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Gott und Religion sind Unsinn?

2.966 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Religion ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Gott und Religion sind Unsinn?

Gott und Religion sind Unsinn?

03.03.2025 um 17:02
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb:Woher weißt du das? Oder legst du hier ein Glaubenszeugnis ab und bist nur nicht in der Lage, das sprachlich deutlich zu machen?
Das steht so im Klartext in der Bibel: Exodus 19
7Mose ging und rief die Ältesten des Volkes zusammen. Er legte ihnen alles vor, was der HERR ihm aufgetragen hatte. 8Das ganze Volk antwortete einstimmig und erklärte: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun. Mose überbrachte dem HERRN die Antwort des Volkes. 9Der HERR sprach zu Mose: Ich werde zu dir in einer dichten Wolke kommen; das Volk soll es hören, wenn ich mit dir rede, damit sie auch dir für immer vertrauen. Da berichtete Mose dem HERRN, was das Volk gesagt hatte.

Gotteserscheinung: 19,10–25
10Der HERR sprach zu Mose: Geh zum Volk! Heilige sie heute und morgen! Sie sollen ihre Kleider waschen 11und sich für den dritten Tag bereithalten. Am dritten Tag nämlich wird der HERR vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg Sinai herabsteigen. 12Zieh um das Volk eine Grenze und sag: Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder auch nur seinen Fuß zu berühren! Jeder, der den Berg berührt, hat den Tod verdient.



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Gott und Religion sind Unsinn?

03.03.2025 um 17:16
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Das steht so im Klartext in der Bibel: Exodus 19
In der Bibel steht auch, dass Tyros nie wieder erstehen und ein blanker Felsen bleiben wird. Es ist also bestenfalls ein Buch voller Fehler.
Ist ja auch kein Wunder, es wurde von Menschen verfasst.


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Gott und Religion sind Unsinn?

03.03.2025 um 17:24
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:, sondern von persönlichen Offenbarungen Gottes gesprochen.
Eine persönliche Offenbarung ist aber nicht von Einbildung zu unterscheiden.

und ei Gott, der sich nur persönlich offenbart, kann wohl keiner für alle sein, und somit auch kein einziger sein.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:nd die Anweisungen und Gebote wie du so schön sagst wurden genau dann erfasst und später niedergeschrieben, wenn Gott sich offenbart hat
Das war jetzt aber nicht Gegenstand meiner Antwort. Die bezog sich nämlich auf die Falschaussage, dass Atheisten sich das fragen würden, derweil es ja die Gläubigen sind die das permanent tun. Was Du ja eben auch aufgezeigt hast.


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Gott und Religion sind Unsinn?

03.03.2025 um 18:37
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb:In der Bibel steht auch, dass Tyros nie wieder erstehen und ein blanker Felsen bleiben wird. Es ist also bestenfalls ein Buch voller Fehler.
Ist ja auch kein Wunder, es wurde von Menschen verfasst.
Dazu habe ich was gutes:
https://www.gutefrage.net/frage/wie-erklaert-sich-die-scheinbare-nichterfuellung-der-sg-tyros-prophezeiung-aus-dem-buch-hesekiel
Die scheinbare Nichterfüllung erklärt sich darin, dass das heutige Tyros nicht mit dem antiken Tyros identisch ist. Die Prophezeiung über Tyros ist buchstäblich in Erfüllung gegangen, das kann man in Geschichtsbüchern nachlesen. Tyros wurde nie wieder (am selben Ort) aufgebaut. Heute ist das alte Tyrus öde und verlassen, ein Platz, wo ein paar Fischer ihre Netze zum Trocknen ausspannen. Es befinden sich dort nur noch die Quellen von Ras El Aïn, die eine große Stadt mit Wasser versorgen könnten. Aber der Ort blieb unbewohnt, und damit wurde die Prophezeiung erfüllt. Tyros ist heute eine Großstadt im Libanon mit rund 117.100 Einwohnern, welche aber nicht am selben Ort liegt wie das antike Tyros. Sie liegt im Süden des Landes an der Küste des Mittelmeers. Das antike Tyros, auf einer kleinen Insel gelegen, war eine der wichtigsten Städte der Phönizier.
Quelle:
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Eine persönliche Offenbarung ist aber nicht von Einbildung zu unterscheiden.

