BigMäc schrieb:Hätte ihn jemand in dem Bereich gesehen, der ihn kannte, hätte er die Fundstücke ja einfach nicht ablegen müssen, sondern sie dann an einem anderen Ort loswerden können.
Genau. Es ist schließlich nicht verboten, dort langzugehen, egal, um welche Uhrzeit. Und wer rechnet schon damit, dass derjenige, dem man begegnet, Teile einer Leiche dabeihaben könnte - schon gar nicht, wenn die gar nicht abgelegt wird.
margaretha schrieb:Ein Zeuge behauptete, er habe den kleinen Jungen kurz vor seinem Verschwinden in Le Vernet umherirren sehen, dicht gefolgt von seinem Großvater.
Was ist daran verdächtigt? Der Großvater ließ dem Kleinen also das Gefühl, alleine herumstreunen zu können, behielt ihn aber heimlich im Auge. Falls der Junge dann plötzlich Angst bekommen hätte, weil er glaubte, dass plötzlich keiner mehr da wäre, hätte der Großvater immer noch sagen können: "Siehst du? Es ist besser, du gehst nicht weiter, als bis du noch jemanden siehst."
Ich finde da nichts Besonderes bei.
rattich schrieb:Warum sollte der Zeuge keine Angst vor der Reaktion des Großvaters gehabt haben? Der Großvater war ja nicht zimperlich. Und natürlich hätte er erfahren oder sich denken können, von wem die Aussage kam.
Sehe ich auch so. Nur verstehe ich nicht, was an dieser Aussage so brisant sein soll.
Falls der Vorfall nur wenige Minuten vor dem Verschwinden gewesen sein sollte, könnte das auch einfach nur bedeuten, dass der Großvater dachte, Emile sei eine Weile beim Plantschen beschäftigt und er könnte kurz dieses oder jenes tun (den Wagen beladen oder Holz hacken; was genau er tat, wird ja immer anders angegeben). Falls das so war, könnte der Großvater sich natürlich schuldig fühlen, nicht genug aufgepasst zu haben - obwohl es ja nach Aussage des Bürgermeisters völlig normal ist, wenn Kleinkinder unbeaufsichtigt durch das Dorf laufen. Da könnte er natürlich noch etwas empfindlicher reagieren als er es sonst würde.