geeky schrieb am 31.01.2019:Wahrlich, das könnte man. Wann startest du einen ersten Versuch? Dazu gehört natürlich auch das Eingehen auf Fragen, die den eigenen Glauben in Gefahr bringen - also das, was du bisher tunlichst vermieden hast...
Ja klar, aber dann bitte etwas gehaltvollere Frage wie in der Art "Hast du jetzt endlich verstanden?"? Verstanden, aber was? DAss ich es hier mit einem ziemlich engstirnigen Club zu tun hab?
;)Man sollte nicht mit zweierlei Maß messen, das wär schon mal ein Anfang
whatsgoinon schrieb am 31.01.2019:Und das wundert dich wirklich? Du zeigst dich hier völlig resistent gegenüber Fakten und möchtest dein Dogma nicht gefährden, stellst subjektive Eindrücke über alles. An Lächerlichkeit kaum zu überbieten.
Mir ist das total egal, ob und wie sehr du mich lächerlich findest, kannst dich amüsieren oder aufregen wie sehr du möchtest.
Und, ob du es (wiederum) glaubst oder nicht, ich bin sehr faktenaffin
:)Man könnte auch sagen, sie sind mein täglich Brot.
:DWeshalb ich die H. sehr wertschätze, das hab ich ja auch schon dargelegt. Und klar, dann wirkt sie eben nicht - bei mir hat sie es eben; von mir aus (da ja Scheinkausalität) dann eben mein Glaube an sie.
Mir ist das zunächst auf dieser Ebene egal, da ich einfach froh war, dass ich wieder gesund war und ein normales Leben führen konnte.
Und klar, ich habe auch weiterhin ein gesteigertes Interesse daran, zu ergründen, wie es dazu kommt, dass die H. im Bewusstsein so vieler Menschen eben doch "hilft". Ich finde es persönlich sehr vermessen, all diesen Menschen eine Art Verblendung oder Wahrnehmungsverlust unterstellen zu wollen.
Ich denke, dass das Konstrukt "Homöopathie" als solches natürlich jede Menge Schwächen und Angriffspunkte bietet, dennoch in seiner Vielfältigkeit unzählige Möglichkeiten bietet, Menschen zu helfen.
Wie gesagt, es ist möglicherweise eine Art von Suggestion - oder es hat etwas generell damit zu tun, wie unser Bewusstsein funktioniert.
Ich finde es schade, dass man dies nicht einfach mal so zur Kenntnis nehmen kann, ohne gleich (natürlich wie immer, aber das ist halt schon Standard, garniert mit Beleidigungen) die "subjektiven Eindrücke" zu verdammen.
Auch finde ich es krass, dass gerade du mir dogmatisches Denken unterstellst, denn diese Diskussion ist ja ein exquisites Beispiel für die Selbst-Rück-und Rückbezüglichkeitsbestätigung von Dogmatikern.
:) Ich erkenne sehr wohl an, wenn bestimmte Studien der H. absprechen, wirksam zu sein (als H.) - stelle ich denn die "Was auch immer für ne tolle Studie das jetzt ist Studie" als solche in Frage?
Wobei wir ja auch hier schon mehrfach festgestellt haben, dass auch diese Studien methodische Schwächen haben, bzw., es durchaus Potential gibt, diese kritisch zu hinterfragen
whatsgoinon schrieb am 31.01.2019:Indiskutabel? Ich würde das als gut gemeinten Rat beherzigen. Deine Wortspenden könnten widersprüchlicher nicht sein und geben kein allzu gutes Bild ab. Zur Beruhigung kannst du jetzt ein Zuckerkügelchen einwerfen. Das kann beruhigen. Oha, aber hat natürlich auch andere Nachteile... Hui... Ohje, die Welt ist einfach zu kompliziert... So gemein! Auf die H.! :pony:
Vielen Dank, auf den gut gemeinten Rat kann ich verzichten - ist es wohl wieder in, jemanden das Wort zu verbieten?
Und mal wieder ein Beispiel für eine rhetorisch verunglückte Retourkutsche - da hilft es auch nichts, wenn du mich darauf hinweist, dass mir schon User xyz irgendwas "erklären" wollte.