und ei Gott, der sich nur persönlich offenbart, kann wohl keiner für alle sein, und somit auch kein einziger sein.
Wenn das einzeln passiert dann ja womöglich. Wenn aber das massenweise passiert und die Gläubigen dieselben Inhalte wiederholen wie, dass Gott liebevoll, herrlich, barmherzig, treu ist, dann fragt man sich schon wo das ganze herkommt? Sind die alle schizophren? Die meisten nicht, sondern stehen mit beiden Beinen fest im Leben.
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Das war jetzt aber nicht Gegenstand meiner Antwort. Die bezog sich nämlich auf die Falschaussage, dass Atheisten sich das fragen würden, derweil es ja die Gläubigen sind die das permanent tun. Was Du ja eben auch aufgezeigt hast.
Atheisten die um Gott wüssten, wären per Definition keine Atheisten mehr, sondern Gläubige. Und das war der Kern meiner Aussage. Und allgemein meint man beim Wort Glauben kein Glauben an sich, wie ich glaube, dass Morgen gutes Wetter sein wird, sondern festes Vertrauen in Gott, dass er treu ist und seine guten Verheißungen erfüllen wird, wie über Einzelne als auch über alle Menschen. Wenn man die Mehrheit der Gläubigen fragt, dann sagen sie, dass es festes Wissen ist, um die Existenz Gottes als auch seine persönliche Liebe. Und man fragt sich schon, woher dieses Wissen kommt.


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Gott und Religion sind Unsinn?

03.03.2025 um 18:43
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Dazu habe ich was gutes:
Wie erklärst du das über 200.000 Einwohnern des blanken Felsens?



wissen-tyros


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Gott und Religion sind Unsinn?

03.03.2025 um 18:46
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb:Wie erklärst du das über 200.000 Einwohnern des blanken Felsens?
Mein Gott steht doch im Beitrag schwarz auf Weiß. Das ist nicht derselbe Ort. Lies bitte genau was da steht.


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Gott und Religion sind Unsinn?

03.03.2025 um 18:52
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Mein Gott steht doch im Beitrag schwarz auf Weiß. Das ist nicht derselbe Ort. Lies bitte genau was da steht.
Ich würde mich schämen eine Quelle wie diese zu verlinken.
Investier doch einfach mal eine halbe Stunde und eine Prise Unvoreingenommenheit und recherchiere. Die Prophezeiung ist völlig in die Hose gegangen.
Hast du dir das Bild angeschaut? Man kann doch förmlich dran fühlen. Die Insel, der Damm, der mittlerweile gewachsen ist und sie zur Habinsel macht, alles da.
Wenn du keine Fachliteratur lesen möchtest, dann versuche doch dich wenigstens bis Wikipedia durchzukämpfen.


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Gott und Religion sind Unsinn?

03.03.2025 um 19:24
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb:Wenn du keine Fachliteratur lesen möchtest, dann versuche doch dich wenigstens bis Wikipedia durchzukämpfen.
Ich werde aus dem Internet nicht schlau. Womöglich hast du Recht. Muss ich in Zukunft noch genauer recherchieren.

Ein Zitat habe ich für dich von Pinchas Lapide:
Denn jeder echte Glaube ist im Grunde ein Aber-Dennoch-Glaube, der jeden möglichen Einwänden zum Trotz, zu Einsichten vorstösst, die viel tiefer liegen als jede menschliche Vernunft



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04.03.2025 um 06:49
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb:Hast du dir das Bild angeschaut? Man kann doch förmlich dran fühlen. Die Insel, der Damm, der mittlerweile gewachsen ist und sie zur Habinsel macht, alles da.
Wenn du keine Fachliteratur lesen möchtest, dann versuche doch dich wenigstens bis Wikipedia durchzukämpfen.
Ich habe mich schlau gemacht.
Es gibt zwei verschiedene Thesen:

1. Es handelt sich um physisches Tyros
2. Es handelt sich um spirituelles Tyros

Zur ersten These:
Die biblische Prophetie über die Stadt Tyros findet sich im Buch Hesekiel, Kapitel 26–28. Hesekiel prophezeit, dass die mächtige Hafenstadt, die im heutigen Libanon lag, durch Nebukadnezar, den König von Babylon, zerstört werden würde. Zu den Vorhersagen gehören:

Eroberung und Zerstörung durch Nebukadnezar (Hesekiel 26:7–11).
Die Stadt würde wie ein blanker Fels werden, und ihre Trümmer würden ins Meer geworfen (Hesekiel 26:4, 12).
Tyros würde niemals wieder aufgebaut werden (Hesekiel 26:14, 21).
Erfüllung der Prophetie:

Teilweise Erfüllung durch Nebukadnezar:
Historische Berichte bestätigen, dass Nebukadnezar Tyros belagerte (ca. 585–573 v. Chr.) und die Festlandstadt zerstörte. Die Inselstadt hielt jedoch stand, und die Zerstörung war nicht so vollständig wie vorhergesagt.

Alexander der Große und die Trümmer im Meer:
Etwa 250 Jahre später nutzte Alexander der Große die Trümmer der Festlandstadt, um einen Damm zur Insel zu bauen und die Stadt zu erobern (332 v. Chr.). Dies könnte als Erfüllung der Vorhersage verstanden werden, dass die Trümmer ins Meer geworfen würden.

Niemals wieder aufgebaut:
Tyros existierte in gewisser Form auch nach Alexanders Eroberung weiter und war zeitweise sogar wieder wohlhabend. Heute ist das moderne Sour (Tyros) im Libanon eine bewohnte Stadt, was Fragen zur vollständigen Erfüllung dieser Prophezeiung aufwirft. Manche Ausleger argumentieren, dass sich die Prophezeiung auf die antike Stadt in ihrer damaligen Form bezieht, die tatsächlich nie wieder die frühere Macht erlangte.

Fazit:
Die Prophetie wurde teilweise erfüllt, insbesondere durch Nebukadnezar und Alexander den Großen. Ob sie vollständig erfüllt wurde, ist umstritten und hängt von der Interpretation der Texte ab. Historische und theologische Perspektiven variieren hierzu.

Zur zweiten These (und die vertrete ich).
Die Prophetie bezieht sich weder auf die antike Stadt Tyros noch auf die heutige moderne Stadt, sondern auf eine bestimmte geistliche, (ungerechte) Stadt in der spirituellen Welt.

So gesehen sind die Begriffe: Tyros und König von Tyros nur Codenamen, so ähnlich wie die Hure Babylon und das Himmlische Jerusalem im Buch der Offenbarung des Johannes, oder Auch Sodom und Ägypten im Kapitel 11. Es wird klar gesagt, dass das geistlich gemeint ist.

Dazu wäre vielleicht gut den Gesamtkontext im Buch Hesekiel zu betrachten: Wir lesen im Kapitel 28:

