir vorstellen, dass der Sohn von der Hütte kam, wo er die Werkzeuge abgeholt hat und sah auf Entfernung Emile am Brunnen. Er läuft also nicht erst auf den Hof der Eltern sondern gleich zum Brunnen. Er hebt Emile auf den Arm und trägt ihn zurück zum Haus.


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