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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

6.781 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 13:56
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Dieses Video der Diskussionsrunde von C L'Hebdo ist sehr, sehr informativ, aber auch 26 Minuten lang. Das sind mehrere Stunden Arbeit, die für mich die nächsten Tage nicht verfügbar sind.
Ich meinte eigentlich auch nicht eine komplette Übersetzung, aber vielleicht können die Französisch-Kundigen unter uns nur die wichtigsten Erkenntnisse in knappen Sätzen wiedergeben. Dass zwischendurch auch von den Suchhunden die Rede ist, hatte ich an "Chien" auch schon identifizieren können, aber ob dabei z.B. was neues gesagt wird, wäre sehr interessant.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 14:01
Zitat von FörsterHornFörsterHorn schrieb:Also hat man an dem Blumenkasten wohl sichtbare Spuren entdeckt? Oder wie soll ich das verstehen?
Das weiß ich leider auch nicht, da ich es nicht verstehe. Ich war auf der Suche nach Fotos von dem Platz und bin dabei über dieses Video gestolpert. Wenn man es im Browser öffnet und dort die Inhaltsangabe übersetzen lässt, kommt das von mir Zitiere bei raus. Daher meine Frage an die Französisch Sprechenden


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 16:47
@tombarnaby
@Maia
Ok, danke für die Info und den roten Pfeil auf Bild 10. Zumindest konnte man auf meinem Foto noch das Tor erkennen, das zur Einfahrt zum Friedhof dient, weil ja auch die Frage aufgetaucht war, wie denn ein Bestattungswagen auf den Friedhof zufahren kann. Ist ja trotzdem komisch, dass die dann immer den Kübel wegschieben müssten, wenn mal ein Bewohner im Ort verstirbt.

@CharliesEngel
Kein Ding, verstehe, wenn du keine Zeit hast, mach es einfach, wenn du magst und es wieder passt, vielleicht in wenigen kurzen Sätzen. Ich dachte, du bist vielleicht Muttersprachler oder zweisprachig und kannst es besser analysieren. Sind denn die anderen noch da wie @Misetra oder @petitprince? Ich glaube, die haben auch immer sehr gut Französisch verstanden oder schreiben sie mittlerweile mit anderem User-Namen hier mit?


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 17:07
Ihr könnt auf YouTube die Untertitel auch auf deutsch einstellen. Das ist sehr hilfreich. Zumindest bis jmd Zeit hat, es selbst zu übersetzen


