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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

6.899 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 00:46
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Und vielleicht wäre der Rucksack auch weg gewesen? Die Ermittler waren doch sehr zufrieden, wie umsichtig die Wanderin mit dem Schädel umgegangen ist. Dann können wir das doch auch sein.
Ist das ironisch gemeint?


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 01:08
Zitat von karajanakarajana schrieb:Ist das ironisch gemeint?
Nein, absolut nicht. Man findet nicht alle Tage auf einem Waldweg einen Schädel. Die Wanderin hat überlegt, dass sie die Stelle möglicherweise nicht wiederfindet, wenn sie zurück muss, um die Polizei zu alarmieren. Sie hatte die beiden Plastiktüten dabei und hat dafür gesorgt, dass sie den Schädel so eintütet, dass sie ihn nicht direkt berührt. Sie hatte kein Mobiltelefon dabei, leider auch keine Rolle mit Absperrband. Das Thema ist mit allem "Das weiß man doch", "Das hätte man...", "Das tut man nicht" über viele Seiten durchgehechelt worden. Trägt es irgendwie zur Aufklärung bei, warum die Wanderin zwei Plastiktüten dabei hatte (und damit ist nicht der Beitrag von @AlteTante gemeint)? Die Dame ist stundenlang vernommen worden. Sie gilt als vollkommen unverdächtig. Dann sollten wir auch einfach akzeptieren, dass der eine Überschuhe mitnimmt und der andere Plastiktüten (die wesentlich weniger wiegen).


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 01:19
@JamesRockford
Da stimme ich zu, ich meinte eher die Aussage, dass die Ermittler sehr zufrieden damit waren, wie die Wanderin mit dem Schädel umgegangen ist.

Die werde sich innerlich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen haben.
Das wichtigste Beweisstück, wurde vom Fundort entfernt, Spuren verwischt, und kontaminiert, in dem es in einer dreckigen Plastiktüte im Rucksack transportiert wurde.
Das ist keine Lappalie. Wenn es blöd läuft, findet man zu Fremd DNA den Täter, und dessen Rechtsanwalt zerfetzt dir deinen DNA Nachweis später vor Gericht deswegen in der Luft.

Nichtsdestotrotz werden die Ermittler natürlich wissen, dass die Dame das beste im Sinn hatte. Und natürlich wird sie nicht wissentlich manipuliert zu haben.
Deshalb versuchen sie natürlich den Schaden von ihr abzuwenden. Aber evtl auch, um diese Thematik klein zu halten.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 02:48
Zitat von DiarmuidDiarmuid schrieb:Das Thema mit den Tüten über Schuhe/Socken etc. hatten wir hier doch schon seitenlang.
Ja, und für mich ist es unverständlich ,warum hier manche sich so schwer tun die Suchfunktion zu benutzen. Es gibt ein Artikel von BFM, die mit der Finderin gesprochen hat, wo sie genau erklärt, wie und warum sie so gehandelt hat.
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb:Was für ein überflüssiger Kommentar, wenn keine ungefähre Seitenzahl genannt wird.
Wir hatten hier jedes Thema schon seitenlang
Zitat von ManateeManatee schrieb:Du hättest einfach kurz die Suchfunktion nutzen können, dann hättest du als ältesten Beitrag zum Thema Tüten diesen gefunden:
So ist es. Ich lese hier seit einer Woche, aus Zeitgründen nur mit, aber jeder der sich hier einbringt oder auch in der Vergangenheit eingebracht hat, hat hier sehr viel Zeit investiert, recherchiert, Geo-lokalisiert ,übersetzt und Wissen eingebracht hat, dass weit über ein Krimi-Forum hinaus geht. Das wollte ich nur mal heraus heben. Vor allem in einem franz. Thread.
Zitat von AntoineAntoine schrieb:Wenn man sich vor Augen fühlt, welche Ergebnisse heute im Labor möglich sind und welche Ergebnisse in diesem Fall veröffentlicht worden sind, muss man sich wohl keine Sorgen machen um den sicherlich fragwürdigen Transport durch die Finderin. Das wird für die Klärung des Falles keine Rolle spielen.

