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EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

174 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Medium, Jenseitskontakte ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

26.02.2025 um 21:55
@Donna_Littchen

Bei Punkt 1 bin ich bei dir. Da ist immer noch ein zu großer Spielraum für Interpretationen und Mutmaßungen. Obwohl die Anzahl von über 1000 Befragten beeindruckend ist, gibt es hierbei immer noch Spielräume für Möglichkeiten.

Konzentrieren wir uns also auf Punkt 2, was zu der Frage führt, was ist überhaupt ein Medium und wie genau arbeitet ein Medium.

Der britische Spiritismus verwendet in den Jenseitskontakten unabdinglich immer die Beweismethode. Das bedeutet letztendlich, dass das Medium, bevor es eine Botschaft übermittelt, den Verstorbenen zunächst beweisen muss. Ohne einen adäquaten Beweis ist die Botschaft nichts wert.

Quelle: Jenseits der Materie --> Prof. Dr. Oliver S. Lazar

Also Botschaften wie "deine Oma war alt und hatte Schmerzen im Rücken und hat dich ganz doll geliebt" zählt hierbei nicht. Zudem suche ich noch nach einer Grafik, die ich vor einiger Zeit gesehen habe, die zeigt, wie sich die Gehirnwellenstruktur eines Mediums während eines Sittings verändert. Sobald ich es gefunden habe, poste ich es hier.

Und in den nächsten Tagen werde ich mehr zum Paper von Lazar posten.


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EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

27.02.2025 um 10:40
Zitat von soomasooma schrieb:Ich hab die Studie gleich hier als PDF gefunden:
Das scheint mir nicht "die Studie" zu sein. Wie findet auch mehrstufig statt. Wie auch immer, es ist ein einigermaßen ausführlicher Artikel in deutscher Sprache. Also keine Haarspaltereien. Es scheinen auch die wesentlichen Informationen hier verarbeitet zu sein.
Zitat von NemonNemon schrieb:starken Bias-Verdacht
Den bringt zuvorderst die Autorin Elsaesser mit ihrer Vita ein.

Dann ist es m. E. die Rekrutierung der Teilnehmer. Wobei: Okay, Wenn ich einen repräsentativen Anteil der Gesamtbevölkerung anspreche, kann ich mir Informationen über Inzidenz und Signifikanz des Phänomens erhoffen. Dann geben vielleicht 9,75% (random erfundene Zahl) an, NTK erlebt zu haben (wie oft und intensiv müsste hier noch mit in die Heatmap). Ist meine Umfrage methodisch so angelegt, dass sie vornehmlich auf Interessenten/Teilnehmer trifft, die schon "im Thema" sind, bzw. aktives Interesse daran haben, ihre NTK zu teilen/mitzuteilen, darf ich wahrscheinlich nahezu 100% Inzidenz erwarten. Das ist vielleicht okay, so lange man die Relationen im Auge hat. Hier geht es ja um eine Phänomenologie, die vorrangig alle Arten von NTK beschreiben und quantifizieren will. warum sollte man dazu überhaupt Menschen wie mich befragen, die nie NTK hatten.

Dann kommt allerdings die bereits gestellte Frage nach der Methodik auf:
Zitat von NemonNemon schrieb:Ich würde mir zuerst mal ansehen wollen, ob die Methodik da sauber aufgestellt ist. Wobei ich mir u. U. nicht ganz sicher bin, wie Umfrage-Erhebungen überhaupt sauber erstellt werden können und welche Standards man in diesem Bereich voraussetzt. Mit Bezug auf Kontrollstudien würde ich fragen wollen, wie die Fragebögen an wen verteilt wurden und ob dann gestützt oder ungestützt gefragt wurde und ob halt eine Kontrolle bzw. qualifizierte Betreuung des Vorganges stattfand.