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 17:28
Zitat von YariYari schrieb:Ihr könnt auf YouTube die Untertitel auch auf deutsch einstellen
Wie denn bitte? Bei dem betreffenden Video heißt es: Untertitel nicht verfügbar.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 17:31
@Silberstreif.
Kannst du Link kurz posten bitte?
Dann schau ich mal.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 17:43
Zitat von YariYari schrieb:Kannst du Link kurz posten bitte?
Von diesem Video ist momentan die Rede: https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=UtdhBrr_8cQ
Ist wohl nix hier.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 18:06
@Silberstreif.
Du hast Recht. Es gibt gar keine Untertitel bei diesem Video, daher kann man auch keine deutsche auswählen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 18:11
Ich habe mal bis Minute 21 (ab dann kommt die Buchautorin aus Le Vernet zu Wort) reingehört und versucht das Wichtigste zusammenzufassen, jeweils mit Zeitstempel.
02:00 Ein Ziel war herauszufinden ob Emile kurzzeitig oder für etwas längere Zeit in diesem Pflanzgefäß abgelegt worden ist.
02:50 Die Ermittler waren mehrere Stunden in der Kirche zugange. Aus dem Inneren der Kirche wurde aber nichts mitgenommen.
06:20 Sie haben wohl keine DNA in der Kirche gesucht sondern winzige Blutspuren, die selbst 20 Monate später noch vorhanden sein könnten.
07:28 Bei der Mise en Situation vor 1 Jahr spielte die Kirche lt einem der Beteiligten keinerlei Rolle, also wird man damals keinen Verdacht in dieser Richtung gehabt haben
08:30 Die bevorzugte Hypothese ist eine menschliche Beteiligung am Verschwinden Emiles, wobei eine vorsätzliche kriminelle Handlung durch die Gesamtumstände derzeit als weniger wahrscheinlich gilt als ein Unfallgeschehen.
09:20 Ein tödlicher Sturz wird von Seiten des Chefermittlers Blachon, der nur sehr selten Stellung nimmt, inzwischen quasi ausgeschlossen. "Wenn wir uns sicher wären, dass sich das Kind nur verlaufen hat, wären wir jetzt nicht hier." Es bestehe fast kein Zweifel dass es einen Verursacher gibt, aber im Moment ist es unmöglich zu sagen, ob ein Unfall oder doch ein Verbrechen vorliegt.
11:50 Die Hundeführer sind sich einig, dass die verschiedenen eingesetzten Hunde (zuerst Lebendsuche, später Leichensuche) im Falle eines reinen Verlaufens von Emile ohne Beteiligung eines Dritten seine Spur hätten wittern müssen.
13:00 Wenn das Pflanzgefäß als temporäres Leichenversteck gedient hätte, würde man in der Erde Spuren von Insekten (Eier, Puppen) finden. Anhand der durchlaufenen Lebenszyklen dieser Insekten könnte eine Liegezeit bestimmt werden.
14:50 Das Luminol wurde bereits 2023 auch auf verschiedenen Verkehrswegen aufgebracht, allerdings waren die gefundenen Blutspuren tierischer Natur (Jagd, Wildschweine, Schafe, Hasen, Ziegen).
15:50 Die Untersuchungen gingen die ganze Zeit weiter, jetzt entsteht nur der Eindruck sie würden Fahrt aufnehmen, aber im Hintergrund wurde ständig ermittelt.
17:00 Die Gendarmerie erhält Hunderte von anonymen Briefen und muss diese irgendwie einordnen. Bestimmte Arten werden erstmal beiseite gelegt, wie beispielsweise Hinweise auf Entführen durch Außerirdische, göttliche Eingriffe etc.
Aber selbst Hinweise von Sehern, Medien werden überprüft, um Zufallstreffer auszuschließen. Auch wenn nie brauchbare Ergebnisse dabei herumkamen.
20:00 Im Dorf herrscht ein Klima gegenseitiger Verdächtigungen. U.a. der Jungbauer mit dem rasanten Fahrstil wurde Ziel von Gerüchten, aber auch die Wanderin, die den Schädel gefunden hat. Einige Dorfbewohner wollen nicht einmal mehr das Telefon benutzen, weil sie überzeugt sind, abgehört zu werden. Eine Einwohnerin spricht von Paranoia. Ein anderer sagt, sobald ein Auto kommt, gehen drei Fensterläden auf.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 18:29
Restliche 5 Minuten:

21:30 es gehen etwa 10 Briefe pro Woche bei der Mairie ein, die natürlich alle weitergeleitet werden. Gilles, der Einwohner, sagt: es gibt nur etwa 10-15 ganzjährige Einwohner von Le Haut Vernet, die sehr eng untereinander sind. Wer von ihnen sollte der Denunziant sein, der diese Briefe schreibt und warum hat er nicht früher etwas gesagt?
Die Einwohner sind auch überzeugt, dass unsichtbare Kameras das Dorf überwachen. Die Gerüchtefabrik raucht, und der Brennstoff ist Emiles Familie, die im Dorf mehr oder weniger verhasst ist (Sie sind viele, sie sind laut, sie passen nicht dazu). Dennoch gab es aber eine große Anteilnahme und Beteiligung an den Suchmaßnahmen. Zum Schluss geht es noch um den Dankesbrief, den die Wanderin über den Rechtsanwalt von Emiles Eltern erhalten hat. Sie sind sehr dankbar dass sie Abschied von Emile nehmen konnten.
Schlussworte: es kann gut sein, dass die Untersuchungen keine Ergebnisse bringen. Wenn sich keinerlei Indiz für einen Hergang finden lässt, werden die Ermittlungen an irgendeinem Punkt eingestellt werden müssen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 19:24
Wow, vielen Dank @anthe für diese Zusammenfassung. Das ist sehr interessant und ich hoffe sehr, dass die Ermittler was finden um die Sache endlich aufzuklären. Die Dorfbewohner tun mir echt leid.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 19:37
Zitat von antheanthe schrieb:13:00 Wenn das Pflanzgefäß als temporäres Leichenversteck gedient hätte, würde man in der Erde Spuren von Insekten (Eier, Puppen) finden. Anhand der durchlaufenen Lebenszyklen dieser Insekten könnte eine Liegezeit bestimmt werden.
Dann verstehe ich es noch weniger, dass der Inhalt des Kübels nicht mitgenommen wurde.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 21:12
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Dann verstehe ich es noch weniger, dass der Inhalt des Kübels nicht mitgenommen wurde.
Genau so sehe ich das auch. Kann mir das nicht wirklich vorstellen, daß man die Erde in so einem Fall ausgekippt hätte. Vielleicht liegt der Presse da auch eine Fehlinfo vor. Entweder wurde die Erde nicht ausgekippt und der Erdhaufen auf dem Foto stammt von etwas anderem, oder es geht eben doch nur um Blutspuren außen an dem Pflanzgefäß. Man würde doch nicht die Erde, die man auf das Vorhandensein von Leichenspuren untersuchen will, dort auf dem Vorplatz ausschütten und dann nur ein paar Probekrümel und den leeren Kasten mitnehmen. Kann ich nicht nachvollziehen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 21:16
Vielleicht reicht ja eine Erdprobe zur "Larvenbestimmung" und konnte daher den Rest dort auskippen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 21:21
Zitat von ThiraThira schrieb:Vielleicht reicht ja eine Erdprobe zur "Larvenbestimmung" und konnte daher den Rest dort auskippen.
Aber selbst wenn sie für die Larvenbestimmung mit einer Probe zufrieden gewesen wären, würde man doch im Fall, daß man vermutet, Emil habe eine Weile in dem Gefäß gelegen, auf weitere, sonstige Spuren untersuchen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 22:02
Bei Wiki wird u. A. folgendes zur forensischen Entomologie gesagt
Ortsbestimmung
Auch vom letztlichen Fundort abweichende Orte, an denen sich eine Leiche befunden hat, können mit Hilfe von Insekten bestimmt werden. Für die Analyse werden die vorgefundenen Insekten inklusive Entwicklungsstadien herangezogen. Auch spezies-spezifische Fraßspuren können für eine Bestimmung der Insektenart herangezogen werden.[10] Viele Insektenarten bewohnen nur bestimmte Lebensräume (sog. „Habitate“). Befinden sich an einem Leichnam Insekten, die für die Umgebung am Fundort der Leiche untypisch sind, kann daraus gefolgert werden, dass der Leichnam zuvor von einem anderen Ort weg bewegt worden ist. Entsprechend können anhand der vorgefundenen Insekten auch die für sie typischen Umgebungsbedingungen bestimmt werden.
Da genügt vielleicht wirklich eine Probe oder vielleicht hat man die Erde vor Ort "gesiebt". Von uns ist doch keiner Experte für sowas. Die werden wohl wissen was sie tun.

Quelle: Wikipedia: Forensische Entomologie


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 22:13
Vielleicht reicht tatsächlich nur eine Probe die eventuell mit Spuren an den Knochen oder eher Èmiles Kleidung verglichen werden könnten.
Soweit daran auch unterschiedliche Erdspuren gefunden wurden.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 22:29
@anthe
Auch von mir vielen Dank für die detaillierte Zusammenfassung des Videos. Wir werden jetzt sicher längere Zeit warten müssen, bis die Ergebnisse aus den Laboren da sind.

Was die Dorfbewohner betrifft, stelle ich mir das Leben dort auch nicht einfach vor. Im Prinzip ist die Stille und Beschaulichkeit völlig aus den Fugen geraten und das Misstrauen untereinander wird vielleicht niemals mehr verschwinden, sollte der Fall nicht geklärt werden können. Ich frage mich, ob die Familie von Emile dort überhaupt noch ihren Urlaub wird verbringen wollen oder ob sie früher oder später wo anders hinziehen werden.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

23.03.2025 um 23:45
https://www.bing.com/videos/riverview/relatedvideo?q=Mort+d%27Emile++c+l%27hebdo&mid=2D6917DA4520C57AFBD92D6917DA4520C57AFBD9&mmscn=stvo&FORM=VIRE