Klagelied über den Fürsten von Tyrus
11 Und das Wort des HERRN geschah zu mir so: 12 Menschensohn, erhebe ein Klagelied über den König von Tyrus und sage ihm: So spricht der Herr, HERR: Du warst das vollendete Siegel, voller Weisheit und vollkommen an Schönheit, 13 du warst in Eden, dem Garten Gottes; aus Edelsteinen jeder ⟨Art⟩ war deine Decke: Karneol, Topas und Jaspis, Türkis, Onyx und Nephrit, Saphir, Rubin und Smaragd; und Arbeit in Gold waren deine Ohrringe und deine Perlen an dir; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet. 14 Du warst ein mit ausgebreiteten ⟨Flügeln⟩ schirmender Cherub, und ich hatte dich ⟨dazu⟩ gemacht; du warst auf Gottes heiligem Berg, mitten unter feurigen Steinen gingst du einher. 15 Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tag an, als du geschaffen wurdest, bis sich Unrecht an dir fand. 16 Durch die Menge deines Handels fülltest du dein Inneres mit Gewalttat und sündigtest. Und ich verstieß dich vom Berg Gottes und trieb dich ins Verderben, du schirmender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine. 17 Dein Herz wollte hoch hinaus wegen deiner Schönheit, du hast deine Weisheit zunichtegemacht um deines Glanzes willen. Ich habe dich zu Boden geworfen, habe dich vor Königen dahingegeben, damit sie ihre Lust an dir sehen. 18 Durch die Menge deiner Sünden, in der Unredlichkeit deines Handels, hast du deine Heiligtümer entweiht. Darum habe ich aus deiner Mitte ein Feuer ausgehen lassen, das hat dich verzehrt, und ich habe dich zu Asche auf der Erde gemacht vor den Augen aller, die dich sehen. 19 Alle, die dich kennen unter den Völkern, entsetzen sich über dich; ein Schrecken bist du geworden und bist dahin auf ewig!
Hier wird klar der König von Tyros war oder ist ein Engel und war im Garten Eden ein Schirmender Cherub, also ein Schutzengel, bevor er wegen seines Hochmuts verstoßen wurde. Wenn der König von Tyros also ein Engel ist, dann liegt der Gedanke nahe, dass auch die Stadt Tyros geistlich gemeint ist und damit in der spirituellen Welt liegt, oder lag.


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Gott und Religion sind Unsinn?

04.03.2025 um 10:50
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Manche Ausleger argumentieren, dass sich die Prophezeiung auf die antike Stadt in ihrer damaligen Form bezieht, die tatsächlich nie wieder die frühere Macht erlangte.
Es ist ja unstrittig, dass Religioten in der Lage sind, auch hanebüchenen Quatsch zu glauben und sich aus den Fingern zu saugen, um ihre Bibelhörigkeit zu rechtfertigen. Das ist wohl die schwächste Form des Glaubens.
Nebukadnezar hat Teile von Tyros zerstört, Prophezeiung nicht erfüllt.
Der blanke Felsen ist nach wie vor bewohnt. Prophezeiung nicht erfüllt.
Die Belohnung hat Nebukadnezar nicht erhalten. Prophezeiung nicht erfüllt
40 Jahre lang sollen weder Mensch noch Tier Ägypten durchstreifen? Come on, bist du derart lost, dass du das für wahr erklären willst? :D
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Zur zweiten These (und die vertrete ich).
Die Prophetie bezieht sich weder auf die antike Stadt Tyros noch auf die heutige moderne Stadt, sondern auf eine bestimmte geistliche, (ungerechte) Stadt in der spirituellen Welt.
Ist natürlich unglaubwürdig, da du zuvor noch die Tyrosprophezeiung als solche verteidigt und geografisch argumentiert hast. Wirkt auf mich wie "was nicht passt, wird passend gemacht". Ein Glaube, der nur funktioniert, wenn man willkürlich die Kriterien ändert, ist in meinen Augen nichts wert.
Aber wenn es für dich passt, OK.

Eigentlich schade. Du hast einen guten Ansatz gezeigt und recherchiert.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Hier wird klar der König von Tyros war oder ist ein Engel und war im Garten Eden ein Schirmender Cherub, also ein Schutzengel, bevor er wegen seines Hochmuts verstoßen wurde. Wenn der König von Tyros also ein Engel ist, dann liegt der Gedanke nahe, dass auch die Stadt Tyros geistlich gemeint ist und damit in der spirituellen Welt liegt, oder lag.
Alter Falter. :) Macht doch hinten und vorne keinen Sinn. Nebukadnezar kämpft also gegen Engel und Co. auf der virtuellen Ebene. Oder findest du noch eine Stelle, aus der hervorgeht, dass N. der Teufel, sein Stellvertreter oder wenigstens ein Dämon ist.

Aber schönes Beispiel, was Schwachgläubige anstellen können, um mal nicht über ihr geliebtes Glaubenskonstrukt nachdenken zu müssen.


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Gott und Religion sind Unsinn?