Kann ja sein, dass das schon beantwortet ist. Ich bin bislang nicht dazu gekommen. Aber ich frage mich auch, wie man diese Fragen nicht stellen kann.
Der Artikel https://www.anomalistik.de/images/pdf/zfa/zfa2022_1_036_elsaesser-etal.pdf gibt darüber ab S. 39 Auskunft.
Die Studie – Erhebungsmethode
(...) Die Teilnehmer7 hatten die Möglichkeit, den Online-Fragebogen anonym aus
zufüllen. Sämtliche Eigennamen und Ortsnamen wurden anonymisiert. Nach der Erfassung
der Daten durch unser Team wurden die Ergebnisse der Untersuchung vollständig anonym
dargestellt, so dass jede individuelle Zuordnung ausgeschlossen war. (...).
Etc. pp.

Mich würde jetzt die Meinung von jemandem vom Fach interessieren. Entspricht die dort und in der Folge beschriebene Methodik den wissenschaftlichen Kriterien der Fachrichtung? Bzw. auf welcher Qualitätsstufe wird diese Methode eingeordnet?
Von "Pilotstudie" habe ich nichts gelesen. Unter diesem Vorzeichen wären Kriterien ggf. nicht ganz so streng.

Interessante Marginalie (S. 42):
Ein weitaus größerer Anteil an Frauen als an Männern hat an unserer Umfrage teilgenommen, nämlich 85 % Frauen gegenüber nur 14 % Männern (1 % hatte „andere, z. B. „Transgender“ angekreuzt). Dies bedeutet jedoch nicht, dass Frauen verhältnismäßig häufiger NTK erleben als Männer. Der Literatur kann man entnehmen, dass Frauen und Männer Nachtod-Kontakte in etwa gleichem Ausmaß erleben, aber Frauen sprechen häufiger und offenbar leichter darüber als Männer (Castro, Burrows & Wooffitt, 2014: 1)
Aha, aha. Die Quellenangabe führt hier hin:
Our findings show that 37 per cent of British adults report at least one paranormal experience and that women, those who are middle-aged or individuals resident in the South West are more likely to report such experiences. These results establish incidence levels of reported paranormal experiences in contemporary Britain. We argue also that they merit a more sustained sociological consideration of the paranormal.
Quelle: https://www.researchgate.net/publication/265397333_The_Paranormal_is_Still_Normal_The_Sociological_Implications_of_a_Survey_of_Paranormal_Experiences_in_Great_Britain

Mir stellen sich hier schon einige Fragen. Aber lassen wir das einstweilen mal außen vor, um nicht den Fokus zu verlieren. Wir werden ohnehin nicht die 67 Seiten an einem Stück besprechen. Ich bin heute mit dem Querlesen so weit gekommen, dass ich - für mich - schon einen Verdacht auf des Pudels Kern bei der gesamten Angelegenheit gefunden habe. Von S. 48 f.:
Jede wahrgenommene Mitteilung ist natürlich individuell, da sie an eine bestimmte Person gerichtet ist und von der persönlichen und einzigartigen Geschichte geprägt wird, die den Empfänger und den Verstorbenen miteinander verbunden hatte. Dennoch sind die wahrgenommenen Botschaften ausreichend identisch, um sie summarisch durch die 4 Bs zusammen
fassen zu können:
• Beruhigen: Ich lebe, und es geht mir gut, mach dir keine Sorgen um mich, die Probleme,
die ich am Ende meines Lebens hatte, liegen nun hinter mir;
• Bereinigen: Beziehungen bereinigen, Konflikte lösen, die beim Tod offen geblieben sind,
Raum für Vergebung schaffen;
• Bekräftigen: Aufrechterhaltung der Verbindung, Ausdruck der Zuneigung, ich liebe
dich, ich werde immer an deiner Seite sein, wir werden uns eines Tages wiedersehen;
• Befreien: Trockne deine Tränen, die nicht sein müssen, führe dein Leben weiter, halte
mich nicht durch deinen Schmerz zurück
Das klingt mir verdächtig nach einer Projektion der inneren Konflikte bzw. nicht aufgelösten Angelegenheiten der Zeugen, die sie auf die verstorbenen Verwandte und Freunde in Geistergestalt projizieren. Bin kein Psychologe; sicher gibt es dafür auch Fachsprache.

Der nächste Punkt, ohne Belege aus der Arbeit:
Es gibt da sehr stark schwankende Anteile von Arten der Erlebnisse querbeet durch das Sensorium mit Hören, Sehen, Fühlen und der gesamten Wahrnehmung und des Zustandekommens der NTK. Auch dies kann m. E. eher auf die subjektiven Befindlichkeiten der Person, die dieses Erleben schildert (und wahrscheinlich auch generiert) hindeuten, als auf die "untote" Kontaktperson.

