K.Vinski schrieb:Such dir doch deinen Link selbst raus.
Ist aber nicht sehr kollegial. Wenn einer eine Behauptung (als Fakt?) in den Raum stellt, sollte diese auch richtig verlinken.
K.Vinski schrieb:Und glaub, was du glauben willst.
Es geht nicht darum, was ich glaube oder auch nicht glaube...
Leider wird zu viel von Zeitzeugen berichtet, die seine Fähigkeiten betätigten.
Er sah, was er sagte
....
Noch mehr wiesen die Zeugen nach. Vorm Großangriff auf Rosenheim hatte Irlmaier gewarnt! »Leute, in den großen Bunker bei der Staatsbank dürfts jederzeit hineingehen. Da passiert Euch nix, aber gehts nicht in die Mitten. Da schlagts ein! Ich seh dort einen großen Dreckhaufen und Beiner und Köpf herausragen!«
Beim Angriff flüchteten die Einwohner in den Bunker und hielten sich an den Enden des Raumes auf. Zuletzt hetzten noch ein paar Soldaten herein. Sie hielten es in der Mitte für am sichersten. Eine halbe Stunde später lagen sie unter der eingestürzten Decke begraben. Köpfe und Beine ragten aus dem Schutt heraus.....
Quelle:
Spiegel-Archiv 1948Ob er wirklich so viel besser war als etliche andere Seher, sei dahingestellt. Entscheidend ist, dass er in den Jahren 1949 und 1950 oft genug befragt und dies auch in Tageszeitungen und Magazinen abgedruckt wurde, sodass wenig Zweifel dahingehend besteht, ob er nun dieses oder jenes Detail tatsächlich vorausgesagt hat. Die Datenbasis ist verglichen mit vielen anderen Sehern sehr umfangreich und äußerst ergiebig. Hinzu kommen Dutzende Zeugen, die von privaten Voraussagen Irlmaiers berichten.
Quelle:
traunsteiner-tagblatt über Buchautor Stephan BerndtZumindest kann man von ihm sagen, dass er nicht zu dem Kreis der (Jahrmarkt-)Hellseher gehört, der in eine Glaskugel oder auf Tarotkarten guggt.
K.Vinski schrieb:Dank solcher Esofreaks bleibt die Hellseherei ein rentabler Job. Die müssen ja auch von irgendwas leben.
Soweit ich es aus den archivierten Berichten erkennen kann, war seine Hellseherei definitiv nicht das, was seinen Lebensunterhalt finanziert hat.
»I sehs halt, was i die Leut sag!« beharrte Alois. »Und zahln hab i mir nia nix lassen dafür!« Die Zeugen bestätigten das.
Quelle:
Spiegel-Archiv 1948