Danke für die Klarstellung.
Zitat von karajanakarajana schrieb:Das wichtigste Beweisstück, wurde vom Fundort entfernt, Spuren verwischt, und kontaminiert, in dem es in einer dreckigen Plastiktüte im Rucksack transportiert wurde.
Ich schätze eigentlich deine Beiträge sehr, aber könntest du bitte bei dieser Aussage "dreckige Plastiktüte" und "Rucksack" eine Quelle angeben?
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Sie hatte die beiden Plastiktüten dabei und hat dafür gesorgt, dass sie den Schädel so eintütet, dass sie ihn nicht direkt berührt
Aber dafür hätte man auch wieder die Suchfunktion betätigen müssen. Man kann es drehen und wenden wie man will.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 08:03
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Nein, absolut nicht. Man findet nicht alle Tage auf einem Waldweg einen Schädel. Die Wanderin hat überlegt, dass sie die Stelle möglicherweise nicht wiederfindet, wenn sie zurück muss, um die Polizei zu alarmieren. Sie hatte die beiden Plastiktüten dabei und hat dafür gesorgt, dass sie den Schädel so eintütet, dass sie ihn nicht direkt berührt. Sie hatte kein Mobiltelefon dabei, leider auch keine Rolle mit Absperrband. Das Thema ist mit allem "Das weiß man doch", "Das hätte man...", "Das tut man nicht" über viele Seiten durchgehechelt worden. Trägt es irgendwie zur Aufklärung bei, warum die Wanderin zwei Plastiktüten dabei hatte (und damit ist nicht der Beitrag von @AlteTante gemeint)? Die Dame ist stundenlang vernommen worden. Sie gilt als vollkommen unverdächtig. Dann sollten wir auch einfach akzeptieren, dass der eine Überschuhe mitnimmt und der andere Plastiktüten (die wesentlich weniger wiegen).
So ist es. Die Polizei hält sie für unverdächtig.
Beim Stichwort "fehlendes Absperrband" muss ich nun aber doch noch meinen Senf dazugeben. Die Plastiktüten hätten sicher gut zur Markierung (mit einem Stein beschwert) dienen können. Aber jeder handelt anders. In dieser besonderen Situation kann keiner wirklich einschätzen, wie er gehandelt hätte.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 08:36
Zitat von karajanakarajana schrieb:Das wichtigste Beweisstück, wurde vom Fundort entfernt, Spuren verwischt, und kontaminiert, in dem es in einer dreckigen Plastiktüte im Rucksack transportiert wurde.
Von dreckig steht da nichts. Sie hat zwei unbenutzte Plastiktüten verwendet.
Zitat von MaiaMaia schrieb am 09.04.2024:Sie hat zwei Plastiktüten bei sich. Warum ist das so? Sie sagt, das sei ihre Strategie, um ihre Füße trocken zu halten, wenn sie durch Pfützen oder Schnee läuft. Sie zieht die Plastiktüte wie eine Socke an. Sie hat zwei, die sie an diesem Tag noch nicht benutzt hat.
Beitrag von Maia (Seite 208)


