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Gott und Religion sind Unsinn?

2.966 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Religion ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Gott und Religion sind Unsinn?

Gott und Religion sind Unsinn?

18.01.2025 um 12:28
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb:Glauben heißt doch gerade etwas Unbewiesenes/Unbelegtes für wahr halten. Das schliesst Wissen doch recht zuverlässig aus.
Es stellt sich nicht die Frage ob sich ein Jedes, sich seiner selbst bewusst ist.
Wird dennoch jemand gefragt antwortet wohl welches seiner Ich? Das Eine, sein Ego, ist in seiner Eigenschaft an Empfinden, wie auch die Angst (Ängste), äusserst dominanter Natur.

Seit jeher besteht mit auch die Ungewissheit über die Zukunft.
Existenzangst, Gefahren, Bedrohungen, Ausbeutung der Natur, so auch mangel an Nahrung wie sauberem Wasser, was für Betroffene oft noch bleibt ist die Hoffnung auf positive Veränderung der wilderen Zu wie Umstände, in denen sie sich befinden.

Ne ne, an sich definiert sich Glaube nicht durch Unwissend sein, eher durch Empfinden. Da aber der Mensch suggestiv Veranlagt ist, ent- wie besteht mit auch ein Wusel an Irren in den Wirren.


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Gott und Religion sind Unsinn?

18.01.2025 um 12:32
@OmegaMinus Wow ich bin etwas schockiert von deiner Reaktion, weil ich eigentlich dachte, ich habe versucht deine Sichtweise zu verstehen, so gut es mir eben möglich ist.
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Du willst darüberreflektieren, ob sich mein Status ändern könnte.
Wie ist es mit Dir? Ist Dein Glaube endgültig oder wenderst Du Dich in 10 Jahren dem Shintoismus zu?
Exakt das, was ich dir geschrieben habe bezüglich des "Suchenden", gilt für mich. Alles was du mir jetzt an Missionierungs-Fanatismus in die Schuhe schieben willst, bildest du dir ein.
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Ich denke auch nicht, dass das verächtlich ist. Ich hätte eigentlich nur gerne die Akzeptanz der Gläubigen, so wie ich ihren Glauben akzeptiere. Ohne blödes Hinterfragen 'bleibt das so', 'was hast Du erlebt', 'legst Du Dich nicht zu sehr fest' oder so.
Das klingt für mich so, als sei es ein Problem für dein Umfeld dass du dich nicht zu irgendeinem Glauben bekennst. Warum spiegelst du das jetzt auf mich? Du kannst von mir aus an alles mögliche oder nichts glauben, solange du dir dieses von dir beschriebene Gefühl der "Erleichterung" bewahren kannst. Ich habe versucht, dich ein bisschen dafür zu sensibilisieren, dass dieses "Übergriffige" der Leute, die dich scheinbar bekehren wollen, nicht böse gemeint ist. Ich kann aber total nachvollziehen, dass es dich nervt.
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Die nahe liegende Antwort scheint zu schwer zu sein.
Ich habe gebetet und nach Gott gescuht, weil ich so sozialisiert wurde. Ich dachte mir fehlt etwas, ich glaube im Inneren, das muss nur nach außen dringen und ich habe Wege gesucht.

Und plötzlich wurde mir klar, dass ich im Inneren nicht an Gott glaube. Diese Erkenntnis hat mich befreit. So einfach, eigentlich.
Ist schon erstaunlich, wie du meine Ansicht vollständig bestätigst. Du schreibst selbst, du wurdest so sozialisiert. Also etwas, was dir von Außen aufgedrückt wurde. Daher kann ich diese Befreiung darin total nachvollziehen. Nur müsste die Schlussfolgerung doch dann exakter formuliert werden, wenn du vermeiden willst, dass Gläubige immer wieder fragen "bleibt das so?" weil sie dieses "Ich glaube nicht an Gott" nicht auf sich selbst beziehen. Muss diese "Kritikimmunität" der Gläubigen sein, die hier viele immer wieder sehen.

Die klarere Message wäre also: "Ich glaube nicht an den Gott, von dem meine Sozialisation/Kirche/etc. mir weismachen will, dass er existiert. Stattdessen finde ich Gott in [hier die Sache einsetzen, mit der du deine Mitte gefunden hast]."

Oder hast du das auch schon versucht?
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Es ist immer wieder interessant, wie andere, die mich noch nie life getroffen haben, meinen, mein Inneres besser zu kennen. Und das nur, weil es Divergenz in Glaubensfragen gibt. Die Menschen sind sind schon komisch. :-)
Same.


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Gott und Religion sind Unsinn?

18.01.2025 um 13:06
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Exakt das, was ich dir geschrieben habe bezüglich des "Suchenden", gilt für mich. Alles was du mir jetzt an Missionierungs-Fanatismus in die Schuhe schieben willst, bildest du dir ein.
Dann hast Du das bis jetzt nicht gut transportiert oider ich bin zu blöde.

Wie gesagt, die Fragen,die Du gestellt hast, habe ich bist jetzt von Leuten gestellt worden,die eben auf der missoniernden Schiene unterwegs waren. Das ist dann halt meine Lebenserfahrung, die muss ja nicht allumfassend sein.
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Das klingt für mich so, als sei es ein Problem für dein Umfeld dass du dich nicht zu irgendeinem Glauben bekennst.
Das wiederum bildest Du Dir ein. :-) Es kommt hin und wieder in Onlinediskussionen vor und sehr selten life, i.A. akzeptiert mein Umfeld meinen Atheismus. Allerdings lasse ich ihn auch nicht heraus hängen, ich konfrontiuere nicht jemanden damit, wenn nicht Thema darauf kommt.

Mithin, ich identifiziere mich nicht mit meinen Atheismus. Wäre auch dürftig. Atheismus ist keine Weltanschauung, sondern nur eine einfache Antwort auf eine einfache Frage.

Frage: Glaubst Du an Gott?
Antwort: Nein.
Das isses. So einfach und so klar.
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Die klarere Message wäre also: "Ich glaube nicht an den Gott, von dem meine Sozialisation/Kirche/etc. mir weismachen will, dass er existiert. Stattdessen finde ich Gott in [hier die Sache einsetzen, mit der du deine Mitte gefunden hast]."
Ist halt die Standardentwicklung. Die meisten glauben, wenn sie glauben, an die Religion, mit der sie sozialsiert sind. Aborigines haben selten Marienerscheinungen ...

Gott oder Gottähnliches habe nirgendwo gefunden.
Bis jetzt habe ich nichts erlebt, was mich dazu gebracht hätte, das irgendetwas Transzentales oder Supranaturales existiert. So ist meine Position bis jetzt so grob Ontologischer Materialismus.

Meine Mitte habe ich gefunden, ohne Gott, ohne Gottähnliches, ohne Spiritualität.

Grüße
Omega Minus


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Gott und Religion sind Unsinn?

18.01.2025 um 13:17
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Dann hast Du das bis jetzt nicht gut transportiert oider ich bin zu blöde.
Entweder ersteres oder es liegt eben daran, dass du mir gegenüber voreingenommen bist. Voreingenommenheit statt Blödheit ;)
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Meine Mitte habe ich gefunden, ohne Gott, ohne Gottähnliches, ohne Spiritualität.
Ich glaube dir, dass diese Formulierung für dich passt. Für einen Nicht-Atheisten klingt es wie: Wasch mich aber mach mich nicht nass ;)


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Gott und Religion sind Unsinn?

