Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

6.755 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 12:41
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Insgesamt ist für mich die Variante einer Ablage ausserhalb des 5 km Radius, @BigMäc beschrieb, plausibler, weil dadurch auch die Leiche visuell aus beruhigenden Gründen aus dem Blickwinkel eines möglichen Täters verschwinden würde
Ich denke, die Möglichkeit den Erstablageort "ständig" gut im Auge haben zu können , war dem Erstableger schon wichtig, um gegebenenfalls schnell reagieren zu können.


Beitrag von BigMäc (Seite 325)
Zitat von BigMäcBigMäc schrieb:Nun stellt sich die Frage, wer hat in dieser entgegengesetzten Richtung Zugang zu einem sicheren Versteck, über das auch niemand leicht aus Zufall stolpert und das ich "ständig" unauffällig (zb weil der Platz innerhalb meines Jagdreviers liegt oder ich in diesem Bereich aus anderen Gründen nicht auffallen würde, weil ich mich dort berechtigt aufhalte) im Auge behalten kann um mich, eventuell durch eine Umlagerung, vor Entdeckung zu schützen, was bedeutet es muss sicher, aber auch für mich nicht wirklich schwer zugänglich sein. Ein Platz im höher gelegenen Gebirge fällt deshalb für mich raus,ein Platz ausserhalb der Weilergrenze (ich meine hier die tatsächliche, also eingetragene und registrierte Weilergrenze) rückt mir gedanklich näher.
Wer hat abseits gelegenen Grundbesitz ausserhalb dieser Grenze, dessen Zugang für Dritte stark beschränkt (weil zb deutlich als verboten gekennzeichnet), oder gar "unmöglich", weil zb entsprechend eingefriedet ist und der zumindest bis zu einem gewissen Punkt anfahrbar ist ( Émile müsste ja von den Brunnen aus nicht für die Hunde wahrnehmbar, für keinen Zufallszeugen sichtbar, aber relativ zügig verbracht worden sein)



melden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 12:42
Zitat von BigMäcBigMäc schrieb:Entgegengesetzt der Brunnenrichtung und der letztendlichen Auffinderichtung und ausserhalb der eingetragenen Ortsgrenzen.
Entgegengesetzt der Brunnenrichtung, dann würden wir uns im nordwestlichen Bereich, oberhalb des Großelternhauses befinden.
Laufrichtung zum Brunnen = gelber Pfeil; entgegengesetzte Laufrichtung = grüner Pfeil.


emilelaufrichtung1Original anzeigen (0,2 MB)

Quelle:
https://www.geoportail.gouv.fr/carte
(Anmerkung: die Verwendung des Kartenwerks geoportail wurde seinerzeit von den Moderatoren genehmigt und darf hier verwendet werden)


1x zitiertmelden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 12:45
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb:Entgegengesetzt der Brunnenrichtung, dann würden wir uns im nordwestlichen Bereich, oberhalb des Großelternhauses befinden.
Laufrichtung zum Brunnen = gelber Pfeil; entgegengesetzte Laufrichtung = grüner Pfeil.
Ja, das haut, in meiner Theorie, richtungsmässig hin. Wobei die Winkelung natürlich nicht starr sein muss.


melden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 12:46
Zitat von AntoineAntoine schrieb:Die französischen Original -Aussagen der Staatsanwaltschaft sind völlig unzweideutig. Ich sehe da bei uns auch keine Übersetzungsfehler.
Stigmates heißt in diesem Fall Zeichen. Der Schädel weist Zeichen (der Gewaltanwendung) auf.
Woran kann man unterscheiden, ob

A) dem lebenden Émile im Gesicht Gewalt angetan wurde,
B) der Schädel beim Verbringen der Leiche (tödliche Verletzung zB am Körper durch Autounfall, weswegen keine Knochen vom Rumpf ausgelegt und die blutige Kleidung vom Körper entfernt und gewaschen wurde oder
C) der Schädel beim Transport zur Auslegestelle heruntergefallen ist?


melden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 12:50
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Der Ableger hätte subjektiv zur Einsicht durch die Ankündigung der Mise en Situation gelangen können, dass die Ermittlungsbehörde keine Möglichkeit auslassen wird das Verschwinden des Jungen aufzuklären. Durch die Mise en Situation ging es gefühlt ans Eingemachte.
o.k., das leuchtet ein. Wieso der Täter aber der Polizei die Überreste dann auf dem Silbertablett serviert, verstehe ich trotzdem nicht, auch wenn er ein Verlaufen vortäuschen wollte. Vielleicht war es ja auch nicht der Täter, sondern ein Mitwisser. Das finde ich sogar wahrscheinlicher.


