Political correctness, ein gescheitertes Experiment
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Political Correctness, Politische Korrektheit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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13.12.2020 um 10:42nichts.Groucho schrieb:Was ändert diese banale Feststellung an meiner Aussage?
Aber mir gings halt darum zu hinterfragen, obs sinnvoll ist alles gendern zu wollen, was "einem vor die Flinte kommt"
ja, zB diejenigen, welche meinen, nun wirklich alles gendern zu müssen - ohne zu differenzieren.Groucho schrieb:Menschen können überheblich sein.
Wie gesagt, bei "Bürger" finde ich es sehr übertrieben. Dagegen kann ich es nachvollziehen, wenn jemamd "Lehrer" gendern will.
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13.12.2020 um 10:44das ist ebenfalls nicht nötig!Optimist schrieb:wenn jemamd "Lehrer" gendern will.
auch hier gab und gibt es weibliche lehrkräfte.
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13.12.2020 um 10:45Noch mal zum Begriff "Bürger"
Zumindest wurde es jahrelang nicht so aufgefasst und es hatten sich kaum Betroffene (Frauen) darüber beschwert.
Da fällt mir gerade auch noch der Begriff "Bürge" ein.
Wie will man den gendern - Bürgin?
Oder akzeptiert man hier, dass alle Geschlechter inbegriffen sind?
Optimist schrieb:Man könnte ihn auch als geschlechtslosen Allgemeinbegriff begreifen (wie zB auch DER Baum) oder "Sammelbegriff", der Jeden mit einschließt.
das ist ja gerade das, was ich sehr bezweifle, ob es wirklich so ist.Groucho schrieb:man könnte aber auch aufhören, die Fakten zu leugnen und anerkennen, dass es das generische Maskulinum ist.
Zumindest wurde es jahrelang nicht so aufgefasst und es hatten sich kaum Betroffene (Frauen) darüber beschwert.
Da fällt mir gerade auch noch der Begriff "Bürge" ein.
Wie will man den gendern - Bürgin?
Oder akzeptiert man hier, dass alle Geschlechter inbegriffen sind?
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13.12.2020 um 10:46Politische Korrektheit, so wie sie praktiziert, ist wirkt m.E. nicht nur antirassistisch oder antidiskriminierend. Habe ich weiter oben ausgeführt.Groucho schrieb:In der Praxis ist Antirassismus nicht politisch korrekt?
Wie das?
Und das Ausblenden -Ablenken von - meiner dieser Kritik, ist ja genau das, was ich kritisiere.
Konkret: Du könntest dich auch mal inhaltlich mit meiner Kritik befassen. Heisst: Selbstreflektion.
Sie scheitert m.E.. Wie hier nachzulesen ist an Überhheblichkeit und in Folge an von ihr geschürten Ressentiments.Groucho schrieb:Die politische Korrektheit hat keine Überheblichkeit, sie ist immer noch ein Abstraktum.
Menschen können überheblich sein.
Und weil einige Proponenten da angeblich überheblich sind, ist die ganze Idee doof?
Hättest du aber weiter oben alles schon nachlesen können.
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13.12.2020 um 10:48ja und das zählt ja, was Du meinst.SchuhmannFu schrieb:wenn ich von den "Bürgern einer Stadt" rede, sind da auch Frauen dabei.
bei mir jedenfalls.
wieso Mehrheit? Wenn eine Person zu Dir käme und sagen würde, dass und das verletzt mich, bitte sage das nicht mehr, würdest Du dann sagen, egal, DU bist keine Mehrheit? Oder würdest Du, die Person betreffend Rücksicht nehmen? Und würdest Du dann nicht auch versuchen etwas sensibler mit Sprache umzugehen, weil Du jetzt ja schon erlebt hast, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich durch Deine Sprache verletzt fühlen, weil Du sie falsch genderst, einen diskriminierenden Begriff verwendest, sie nicht miterwähnst, sondern nur "mitmeinst", ohne es auszusprechen?Optimist schrieb:von einer betroffenen Mehrheit.
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13.12.2020 um 10:50natürlich würde ich Rücksicht nehmen.Tussinelda schrieb:wieso Mehrheit? Wenn eine Person zu Dir käme und sagen würde, dass und das verletzt mich, bitte sage das nicht mehr, würdest Du dann sagen, egal, DU bist keine Mehrheit? Oder würdest Du, die Person betreffend Rücksicht nehmen?
Aber darum ging es ja bei meinen Posts gar nicht, sondern darum, was man als genderungswürdig ansieht oder nicht.
Noch mal zum Begriff "Bürger"darauf würde mich auch mal noch eine Antwort interessieren.
