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Palio schrieb:DNA scheint also vorhanden gewesen sein, wenn die Meldungen dazu keine Falschmeldungen sind. Die Cold Case Unit hat sich den Fall nun vorgenommen und soll - ohne DNA und andere stichhaltige Beweise - nur durch eine Rastersuche so viel Gewissheit zum Täter bekommen haben? Einfach nur, weil er ins Profil passt? Das glaube ich irgendwie nicht.
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Die Kripo Heppenheim scheint ja insgesamt sehr unglücklich agiert zu haben.
Und dann hilft halt manchmal ein kompletter Perspektivwechsel.
Entscheidend dürfte gewesen sein: dass ein neues Täterprofil durch die OFAnalyse erstellt wurde und man die unglücklichen Zeugrnaussagen neu eingeordnet bzw. in einem Fall (die Friedhof-Alzey-Nummer) komplett verworfen hat
Nicht mehr zwei, sondern ein Täter, der ein enorm hohes Entdeckungsrisiko nicht scheute und keinen Komplizen brauchte um sich sicherer zu fühlen!
Was sind das für Typen?
In der Regel Soziopathen, die keine Angstimpulse kennen und Hemmungen haben wie normale Menschen und die deshalb leicht immer wieder mit einschlägigen Gewalttaten strafffällig werden.
Und wenn ich da erst mal bin, komm ich auch zur Rasterfahndung. Wenn ich aber zwei vermeintliche „Osteuropäer“ suche, komm ich zu gar nichts
Es kann noch hinzukommen, dass im Laufe der Jahre die Digitalisierung von Akten weiter vorangeschritten ist. Das heute beispielsweise eine digitale Volltextsuche in archivierten Ermittlungsakten zu anderen Fällen auf Worte wie „Lindenfells“ möglich ist, während dies for 10 Jahrrn noch nicht möglich war usw, Wenn da ein Täter dann irgendwann mal einen biografischen Bezug zu Lindenfels hatte, könnte das dann angezeigt werden (das Beispiel ist fiiktiv, ich kenn mich da nicht aus).