Ich lasse mich nicht davon abbringen, ein mechanistisches Modell für diese postulierten Vorgänge zu fordern. Dann stellt sich die Frage, auf wie viele Arten denn bitte das möglich sein soll? Der eine "Geist" zeigt sich visuell, der andere ist nur zu hören, den dritten spüren wir und manch einer tut das alles gleichzeitig? Etc. pp. Man könnte doch meinen, die plausibelste Erklärung sei die, dass ein jeder "Erleber" sich den Vorgang so gestaltet, wie er für ihn passt. Wenn es wirklich Untote da draußen gibt (mit unzähligen Implikationen, die dieser Annahme folgen), müssen sie innerhalb unseres Universums existieren, unseres Raum-Zeit-Gefüges, unserer Dimensionen, unseres Quantenquarks, you name it. Somit müssen sie auch hiesigen Gesetzen folgen. Und wenn dies nur zum Teil, wo ist dann die Grenze zur Anderswelt, Sie müsste doch fluktuieren. Ohne, dass wir auf die andere Seite gelangen, so lange wir "leben". Klar, jetzt kommt irgendeine Torpfostenverschieberei mit Dimensionen, Holografie etc. Ist bei den UFO-Aliens nicht anders.


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EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

27.02.2025 um 10:48
Edit, Bearbeitungszeit abgelaufen.

Diese Kernaussage hatte ich noch platzieren wollen:

Alles scheint mir (in dieser ungebremsten Subjektivität des Erlebens) mehr über die Erleber auszusagen als über die Erlebten. Bzw. Überlebten :ghost: ;)


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EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

02.03.2025 um 21:12
Hallo,

wie angedroht will ich heute mit dem Thema weitermachen.

1)

Anfangen möchte ich mit Herrn Bigelow, einem reichen Unternehmer aus der Luft- und Raumfahrtindustrie, der das Institut BICS --> Bigelow Institute Consciousness Studies (BICS) gegründet hat. Er hat starkes Interesse an diesem Thema (Leben nach dem Tod) und hat ein Preisgeld im Wert von 1.800.000 $ ausgesetzt, für Wissenschaftler/in, die ihm die deutlichsten Beweise für ein Leben nach dem Tod zeigen bzw., dass die Seele den physischen Tod überlebt.

Es geht um folgende Studie:

Beyond reasonable Scientific Evidence for Survival by Julie Beischel Ph.D (aus dem Jahr 2021)

https://www.bigelowinstitute.org/wp-content/uploads/2022/10/beischel-scientific-evidence-survival.pdf

58 Teilnehmer wurden hierbei untersucht, sprich 58 Leute haben ein Sitting* bekommen. Frau Beischel hat hierbei mit einer mehrfachen Verblindung gearbeitet --> sprich, weder das Medium hat sich vorab mit der Person getroffen, noch haben die sich irgendwie vorher gesehen. Das Medium wusste nicht, für wen jetzt ein Channeling* gegeben wird. Das Ganze hat in getrennten Räumen stattgefunden. Auch die Leute, die im Nachgang das Sitting ausgewertet haben, wussten nicht, wer zu wem gehört.

Aus den aufgezeichneten Sittings musste also herausgefunden werden, welches Channeling gehört zu wem. Die 58 Teilnehmer mussten herauspicken, welches von dem Medium gesagten zu mir gehört bzw. wo erkenne ich meinen Verstorbenen wieder. Bei 66 % den Leuten hat genau das funktioniert, d.h, das Sitting war evidenzbasiert.

Gerade das Ergebnis zeigt, dass Cold Reading oder psychologische Tricks ausgeschlossen sind.