04.03.2025 um 12:03
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb:Ist natürlich unglaubwürdig, da du zuvor noch die Tyrosprophezeiung als solche verteidigt und geografisch argumentiert hast. Wirkt auf mich wie "was nicht passt, wird passend gemacht". Ein Glaube, der nur funktioniert, wenn man willkürlich die Kriterien ändert, ist in meinen Augen nichts wert.
Aber wenn es für dich passt, OK.

Eigentlich schade. Du hast einen guten Ansatz gezeigt und recherchiert.
Warum streitest du mir ab bessere Argumente zu bringen, wenn ich die gefunden habe? Das ist doch der Sinn einer lebendigen Diskussion. Wer sagt denn, dass ich einmal gewählten Pfad für immer vertreten muss?
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb:Nebukadnezar kämpft also
Und ja, Nebukadnezar wäre auch ein Codename. Diesmal wahrscheinlich eines gerechten Königs oder eines Engels des Licht. So ein bisschen Abstraktionsvermögen von einem Diskussionspartner wie dir könnte man doch verlangen.

PS:
Viele christliche Ausleger meinen über die Stelle vom König von Tyros, dass es die beste Stelle ist, die den Satan selbst im Alten Testament beschreibt.


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04.03.2025 um 12:31
Die Bibel verwendet tatsächlich Codenamen, Symbole und Metaphern, um bestimmte Orte, Personen oder geistliche Realitäten zu beschreiben. Dies ist besonders typisch für die prophetischen Bücher und die Offenbarung. Die Verwendung solcher „Codenamen“ dient oft dazu, geistliche Bedeutungen zu vermitteln oder politische Kritik zu üben, ohne direkt bestimmte Mächte oder Herrscher zu nennen.

Hier sind einige Beispiele und Erklärungen dazu:

1. Codenamen für Städte und Reiche:

a) Babylon:

In der Offenbarung des Johannes (Kapitel 17–18) steht „Babylon“ als Codename für eine mächtige, korrupte Weltmacht.
Es symbolisiert nicht unbedingt die historische Stadt, sondern ein System der Unterdrückung und Sünde.
Viele Ausleger sehen darin eine Anspielung auf das Römische Reich oder ein zukünftiges gottfeindliches System.
Beispiel:
"Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, die mit dem Zornwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat!" (Offenbarung 14:8)

b) Sodom und Ägypten:

In Offenbarung 11:8 wird Jerusalem symbolisch „Sodom und Ägypten“ genannt:
„Und ihre Leichen werden auf der Straße der großen Stadt liegen, die geistlich genannt wird Sodom und Ägypten, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde.“
Diese Begriffe kritisieren den moralischen Verfall und die geistliche Untreue Jerusalems.

c) Tyros:

In Hesekiel 28 wird die Stadt Tyros und ihr König beschrieben, wobei viele Ausleger glauben, dass hier eine geistliche Realität angedeutet wird, möglicherweise als Symbol für Satan oder ein übergeordnetes geistliches Prinzip des Hochmuts und der Rebellion.

2. Codenamen für Mächte und Herrscher:

a) Der Drache und das Tier:

In der Offenbarung steht der „Drache“ für Satan und das „Tier“ für eine weltliche Macht oder Herrscher.
Dies sind klare Codenamen für geistliche oder politische Mächte.

b) König von Babylon:

In Jesaja 14 wird der König von Babylon beschrieben, aber viele Ausleger sehen hier auch eine parallele Beschreibung von Satan:
„Wie bist du vom Himmel gefallen, du glänzender Morgenstern!“ (Jesaja 14:12).
Der Begriff „Morgenstern“ wird als Codename für den gefallenen Engel Luzifer verstanden.

3. Zahlen als Codenamen:
Die Zahl 666 in Offenbarung 13:18 gilt als Codename für eine bestimmte Person oder Macht. Viele deuten sie als Anspielung auf Nero oder als Symbol für unvollkommene Macht.
Die Zahl 7 symbolisiert Vollkommenheit, während 12 für die Stämme Israels oder die Apostel steht.