....Zumindest wurde es jahrelang nicht so aufgefasst und es hatten sich kaum Betroffene (Frauen) darüber beschwert.
....
Da fällt mir gerade auch noch der Begriff "Bürge" ein.
Wie will man den gendern - Bürgin?
Oder akzeptiert man hier, dass alle Geschlechter inbegriffen sind?
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13.12.2020 um 10:52Und wenn ich von den "Bürgern und Bürgerinnen" rede, sind sie sogar erwähnt, ohne dass man sie sich dazu denken muss. ;-)SchuhmannFu schrieb:wenn ich von den "Bürgern einer Stadt" rede, sind da auch Frauen dabei.
Dann mach das doch einfach, statt Kommentare zu Zitaten zu geben, die zu dem Zitat gar nicht passen.Optimist schrieb:Aber mir gings halt darum zu hinterfragen, obs sinnvoll ist alles gendern zu wollen, was "einem vor die Flinte kommt"
Ich habe noch kein Argument gesehen, warum es nicht sinnvoll sein sollte nicht zu gendern.
Ausgeführt hast du ds sicher nicht, bestenfalls kryptisch rum gefaselt.Gerlind schrieb:Politische Korrektheit, so wie sie praktiziert, ist wirkt m.E. nicht nur antirassistisch oder antidiskriminierend. Habe ich weiter oben ausgeführt.
Also kannst du nicht erklären, warum Antirassismus in der Praxis nicht pc ist.
Dazu kam von dir bislang: Nichts (war aber deine Behauptung oben)
Nein, hätte ich nicht, da du meine Frage nicht beantwortet hast auch hier wieder nicht.Gerlind schrieb:Sie scheitert m.E.. Wie hier nachzulesen ist an Überhheblichkeit und in Folge an von ihr geschürten Ressentiments.
Hättest du aber weiter oben alles schon nachlesen können.
ich zitiere sie nochmal:
Der letzte Satz ist die zu beantwortende Frage. ;-)Gerlind schrieb:Die politische Korrektheit hat keine Überheblichkeit, sie ist immer noch ein Abstraktum.
Menschen können überheblich sein.
Und weil einige Proponenten da angeblich überheblich sind, ist die ganze Idee doof?
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13.12.2020 um 10:53Ich habe hier eins genannt: Beitrag von Optimist (Seite 551)Groucho schrieb:Ich habe noch kein Argument gesehen, warum es nicht sinnvoll sein sollte nicht zu gendern.
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13.12.2020 um 10:56@Optimist
warum hat sich denn niemand beschwert? Denk doch mal bitte darüber nach. Und es ist ja nicht so, dass etwas schon allein deshalb richtig wäre, weil sich niemand beschwert hätte. Außerdem weißt Du überhaupt nicht, ob sich nie jemand beschwert hat.
https://www.duden.de/rechtschreibung/Buergin
warum hat sich denn niemand beschwert? Denk doch mal bitte darüber nach. Und es ist ja nicht so, dass etwas schon allein deshalb richtig wäre, weil sich niemand beschwert hätte. Außerdem weißt Du überhaupt nicht, ob sich nie jemand beschwert hat.
da gibt es die weibliche Form, stell Dir vor, sogar im Duden.Optimist schrieb:Da fällt mir gerade auch noch der Begriff "Bürge" ein.
Wie will man den gendern - Bürgin?
Oder akzeptiert man hier, dass alle Geschlechter inbegriffen sind?
https://www.duden.de/rechtschreibung/Buergin
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13.12.2020 um 10:57Ich sage und sagte, PC wirkt in der Praxis m.E. nicht notwendigerweise antirassistisch.Groucho schrieb:Ausgeführt hast du ds sicher nicht, bestenfalls kryptisch rum gefaselt.
Also kannst du nicht erklären, warum Antirassismus in der Praxis nicht pc ist.
Dazu kam von dir bislang: Nichts (war aber deine Behauptung oben)
Meine Gedanken dazu habe ich weiter oben ausgeführt.
Ich erwarte nicht, dass du sie nachvollziehen kannst in deiner Situation.
Dennoch teile auch ich meine Sichten mit.
Marx machte gute Analysen. Zur Ideologie erstarrt, führte Marxismus zu Diktaturen.
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13.12.2020 um 11:00also wenn ich nicht mehr das N-Wort sage, dann ist das in der Praxis nicht antirassistisch? Verstehe ich das richtig?Gerlind schrieb:Ich sage und sagte, PC wirkt in der Praxis m.E. nicht notwendigerweise antirassistisch.