Danke, aber ich denke, ich habe mittlerweile nicht nur einmal ganz gut unter Beweis stellen können, dass meine kognitiven Fähigkeiten (zumindest diese Diskussion betreffend) doch mehr als ausreichend sind.^^
Das ist einfach nur ein billiges Ablenkungsmanöver von deiner SEite. Es zwingt dich niemand, meine Ansicht gutzuheißen, dann kann man seine Einlassung dagegen aber auch ein bisschen weniger auffällig plakativ rhetorisch ungeschickt verpacken.
Heide_witzka schrieb am 31.01.2019:Klar. Ist halt dein Glaube
Ja, richtig, es ist, so gesehen, "mein Glaube"
:) Heide_witzka schrieb am 31.01.2019:Erfindung
Schön, dass du die ERfahrungen deiner Mitmenschen wertschätzt - machst du das bei anderen Themen auch?
Heide_witzka schrieb am 31.01.2019:Das ist deutlich geworden.
Damit erfüllst du dann auch schon die grundlegende Voraussetzung selbst "Homöopath" zu werden.
Glückwunsch.
Gern geschehen, ich freue mich auch, allerdings verspüre ich (noch) nicht das Verlangen danach, da ich mit meinem jetzigen Job eigentlich ganz glücklich bin.
:)Heide_witzka schrieb am 31.01.2019:Aber der Chinarindenversuch Hahnemanns ging doch völlig in die Hose. Die H. basiert also auf einem Fehlschluss. Dazu auch hier etwas ausführlicher: https://www.netzwerk-homoeopathie.eu/widersprueche/50-denkfehler-simile-prinzip-der-widerspruch-im-chinarinden-selbstver...
Das Grundprinzip der H. ist also erkennbar falsch aber die H. wirkt ganz dolle?
Was meinst du mit "ging in die Hose"? Dass als Symptom bei der Arzneimittelprüfung kein Fieber auftrat, oder auf was beziehst du dich?
Es gibt genug Berichte aus dieser Zeit, die im Selbstversuch Mittel getestet haben und entsprechend Symptome bei sich festgestellt haben.
Einer der bekanntesten:
Wikipedia: Constantin Hering(der übrigens erst ein vehementer Gegner der H. war und die Mittel einnahm, um sie als Betrug zu entlarven)
im Übrigen habe ich einen schönen Satz zu Hahnemanns Wirken gefunden:
Über allem Für und Wider, was in den letzten 200 Jahren im Streit zwischen Homöopathen und Schulmedizinern vorgebracht wurde, sollte eines nicht in Vergessenheit geraten, dass nämlich Hahnemann auf durchaus rationale und empirische Weise zu seiner später von seinen Anhängern und Nachfolgern – je nach Standpunkt – erweiterten oder „verwässerten“ Lehre gekommen ist. Was in der heute noch weiterschwelenden Auseinandersetzung über die „Richtigkeit“ dieses therapeutischen Ansatzes meist übersehen wird, ist die Tatsache, dass Hahnemann das Simile-Prinzip nicht für ein ehernes Naturgesetz, sondern für eine Handlungsmaxime hielt.
Denke, es wird hier klar, dass man die H. nicht wegen des von dir hier angekreideteten Chinarinde-Exp. generell in Frage stellen kann und darf - es lohnt sich im Übrigen, den ganzen Artikel zu lesen, gerade, wenn man von der h. nichts oder wenig hält.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/46342/Samuel-Hahnemann-Mehr-als-nur-ein-Denkmal Heide_witzka schrieb am 31.01.2019:Die wenigsten von denen, die hier mit dir diskutieren, dürften sich durch die H. selbst bedroht fühlen. denen geht es wohl auch nicht darum, im Gegensatz zu den Homöopathiegläubigen, irgendwelche Glaubensdogmata zu verteidigen, ich schätze jeden davon so ein, dass er bei entsprechende Evidenz, was die Wirksamkeit der Homöopathie angeht, seine Meinung überdenken und revidieren würde. Auf der anderen Seite steht die Fraktion
Nun, wenn man sich die Wortwahl so ansieht, dann hege ich da Zweifel, aber Hoffnung hege ich trotzdem ...
