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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

6.781 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 09:23
Oha, ja, in der Tat. Hatte ich falsch abgespeichert wegen seines älteren Aussehens. Danke, dann ist das offensichtlich kein Argument.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 09:24
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:Wobei die Freilassung ja auch nicht bedeuten muss, dass es aus den Verhören nichts Belastendes oder gar ein Geständnis gab, oder irre ich mich hier? Es wäre ja auch jedenfalls nach deutschem Verständnis denkbar, dass man infolge der Verhöre Anklage wegen eines Tötungsdelikts (sowie dem Verschwindenlassen der Leiche) erhebt, aber keine Haftbefehle beantragt, weil z.B wegen des hohen Alters des Großvaters keine weiteren Haftgründe erkennbar sind.
In keinem Rechtssystem wäre das so... Zudem waren 4 Personen in Gewahrsam und der Großvater ist 59 Jahre alt...


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 09:35
Zitat von KlarmannKlarmann schrieb:Daher glaube ich, dass die Behörden mit diesen Aktionen, wie bei Emiles Familie geschehen, für das Herausfinden von Verbrechen eine sehr gute Strategie fahren bzw. fahren dürfen.
Meine Hoffnung: Dass der GeWAHRsam den Franzosen die Wahrheit näher bringt.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 09:37
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:ö
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:In keinem Rechtssystem wäre das so... Zudem waren 4 Personen in Gewahrsam und der Großvater ist 59 Jahre alt...
Was genau wäre in keinem Rechtssystem so? Jedenfalls in Deutschland kann man sehr wohl auch bei einer Anklage wegen eines Tötungsdelikts auf freiem Fuß bleiben, zu dem dringenden Tatverdacht müssen für einen Haftbefehl weitere Haftgründe hinzutreten. Dies wird bei Tötungsdelikten meist der Fall sein, ist aber beileibe kein Automatismus.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 09:39
Was wissen wir über diesen Physiotherapeuten und Osteopathen? Mit seiner Frau Anne hatte Philippe Vedovini zehn Kinder. Marie, die Mutter des kleinen Émile, ist die Älteste, und die jüngsten Kinder des Paares waren zum Zeitpunkt seines Verschwindens fast im gleichen Alter wie ihr Neffe. Die Familie, streng praktizierende Katholiken, lebt in La Bouilladisse in Bouches-du-Rhône und hat ein zweites Zuhause in Haut-Vernet in
Soviel dazu. In dem Artikel steht noch mehr über den Großvater, was ich hier jetzt aber nicht mehr kommentiere, da es die Spekulationen nur befeuern würde. Der ebenfalls in Gewahrsam genommene Onkel von Emile ist meines Wissens nach 20.

https://www.parismatch.com/actu/faits-divers/mort-demile-philippe-v-un-homme-a-la-double-personnalite-249239


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 09:43
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:Was genau wäre in keinem Rechtssystem so? Jedenfalls in Deutschland kann man sehr wohl auch bei einer Anklage wegen eines Tötungsdelikts auf freiem Fuß bleiben, zu dem dringenden Tatverdacht müssen für einen Haftbefehl weitere Haftgründe hinzutreten. Dies wird bei Tötungsdelikten meist der Fall sein, ist aber beileibe kein Automatismus.
Bei Tötungsdelikten ist das zwar kein Automatismus, aber die Regel, weil angesichts der drohenden schwerwiegenden Haftstrafe eigentlich immer Fluchtgefahr besteht und das ist ein hinreichender Haftgrund.
Der zitierte Beitrag von JamesRockford wurde gelöscht. Begründung: Antwort auf gelöschten Beitrag
Doch, es wurden immer Originalzitate von ihr in den Berichten genannt. Und Journalisten sind in der regel nicht so unzuverlässig, dass sie sich diese waschiweichen Aussagen rauspicken und vergessen zu erwähnen, dass die außerdem gesagt hat, dass ihr MAndant unschuldig ist und alle Vorwürfe entschieden zurückweist.

Dieses "er kooperiert vollumfänglich" und "es geht ihm um die Aufklärung" klang für mich so wie "er ist kein schlechter Mensch der sich gegen die Polizei auflehnt". Aber eben nicht wie "Der Mann würde so etwas nie tun, natürlich hat er seinem Enkel nichts angetan und auch nicht vertuscht."


