Fedaykin schrieb:Die Aussagen sind so schwammig
Das ist ein Punkt, an dem ich immer wieder hängen bleibe.
Beispiel:
Nehmen wir einmal an ich könnte Ereignisse in der Zukunft voraus sehen.
Ich sitze heute in meinem Wintergarten, döse vor mich hin. Dann erhalte ich die Eingebung das deine Katze ( du schriebst mal das du eine hast), morgen um 12 Uhr bei dir in der Wohnung in ein Regal springt, deine Lieblingskaffeetasse erwischt und sie auf dem Boden zerspringt.
Das teile ich dir dann mit.
Um deine Lieblingstasse zu behalten, nimmst du sie gleich aus dem Regal und stellst sie an einen Platz, den die Katze nicht erreichen kann.
Dann haben wir ein Doppelparadoxon
Erstens: Meine Vision kann nicht eintreten
Zweitens: Zum Zeitpunkt als ich die Vision hatte, war sie noch möglich.
Nach meiner Mitteilung entscheidest du ob die Vision eintritt (Tasse bleibt im Regal, Tasse bleibt nicht im Regal)
Und da wird es unauflösbar. Entscheidest du dich die Tasse aus dem Regal zu entfernen, hätte ich die Vision gar nicht haben dürfen.
Meine Vision deiner zerbrochenen Tasse, muss also schwammig sein, damit du keine Möglichkeit hast sie zu verhindern und wir in einem unauflösbaren Paradoxon landen.