@anthe
Super Zusammenfassung. Konnte leider das Video heute Abend nicht öffnen, aber ich habe einen Ausschnitt eines anderen Videos gefunden, in dem nur die Aussage von M. Doyen (BFM) einzeln eingestellt war. Und es klingt sehr überzeugend.
Der Staatsanwalt Blachon sagt mir, aber trotzdem, Herr Doyen, wenn wir sicher wären, dass Emile sich im Juli 2023 allein verlaufen hat, wären wir nicht in dieser Situation.
Frage: Es gibt auch jemanden, der mit dem Fall vertraut ist, der Ihnen sagt, dass es einen Täter gibt, daran gibt es keinen Zweifel mehr .
Aber ja, sie sind davon überzeugt.
Richter, Ermittler und Nebenkläger auch.
Sie sind davon überzeugt, dass Emile sich nicht alleine verirrt haben kann.
Ich habe zum Beispiel mit jemandem gesprochen, der Emiles Kleidung gesehen hat, die auf der Lichtung angenommen wurde.
Anderthalb Kilometer von Haut Vernet entfernt.
Diese Person sagte mir: „Das scheint mir unmöglich. Es gibt hier Details und die Entfernung. Wir alle haben Kinder oder Enkelkinder und wir denken, dass das nicht möglich ist.
Ich selber glaube nicht, dass diese Untersuchung eingestellt wird.
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Entweder wurde die Erde nicht ausgekippt und der Erdhaufen auf dem Foto stammt von etwas anderem,
Das vermute ich mittlerweile auch. Reste von den Blumenkübeln vom Herbst/Allerheiligen. Wenn man schaut, wie es auf der anderen Seite der Kirche aussieht (Holzgerümpel). Und so lange keine Beerdigung ansteht, bleibt es eben liegen, bis ein Gemeinderatsmitglied im Frühjahr Zeit hat. Ganz pragmatisch.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

24.03.2025 um 00:11
Herzlichen Dank an @anthe für die Übersetzung.
Zitat von antheanthe schrieb:Die Gerüchtefabrik raucht, und der Brennstoff ist Emiles Familie, die im Dorf mehr oder weniger verhasst ist (Sie sind viele, sie sind laut, sie passen nicht dazu).
Wer solche Nachbarn hat, braucht keine Feinde! Eine kinderreiche Familie, die neben einer Berufstätigkeit ihre 10 Kinder selbst beschult, deren Bildungsgrad hoch ist, die Konzerte gibt und deren gregorianischen Gesänge regelmäßig aus der Kirche zu hören sind, ist in dem verschlafenen Kaff "mehr oder weniger verhasst"? Puh! Verhasst ist bei mir die Steuererklärung.
Zitat von ThiraThira schrieb:Die Dorfbewohner tun mir echt leid.
Mir nicht. Mir tut eine Familie leid, die ein Kind verloren hat, und über die derartig negativ gesprochen wird.
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Was die Dorfbewohner betrifft, stelle ich mir das Leben dort auch nicht einfach vor. Im Prinzip ist die Stille und Beschaulichkeit völlig aus den Fugen geraten und das Misstrauen untereinander wird vielleicht niemals mehr verschwinden, sollte der Fall nicht geklärt werden können. Ich frage mich, ob die Familie von Emile dort überhaupt noch ihren Urlaub wird verbringen wollen oder ob sie früher oder später wo anders hinziehen werden.
Ich stelle mir das Leben in diesem Dorf ziemlich hart vor. Im Winter ist man vermutlich immer mal wieder abgeschnitten von der Außenwelt, das Leben von der Landwirtschaft ist auch in Frankreich alles andere als leicht. Es gibt kein Geschäft und ohne Auto ist man aufgeschmissen. Es ist oftmals in solchen strukturarmen Regionen so, die ein Städter als idyllisch empfindet und sich dort ein Haus kauft, um vom Alltag in einer Großstadt Abstand zu bekommen, dass ein gewisser Neid entsteht, weil die einen ein hartes Leben haben, während die anderen in deren Augen just for fun einen Kräutergarten pflegen oder im Liegestuhl die Stille genießen. Ich habe das selbst schon erlebt und nicht verstanden. Vermutlich würde ich meine Zelte abbrechen nach diesen den Medien gegenüber formulierten Scheußlichkeiten. Ich könnte auch den Gedanken nicht verscheuchen, dass Menschen, die derartig negativ über mich und meine Familie denken und sprechen, bei der Lösung des Falls vielleicht nicht zweckdienlich sind.
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Das vermute ich mittlerweile auch. Reste von den Blumenkübeln vom Herbst/Allerheiligen. Wenn man schaut, wie es auf der anderen Seite der Kirche aussieht (Holzgerümpel). Und so lange keine Beerdigung ansteht, bleibt es eben liegen, bis ein Gemeinderatsmitglied im Frühjahr Zeit hat. Ganz pragmatisch.
Das glaube ich auch. Das abgebildete Häufchen Erde kann außerdem unmöglich der Inhalt des Kübels gewesen sein. Möglicherweise wurden Behälter und Inhalt an verschiedene Labore geschickt und deswegen separiert, oder es gab ganz pragmatische Gründe.


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