1x zitiertmelden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 12:58
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Vielleicht war es ja auch nicht der Täter, sondern ein Mitwisser.
Wenn es so wäre, dann wüsste der Täter aber wer das war. Dieser Mitwisser hätte dann ein gröberes Problem oder würde womöglich inzwischen nicht mehr unter uns weilen.


2x zitiertmelden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 13:05
Zitat von ManateeManatee schrieb:Wenn es so wäre, dann wüsste der Täter aber wer das war. Dieser Mitwisser hätte dann ein gröberes Problem oder würde womöglich inzwischen nicht mehr unter uns weilen.
Weshalb sollte ein Täter einen Mitwisser töten, wenn er diesem Mitwisser das Mitwissen selbst verschafft hat, zb weil er dessen Grund, mit dessen Einverständnis zur Erstablage nutzte?
Enge verwandschaftliche Verhältnisse sind nie und bei niemand zu unterschätzen.


1x zitiertmelden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 13:10
Zitat von BigMäcBigMäc schrieb:Weshalb sollte ein Täter einen Mitwisser töten, wenn er diesem Mitwisser das Mitwissen selbst verschafft hat, zb weil er dessen Grund, mit dessen Einverständnis zur Erstablage nutzte?
Nicht deswegen natürlich, aber wegen dem "Verrat" und weil er dadurch den Täter der Gefahr aussetzt, aufzufliegen. Auch weil das "Vertrauensverhältnis" damit zerstört ist und der Täter nicht mehr sicher sein kann, auf welche "verrückte" Idee der Mitwisser als nächstes kommt.


1x zitiertmelden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 13:20
Lupida, wie sie das herausgefunden haben, weiß ich nicht. Ich kenne nur das offizielle Ergebnis, danach hat eine monatelange Analyse des Schädels ergeben, dass er zu Lebzeiten ein gewaltsames Gesichts-oder Schädeltrauma erlitten hat.
Das ist nun einmal, was die Staatsanwaltschaft gesagt hat. Ich habe derzeit keinen Grund, an diesem Ergebnis zu zweifeln.
Die Aussagen sind auch völlig eindeutig, es ist ein Unterschied, ob man zu Lebzeiten eine Verletzung leidet oder ob jemand einen Schädel beschädigt. Das ist einfach so.

Die Leiche wurde zunächst an einem trockenen und aseptischen Ort verborgen. Das heißt ein Erst- Ablage -Ort irgendwo in der Natur oder in einer Höhle scheidet aus.
Auch ein Stall oder eine Scheune scheiden aus. Und wer die Häuser in den Alpen kennt, weiß, dass es dort wenig trockene aseptische Räume gibt. Wahrscheinlich ist also ein Behältnis, würde ich sagen.
Ich glaube deswegen nicht, dass es möglich war, in irgendeine Laufrichtung vom Weiler aus eine Leiche dergestalt zu verbergen. Das geht vielleicht im Dorf oder an einem völlig anderen Ort, was dann wieder nahelegt, dass ein Auto erforderlich ist.

Das Bedürfnis, die Leiche kurz vor der mise en Situation zurückzugeben und die Nähe zum Osterfest sind auffällig. Ich glaube, dass man durch die Rückgabe der Leiche und die Ablage an diesem Ort den Täter noch überführen wird.


Was für ein Risiko, an diesen Ort zu gelangen und dort abzulegen. Ich glaube, dass man im Bereich dieser höchst merkwürdigen Umstände zu der Lösung des Falles gelangen wird.
Die Stelle kann man sowohl vom Dorf als auch von der anderen Seite aus erreichen. Die Finderin kam nicht aus dem Dorf dorthin.

Der Weg ist durchaus frequentiert. Da war dem Täter der Verbringung klar, die Überreste findet jemand innerhalb weniger Tage. Die Ermittler wissen, wie lange Emiles Überreste dort gelegen haben, sie sagen eine kurze Zeit.