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 09:47
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Bei Tötungsdelikten ist das zwar kein Automatismus, aber die Regel, weil angesichts der drohenden schwerwiegenden Haftstrafe eigentlich immer Fluchtgefahr besteht und das ist ein hinreichender Haftgrund.
Ja, genau das schrieb ich ja auch. Wollte gleichwohl auf die Möglichkeit hinweisen. Womöglich finden sich hier ja doch besondere Gründe, die gegen eine Fluchtgefahr sprechen, z.B. die starke familiäre und religiöse Verwurzelung o.ä.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 09:51
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:Ja, genau das schrieb ich ja auch. Wollte gleichwohl auf die Möglichkeit hinweisen. Womöglich finden sich hier ja doch besondere Gründe, die gegen eine Fluchtgefahr sprechen, z.B. die starke familiäre und religiöse Verwurzelung o.ä.
Das reicht aber nicht. Selbst Unternehmer oder Freiberufler, für die die die längere Inhaftierung bedeutet, dass ihr Unternehmen insolvent geht und die ja auch erst mal einen Grund hätten, nicht zu fliehen, eben weil die Flucht genauso eine Insolvenz bedeuten würde, werden beim dingenden Tatverdacht auf ein Tötungsdelikt in U-Haft genommen.
Du ahnst auch nicht, wie schnell die stärkste familiäre und religiöse Verwurzelung sich in Luft auflöst, wenn Du die Aussicht hast, den Rest Deines Lebens im Gefängnis zu hocken. Und im Gefängnis ist es dann auch aus mit den Wurzeln...


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 09:59
Im Fall Peggy Knoblauch (aus Deutschland) wurde der damals Tatverdächtige Mitte Sept an 2 Tagen verhört. Die PK über Details aus der Vernehmung, es gab ein Teilgeständnis, fand einige Tage nach Vernehmung statt und erst im Dezember folgte dann die Uhaft.

Es ist halt möglich, dass Tatverdächtige, trotz weiterhin bestehenden Tatverdachts, welchen Grades auch immer sei jetzt mal dahin gestellt, erst später in Uhaft kommen. Die Hintergründe sind ja rechtlich bestimmt, individuell und abh vom Tatverdachtsgrad (dringend, hinrechend - Juristen kennen sich besser aus) und von den bereits erwähnten Uhaft Gründen. In Deutschland. Wie es in Frankreich ist, weiss ich nicht. Beide Länder sind Rechtsstaaten.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 10:00
Zitat von petitprincepetitprince schrieb:Pressekonferenz um 10h30 vorverlegt
Vermute mal, auf bfm direct wird die PK zu verfolgen sein:

https://rmc.bfmtv.com/actualites/police-justice/direct-mort-d-emile-les-gardes-a-vue-ont-ete-levees-pour-les-grands-parents-l-oncle-et-la-tante_LN-202503270094.html

Liveticker seit heute früh online.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 10:07
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Liveticker seit heute früh online.
Danke für den Hinweis. Schade, ich dachte es geht vielleicht auf Youtube. Ich verstehe kein Französisch und bei dem BFMI gibt es keine automatische Übersetzungsfunktion von Videos.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

27.03.2025 um 10:29
Zitat von IlluminatiNWOIlluminatiNWO schrieb:Das Taufsalz ist erst mit dem zweiten Vatikanischen Konsil abgeschafft worden, soweit ich weiß.
Aber das ist 60 Jahre her. Der Priester, der Emile taufte, hat also eigentlich (bei Emile ja ausdrücklich nicht, wie er selbst sagte) ein längst überholtes Ritual immer noch vollzogen? Vielleicht nur bei besonders konservativen Familien, die das so wollten? Oder war er, trotz der Abschaffung, selbst davon überzeugt?
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Dass der Kopf des Jungen weit nach seinem Tod und der Suchaktion in diesen Wald verbracht wurde, spricht allerdings dafür, dass der Täter/die Täterin im Ort oder in der Nähe wohnt.
Nicht unbedingt. Es könnte auch jemand gewesen sein, der die Leiche mitgenommen hat und dann irgendwann zurückfuhr, um den Schädel und die Kleidung in der Nähe des Dorfes, aber in der Wildnis zu platzieren, um ein Verlaufen oder einen Unfall nahe dem Dorf vorzutäuschen, damit nicht außerhalb (zum Beispiel nach einem Fahrzeug mit ortsfremden Nummernschild) gesucht wird.
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Zudem haben die Analysen eine Verletzung am Schädel nachgewiesen, die bestätigen könnte, dass ein menschliches Eingreifen stattgefunden hat.
Also evtl. ein Schlag auf den Kopf oder Sturz durch einen anderen Schlag. Jedenfalls wohl keine Verletzung, die posthum durch ein Tier verursacht wurde.


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