18.01.2025 um 13:42
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Ich glaube dir, dass diese Formulierung für dich passt. Für einen Nicht-Atheisten klingt es wie: Wasch mich aber mach mich nicht nass ;)
Wie ich schon erwähnte: Seine Mitte finden geht auch komplett ohne spirituelle Annahmen. Das ist für mich völlig losgelöst von einer Gottesidee oder Ähnlichem.

Oder, anders ausgedrückt:
Wenn sich das für Dich nach "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" anhörst, dann frage ich mich, ob Du implizit eine Art von Transzendenz bei 'seine Mitte finde' implizierst.
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Entweder ersteres oder es liegt eben daran, dass du mir gegenüber voreingenommen bist. Voreingenommenheit statt Blödheit
Wie ich schon sagte: Voreingenommenheit ist der Fluch der Erfahrung. man kann sich auch nur bedingt davon frei machen,denn Voreingenommenheit ist das Mittel, die Komplexität der Realität herunter zu brechen beim Versuch sie zu verstehen. Ich kann nicht vollkommen uneingenommen im Alltag agieren, dann müsste ich so viel evaluieren, da käme ich nicht einmal dazu, ein Brot zu kaufen.

Überlge einfach mal, wieviele Annahmen Du implizit triffst, wenn Du ein Brot holst.
Konsitenz der Richtungen, örtlichhen Anordnung, Entfernung, Akzeptanz des Bazahlngsmittel, Erwartungshaltung, was ein Brot ist, keine Schwerkratfanomalien auf den Weg dahin, ... Du nimmst tausende Dinge an. Das ist vollkommen normal.

Ja, ich habe Vorurteile und weiß darum, das ist normal.
Solange aus Vorurteilen keine Verurteilungen kommen ist doch alles Ok, oder?
Ich bin ja sofort bereit, meine Meinung zu modifizieren oder revidieren in Anbetracht neuer Evidenz. Bayes in action.
Aber völlig neutral kann ich nicht sein. Ich bin auch nur ein Mensch.

Grüße
Omega Minus


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18.01.2025 um 13:43
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Okay also es geht um die Frage warum Gott Leid zulässt. Spannende Frage, mit der sich genügend Leute beschäftigt haben und keine klare Antwort gefunden haben. Ist schön sichtbar in dem Wiki-Artikel:
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Spannende Frage. Noch sp
Ja. Ist schon schwierig seinem Gott Versagen (Konstruktionsmängel) oder Boshaftigkeit vorwerfen zu müssen. Alternative?
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Dann schreib ich mich gerne dazu mit "Spinozas Gott" bzw. dem "panentheistischen Gott".
Ich bleib bei „Dein Gott“. Ist kürzer.


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18.01.2025 um 14:30
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Ich finde der Begriff "bibelgläubig" versucht hier schon wieder die strikte Trennung zwischen Schwarz und Weiß.
Gibt es nur 0% oder 100% bibelgläubig? Nichts dazwischen?
Natürlich kann man hingehen und sagen ich glaube nur Passage x oder y aus der Bibel. Wenn die Bibel aber göttlich inspiriert ist, wie gerne behauptet, dann ist das Vorgehen bereits erklärungsbedürftig. Wenn die Bibel aber nur zum Teil göttlich inspiriert ist, dann wäre erklärungsbedürftig, wie man den glaubwürdigen vom unglaubwürdigen Teil trennt.
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Zur "Bibelwahrheit" gehört aus meiner Sicht auch, dass nicht "die ganze Wahrheit" drin steht.
Wie gesagt, es bleibt erklärungsbedürftig, wie man verlässlich den wahren vom unwahren Teil trennen kann.
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Sich selbst in der Hinsicht "ich glaube" oder "ich glaube nicht" ein Label zu geben, hätte für mich etwas unnötigerweise "endgültiges".
Diese Begriffe bilden jeweils den status praesens ab. Meinungen und Glauben können sich durchaus im Leben ändern.
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Für einen Nicht-Atheisten klingt es wie: Wasch mich aber mach mich nicht nass ;)
Für mich klingt es wie: Danke, aber ich kann mich schon alleine waschen und benötige danach auch keinen Babypuder. :Y:


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Gott und Religion sind Unsinn?

19.01.2025 um 23:14
Zitat von BibleIsTruthBibleIsTruth schrieb am 16.01.2025:In welcher es darum ging dass Menschen in hohen wissenschaftlichen Kreisen ausgegrenzt werden, wenn sie auch nur die Möglichkeit der Existenz eines Gottes in ihren wissenschaftlichen Arbeiten in Betracht ziehen.
Das ist eben die Religion des Naturalismus.
Es wird dogmatisch festgelegt dass alles einen rein den Naturgesetzen entsprechenden Ursprung hat.
Das wird allerdings unbewiesen geglaubt und darf nicht angezweifelt werden.

Bis zum Urknall hat man das Hirngespinnst schon durchgesponnen, dort versagen dann alle Erklärungen und man muss wieder an einen magic bang glauben der auf wundersame Weise alles was existiert, das sichtbare und unsichtbare erzeugt hat.

Deshalb hat der Naturalismus/Atheismus auch nichts mit Wissenschaft zu tun, es ist nur das Deckmantelwort für diese Ideologie.
Zitat von BibleIsTruthBibleIsTruth schrieb am 16.01.2025:Das sind alles Verse die aussagen dass Gott sich durch Seine Schöpfung selber beweist und mir fällt kein Vers ein, der mir als gläubiger Christ den Auftrag geben würde dass ich versuchen solle Gott zu beweisen. Eher sogar im Gegenteil:

1.Korinther
Interessant, danke für diesen Hinweis. Das stimmt. G'tt gefällt es die Zeichenforderung der Juden, als auch die hochgepriesene Lobpreisung der Vernunft der Griechen links liegen zu lassen und stattdessen die gute Botschaft von der Erlösung die G'tt allen Menschen in Jesus anbietet den Armen und Zerbrochen, den Einsamen und Unterdrückten anzubieten.
Ich mag seinen Style, das hätte ich jetzt wo ich ihn erkenne und verstehe auch so gemacht wäre ich an seiner Stelle ;)
Zitat von BibleIsTruthBibleIsTruth schrieb am 16.01.2025:21 Denn weil die Welt durch [ihre] Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben.
22 Während nämlich die Juden ein Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen,
Wir sind eine klassische Griechengesellschaft die so viel auf die eigene Erkenntnis und menschliches Wissen gibt und G'tt verlacht und verspottet. G'tt widersteht den Hochmütigen... den Demütigen schenkt er Gnade.
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb am 16.01.2025:Nö, das ist Bullshit und gelogen noch dazu. Allein das Hauptbeben dauerte 5 min und die signifikanten Vorbeben hast du gleich ganz verschwiegen. Es kam auch nicht zu einer Anhebung von 50 m, sondern punktuell um bis zu 27 m. Seriös sieht anders aus. Zudem unterschlägst du, dass sich die Spannungen zwischen den Erdplatten auch erst einmal ausbilden müssen.
Wie viele Jahre dauert es denn im Schnitt, bis sich 2 Beben dieser Stärke in einem Gebiet ereignen?
Am besten ist, du nimmst mal die Himalayaregion, denn über die wird ja aktuell gesprochen (Mount Everest).
Sorry, aber deine Rechnung ist die Zeit nicht wert, die du zum Schreiben brauchtest.
Ok hätte jetzt nicht gedacht, dass die säkulare Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik — ZAMG lügt, weiß nicht was die für eine Agenda haben um das zu tun, aber wenn du das sagst...
Gut bei 27m jedes Jahr, dauert es tatsächlich 3.000.000.000 Jahre zur Auffaltung des Himalaya... warte kurz, habe mich verrechnet, da sind ein paar Nullen zuviel... es sind... 300 Jahre.