Zum Zeitpunkt des Verschwindens sollen 17 Menschen in der Gegend gewesen sein, so La Depeche du Midi. Ob das jetzt stimmt oder nicht, lass ich mal dahingestellt, aber jedenfalls weiß man ja, wie es mit den Telefon - Koordinaten ist. Es ist schwierig, sich heutzutage irgendwo hin zu begeben, ohne elektronisch fassbare Spuren zu hinterlassen. Was ich damit sagen will, ist, für einen Täter, der viele Kilometer entfernt wohnt, würde es sich nicht unbedingt anbieten, dort mit der Leiche wieder hinzufahren.
Da ich davon ausgehe, dass die DNA der 17 Personen nicht übereinstimmt mit der gefundenen DNA, ist es aber möglich.


3x zitiertmelden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 13:26
Natürlich kann es sein, dass durch die Einladung, sich zu der mise en Situation zu begeben, der Eingeladene eine Auffindung befürchtet und dadurch veranlasst wird , quasi bei der Anreise noch die Überreste abzulegen.


melden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 13:27
Zitat von ManateeManatee schrieb:Nicht deswegen natürlich, aber wegen dem "Verrat" und weil er dadurch den Täter der Gefahr aussetzt, aufzufliegen. Auch weil das "Vertrauensverhältnis" damit zerstört ist und der Täter nicht mehr sicher sein kann, auf welche "verrückte" Idee der Mitwisser als nächstes kommt.
Jetzt nehme mal an, Du hättest jemand, beabsichtigt oder nicht getötet und ein Dir sehr nahestehender Verwandter, dem Du das anvertraut hast, bietet Dir an (oder stimmt zu, weil Du ihn gebeten hast) den Leichnam auf seinem Grund und Boden zu verstecken.
Dann ergibt sich eine Situation, die auf Dich als Täter hinweisen könnte , was Deinen Verwandten nervös macht, weil die Leiche ja nicht auf Deinem, sondern auf seinem Grund liegt. Er bittet Dich also, die Leiche von dort zu entfernen, weil er, bei einem möglichen Fund, nicht als Täter verdächtigt werden möchte, aber Dich, sollte dann er beschuldigt werden, Dich auch nicht verraten möchte.
Du überlegst, sagst ihm aber dann "Ne, wir lassen die Leiche da liegen, bisher kam niemand auf das Versteck, das Risiko, dass sich das ändert ist nicht wirklich hoch."

Wenn Dein Mitwisser dann die Leiche, aus Selbstschutz (und dem von ihm angenommenen Risiko, am Ende womöglich Dich verraten zu müssen) die Leiche dann doch von seinem ihm eindeutig zuzuordnenden Bereich in einen anderen verbringt, würdest Du das als Verrat empfinden und ihn deshalb womöglich gar töten? Er bliebe ja trotzdem ein Mensch, dem Du emotional sehr verbunden bist.


1x zitiertmelden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 13:28
Zitat von TritonusTritonus schrieb:So frequentiert ist der Weg nicht, das Wetter war regnerisch und windig, und selbst die Wanderin befürchtete, dass, wenn sie den Schädel liegen lässt, er in einer halben Stunde nicht mehr da ist.
Warum die dachte, der Schädel könne in kurzer Zeit wieder verschwinden, habe ich nie kappiert. Was meint sie damit, dass Tiere ihn wegschleppen?
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Und die Klamotten 150m weiter weg abzulegen macht in diesem Szenario auch nicht wirklich Sinn.
Meine Idee ist eher, dass der Täter die Leiche mit Kleidung an der Stelle abgelegt hat, wo die Kleider gefunden wurden und Tiere sie danach gefledert und verstreut haben. Der Schädel wurde meiner Meinung nach nicht auf dem Waldweg abgelegt, sondern von Tieren dorthin verschleppt und dann liegen gelassen /verloren. Ich kenne mich mit Waldtieren und Aasfressern nicht aus, könnte mir aber vorstellen, dass die auch Knochen, an denen nur noch extrem wenig bis kein Gewebe mehr hängt, attraktiv finden, weil sie sicher noch nach Aas riechen. Zumindest für deren feine Nasen.
Der Ableger hat halt gehofft, dass die Leiche dort nicht gefunden wird, aber überlegt, dass für den Fall, dass sie doch irgendwann gefunden wird, es so aussehen könnte, dass Emile dort selbständig hingelangt und verunglückt ist.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Es ist doch aber überhaupt kein Problem (das Wort passt nicht, aber ich weiß kein anderes), das Skelett und die Klamotten eines Zweieinhalbjährigen unauffindbar verschwinden zu lassen. Vermutlich hätte niemand jemals herausbekommen, ob es ein Unfall, Tötung oder ein Verlaufen war. Es sei denn, die Polizei hatte damals schon eindeutige Hinweise auf ein Verbrechen und der Täter wusste oder ahnte das.
Rational überlegt natürlich nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass der Täter in seinen Übelegungen und Entscheidungen stark emotional beeinflusst war. Klar kann man sich denken, dass wenn die Leiche 9 Monate lang dort nicht aufgefallen ist, das 1. Versteck doch ganz gut gewesen sein muss und er sie doch dort hätte liegen lassen können. Aber das Gefühl, sprichwörtlich eine Leiche "im Keller liegen" oder "im Garten vergraben zu haben" stelle ich mir schon sehr bedrückend vor und kann den Wunsch nachvollziehen, dass man die loswerden will und irgendwo hinschaffen will, wo sie weniger Bezug zu einem selber hat.