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13.12.2020 um 11:02Machst du beim Sprechen dann auch immer diese Pause? Also wie die das bei den Nachrichten jetzt machen. Bürger...Pause...Innen. ?Groucho schrieb:Und wenn ich von den "Bürgern und Bürgerinnen" rede,
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13.12.2020 um 11:03Ja, auf Dauer möglicherweise schon.Tussinelda schrieb:also wenn ich nicht mehr das N-Wort sage, dann ist das in der Praxis nicht antirassistisch? Verstehe ich das richtig?
Dieses reduzieren auf Worte und absehen von konkreten Situationen könnte auf Dauer m.E. nach hinten losgehen, weil es Ressentiments schüren könnte.
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13.12.2020 um 11:05ach so, irgendwann, auf Dauer, möglicherweise, alles klar. Also ich denke, in dem Moment, wo ich eine Schwarze Person nicht als N**** bezeichne, sondern so, wie die Person das möchte, ist das antirassistisch und bleibt auch antirassistisch.Gerlind schrieb:Ja, auf Dauer möglicherweise schon.
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13.12.2020 um 11:09Wir sehen das verschieden.Tussinelda schrieb:ach so, irgendwann, auf Dauer, möglicherweise, alles klar. Also ich denke, in dem Moment, wo ich eine Schwarze Person nicht als N**** bezeichne, sondern so, wie die Person das möchte, ist das antirassistisch und bleibt auch antirassistisch.
Da drehen wir uns m.E. im Kreise.
Für mich hat zuerstmal der Mensch in sich rassistische Tendenzen, wenn er sie hat.
Wenn er jetzt gezwungen oder genötigt wird ein anderes Wort zu nutzen, verstärkt das möglicherweise diese Tendenzen.
Könnte man reflektieren, muss man aber nicht.
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13.12.2020 um 11:13das muss nicht sein, wenn man im allgemeinen spricht!Groucho schrieb:Und wenn ich von den "Bürgern und Bürgerinnen" rede, sind sie sogar erwähnt,
da spielt das geschlecht überhaupt keine rolle.
es sind die "Bürger einer Stadt" - und eigentlich logisch, gehören da auch
die frauen dazu.
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13.12.2020 um 11:14erstens wird niemand gezwungen, auch nicht genötigt, zweitens änderst Du kein ideologisches Denken eines Menschen dadurch, dass dieser ein Wort nicht mehr benutzt. Allerdings können dann Schwarze Menschen nicht mehr vermeintlich unabsichtlich diskriminierend benannt werden, wenn dieses Wort klar als diskriminierend definiert ist und dies auch jedem vermittelt wurde. Wer es dann benutzt, der macht das absichtlich.Gerlind schrieb:Wenn er jetzt gezwungen oder genötigt wird ein anderes Wort zu nutzen, verstärkt das möglicherweise diese Tendenzen.
Außerdem wäre dann eine alltägliche Diskriminierung sprachlicherseits weniger, der Schwarze Personen ausgesetzt sind, wenn man sie so bezeichnet, wie sie bezeichnet werden wollen.
Tussinelda
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13.12.2020 um 11:16nee, eben nicht "logisch". Die Frauen und andere werden nicht benannt, es werden nur Männer benannt. Den Rest soll man sich dann dazu denken. Na dann sagen wir jetzt eben nur noch Bürgerinnen. Denk Dich eben dazu.SchuhmannFu schrieb:es sind die "Bürger einer Stadt" - und eigentlich logisch, gehören da auch
die frauen dazu.
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13.12.2020 um 11:191. fühlen sich möglicherweise Menschen sozial dazu genötigt oder gezwungen.Tussinelda schrieb:erstens wird niemand gezwungen, auch nicht genötigt, zweitens änderst Du kein ideologisches Denken eines Menschen dadurch, dass dieser ein Wort nicht mehr benutzt. Allerdings können dann Schwarze Menschen nicht mehr vermeintlich unabsichtlich diskriminierend benannt werden, wenn dieses Wort klar als diskriminierend definiert ist und dies auch jedem vermittelt wurde. Wer es dann benutzt, der macht das absichtlich.
Außerdem wäre dann eine alltägliche Diskriminierung sprachlicherseits weniger, der Schwarze Personen ausgesetzt sind, wenn man sie so bezeichnet, wie sie bezeichnet werden wollen.
2. Das mit den Worten sehe ich anders. Habe ich schon ausgeführt. Werde es daher nicht wiederholen. Da zu philosophisch für Politik und Ideologie.
Ich suche auch keinen Konsens. Oder : ein Konsens besteht für mich hier darin, dass Sichten untereinander stehen - auch wenn sie konträr erscheinen.