Ich muss gar nichts unterschlagen, ja es müssen sich Spannungen bilden und was ist die maximal mögliche erwiesene Geschwindigkeit wie sich solche Spannungen aufbauen können?

Jetzt nicht gleich billig die Ausflucht suchen und sich mit angeblichen Zeitproblemen oder Trollunterstellungen rausreden, du hast ansonsten anscheinend auch ständig genügend Zeit hier zu posten.
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb am 16.01.2025:Er könte mal damit anfangen die tradierten Wunder unter wissenschaftlich kontrollierten Bedingungen vorzuführen. Mich persönlich würde z. B. beeindrucken, wenn er da Sonnenwunder von Fatima mal vorführen würde.
Ok ich schätze dass du mal etwas konkretes angegeben hast. Also ein großes Zeichen am Himmel bzw. im Universum würde dich beeindrucken. Etwas das nicht wissenschaftlich erklärbar ist. Aber würde dann nicht sofort eine wissenschaftliche Erklärung gesucht und gefunden werden mit der Prämisse, dass es G'tt ja nicht gewesen sein kann und darf weil das die Vernunft verbietet auf so eine billige Erklärung zurückzugreifen?
Ich sehe jetzt nicht warum man genau dann alle naturalistischen Dogmen über Bord werfen sollte und nicht eine physikalische Theorie für dieses Phänomen entwickeln könnte. Zum Beispiel eine Fluktuation in der magischen dunklen Energie und/oder Materie.
Dann noch das "magisch" davor rausstreichen und schon hört sich das wissenschaftlich und intelligent an (für die breite unkritische Masse).

Das Problem ist eher, wärst du dann wenn G'tt sich dir beweisen würde auch bereit dein Leben zu ändern, bzw. verändern zu lassen um mit G'tt Gemeinschaft haben zu können? Oder würdest du dann trotzdem ohnehin lieber deinen eigenen Weg gehen wollen ohne dass G'tt dir dreinredet?
Das ist nämlich die Crux und das falsche Verständnis der Meisten von G'tt. G'tt muss und will gar nichts beweisen, das hat er nicht nötig. Er möchte eine ehrliche Beziehung zu uns, zwischen unsichtbarem allmächtigem allwissendem Schöpfer und uns winzigen belebten Erdklumpen auf einem Staubkorn im Universum. Und er braucht dazu unsere Einwilligung sonst lässt er uns in Ruhe.
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb am 16.01.2025:Au weia. Wenn du behauptest es gab eine Sintflut, dann bist du belegpflichtig.
Wenn du behauptest die Erde ist lediglich etwas über 6000 Jahre alt bist du belegpflichtig etc.
Versuch doch bitte nicht ganz so erbärmlich zu agieren.
Hm weltweite Spuren von versteinerten Meeresfossilien bis in die höchste Berge, dazu Millionen von ausgestorbenen Tieren welche in einer merkwürdigen wiederkehrenden Position verschüttet und versteinert wurden nämlich der Opisthotonus-Pose:
Opisthotonus is a symptom of some cases of severe cerebral palsy and traumatic brain injury or as a result of the severe muscular spasms associated with tetanus. It can be a feature of severe acute hydrocephalus, poisoning, and drowning.[citation needed]
Quelle: Wikipedia: Opisthotonus

ROriginal anzeigen (0,9 MB)

Dazu Erzählungen von einer Flut in verschiedensten Völkern an komplett unterschiedlichen geographischen Orten dieser Welt.

Hinzu kommt die Bestätigung von dem der niemals gelogen hat und auferstanden ist:
Lukas 17,22 Er sprach aber zu den Jüngern: Es werden Tage kommen, da ihr begehren werdet, einen der Tage des Sohnes des Menschen zu sehen, und ihr werdet ⟨ihn⟩ nicht sehen.
23...
24...
25...
26 Und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen:
27 Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und die Flut kam und alle umbrachte.
Quelle: https://www.bibleserver.com/ELB/Lukas17%2C27

(PS: Ich zitiere die ausgelassenen Verse nur nicht weil sie hier meiner Meinung nach nicht relevant sind zu belegen dass Jesus selbst von der Flut und Noah und der Arche als historische Tatsache sprach. Ihr könnt sie natürlich gerne lesen)

Aber ich werde hier ein wenig weggetragen von den ganzen Belegen für die Sintflut, diese Belegsammlung wird aber in Zukunft gerne fortgesetzt!
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb am 16.01.2025:Auch hier bitte ich um den Beleg (2). Stelle die wissenschaftlichen Papers ein, die belegen, dass sich Gebirge innerhalb weniger Jahre auffalten können.
"wissenschaftliche papers" braucht es dazu keine, simpelste Beobachtung der Naturgewalten und Grundschul-Mathematik reichen aus.
Lege mir bitte die wissenschaftlichen Papers vor die belegen, dass sich Gebirge NICHT bei entsprechendem Vulkanismus und Plattentektonik in hunderten Jahren auffalten können!
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb am 16.01.2025:Und weil vernünftige Menschen nicht derart schwachsinnig agieren, funktionieren Kühlschränke, Autos, Navis und all die anderen Dinge und Abläufe im Leben.
Und wie sieht es mit deren Beziehungen aus, zu Ehefrauen/männern, Kindern, Eltern und Schwiegereltern, Nachbarn und Arbeitskollegen?
Funktionieren die auch alle bei diesen vernünftig handelnden Menschen, oder bekommen sie nur die Kühlschränke und Maschinen zum funktionieren?
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb am 16.01.2025:Säugetiere säugen ihre Jungen, tun Vögel das auch?
Ja nämlich die Fledermaus zum Beispiel.
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb am 16.01.2025:Wer hat denn die Multiversen erschaffen?
Die Multiurknalle?
Argumentum ad ignorantiam.
Wohl noch keine naturwissenschaftliche Antwort darauf gefunden, es bleibt also wie so vieles eine erfundene Philosophie und ein Strohhalm an den sich atheistische Ideologien klammern.
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb am 16.01.2025:Und warum ist in der Bibel dann die Rede von den höchsten Bergen? Hatten die Schreiber einen im Tee?
Und wie hoch waren die höchsten Berge, warst du dabei, hast du es gesehen, weißt du es?
Der höchste Berg der Bahamas, der Mount Alvernia, zum Beispiel ist unfassbare 63m hoch, steht trotzdem in jedem Lexikon als höchster Berg einer ganzen Nation.
Das jetzt beobachtbare Wachstum am Himalaya beträgt bis zu 1cm im Jahr. Das heißt selbst wenn man vollkommen stupide diese Zahl in die Vergangenheit extrapolieren würde käme man maximal auf 800 000 Jahre von 0 auf 8000m
Es würde also nicht mal für das 1 Mio Jahre benötigen.
Zudem wird jeder nur halbwegs ernsthafte echte Wissenschaftler (kein planloser Atheist im Wissenschaftsmäntelchen) berücksichtigen dass ab gewissen Höhen das Eigengewicht als Gegenkraft wirkt welches das Wachstum bremst und den Fuß des Berges im Erdmantel wieder schmelzen und absinken lässt. Zudem kann nicht x-1000 Jahre ein völlig linear gleichförmiger Vulkanismus angenommen werden, das ist völlig unrealistisch.
Schnell sind wir also im Bereich von wenigen 10 000 Jahren mit simpelsten Überlegungen. Fehlen noch 2-3 Faktoren an die niemand denkt und schon ist man im biblischen Zeitrahmen.
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb am 16.01.2025:Was hilft es bei einer wissenschaftlichen Untersuchung einfach mal einen Gott als Ursache anzunehmen und das Denken einzustellen?
Gar nichts, aber es hilft bei der Frage nach dem Ursprung auf den zu hören der als einziger dabei war und zwar G'tt selbst.