Und vielleicht hat er die Chance, ein Fortlaufen, Verlaufen und Verirren zu inszenieren auch als DIE Chance angesehen, dass die Ermittlungen entgülig als "geklärt" eingestellt werden, weil man halt von einem tragischen Unfall ausgeht.
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Der Ableger hätte subjektiv zur Einsicht durch die Ankündigung der Mise en Situation gelangen können, dass die Ermittlungsbehörde keine Möglichkeit auslassen wird das Verschwinden des Jungen aufzuklären. Durch die Mise en Situation ging es gefühlt ans Eingemachte.
Der Ableger verstreute möglicherweise selbst die Überreste und Kleidungsbestandteile in der Gegend um ein zufälliges Bild zu erzeugen, als gab sich möglicherweise Mühe das Abllagebild nicht drappiert wirken zu lassen.
Möglicherweise hatte der Ableger auch nicht viel Material mehr zum Ablegen, da Schwund am Erstablageort.
(Es sind nur gedankliche Ansätze. Muss ja so nicht gewesen sein.)
Genau so sehe ich das auch. Wir wissen halt nicht, welche Idee der Ableger mit welcher Handlung verfolgte. Irgendwas wird er sich schon dabei gedacht haben und das muss aus unserere Sicht, die eben zum einen sehr distanziert ist, zum anderen auch nur auf Bruchteilen von Infos beruht und vor allem aber eine Rücksicht (also vom Ergebnis aus zurück auf die Handlung) ist, nicht logisch erscheinen. Trotzdem kann es sich in seiner Situation eben für ihn eben als logischen Schritt dargestellt haben.
Und bedenken muss man auch, dass ein Täter die Situation und die Handlung nur bedingt planen kann. Es kommen immer unvorhergesehener Gegebenheiten dazu, die er nicht einkalkuliert hat und auf die er mit seinen Handlungen reagieren muss: das Gelände ist unzugänglicher als er dachte, das Wetter schlechter, ein Wanderer kommt vorbei. Und das gilt ja auch für die Situation nach der Ablage: Tiere verschleppen die Leiche, die Leiche wird schon kurz darauf gefunden, die Forensik ist besser als er dachte etc.

Wir wissen auch nicht, wie lange vor dem Fund dort abgelegt wurde. Die Ablage muss meiner Meinung nach nicht mal eine Reaktion auf die Ankündigung der Nachstellung gewesen sein, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass diese den Täter aufgeschäucht haben könnte. Vielleicht lag die Leiche dort auch schon ein paar Wochen, was ich auch noch als im Zeitraum von "kurz vorher" von dem der StA gesprochen hat, sehen würde, halt im Vergleich zu "unmittelbar oder kurz nach dem Verschwinden dort hin gelangt".


1x zitiertmelden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 13:30
Zitat von ManateeManatee schrieb:Wenn es so wäre, dann wüsste der Täter aber wer das war. Dieser Mitwisser hätte dann ein gröberes Problem oder würde womöglich inzwischen nicht mehr unter uns weilen.
Mit Mitwisser meinte ich jemanden, der von Anfang an dabei war, auch bei der Tat. Also in meiner Theorie jetzt.