Heide_witzka schrieb am 31.01.2019:und das ist dann meine Wahrheit, egal was kommt
Warum mit solchen Leuten diskutieren, obwohl man weiss, dass die Chance da einen sachlich basierten, nicht von vorgefassten Meinungen behinderten, Denkprozess in Gang zu bringen, gegen Null geht?
Ich kann da nur für mich sprechen.
Ich möchte der fortschreitenden Volksverdummung nicht noch den Steigbügel halten, indem ich den ganzen Quacks erlaube unwidersprochen ihren Blödsinn in die Welt zu tröten.
Ich habe hier bereits mehrfach deutlich (!) zum Ausdruck gebracht, dass ich mehr als bereit bin, meine Meinung zu ändern, bzw., wenn es entsprechende Hinweise gibt, eigene Schlüsse zu überdenken.
Hier aber ist es so, dass ich erschreckt(und oder amüsiert) bin, mit welcher Engstirnigkeit und Verbohrtheit das eigene Dogma verteidigt wird, dies wiederum aber andern (Also mir, sonst ist ja keiner mehr da^^) vorwirft.
DAss du Widerspruch hast und den auch laut verkündest, sei dir unbenommen - dennoch sollte man sich nicht von vornherein versagen, seine Meinung zu einem Thema eventuell eines Tages zu ändern.
Heide_witzka schrieb am 31.01.2019:Schau dich in der Welt um. Überall haben die Lautsprecher, die die Menschen mit einfachen Lösungen (egal wie dumm sie bei objektiver Betrachtung sind) beschallen, Zulauf. Ganz gleich ob in der Politik, im täglichen Leben oder bei der Bildung.
Man könnte auf die Idee kommen, dass bei einer bestimmten Klientel der Glaube Einzug gehalten hat es täte weh oder gefährde das Seelenheil einmal selbst nachzudenken.
Ich finde das traurig.
Aber, wie gesagt,das ist nur mein Ansatz.
Wir werden also wohl noch häufiger aufeinander treffen. :D
Hier gebe ich dir uneingeschränkt recht - ich sehe das genauso wie du. Es ist traurig, dass so viel geglaubt und so wenig hinterfragt wird - und immer dem geglaubt, was am lautesten und aggressivsten seine Stimme erhebt. Ja, von daher finde ich das Aufeinandertreffen schon okay.
;)wuec schrieb am 31.01.2019:Nur dass der Begriff gar nicht zur Debatte stand, vielmehr deine Behauptung, dass EbM jemals den Aderlass empfohlen hätte.
Darüber kõnnen all deinen exotische Eiertänze nicht hinwegtäuschen. Unfug bleibt Unfug. Mit hochwertigen Verrenkung kannst du vielleicht eine olympische Medaille ergattern. Unfug schaffst du damit jedoch nicht aus der Welt.
Zum BfArM-Report wolltest du lieber nichts sagen?
Doch, genau der Begriff stand zur Debatte - bzw., ging es darum, dass die "moderne Medizin" ja sowas wie sakrosankt wäre - wobei ich dann so frei war, und auf den Aderlass hingewiesen habe.
Ein Aufschrei der Empörung.
:DWobei das völlig unnötig gewesen wäre, denn, man mag es glauben oder nicht, es gibt tatsächlich positive (und bewiesene) Effekte des Aderlasses, auch, wenn sie leider nur kurzfristig sind, so z. B. eine Absenkung des Blutdrucks, was aber auch ganz einfach physikalisch erklärbar ist.
Viel LÄrm um nichts, hier.
;)Was soll ich jetzt genau zu was sagen, hilf doch meinem Gedächtnis nochmal kurz auf die Sprünge, danke ...
:)cortano schrieb am 31.01.2019:Inwiefern unterscheidet sie sich da von den Anti-H. Stammtischbrüdern, die hier schreiben und die im vermeintlichen Rahmen von EbM dauernd die unplausiblen H.Wirkmechanismen thematisieren, oder sich über Studienqualitäten auslassen, obwohl keinerlei Ahnung/Recherche über die Grundlagen vorhanden scheint.
Ok, die Frage war rhetorisch - ich les' den Thread sowieso nur mehr sporadisch zur Belustigung ...
Ja, zur Belustigung ist er ganz gut geeignet - freue mich, dass du mal wieder vorbeischneist hier und grüße dich hiermit mal ganz herzlich.
;)