Ich meine wenn du ganz ganz ehrlich zu dir selbst bist, so ganz im Geheimen, so geheim dass du es dir selbst nicht eingestehen willst, dann weißt du genauso wie wir alle dass schon dutzende, nein hunderte, tausende male die "überraschende" Eilmeldung durch die Medienlandschaft raste die sich immer ähnlich anhört, nämlich so:
Ein x-beliebiger Umstand läuft durch neueste Forschungen x-fach schneller ab als ursprünglich von Wissenschaftlern angenommen.

Nur mal zwei Beispiele, aber wie gesagt im Geheimen weißt du es sowieso längst:
Mit einem unerwarteten Ergebnis: Demnach dehnen sich manche Gebiete im All sehr viel schneller aus als sie eigentlich sollten, andere dagegen weitaus langsamer. „Diese Folgerung legen jedenfalls unsere Messwerte nahe“,
Quelle: https://www.uni-bonn.de/de/neues/085-2020

Diamanten, von benötigen Millionen von Jahre, zu: in 15 Minuten hergestellt:
https://www.earth.com/news/real-diamonds-can-now-be-created-from-scratch-in-the-lab-in-just-15-minutes/
Zitat von Snowman_oneSnowman_one schrieb am 16.01.2025:Ja natürlich tust du das.
Such dir einen anderen zum Trollen, allerdings war dies schon ziemlich witzig.
Ich verrate dir mal ein Geheimnis: Nur weil jemand nicht deiner Meinung ist will er dich nicht trollen.
Das empfindest du nur so auf Grund deiner ignoranten Einstellung gegenüber Meinungen und Ansichten anderer Menschen.
Ist im Endeffekt also ein Egoproblem.
Zitat von Snowman_oneSnowman_one schrieb am 16.01.2025:Du liegst falsch.
Wie finden wir jetzt heraus wer von uns beiden recht hat?
Wir könnten 100 Jahre warten, dann wissen wir es mit Sicherheit.
Ich schlage aber vor ein Experiment von 10 Jahren zu starten, das dauert nicht ganz so lange:
Du lebst ohne Jesus, egal wie, was auch immer dir sinnvoll erscheint, du kannst jegliches Hilfsmittel, Technologie und einfach jeden Cheatcode fürs Leben und jede Hilfe verwenden die zu findest und möchtest.
Ich halte mich in der Zeit einfach an Jesus und seine Lehren. Dann im Januar 2035 vergleichen wir einmal unsere beiden Leben in den verschiedendsten Bereichen und schauen uns die Qualität unseres Lebens und alle möglichen Faktoren an.
Das fände ich höchst interessant und aufschlussreich. Wäre mal ein echtes Feldexperiment und nicht nur theoretisches Geplänkel.
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb am 16.01.2025:Und ich gebe zu, auch ich habe teils Spaß daran, wenn @freeofdoms hier seine Zoten raus haut. Macht hier erst einen auf spirituell mit "Einheit aller Menschen" und "Wir haben so viele Gemeinsamkeiten". Kurz danach dann der 3-Jährige im Sandkasten:
freeofdoms schrieb:
Wenn du meine Frage nicht beantwortest, beantworte ich deine auch nicht. Gleichheitsgrundsatz
...wobei er als angeblich bibeltreuer Christ wissen müsste:

38 »Ihr wisst, dass den Vorfahren auch gesagt wurde: ›Auge um Auge, Zahn um Zahn!‹[9]
39 Doch ich sage euch: Leistet keine Gegenwehr, wenn man euch Böses antut! Wenn jemand dir eine Ohrfeige gibt,[10] dann halte die andere Wange auch noch hin!
40 Wenn einer dich vor Gericht bringen will, um dein Hemd zu bekommen, so lass ihm auch noch den Mantel!
41 Und wenn einer von dir verlangt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei Meilen mit ihm![11]
42 Gib jedem, der dich um etwas bittet, und weise den nicht ab, der etwas von dir leihen will.
43 Es heißt bei euch: ›Liebe deinen Mitmenschen[12] und hasse deinen Feind[13]!‹
44 Doch ich sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen!