1x zitiertmelden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 13:41
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Mit Mitwisser meinte ich jemanden, der von Anfang an dabei war, auch bei der Tat. Also in meiner Theorie jetzt.
@Tritonus
@Manatee

Letztlich ist es egal, ob ein potentieller Mitwisser direkt bei dem Tatgeschehen dabei war, oder nachträglich eingeweiht wurde.
Der Täter wird ihn nicht töten, weil er Teile der Leiche mitsamt Kleidung umverlagert hat, es sei denn, er ist wirklich noch dümmer als der potentielle, umverlagernde Mitwisser.
Jede weitere Leiche brächte mehr Spuren und die Ermittler näher an den Täter.


melden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 13:48
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Meine Idee ist eher, dass der Täter die Leiche mit Kleidung an der Stelle abgelegt hat, wo die Kleider gefunden wurden und Tiere sie danach gefledert und verstreut haben.
Da wurde nichts gefleddert und verstreut.

Erstens haben die Ermittler klar gesagt, dass die Kleidung keinerlei Verwesungsspuren aufweist. Die Leiche wurde entkleidet.

Zweitens wurden auch nur der Schädel und ein einziger Knochen gefunden.

Das wurde schon seinerzeit beim Fund diskutiert, warum so wenig Knochen gefunden wurden. Ich erinnere mich an "haben Vögel und Tiere davongetragen", aber dann müssten in einer Art Gauß-Verteilung mit der Entfernung wesentlich mehr Knochen gefunden worden sein. Eine Leiche hat mindestens 200 Knochen, Kinder sogar noch mehr (manche wachsen noch zusammen).

Deswegen wurden vermutlich nur Kopf und ein Knochen sowie die Kleidung ausgelegt. Man sollte sich viel mehr Gedanken machen warum, und wo der überwältigende Rest der Leiche geblieben ist.


melden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 13:48
Zitat von AntoineAntoine schrieb:Die Leiche wurde zunächst an einem trockenen und aseptischen Ort verborgen. Das heißt ein Erst- Ablage -Ort irgendwo in der Natur oder in einer Höhle scheidet aus.
Auch ein Stall oder eine Scheune scheiden aus. Und wer die Häuser in den Alpen kennt, weiß, dass es dort wenig trockene aseptische Räume gibt. Wahrscheinlich ist also ein Behältnis, wür
Wie kommst Du darauf, die Ermittlungsbehörden hätten von einem aseptischen Ort gesprochen.
Es war von einem anderen Biotop die Rede und Biotope sind naturgemäß nie aseptisch.

Es war nichtmal von einem trockenen Ort die Rede - vielmehr "die Leiche (nicht der gefundene Schädel und Knochen, die nur Leichenteile sind) waren der Witterung ausgesetzt."
Ich glaube, da hast Du etwas falsch interpretiert.


1x zitiertmelden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 13:53
Zitat von BigMäcBigMäc schrieb:Wie kommst Du darauf, die Ermittlungsbehörden hätten von einem aseptischen Ort gesprochen.
Und auch trocken war der Ort ausdrücklich nicht. Denn der StA hat gesagt, dass die Leiche eindeutig dem Wetter ausgesetzt war:
Jean-Luc Blachon wies darauf hin, dass „das Aussehen der Knochen und die Ablagerungen auf diesen Knochen uns die Bestätigung erlauben, dass sie nicht begraben waren und dass sie lange Zeit meteorologischen Schwankungen und schlechtem Wetter ausgesetzt waren“.
Quelle: https://www.leparisien.fr/faits-divers/mort-demile-vetements-retrouves-terrain-escarpe-ce-quil-faut-retenir-de-la-conference-de-presse-du-procureur-02-04-2024-MFNORPVIMRBP5EFPSNGJV42JGY.php

Ich interpretiere das so, dass die Leiche ungeschützt im Freien lag.
Zitat von BigMäcBigMäc schrieb:Es war nichtmal von einem trockenen Ort die Rede - vielmehr "die Leiche (nicht der gefundene Schädel und Knochen, die nur Leichenteile sind) waren der Witterung ausgesetzt."
Sorry, @BigMäc, hatte sich zeitlich mit Deiner Ergänzung überschnitten.