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 08:45
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Ich hätte es besser gefunden, sie hätte den Schädel liegen gelassen, wo er lag, und die Stelle irgendwie anders markiert, zum Beispiel, indem sie ihren Rucksack daneben gestellt hätte. Aber das hat sie eben nicht gemacht, und wer weiß? Vielleicht wäre der Schädel inzwischen von einem Tier verschleppt worden.
@AlteTante
Genau so.
Natürlich kann man bis zum Jüngsten Tag diskutieren, was man gemacht hätte.
Hier gibt es ein "richtig und falsch".
Es ist ein Dilemma, wenn man keinen Handyempfang hat und man findet ein
wichtiges Beweisstück. Zumal es ja Freaks gibt, die sich einen Schädel als
Briefbeschwerer mitnehmen würden (wenn er mitten auf einem Weg liegt).
Wenn mitten auf einem Wanderweg, dann mit einem Stöcken vorsichtig ins
Unterholz legen. Eine Markierung anbringen. Wenn nichts zur Hand:
einen Pfadfinderpfel auf den Boden legen.
Man braucht doch kein Absperrband!
Die Polizei ist besser, als die Polizei von St Tropez unter Louis de Funes!
Die finden das und wenn man ein Tempotuch dazu legt.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 08:50
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb:Von dreckig steht da nichts. Sie hat zwei unbenutzte Plastiktüten verwendet.

Zitat von MaiaMaia schrieb am 09.04.2024:
@CorvusCorax
Diese Tüten....

Ich glaube nicht, dass sie in den Tüten gewandert ist.
Ich denke, sie hatte die Tüten dabei, um nach der Wanderung ein Geschäft (etwas kaufen?)
oder ein Cafeé - oder ihr Haus (ihre Unterkunft) nicht dreckig machen wollte.
Wahrscheinlich so eine Akkurate.
Für irgendwas nach der Wanderung. Oder sie wollte nicht mit dreckigen Schuhen in ein Auto steigen.
Wer weiss?
Ist dich auch für den Fall nicht so wichtig.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 09:43
Zitat von DiarmuidDiarmuid schrieb:Die Polizei hält sie für unverdächtig.
Wer hat die Dame denn verdächtigt? Ich jedenfalls nicht.
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb:Von dreckig steht da nichts. Sie hat zwei unbenutzte Plastiktüten verwendet.
Egal, ob dreckig oder supermarkt-neu: Sie werden nicht ohne Kontamination gewesen sein und zwangsläufig irgendwelche Spuren an sich gehabt haben, wie jedes Objekt, das ein Laie (also Nicht-Ermittler) verwendet.
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Die Ermittler waren doch sehr zufrieden, wie umsichtig die Wanderin mit dem Schädel umgegangen ist.
Erst hieß das anders. Aber das ist ein allgemeines Problem (für Außenstehende wie uns) bei diesem Fall: Viele Dinge werden mal so und mal so über die Medien vermittelt. Das gilt auch für den Zustand des Schädels.
Vielleicht ist das Absicht, um den Täter zu verwirren und ihn aus der Reserve zu locken?


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 09:50
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Viele Dinge werden mal so und mal so über die Medien vermittelt.
@AlteTante
Auf jeden Fall bestand zum Zeitpunkt des Fundes Klarheit:
Das Kind lebt nicht mehr - leider.
Vielleicht wäre ohne diesen Fund auch der Brief nicht geschrieben worden.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 09:57
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Egal, ob dreckig oder supermarkt-neu: Sie werden nicht ohne Kontamination gewesen sein und zwangsläufig irgendwelche Spuren an sich gehabt haben, wie jedes Objekt, das ein Laie (also Nicht-Ermittler) verwendet.
Plastiktüte hin, Plastiktüte her, es ist wie es ist.

Ich würde lieber den Fokus auf den "Ableger" des Schädels und der Kleidung legen. Wie risikobereit der war.
Wie muß man sich denn diese Ablage vorstellen? Ist da einer am helllichten Tag mit einem Plastik- oder Jutebeutel oder Rucksack durch die Gegend gelaufen bis zum Ablageort dort mitten in der Pampa? Oder war der nachts mit Stirnlampe unterwegs?
In beiden Fällen mit dem Risiko, dass er jemandem begegnet.
Und dann wählt er einen Ablageort für die Kleidung abseits des Trampelpfades. Auf jeden Fall muß er sich dort im Gelände gut auskennen.
Dieser Weg wird sicher nicht von Spaziergängern sonderlich frequentiert sein.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 11:55
Sie hätte diese Tüten über die Socken gezogen und wäre dann in die Stiefel gegangen also Tüten nicht schlammig und 2. hat sie diese Tüten noch nicht benutzt.
Sie zieht die Plastiktüte wie eine Socke an. Sie hat zwei, die sie an diesem Tag noch nicht benutzt hat.
Quelle: allmystery