Quelle: https://www.bibleserver.com/HFA/Matth%C3%A4us5%2C38
Sehr schön endlich ein klassisches Bibelzitateduell.
Da kontere ich gerne: Der, der das oben von dir zitierte gesagt hat, hat aber auch folgendes gesagt:
Lukas 20,1 Und es geschah an einem der Tage, als er das Volk im Tempel lehrte und ⟨die⟩ gute Botschaft verkündigte, da traten die Hohen Priester und die Schriftgelehrten mit den Ältesten herbei 
2 und sprachen zu ihm und sagten: Sage uns, in welcher Vollmacht tust du diese Dinge? Oder wer ist es, der dir diese Vollmacht gegeben hat? 
3 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Auch ich will euch ein Wort fragen; und sagt mir: 
4 War die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen? 
5 Sie aber überlegten miteinander und sprachen: Wenn wir sagen: vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm nicht geglaubt? 
6 Wenn wir aber sagen: von Menschen, so wird das ganze Volk uns steinigen, denn es ist überzeugt, dass Johannes ein Prophet ist. 7 Und sie antworteten, sie wüssten nicht, woher. 
8 Und Jesus sprach zu ihnen: So sage auch ich euch nicht, in welcher Vollmacht ich dies tue.
Quelle: https://www.bibleserver.com/ELB/Lukas20%2C4
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb am 16.01.2025:Dieser von @BibleIsTruth zitierte Bibelvers (1.Kor 1,18) bedeutet nichts anderes als: Glaube ist rational unsinnig, genau deswegen ist es wahr.
Nein es bedeutet: Glaube ist für Menschen die rein auf ihren Verstand bauen und setzen unsinnig und trotzdem ist es wahr.
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb am 16.01.2025:Jegliche Versuche hier wissenschaftlich zu argumentieren, muss per Definition scheitern. Einzige gemeinsame Diskussionsbasis kann also nur Trolling sein. Und bitte nicht falsch verstehen, das fänd ich als Leser auch gar nicht schlimm ;)
Die trolling-Unterstellungen hatten wir jetzt schon mehrfach, langsam wirds langweilig und verliert den Witz, bzw. wird das selbst mittlerweile schon zum trolling.
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Keine Ahnung. Der heilige Geist, der angeblich die Menschen seit 2k+ Jahren inspiriert, weiß es auch nicht oder ist nicht in der Lage, das zu vermitteln.
Klar ist er das wenn du ihn lässt, dazu musst du aber erst mal umkehren in deinem Herzen und dich Jesus zuwenden damit er dich heilt und dir den heiligen Geist sendet.
Die Medizin wirkt nur wenn man sie auch entsprechend einnimmt. Zwangsbekehrt und mit dem Geist zwangsbeglückt wird niemand. Immer noch nicht! Freier Wille existiert immer noch und im Himmel enden nur Freiwillige.
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Ist ähnlich der Frage, was mich persönlich von Gott überzeugen würde.
Ich weiß es nicht. Aber wenn(!) er existiert und allwissend und allmächtig ist, dann könnte er mich von seiner Existenz überzeugen, denn er wüsste wie und hätte die Fähigkeit. Er macht es aber nicht. Desinteresse?
Ganz ehrlich, das kann tatsächlich nur G'tt persönlich, kein Mensch dieser Welt kann dich von ihm überzeugen.
Ich weiß das weil ich genau so war, ich sagte mir G'tt gibt es nicht und wenn mich ein Mensch dazu überzeugen/überreden muss.... was soll das dann bitte für ein schwacher und offensichtlich nicht existenter G'tt sein.
Aber G'tt hat es auf unnachahmliche Art geschafft mich abzuholen wo ich mich in menschlichen Hirngespinnsten und Lügen verheddert und verfangen hatte. Bleib einfach offen und schotte dich nicht ab, wir wissen alle nicht wie G'tt morgen zu dir oder zu mir redet.
Aber ein guter Startpunkt ist immer Jesus von Nazareth. Wie konnte so ein jüdischer Habenichts in einer abgelegenen Provinz des römischen Imperiums derart die Welt verändern?
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Ihr steht nicht alleine da, befindet Euch in Gesellschaft, wie man zu sagen pflegt seid Ihr im falschen Film. So wie ich bin teile ich auch mit weshalb.
Der Film existiert gar nicht, allerdings befinden sich die Meisten wie im Film in einer Matrix aus vorgaukelten Lügen über die uns umgebende Realität und ihren Ursprung.
Die Realität ist nicht das was du glauben willst sondern das was wirklich ist, sichtbar und unsichtbar, ob du es glauben kannst oder nicht, es ist.
Zitat von DonFungiDonFungi schrieb:Bitte den Wikipedia Artikel «Sumerische Religion» aufmerksam durchlesen, nicht nur lesen sondern, mit auch verstehen was damit aufgezeigt wird. Danach dürft ihr Euch durch den Kopf gehen lassen wer alles an Kulturen, es für sich in angepasster Form übernommen hat und zu Eigen gemacht wurde.
Es heißt zwar immer dass die Wissenschaft lernfähig ist und Fehler ausbessert.
Das gilt allerdings oft nicht mal für schon Jahrhunderte alte Mythen wie zB. dein oben zitiertes. Hier hängen wohl einige immer noch in der "Out of Babylon"-Welle fest.

"Pan-Babylonialismus war die Ansicht, dass die babylonische Kultur den alten fruchtbaren Halbmond dominierte. Man spricht im Deutschen von dem Babel-Bibel-Streit. Demnach entstanden alle alten Kulturen und Religionen aus deiner gemeinsamen Quelle: Babylon. Diese Auffassung kam um 1900 unter deutschen Keilschriftexperten auf - und der Rest der gelehrten Welt kaufte ihnen das voll und ganz ab. Das war die wissenschaftliche "Out of Babylon"-Welle jener Tage - Ähnlich, wie wir die wissenschaftliche "Out of Egypt"-Welle dieser Tage erleben. Während dieser "Out oft Babylon"-Welle benutzten Wissenschaftler die damals neuentdeckten alten babylonischen Texte (die zahlreiche religiösen mythologischen Schriften enthielten) dazu, ihre vorgefasste Meinung zu festigen: Die hebräische Bibel zeige nämlich, dass die alten Israeliten dann der babylonischen Kultur, Mythologie und Religion geisteigen Diebstahl begangen hätten. Klingt das irgendwie bekannt? Die "Out of Babylon"-Welle stockte und starb schließlich, weil sich ihre übertriebenen und vorher festgelegten angenommenen Tatsachen als unbegründete und unhaltbare Behauptungen herausstellten."
Aus dem Buch: "Die Bibel ist ein Mythos" - muss ich das glauben? von Thomas B. Tribelhorn S. 203


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Gott und Religion sind Unsinn?

19.01.2025 um 23:50
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Klar ist er das wenn du ihn lässt.
- klassische Kritikimmunisierung
- Oder: ich bin mächtiger als der allmächtige Gott, oder wie!? Er will ja, aber ich bin stärker ...

Wie gesagt, ich habe mich bemüht, aber war nix.
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Ganz ehrlich, das kann tatsächlich nur G'tt persönlich, kein Mensch dieser Welt kann dich von ihm überzeugen.
Das ist mal 'ne Aussage, danke. Da können isch die Missionierer ihre Missioniererei ja sparen.
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Bleib einfach offen und schotte dich nicht ab
Ich bin da wahrscheinliche offener als Du für das Verstehen wollen von Naturwissenschaften. :-)

Wie schon erwähnt: Ich bin ab und zu in der Kirche, um dort Gottesdienste musikalisch mit zu gestalten (Freundin ist Organistin und bei der Kirche angestellt.). Bis jetzt war da nix.

Grüße
Omega Minus


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Gott und Religion sind Unsinn?

20.01.2025 um 09:28
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Das ist eben die Religion des Naturalismus.
Es wird dogmatisch festgelegt dass alles einen rein den Naturgesetzen entsprechenden Ursprung hat.
Das wird allerdings unbewiesen geglaubt und darf nicht angezweifelt werden.
Wow, wie jemand mit nur drei Sätzen maximale Ahnungslosigkeit demonstrieren kann, ist schon wirklich beeindruckend, nicht schlecht!
(nicht dass von jemanden mit deinem Background mehr zu erwarten gewesen wäre)

Naturalismus ist zunächst keine Religion, sondern die Auffassung, dass es sich bei der Wirklichkeit um ein Naturgeschehen handelt, welches natürlichen Abläufen und Gesetzmäßigkeiten folgt. Das schließt insbesondere die Existenz von übernatürlichen Dingen, Kräften, Einflüssen und Fabelwesen aus. Was das Ganze nun mit Religion zu tun haben soll, weißt natürlich nur du selbst. Analog, was genau hier wie genau dogmatisch festgelegt sein soll - Mumpitz. Ebenfalls Mumpitz, dass hier irgendetwas unbewiesen geglaubt werden solle und nicht angezeweifelt werden dürfe. Sämtliche Evidenz spricht bis dato für den Naturalismus. Was genau spricht hingegen deiner Meinung nach gegen den Naturalismus und für die Existenz von übernatürlichen Dingen, Kräften, Einflüssen und Fabelwesen? Ferner solltest du dich generell mal eingehend mit Philosophie, Erkenntnistheorie bis hin zur Wissenschaftstheorie beschäftigen. Spätestens nach ein paar "Semestern" stolpert man dann bspw. auch über so Standpunkte wie den sog. Fallibilismus - eine innerhalb der empirischen Wissenschaften weit verbreitete "erkenntnistheoretische Position, nach der es keine absolute Gewissheit geben kann und sich Irrtümer niemals ausschließen lassen" (Wiki, Fallibilismus). Dass du den empirischen Wissenschaften bzw. dem Naturalismus hier Dogmatismus unterstellst, ist schon echt ein ziemlicher Schenkelklopfer-Unfug, da bekommt man fast schon ein Sixpack vor lauter Lachen, wenn es denn nicht so traurig wäre. Denn genau umgekehrt wird - nachweislich - ein Schuh daraus, wenn wir mal in die Religionsgeschichte schauen und etwa an die Haltung der Kirche bezüglich wissenschaftlicher Erkenntnisse und Lehren (Kopernikanisches Weltbild, Evolutionstheorie, Urknalltheorie...) sowie den Umgang mit Kritikern und Häretikern (Stichwort "Inquisition"), welche die Authorität und Lehrmeinung der Kirche in der Vergangenheit in Frage gestellt haben, denken.