Siehe Grafik:

UnbenamnntOriginal anzeigen (0,4 MB)

2)

Dann hatte ich in meinem vorherigen Post geschrieben, dass sich die Gehirnwellenstruktur bei einem Medium während des Sittings ändert und das möchte ich auch nochmal kurz visuell darstellen

Erst einmal zu den verschiedenen Frequenzbereichen und Bewusstseinszuständen:

MBS-brainwaves

Der Deltabereich spielt gleich eine Rolle. Bei einem bekannten Medium aus Amerika, Theresa Caputo, wurde während eines Sittings im Jahr 2013 die Gehirnwellen gemessen und folgende Grafik kam hierbei raus:

UnbenntOriginal anzeigen (0,7 MB)


Die obere Zeile zeigt eine Grafik vor dem Channeling und unten eine Grafik während des *Channelings. Die Punkte spiegeln die Sensoren wieder, wie das Ganze gemessen wird.

Rot bezeichnet eine hohe Aktivität
Blau ist sehr wenig Aktivität
Gelb und Grün entsprechend in der Mitte, was eine normale Aktivität während des Tagesbewusstseins widerspiegelt

a)
Beta und Theta spielt, wie man sehen kann, keine große Rolle --> daher sehr blass.
Aber im Alpha Bereich gibt es merklich einen Unterschied. Von gelb/grün hin zu türkis/blau. Die Aktivität im Gehirn wurde heruntergefahren.

b)
Die Deltawellen, die vorher sehr gering waren, sind während des Channelings zum Teil im roten oder orangen Bereich. Hier findet eine rege Bewegung statt. Frau Caputo war aber nicht im Tiefschlaf. Sie war hellwach und hat die ganze Zeit geredet.

Sehr interessant, wie ich finde.



* Sitting ist ein Treffen bei einem Medium, bei dem versucht wird ein Kontakt zu einem Verstorben herzustellen
* Channeling bezeichnet den Vorgang bei dem ein Medium Botschaften zum Verstorbenen wiedergibt


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EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

03.03.2025 um 17:28
Mir fällt da gerade ein ganz einfacher Test ein, um jene NTK zu beweisen. Einfach mal die vermeintlich kommunizierenden Toten nach den Passwörtern für ihre PCs, Handys, etc, die man nicht weiß, fragen. ;)


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EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

04.03.2025 um 01:51
Mir würde schon der einfache Test reichen:
Man soll zu 12 Personen channeln.
6 sind tot, 6 gibt es nicht.
Aufgabe: heraus finden, wer tot ist und wer nichtexistent.

Grüße
Häretiker


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EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

04.03.2025 um 10:15
Zitat von CanCan schrieb:wie angedroht will ich heute mit dem Thema weitermachen.
Also nichts weiter zu Elsaesser? Nächstes Thema?

Ich habe heute keine Zeit. Und ich heute oder an einem anderen Tag Zeit darauf verschwende zusammenzufassen, was es über Bigelow zu sagen gibt (siehe v. a. D. Skinwalker-Thread), sag du bitte mal, ob dir das alles bekannt ist.

Du kannst hier aber vielleicht schon herauslesen, dass ich wahrscheinlich nicht sehr viel von Parawissenschaft powered by Bigelow halte.


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EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

04.03.2025 um 13:26
Zitat von NemonNemon schrieb:Also nichts weiter zu Elsaesser? Nächstes Thema?
Ich hatte doch am Anfang der Seite was dazu geschrieben
Zitat von CanCan schrieb am 26.02.2025:Bei Punkt 1 bin ich bei dir. Da ist immer noch ein zu großer Spielraum für Interpretationen und Mutmaßungen. Obwohl die Anzahl von über 1000 Befragten beeindruckend ist, gibt es hierbei immer noch Spielräume für Möglichkeiten.
Zitat von NemonNemon schrieb:was es über Bigelow zu sagen gibt (siehe v. a. D. Skinwalker-Thread), sag du bitte mal, ob dir das alles bekannt ist.
Nein, ist mir nicht bekannt.