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 12:04
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb:Ich würde lieber den Fokus auf den "Ableger" des Schädels und der Kleidung legen. Wie risikobereit der war.
Wie muß man sich denn diese Ablage vorstellen? Ist da einer am helllichten Tag mit einem Plastik- oder Jutebeutel oder Rucksack durch die Gegend gelaufen bis zum Ablageort dort mitten in der Pampa? Oder war der nachts mit Stirnlampe unterwegs?
Auf über 1.000 m in den Bergen, ohne Smog, bei sternenklarer Nacht und Vollmond, und wenn ihm/ihr der Termin der Jahresversammlung der örtlichen Jagdgenossenschaft bekannt sein sollte, ist ja gerne im Winter, im ersten Quartal des Jahres (bei uns), dann in jener Nacht oder in der Nacht eines örtlichen Winterfestes, oder in der Nacht von Sonntag auf Montag, so zwischen drei und vier Uhr morgens.

Mit Glück aber auch am Tag, keine Wege nutzend, querhangein sozusagen.

Gendern, das fällt mir immer schwerer, da doch ein Verkehrsunfall als eher unwahrscheinlich betrachtet wird, nur der Fairness halber.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 12:35
Ist dieser Artikel schon bekannt?

https://www.public.fr/mort-du-petit-emile-cette-troublante-question-a-laquelle-le-grand-pere-na-toujours-pas-repondu

Demnach führen die Ermittler im ganzen Land forensische Untersuchungen durch.
Les enquêteurs procèdent par ailleurs à des opérations criminalistiques en divers lieux du territoire. (...) Une nouvelle communication interviendra à l'issue des actes en cours".
” Darüber hinaus führen die Ermittler an verschiedenen Orten im ganzen Land forensische Untersuchungen durch. (...) Im Anschluss an das laufende Verfahren wird eine neue Mitteilung erfolgen.“

Damit würde ja ein ortsfremder Täter in Frage kommen, denn die Ermittler scheinen dies nicht auszuschließen.

Für mich neu ist, dass Emile schon vorher herumgeirrt sein soll und dabei vom Großvater verfolgt worden sein soll.
Offenbar war das auch insgesamt neu, denn das kam erst während des Gewahrsams durch einen Zeugen auf.
Philippe Vedovini a dû faire face à un témoignage clé : un témoin affirme avoir aperçu le petit garçon errer dans le Vernet peu avant sa disparition, avec son grand-père juste derrière lui.
"Effectivement, ce témoignage est apparu la semaine dernière à l'occasion du placement en garde à vue des membres de la famille", a confié Damien Delseny, chef du service police-justice du Parisien lors d'une session de questions-réponses sur l'affaire. "Il existe, et reste, comme tous les autres témoignages présents dans ce dossier, soumis aux limites du témoignage humain. Il est en revanche d'une importance cruciale puisque jusqu'ici Emile semblait s'être volatilisé seul sans personne autour."
” Ein Zeuge behauptete, er habe den kleinen Jungen kurz vor seinem Verschwinden in Le Vernet umherirren sehen, dicht gefolgt von seinem Großvater. „Tatsächlich kam diese Aussage letzte Woche ans Licht, als die Familienmitglieder in Gewahrsam genommen wurden“, sagte Damien Delseny, Leiter der Polizei- und Justizabteilung von Le Parisien, in einer Frage-und-Antwort-Runde zu dem Fall.“

Warum sagte der Zeuge das denn nicht schon vorher?