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Gott und Religion sind Unsinn?

20.01.2025 um 14:37
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Das ist eben die Religion des Naturalismus.
Falsch.
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Ich muss gar nichts unterschlagen, ja es müssen sich Spannungen bilden und was ist die maximal mögliche erwiesene Geschwindigkeit wie sich solche Spannungen aufbauen können?
Deine Hilflosigkeit dauert mich zwar, aber es hilft ja nichts. Fange einfach mal an, die Belege für deine Behauptungen zu führen und versuche dich nicht ständig in der Beweislastumkehr. Kann für dich doch gar kein Problem sein, hast du doch göttlichen Beistand.
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Und wie hoch waren die höchsten Berge, warst du dabei, hast du es gesehen, weißt du es?
Natürlich lässt es sich nicht exakt sagen, aber die wissenschaftlichen Erkenntnisse weisen nicht darauf hin, dass der Himalaya vor ca. 4300 Jahren nennenswert niedriger war.
Aber auch hier, führe doch einfach den Beleg, dass genug Wasser zur Verfügung stand, um ihn zu überfluten.
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Das jetzt beobachtbare Wachstum am Himalaya beträgt bis zu 1cm im Jahr. Das heißt selbst wenn man vollkommen stupide diese Zahl in die Vergangenheit extrapolieren würde käme man maximal auf 800 000 Jahre von 0 auf 8000m
Gut, nehmen wir deinen Ansatz um mal aufzuzeigen, wie intelligent deine Argumentationsstruktur ist.
Die Sintflut fand vor etwa 4370 Jahren statt. Der Everest ist momentan etwa 8849 m hoch. Ziehen wir für jedes Jahr bis zur Sintflut einen Zentimeter an, dann war er zur Zeit der Sintflut etwa 8800 m hoch. Gerne können wir davon ausgehen. Was bleibt dir jetzt noch mehr als magic man did it?
Kurzzeitkreationismus bleibt für mich eine intellektuelle Bankrotterklärung.
Aber ich warte mal ab, was für argumentative Höhenflüge du zum Thema noch zu bieten hast.
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Fehlen noch 2-3 Faktoren an die niemand denkt und schon ist man im biblischen Zeitrahmen.
Argumentum ad ignorantiam.
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Gar nichts, aber es hilft bei der Frage nach dem Ursprung auf den zu hören der als einziger dabei war und zwar G'tt selbst.
Belege das Gott dabei war, ansonsten ist das nur heiße Luft.
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Aber würde dann nicht sofort eine wissenschaftliche Erklärung gesucht und gefunden werden mit der Prämisse, dass es G'tt ja nicht gewesen sein kann und darf weil das die Vernunft verbietet auf so eine billige Erklärung zurückzugreifen?
Natürlich würde geprüft, ob es wissenschaftlich erklärbar ist, deshalb habe ich ja ein Szenario kreiert, das nach menschlichen Ermessen unmöglich ist. Sollte für einen allmächtigen Gott aber kein Problem sein.
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Ich sehe jetzt nicht warum man genau dann alle naturalistischen Dogmen über Bord werfen sollte und nicht eine physikalische Theorie für dieses Phänomen entwickeln könnte. Zum Beispiel eine Fluktuation in der magischen dunklen Energie und/oder Materie.
Quark. Du versuchst doch hier nur dein Weltbild zu rechtfertigen.
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Ich meine wenn du ganz ganz ehrlich zu dir selbst bist, so ganz im Geheimen, so geheim dass du es dir selbst nicht eingestehen willst, dann weißt du genauso wie wir alle dass schon dutzende, nein hunderte, tausende male die "überraschende" Eilmeldung durch die Medienlandschaft raste die sich immer ähnlich anhört, nämlich so:
Ein x-beliebiger Umstand läuft durch neueste Forschungen x-fach schneller ab als ursprünglich von Wissenschaftlern angenommen.
Wir können uns darauf einigen, dass die Wissenschaft permanent die gefundenen Erkenntnisse überprüft und falss nötig anpasst. Etwas was Dogmatikern völlig fremd ist. Die stagnieren auf dem Level der Frühgeschichte bzw der Antike, zumindest im Bestreben ihr Glaubenskonstrukt über die Runden zu retten.


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20.01.2025 um 14:40
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Das ist eben die Religion des Naturalismus.
Es wird dogmatisch festgelegt dass alles einen rein den Naturgesetzen entsprechenden Ursprung hat.
Das wird allerdings unbewiesen geglaubt und darf nicht angezweifelt werden.
Du darfst das gerne anzweifeln, der Zweifel ist der Kern und der Motor der Naturwissenschaften. Allerdings ist auch ein Kern der Naturwissenschaften die Falsifizierbarkeit.

Wisscenschaflter A sagt: "Das kann ich erklären, das macht Qux'Klu!", WisscnschaftlerB sagt "Nein, eindeutig Qaramabana!" und Wissenschaftler C: "Quatsch, das kann nur Plurmol Forte!", Und D sagt: "die gibt es ales nicht!"

Frage A: Wie willst Du fest stellen, welches Modell das beste ist?
Frage B: Was sagt und das über die Welt, wenn es Qaramabana im Vergleich zu Plurmol Forte?
Frage C: Welche Vorhersagen könnte man ableiten? Was hilft das?
Frage D: Wie meinst Du kann man sich intersubjektiv einigen?

Bis jetzt sind alle Versuche gescheitert. Ich bin noch aufgewachsen mit der Geschichte, dass die Komplexität Von E- Colis Flagellum ist ein Rätsel, die Kreationisten haben das ganz klar identifiziert als 'göttliches Wirken' (ohne Qaramabana, ohne Plurmol Forte). Inzwischen musster das angenommene göttliche Wirken wieder einen Schritt rückwärts machen, denn es hat sich geklärt: keine irreduzible Komplexität.

Frage D: Was unterscheidet die Annahme denn vom 'Lückengott', der Gott der als Begründung angenommen wird, wenn man die Antwort noch (oder nicht nicht weiß)?

Ich sehe kein Problem damit bei offennen Fragen - und es gibt viele! - ein Fragezeichen zusetzen.
Das ist für mich intellektuell ehrlicher als die Hände in die Luft zu heveb und zu sagen: "Ja, das ist Psandapasma, die Unerfrickliche!"

Frage E: Wie zeigt man, dass etwas nicht den Naturgestzen gehorcht, wenn man die nicht vollständig kennt? Die exemplarische Beantwortung dieser Frage sichert einem ewigen Ruhm, also ..?