2x zitiertmelden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 13:54
Zitat von BigMäcBigMäc schrieb:Wenn Dein Mitwisser dann die Leiche, aus Selbstschutz (und dem von ihm angenommenen Risiko, am Ende womöglich Dich verraten zu müssen) die Leiche dann doch von seinem ihm eindeutig zuzuordnenden Bereich in einen anderen verbringt, würdest Du das als Verrat empfinden und ihn deshalb womöglich gar töten? Er bliebe ja trotzdem ein Mensch, dem Du emotional sehr verbunden bist.
Gut, unter diesen Voraussetzungen sieht es wieder anders aus, trotzdem würde dieser Sachverhalt den Täter wohl sehr aufwühlen und es würde sicher Gesprächsbedarf geben.
Dies wiederum wäre womöglich im Zuge der Überwachunsmassnahmen aufgefallen.


melden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 14:24
Zitat von AntoineAntoine schrieb:Die Leiche wurde zunächst an einem trockenen und aseptischen Ort verborgen. Das heißt ein Erst- Ablage -Ort irgendwo in der Natur oder in einer Höhle scheidet aus.
Auch ein Stall oder eine Scheune scheiden aus. Und wer die Häuser in den Alpen kennt, weiß, dass es dort wenig trockene aseptische Räume gibt. Wahrscheinlich ist also ein Behältnis, würde ich sagen.
Ich glaube deswegen nicht, dass es möglich war, in irgendeine Laufrichtung vom Weiler aus eine Leiche dergestalt zu verbergen. Das geht vielleicht im Dorf oder an einem völlig anderen Ort, was dann wieder nahelegt, dass ein Auto erforderlich ist.
Das vermute ich auch. Dass Emile gleich zu Anfang nicht in freiem Gelände gelegen hat, sondern in geschlossenen Räumlichkeiten.

Zur Erinnerung: in den Anfangstagen wurde Nachts über/rund ums Ort mit Wärmebilddrohnen geflogen. Erinnere mich noch an die Aussagen der Verneter "sie hören die Drohnen die ganze Nacht".

Mit einer Wärmebildkamera wäre ein Körper in freiem Gelände, also z.Bspl. auf den ausgedehnten Wiesenflächen rund um Vernet, ausmachbar gewesen. Schwierig wird es in dicht bewaldetem Gebiet; da dringt eine Wärmebildkamera nicht durch.
Und selbst während des Verwesungsprozesses hätte eine Wärmebildkamera die Wärmequelle noch sichten können, da ein Körper in Verwesung nochmal große Wärme erzeugt und abgibt.


melden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.03.2025 um 14:30
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Ja, das wäre wohl auch eine Variante, den Geruch zu verdecken. Kalk ist diesbezüglich ein effektives Mittel. Es zerfrisst zudem das Material, mit dem es in Verbindung gerät und hält jegliches Leben oder Parasiten von der Leiche fern.
Die Ermittler müssen nicht alles preisgegeben haben.
Insgesamt ist für mich die Variante einer Ablage ausserhalb des 5 km Radius, @BigMäc beschrieb, plausibler, weil dadurch auch die Leiche visuell aus beruhigenden Gründen aus dem Blickwinkel eines möglichen Täters verschwinden würde. Eine Überschüttung mit Kalk wäre ein ziemlich spezifisches Mittel, auf die wahrscheinlich nicht jeder käme.
Man weiss es noch nicht.
Löschkalk wäre sicherlich eine gute Variante gewesen, den Geruch zu verdecken. Allerdings glaube ich, dass man - auch wenn es nur ganz wenig gewesen wäre - Rückstände davon am Schädel festgestellt hätte. Natürlich, wie schon geschrieben, kann die Polizei diese Information auch zurückhalten. Möglich.

An die Ablage außerhalb des 5km Radius glaube ich fest. Entgegengesetzt der ersten Suchrichtung. Oben in den Bergen. Ehr im felsigen Gebiet.

...

Wegen der Ablage der sterblichen Überreste. ( 2. )
Vielleicht wurde bekannt, dass man nunmehr außerhalb des 5km Radius nochmal suchen wollte und so bekam der Täter Panik.
Er meinte vielleicht, dass das Waldstück, in welchem der Schädel dann gefunden worden ist, ja schonmal durchsucht wurde und dass somit keine Gefahr mehr bestehen würde, dass man was finden kann? Dass der Schädel ausgerechnet dort am Fuße des Hanges gefunden werden wird, damit hat er bestimmt nicht gerechnet.


1x zitiertmelden