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EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

04.03.2025 um 17:40
Zitat von CanCan schrieb:Nemon schrieb:
was es über Bigelow zu sagen gibt (siehe v. a. D. Skinwalker-Thread), sag du bitte mal, ob dir das alles bekannt ist.
Nein, ist mir nicht bekannt.
Ich habe ChatGPT beauftragt, eine Zusammenfassung zu Robert Bigelow zu erstellen.
Es handelt sich für mich um eine Premiere und vielleicht ist es ein Präzedenzfall unter der neuen Regel. Wichtig ist hierbei, dass ich das alles selbst im Skinwalker-Thread und zum Teil im Regierungs-UFO-Threadherausgearbeitet habe und diese Threads der KI auch für die Zusammenfassung vorgegeben habe. Das Folgende ist also quasi von mir, nur von ChatGPT zusammengefasst. Ich beziehe hier @Luminita mit ein, um es offen zu handhaben. ICh will ja keinen KI-Artikel einschmuggeln, sondern mir einfach nur die Arbeit ersparen, mein eigenes Zeug zusammenzufassen.

Dies dient der Begründung dafür, warum ich beim Thema in diesem Thread hier Robert Bigelow sehr kritisch sehe. Mehr ist es nicht, soll kein Derailing sein und soll auch hier im Thread nach Kenntnisnahme nicht unbedingt weiter besprochen werden, jedenfalls nicht der UFO-Teil.
Robert Bigelow: Einfluss, Lobbyismus und fragwürdige Forschung in der UAP-Debatte
Robert Bigelow, Gründer von Bigelow Aerospace, spielte eine zentrale Rolle bei der Verankerung von UFO- und paranormaler Forschung in der US-Regierung. Doch sein Einfluss ist umstritten: Staatliche Gelder, persönliche Interessen und fragwürdige wissenschaftliche Methoden vermischen sich in seinem Engagement für UAP-Forschung.

Die Skinwalker Ranch: Forschung oder Mythos?
1996 kaufte Bigelow die Skinwalker Ranch, ein angebliches Zentrum paranormaler Phänomene. Dort ließ sein National Institute for Discovery Science (NIDS) Untersuchungen durchführen, die sich jedoch kaum wissenschaftlich überprüfen ließen. Berichte über übernatürliche Wesen, interdimensionale Portale und unerklärliche Phänomene wurden nie durch solide Beweise untermauert. Kritiker argumentieren, dass die Ranch vor allem als PR-Instrument diente, um Interesse an UAPs und Regierungsprojekten zu wecken.

Das Buch "Skinwalkers at the Pentagon" stellt dar, wie Forscher des Verteidigungsministeriums angeblich selbst paranormale Erlebnisse auf der Ranch hatten. Dies wird jedoch skeptisch gesehen, da die wissenschaftliche Methodik und Objektivität der Studien stark infrage gestellt werden.

Millionenschwere Regierungsaufträge für Bigelow
Durch seine engen Verbindungen zu Senator Harry Reid gelang es Bigelow, staatliche Gelder in seine eigenen Forschungsprojekte zu lenken. 2007 trieb Reid die Finanzierung des Advanced Aerospace Weapon System Applications Program (AAWSAP) voran, aus dem später das Advanced Aerospace Threat Identification Program (AATIP) wurde. Das Verteidigungsministerium stellte 22 Millionen US-Dollar bereit – ein Großteil floss direkt an Bigelow Aerospace Advanced Space Studies (BAASS).

Diese Vergabe staatlicher Gelder ist hoch umstritten, da BAASS nicht für wissenschaftliche UAP-Forschung bekannt war, sondern für Bigelows eigene, oft spekulativen Theorien über paranormale Phänomene. Es wird kritisiert, dass ein Großteil des Budgets für schwer überprüfbare Untersuchungen ausgegeben wurde, anstatt für objektive Analysen.

Wissenschaft oder Lobbyismus?
Ein weiteres Problem: Bigelow war nicht nur Forscher, sondern auch eine treibende Kraft hinter der politischen UAP-Agenda. Er nutzte seinen Einfluss auf Entscheidungsträger wie Harry Reid, um die Themen UFOs und paranormale Forschung in der US-Politik zu etablieren. Kritiker werfen ihm vor, dass er nicht primär an wissenschaftlichen Erkenntnissen interessiert war, sondern daran, öffentliche Gelder in seine eigenen Projekte umzuleiten.

Obwohl AATIP offiziell 2012 beendet wurde, trug es indirekt zur späteren Einrichtung der Unidentified Aerial Phenomena Task Force (UAPTF) bei. Doch auch hier gibt es Kritik: Viele der von AATIP gesammelten Berichte waren nicht überprüfbar oder basierten auf anekdotischen Erzählungen, was dem wissenschaftlichen Standard nicht gerecht wird.