Caveat:
Es reicht nicht zu sagen, wir kennen den Mechanismus nicht, um sagen wir mal - von Status A nach Stauts B zu kommen. Du müsstest auch zeigen, dass das auch prinzipiell nicht möglich ist. Also, Frage E: Wie zeigst Du das?

Anmerkung:
Glauben hilft da nicht, siehe oben. Glaube ist kein guter Weg zur Erknenntnis. Menschen haben Jahrtausende lang Dine gegleubt, die flasch waren. Der Glaube an "Das Richtige"(TM) und an "Das Falsche"(TM) fühlen sich leider gleich an, jeder meint, sein Glaube ist aber "Der Richtige Glaube"(TM). Auf der Basis kann man nicht entscheiden.


Das nur so mal ein paar Ideen meinerseits.
"Gott und Religion sind Unsinn", das ist die Fragestellung. Nicht per se, nein. Aber wenn man die Relität ignoriert, weil sie nicht wahr sein darf, dann verhält man sich zumindest unsinnig (also: irrational). In der Wissenschaft verhlten sich Individuen selbstverständlich auch unsinnig, Wissenschaftler sind Menschen. Und dann versucht mitunter die Politik die Wissenschaft zu beeinflussen (da haben wir in der Geschichte viele Beispiel) oder auch einfach die Weltanschaung (sie z.B. Shapley-Curtis-Debatte von 1920 IIRC).


Für mich es halt viel phantastischer, wenn ich meine rechte Hand anschaue und dann meine linke Hand und weiß: Sterne sind explodiert, damit die Materie entstehen konnte, aus denen meine Hände bestehen. Und die Sterne für die rechte Hand waren andere als die für die linke Hand. Das ist für mich viel "numinos" (im wissenschaftlichen Sinne).

Ich erwarte nicht wirkich Antworten auf meine Fragen. Das ist so ganz grob, welche Ideen ich das habe. Unsere Weltanschauungen sind halt stark inkompatibel und man über das Thema noch viel schreiben und diskutieren.

Grüße
OmegaMinus


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Gott und Religion sind Unsinn?

20.01.2025 um 19:21
@freeofdoms
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Ich verrate dir mal ein Geheimnis: Nur weil jemand nicht deiner Meinung ist will er dich nicht trollen.
Das empfindest du nur so auf Grund deiner ignoranten Einstellung gegenüber Meinungen und Ansichten anderer Menschen.
Du denkst die Erde sei Flach, wirklich?
Damit stellst du dich als offen hin?
Sorry wenn ich da halt etwas skeptisch bin und dir nicht alles unhinterfragt glaube.
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Ich schlage aber vor ein Experiment von 10 Jahren zu starten, das dauert nicht ganz so lange:
Du lebst ohne Jesus, egal wie, was auch immer dir sinnvoll erscheint, du kannst jegliches Hilfsmittel, Technologie und einfach jeden
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Das fände ich höchst interessant und aufschlussreich. Wäre mal ein echtes Feldexperiment und nicht nur theoretisches Geplänkel.
Hmm und wie nennen wir nochmal die Methode mit der wir solche Daten sammeln und Analysieren?
Richtig, die wissenschaftliche Methode.
Obwohl du dieser nicht traust, benutzen willst du sie nun plötzlich um etwas zu „Beweisen“.
Schon seltsam.
Aber Flugzeuge fliegen dann wegen Gott.
Ja ne ist klar.
Ich bin schon lange Atheist, was willst du wissen?


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Gott und Religion sind Unsinn?

20.01.2025 um 20:13
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Das ist eben die Religion des Naturalismus.
Es wird dogmatisch festgelegt dass alles einen rein den Naturgesetzen entsprechenden Ursprung hat.
Das wird allerdings unbewiesen geglaubt und darf nicht angezweifelt werden.
Wenn Du ein (Fach(Gebiet zu kritisieren gedenkst, ist es das Wichtigste, dass Du wenigstens Ahnung davon hast.
Aber wie diese drei Beispiele da oben zeigen, sit das nicht der fall.

Was Du da beschreibst, sit das absolute Gegenteil von Naturwissenschaften (die keine Religion sind), beschreibt aber haar genau die Einstellungen von Religiösen zur Religion.

Ich weiß jetzt, ob es Sinn macht, Dir das Alles noch mal zu erklären, aber andrerseits gibt es Mitleser, die ihren Verstand nicht auf Religion getrimmt haben bzw die nicht absichtlich immer wieder dieselben Strohmänner aufstellen wollen.

Daher jetzt mal der Reihe:
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Das ist eben die Religion des Naturalismus.
Nö, Es ist keine Religion.
Eine religion des Naturalismus würde übrigens die Natur anbeten.
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Es wird dogmatisch festgelegt dass alles einen rein den Naturgesetzen entsprechenden Ursprung hat.
Du zäumst das Pferd verkehrt rum auf, denn so funktionieren Naturwissenschaften eben gerade nicht.
Man beobachtet Regelmäßigkeiten, sucht nach deren Ursprung, stellt Thesen darüber auf, überprüft diese, und solange ihnen nichts widerspricht, und sie sich in der Praxis bewähren, gelten sie als schon mal nicht ganz falsch.
Das wird nicht zu einem Dogma, das man nicht anzweifeln dürfte.
Schon gar wird das Dogma zuerst gesetzt, und nicht mehr korrigiert, wenn die Realität anders aussähe.
Das machen Religioneb, nicht aber Wissenschaften.
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Das wird allerdings unbewiesen geglaubt und darf nicht angezweifelt werden.
Zum Einen sprechen Wissenschaften nicht von Beweisen, sondern von Belegen.
Zum Zweiten sind naturwissenschaftliche Theorien mit praktischen Belegen (gerne auch Fakten genannt), belegt.
Im Gegensatz zu Religionen wird in den Naturwissenschaften nichts behauptet, das nicht auch belegt wäre.
Im Gegensatz zu Religionen dürfen naturwissenschaftliche Erkenntnisse immer angezweifelt werde, ja, so sollen es sogar.

Also, entweder hast Du null Ahnung, oder na ja, erzählst absichtlich Blödsinn, um Leser zu verwirren.