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 12:38
Nun, dort zu gehen ist relativ unverdächtig. In Wander-oder Jägermontur. Es sei denn Du triffst Bekannte.
Wenn man früh loswandert, um 6-7 Uhr, ist es weder verdächtig noch trifft man viele Leute. Ich schätze, dass man das von oben, also aus derselben Richtung wie die Finderin, und mit Pkw durchgeführt hat, nicht von Le Vernet aus.
Das Risiko der Entdeckung ist nicht nur hoch - es ist erst durch dieses Geschehen entstanden. Von daher: ja, der Täter hat ein hohes Risiko für sich geschaffen. Er schätzte es offenbar anders ein - und wollte a) die Überreste nicht weiter verwahren, b) nicht anders entsorgen oder verbergen, sondern mit dem Ziel der Irreführung offenbaren.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 12:44
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Ein Zeuge behauptete, er habe den kleinen Jungen kurz vor seinem Verschwinden in Le Vernet umherirren sehen, dicht gefolgt von seinem Großvater.
Ich finde diese Aussage in sich schon "befremdlich" denn ein Kind, dem ein Angehöriger dicht folgt, kann ja nicht umherirren.
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Warum sagte der Zeuge das denn nicht schon vorher?
Wahrscheinlich, weil es gelogen ist und der Zeuge dachte, er könne dem Grossvater den Todesstoß mit dieser Aussage versetzen,weil er ihn eh nie wieder sehen würde.
Nicht sehr helle, wenn er nicht wusste, daß eine Einvernahme an sich noch lange keine Anklage ist und auch nur eine begrenzte Dauer hat.
Cui Bono?


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 12:49
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Darüber hinaus führen die Ermittler an verschiedenen Orten im ganzen Land forensische Untersuchungen durch. (...) Im Anschluss an das laufende Verfahren wird eine neue Mitteilung erfolgen.“
Im ganzen Land - nicht im ganzen Ort, nicht in der ganzen Umgebung des Ortes, nicht im ganzen Landkreis, nicht in der ganzen Provinz, sondern im ganzen Land.
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Damit würde ja ein ortsfremder Täter in Frage kommen, denn die Ermittler scheinen dies nich
Das ist eine absolut gerechtfertigte Schlussfolgerung.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 12:53
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:oder in der Nacht von Sonntag auf Montag, so zwischen drei und vier Uhr morgens.
Na, du kennst dich ja aus. Zur Wolfsstunde also, zwischen 3 und 4 Uhr morgens. Oder Teufelsstunde.
Wobei ich wahrscheinlich für irgendwelche Aktionen auch diese Uhrzeit wählen würde. Weil da eigentlich jeder schläft.
Zitat von AntoineAntoine schrieb:Das Risiko der Entdeckung ist nicht nur hoch - es ist erst durch dieses Geschehen entstanden. Von daher: ja, der Täter hat ein hohes Risiko für sich geschaffen. Er schätzte es offenbar anders ein - und wollte a) die Überreste nicht weiter verwahren, b) nicht anders entsorgen oder verbergen, sondern mit dem Ziel der Irreführung offenbaren.
Entweder er ist einfältig und ziemlich dumm oder aber gerissen und fühlte sich bei seinem Tun sehr sicher.
Meistens nämlich, wenn du denkst, es sieht dich keiner, sieht dich einer.
Zumal im Dorf ja einer dem anderen misstraut und wahrscheinlich alles mit Argusaugen betrachtet wird, was einer so treibt.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 12:54
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb:n beiden Fällen mit dem Risiko, dass er jemandem begegnet
Dieses Risiko ging er aber doch bei jedem seiner Tatschritte ein. Vielleicht sah er bei der Endablage genau deshalb das Entdeckungsrisiko als gar nicht so hoch an, weil die vorherigen Schritte für ihn ja auch gut gingen. Eine Art naiver Bewertung / Dummheit /Bauernschläue


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

um 12:59
Ergänzung

Hätte ihn jemand in dem Bereich gesehen, der ihn kannte, hätte er die Fundstücke ja einfach nicht ablegen müssen, sondern sie dann an einem anderen Ort loswerden können.


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