Fazit: Fragwürdige Forschung unter dem Deckmantel der Wissenschaft
Robert Bigelow spielte eine entscheidende Rolle bei der politischen und finanziellen Unterstützung der UAP-Forschung in den USA. Doch seine Aktivitäten sind hoch umstritten:

Einflussnahme auf Politiker führte zu Millioneninvestitionen in Bigelows eigene Unternehmen.
Fehlende wissenschaftliche Methodik macht viele seiner Erkenntnisse fragwürdig.
Die Skinwalker Ranch bleibt ein Mythos, dessen Forschung kaum überprüfbar ist.
Letztendlich bleibt offen, ob Bigelows Arbeit tatsächlich zur Aufklärung von UAP-Phänomenen beigetragen hat – oder ob sie vor allem dazu diente, staatliche Gelder in fragwürdige Projekte zu lenken.
Quelle: s. o.


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04.03.2025 um 22:53
Zitat von CanCan schrieb:Aus den aufgezeichneten Sittings musste also herausgefunden werden, welches Channeling gehört zu wem. Die 58 Teilnehmer mussten herauspicken, welches von dem Medium gesagten zu mir gehört bzw. wo erkenne ich meinen Verstorbenen wieder. Bei 66 % den Leuten hat genau das funktioniert, d.h, das Sitting war evidenzbasiert.
Das kling auch sehr stark nach Zufall. Wenn da nur 66% zugeordnet werden konnte. :D


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EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

07.03.2025 um 15:32
Zitat von off-peakoff-peak schrieb am 03.03.2025:Einfach mal die vermeintlich kommunizierenden Toten nach den Passwörtern für ihre PCs, Handys, etc, die man nicht weiß, fragen. ;)
Sowas habe ich auch schon mal vorgeschlagen:
Kenneyds Mord aufklären nennen ginge auch, etrc. pp.

Gucky.


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EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

07.03.2025 um 22:54
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Kenneyds Mord aufklären nennen ginge auch,
Das wäre kritischer. Selbst, wenn es Jesnetis-Kontakte geben sollte, heißt das ja nicht, dass Tote in die Vergangenheit anderer Tote blicken könnten.
Oder über Einsicht in irgendwelche vergangenen Geschehen.

Oder bei der Menge an Leuten, die sich im Jenseits tummeln müssten, auch JFK treffen würden. Und der weiß garantiert nicht, wer ihn ermordete.
Das Gleiche gilt auch für jeden i Frage kommenden Mörder: Man müsste ihn ja erst mal finden.

Nein, es müssten wirklich persönliche Dinge sein, die außer ihnen keiner wissen kann, auch nicht die Fragenden, und die sich trotzdem überprüfen ließen.
Und da finde ich Passwörter echt eine gute Idee.


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EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

08.03.2025 um 14:37
Zitat von NemonNemon schrieb am 27.02.2025:Das klingt mir verdächtig nach einer Projektion der inneren Konflikte bzw. nicht aufgelösten Angelegenheiten der Zeugen, die sie auf die verstorbenen Verwandte und Freunde in Geistergestalt projizieren. Bin kein Psychologe; sicher gibt es dafür auch Fachsprache.
Das war auch mein erster und letzter Gedanke beim Querlesen der Studie gerade eben. Und du hast das recht treffend formuliert. Kann ich sagen, ich bin vom Fach.
Deiner Meinung bin ich übrigens auch bzgl. Bigelow. Ich hatte mich mit der Skinwalker-Ranch kurz befasst und auch einige Folgen der Serie, weiß nicht mehr wo und wie die hieß, gesehen, aber abgebrochen, nachdem ich bereits zu Beginn das Muster zu erkennen glaubte und im Verlauf dann immer wieder bestätigt sah.


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EREAMS-Studie: Beweis für Jenseitskontakte?

08.03.2025 um 16:11
@Polyphono
@all
Ich hatte mich noch etwas eingehender mit dem Topos hier befassen wollen, bin aber (noch) nicht dazu gekommen. Allerdings hat ja auch @Can kein besonderes Interesse mehr gezeigt :shrug:


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