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21.01.2025 um 13:31
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Wenn sich das für Dich nach "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" anhörst, dann frage ich mich, ob Du implizit eine Art von Transzendenz bei 'seine Mitte finde' implizierst.
Wir haben da wahrscheinlich beide ein unterschiedliches Verständnis, wenn wir an "die eigene Mitte finden" denken. Ich verbinde das mit einer Art "höherem Bewusstseinszustand". Vergleichbar mit: Vollkommen im Moment sein. Zeitlosigkeit. Abwesenheit von Leid. Es gibt in dem Moment keinen Wunsch, etwas zu verändern. Das geht auch in gewisser Weise mit "Dankbarkeit" einher. Es fühlt sich nach mehr an, als ein physiologisches, biochemisches Bedürfnis zu befriedigen. Kann natürlich auch Einbildung sein. Ich wäre auf dein Verständnis von "seine Mitte finden" gespannt.
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Ich kann nicht vollkommen uneingenommen im Alltag agieren, dann müsste ich so viel evaluieren, da käme ich nicht einmal dazu, ein Brot zu kaufen.
Überlge einfach mal, wieviele Annahmen Du implizit triffst, wenn Du ein Brot holst.
Der Vergleich hinkt. Beim Brot kaufen bzw. generell in Alltagssituationen laufen viel mehr Prozesse unbewusst bzw. unterbewusst ab. Die Komplexität halte ich für deutlich höher, als vor einem Bildschirm zu hocken und Text zu lesen/zu schreiben. Gerade dabei müsste doch der Kopf "freier" sein für differenziertes Denken. Es sei denn du schreibst Beiträge immer dann, wenn du beim Bäcker in der Schlange stehst.
Zitat von OmegaMinusOmegaMinus schrieb:Solange aus Vorurteilen keine Verurteilungen kommen ist doch alles Ok, oder?
In deiner persönlichen Gedankenwelt ja, aber nach außen dringt das Vorurteil doch immer nur durch eine Art Verurteilung, oder? Du äußerst ja ein Vorurteil nicht direkt, sondern die Verkörperung dessen ist ja etwas, was du jemandem sagst oder über jemanden sagst.
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb:Natürlich kann man hingehen und sagen ich glaube nur Passage x oder y aus der Bibel. Wenn die Bibel aber göttlich inspiriert ist, wie gerne behauptet, dann ist das Vorgehen bereits erklärungsbedürftig. Wenn die Bibel aber nur zum Teil göttlich inspiriert ist, dann wäre erklärungsbedürftig, wie man den glaubwürdigen vom unglaubwürdigen Teil trennt.
Nicht die gesamte Bibel besteht aus zeitgeschichtlichen Erzählungen. Nicht alles kann man mit "glaubwürdig" oder "unglaubwürdig" beurteilen. Nimm zum Beispiel 1. Kor 13 (Das Hohelied der Liebe). Aus meiner Sicht beschreibt bzw. definiert kaum ein anderer Text den Begriff "Liebe" treffender. Das meine ich mit "inspiriert sein" davon.

Quelle: https://www.bibleserver.com/HFA/1.Korinther13
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Sehr schön endlich ein klassisches Bibelzitateduell.
Danke, ich verzichte mit freundlichem Verweis auf 2.Timotheus 2,23
23 Die törichten und kindischen Auseinandersetzungen aber verbitte dir, du weisst ja, dass sie nur zu Streit führen.
24 Ein Knecht des Herrn aber soll sich nicht streiten, sondern zu allen freundlich sein, ein geschickter Lehrer, der das Böse erträgt
25 und in Sanftmut zurechtweist, die sich widersetzen. So führt Gott sie vielleicht noch zur Umkehr, dass sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen
26 und, nüchtern geworden, sich aus der Schlinge befreien, mit der der Teufel sie eingefangen hat, damit sie ihm zu Willen seien.
Quelle: https://www.bibleserver.com/ZB/2.Timotheus2%2C23
Zitat von freeofdomsfreeofdoms schrieb:Die trolling-Unterstellungen hatten wir jetzt schon mehrfach, langsam wirds langweilig und verliert den Witz, bzw. wird das selbst mittlerweile schon zum trolling.
Wer ein so negatives Menschen- und Weltbild hat wie du und gleichzeitig behauptet streng gläubig und Bibel-hörig zu sein, der lügt entweder beim einen oder beim andern.


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Gott und Religion sind Unsinn?

21.01.2025 um 14:46
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Ich wäre auf dein Verständnis von "seine Mitte finden" gespannt.
Fängt körperlich an (seinen Mittelpunkt deutlich spüren, die Stelle, diem ich spüre, wenn ich balanciere, die Stelle, in der ich auch oft den best spüre, aber auch die Stelle, dien ich spüre, wenn mich etwas aus dem Gleichgewicht bringen will) und geht bis ... nun, das Gefühl, Raum und Zeit sind aufgelöst, ich befinde mich in der Musik, das ist das was gerade existiert, ich bin in der musik, die Musik ist in mir. Ganz stark bei einem Schülerkonzert mal aufgefallen, als ich am Baritonsaxophon eine Sängerin begleitet habe. Das haben sogar andere gemerkt. und dazwischen, incl. 'plötzlich nicht irgendwie auf dieser Welt sein, sondern ... mitten drin, ein bisschen so wie eins mit der Erde (ohne Drogen!).
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Der Vergleich hinkt. Beim Brot kaufen bzw. generell in Alltagssituationen laufen viel mehr Prozesse unbewusst bzw. unterbewusst ab.
Aber nur deswegen, weil wir uns darauf velassen können.

Noch einmal:
Die Umwelt ist komplexer als das Individuum. Deswegen muss das Individuum die Komplexität herunter brechen, um sie erfassen zu können. Dabei gibt es dann natürlich Kategorisierungen. Wir haben weder die I/O-Leistung noch die Kapazität, in Echtzeit die volle Komplexität der Realität zu erfassen.

Vorurteil, das ist ein ganz normaler Prozes. Solange man sich nicht einmal an einem Vorurteil fest beißt, sondern regelmäßig updatet, ist das vollkommen OK und menschlich.


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22.01.2025 um 10:06
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Nicht alles kann man mit "glaubwürdig" oder "unglaubwürdig" beurteilen.
Was liegt denn für dich dazwischen?
Oder zeig doch alternativ bitte auf, wie man sicher zwischen den inspirierten und den nicht inspirierten trennen kann.


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Gott und Religion sind Unsinn?

22.01.2025 um 12:39
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb:Was liegt denn für dich dazwischen?
Oder zeig doch alternativ bitte auf, wie man sicher zwischen den inspirierten und den nicht inspirierten trennen kann.
Ich habe ja ein Beispiel gezeigt, welches (subjektiv) Nutzen stiftend ist und für das "glaubwürdig" oder "nicht glaubwürdig" kein anwendbarer Maßstab ist. Daher verstehe ich nicht wirklich, worauf du hinaus willst? Das Bewertungsmaß "Glaubwürdigkeit" passt doch im Kontext Bibel nur auf die Texte, die von zeitgeschichtlichen Vorkommnissen berichten.
Wenn du dir beispielsweise eine Meinung zum Erlkönig von Goethe bilden willst, fragst du ja auch nicht nur, ob das dort dargestellte jetzt glaubwürdig ist oder nicht?


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Gott und Religion sind Unsinn?

22.01.2025 um 16:33
Es ging um 'bibelgläubig'.

Glaubst Du alles, was in der Bibel steht?
Wnne ja, wie gehst Du mit internen Widersprüchen und mit den Widersprüchen zur unserer Welt um?
Wenn nein, wie unterscheidest Du zwischen dem, was man glauben sollte und was nicht?

Ich glaube (haha!), das war so der Idee ... oder!?

Grüße
Omega Minus


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22.01.2025 um 18:31
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Das Bewertungsmaß "Glaubwürdigkeit" passt doch im Kontext Bibel nur auf die Texte, die von zeitgeschichtlichen Vorkommnissen berichten.
Nö.
Es sei denn du möchtest sprechende Esel, Nachtlager bietende große Fische, die Genesis, Flut etc. unter zeitgeschichtlichen Vorkommnisse verbuchen.
Zitat von JimtonicJimtonic schrieb:Wenn du dir beispielsweise eine Meinung zum Erlkönig von Goethe bilden willst, fragst du ja auch nicht nur, ob das dort dargestellte jetzt glaubwürdig ist oder nicht?
Kommt darauf an, was ich beurteilen will. Geht es sich ums Metrum, hat es nichts mit Glaubwürdigkeit zu tun. Will mir jemand erzählen, es handele sich dabei um die Wahrheit, dann prüfe ich auf Glaubwürdigkeit.


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