Hallo in die Runde!
Als bislang stiller Mitleser, der sich schon länger mit dem Fall beschäftigt, möchte ich mit meinem ersten Post einen Vorschlag für einen möglichen zeitlichen Ablauf am 31.3./1.4. machen. Denn auch meiner Meinung nach könnte es sein, dass die Verwirrung hinsichtlich der beiden Daten (, die sich ja interessanterweise auch im Tagebuch von Lisanne findet, die ihrerseits den 31.3. mit dem 1.4. verwechselt) davon herrührte, dass niemand die Möglichkeit in Betracht gezogen hat, dass sie an zwei aufeinanderfolgenden Tagen am und rund um den Pianista unterwegs waren.
Doch zu meinem Vorschlag für einen zeitlichen Ablauf:
31.3.
Ca. 9 Uhr: In „langer“ (es war ja Vormittag) und „entprechender“ (schließlich dachten sie, sie hätten ihren ersten Arbeitstag) Kleidung gehen Kris und Lisanne zur Kita, wo sie erfahren, dass sie dort nicht arbeiten können. Im Anschluss daran begeben sie sich zunächst zur Schule, um sich dort zu beschweren. Dort vertröstet man sie auf einen Anruf von Marjolein, von dem sie/man aber nicht wusste, wann er genau erfolgen würde.
Daraufhin googlen sie in der Schule nach Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben und entschließen sich, den Anfang des Pianista-Trails zu erkunden. Kris und Lisanne gehen daraufhin kurz in ihre Unterkunft (machen vielleicht schon zu diesem Zeitpunkt einen Massagetermin mit Sigrid aus) und schreiben die enttäuschende Absage der Kita kurz in ihre Tagebücher und ziehen sich ihre Wanderschuhe an.
Dann gehen sie noch einmal kurz zur Schule, um nachzufragen, ob sich Marjolein gemeldet hat und rufen von dort ein Taxi, das sie gegen 13 Uhr zum Eingang des Wanderwegs bringt. Dort essen sie im Restaraunt Nelvis (WLAN!) zu Mittag und wandern gestärkt einen Teil des Wegs, wo sie von zahlreichen Zeugen gesehen wurden. Das würde dann auch zum unbekannten Zeitfenster zwischen 14-16.30 Uhr wie auch zu der Nachricht von Kris an ihren Freund, nach der sie zu wandern planten, passen.
Ziemlich erschöpft warten sie danach am Straßenrand auf eine Mitfahrgelegenheit, die sich – und hier wird es spekulativ – in einem roten Truck(?) bietet, der den Pianista heruntergefahren kommt und nachweislich in der Nachbarschaft von Marjolein „geparkt“ wurde. Der Fahrer(?) bietet ihnen an, dass er sie am nächsten Morgen bis zum „Waldeingang“ mitnehmen könne, so dass sie nicht so viel laufen müssen. Dieses Angebot nehmen die beiden gerne an, da sie ja ziemlich erschöpft von der Wanderung waren und sich auf die Massage von Sigrid freuten. Möglicherweise wurde ihnen dabei von einem Wasserfall erzählt, an dem man sich erfrischen kann und schon da an eine Gelegenheit gedacht, die beiden zu überfallen.
Am Abend folgt die Massage bei Sigrid und das Gespräch mit der Gastmutter, das bei dieser (vielleicht aufgrund der Erschöpfung) den Eindruck erweckt, Lisanne sei erkältet (, was sie auch durchaus gewesen sein könnte, denkt man an den Arzneihonig auf dem Nachttisch). Zudem erhalten sie am Abend die ausweichende Antwort von Marjolein.
1.4.
Die Erwähnung einer Erfrischungsmöglichkeit am Trail wiederum führt vielleicht dazu, dass sie am 1.4. auch ihre Bikinioberteile in den Rucksack gepackt haben (, wobei es natürlich auch möglich ist, dass sie diese in den Rucksack gepackt haben, um sich im Anschluss und/oder auf der Wanderung zu erfrischen).
Am 1.4. also, frühstücken sie in ihrer Herberge, werden dann vormittags beim Verlassen des Hauses von der Tochter ihrer Gastmutter gesehen und dann vom roten Truck(?) in der Nähe ihrer Herberge „eingesammelt“ und zum Eingang des Walds (so weit es eben mit dem Auto ging) zum Ort des ersten Fotos gebracht.
Das würde auch erklären, warum sie von niemandem auf dem Weg gesehen werden und zu den fehlenden Einträgen in den Tagebüchern passen. Vielleicht haben sie am Vortag „schlechte“ Erfahrungen mit zu „warmer“ Kleidung gemacht, weswegen sie verhältnismäßig „dünn“ angezogen sind. Da sie einen großen Teil des Weges nicht mehr laufen müssen, wandern sie zunächst bis zum Gipfel, wo sie ja auch von Plinio zur Mittagszeit (11.30 Uhr?) gesehen werden, was auch das fast gleiche Motiv unter seinen Fotos erklärt. Am Gipfel machen sie dann eine schnelle Fotoserie, die möglicherweise als Serienbilder aufgenommen wurden (s.
https://www.dkamera.de/news/neu-canon-powershot-sx280-hs-und-powershot-sx270-hs/).
Aufgrund der Tatsache, dass es noch recht früh ist, und eingedenk der Tatsache, dass sie nicht so erschöpft, sind, wandern sie dann ein Stück weiter, zumal ihnen ja vielleicht von einem Wasserfall in der Nähe berichtet worden ist. Oder aber treffen sie vielleicht schon am Gipfel auf eine dritte Partei (ggf. Mit-(Fahrer?) des Trucks, den/die sie kannten?), die angibt, man würde sie (vielleicht in der Mittagspause vom Blumensammeln?) bis zum Wasserfall „führen“, so dass dann auch das zuvor geöffnete GoogleMaps geschlossen wird.
Kurz darauf trifft für die beiden jedoch die wie auch immer gelagerte Bedrohungssituation ein, deren Folge die ersten beiden abgesetzten Notrufversuche waren. Die dritte Partei würde in diesem Fall jedoch klar wissen, dass man in diesem Gebiet keinen Empfang hat.