4. Sprachliche Codenamen:
„Babylonische Sprachverwirrung“ (1. Mose 11) ist ein Symbol für Chaos und Zersplitterung.
„Edem“ kann als Symbol für einen idealen Zustand oder die ursprüngliche Schöpfung verstanden werden.

Fazit: Ja, Codenamen sind Teil der Bibel
Die Bibel nutzt bewusst Codenamen und Symbole, um komplexe geistliche Wahrheiten oder politische Kritik zu vermitteln, ohne alles direkt zu benennen. Diese symbolische Sprache erfordert oft eine tiefere Auslegung, um die dahinterliegenden Botschaften zu verstehen.

@Donna_Littchen


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04.03.2025 um 12:51
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Warum streitest du mir ab bessere Argumente zu bringen, wenn ich die gefunden habe?
Mache ich doch gar nicht. Du hast lediglich gezeigt, dass dir der größte Quatsch recht ist, um dein Glaubensbild nicht revidieren zu müssen. Das finde ich halt schwach.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Und ja, Nebukadnezar wäre auch ein Codename. Diesmal wahrscheinlich eines gerechten Königs oder eines Engels des Licht. So ein bisschen Abstraktionsvermögen von einem Diskussionspartner wie dir könnte man doch verlangen.
Nicht schlecht. :)
Ich hatte gedacht, die bisherige Performance wäre nicht mehr zu toppen gewesen.
Die Bibel nutzt also die Namen bekannter Städte und Herrscher und erwähnt Dinge, die sich in Teilen so zugetragen haben, um in Wirklichkeit irgendwelchen Engel und Herrscher des Lichts imaginäre Kämpfe ausfechten zu lassen, die keinem erkennbaren Sinn dienen.
Ist Alexander der Große auch ein Engel, oder nur ein Bengel?
Und Ägypten ist auch nicht Ägypten, sondern irgendein virtuelles Wunderland. Menschen und Tiere bezieht sich dann nur auf Aliens und Trompetenkäfer und schon passt es wieder, Halleluja.

Sei mir nicht böse, aber in meinen Augen bist du verloren. Ich hoffe für dich, dass du deinen Gott triffst und er für deine Art der Verehrung Verständnis hat.
Alles Gute.


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Gott und Religion sind Unsinn?

04.03.2025 um 13:10
Zitat von Donna_LittchenDonna_Littchen schrieb:Sei mir nicht böse, aber in meinen Augen bist du verloren. Ich hoffe für dich, dass du deinen Gott triffst und er für deine Art der Verehrung Verständnis hat.
Ha,ha,ha,ha, du hast mich zum Lachen gebracht. Danke.
Übrigens warum sagt man zur Regierung von USA das Weiße Haus und der von Russland Kreml. Oder würdest du abstreiten, dass das Buch der Offenbarung des Johannes Code ist.
Und ja mein Glaube ist nicht schwach. Oder würdest du abstreiten, dass Poeten und Musiker hinter Ihren Werken oft tiefere Botschaften symbolisch versteckt haben. Z.B Bachs Chaconne war tiefe Trauer, um seine verstorbene Ehefrau. Und Franz Kafkas Buch der Prozess war Anspielung oder Prophezeiung der Nazizeit.

Aber im Prinzip habe ich dir zum Thema alles gesagt. Denk in Ruhe nach mein Freund, und ich denke es wird einleuchten. Ich wünsche, dass Gott dir auch begegnet, wie er einst mir begegnet ist. Wichtig ist, dass du ein Suchender und Fragender bleibst. Es ist nicht Ratsam das Kind mit dem Waschwasser zu verwerfen.

Alles Gute und Gottes Segen!


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04.03.2025 um 14:32
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Übrigens warum sagt man zur Regierung von USA das Weiße Haus und der von Russland Kreml.
Gängiges Stilmittel: pars pro toto
So wie "Eintritt 2€ pro Nase". Das heißt nicht, dass Lord Voldemort umsonst reinkommt.

Grüße
Omega Minus


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04.03.2025 um 14:43
Die Bibel verwendet Codenamen, Symbole und Metaphern aus mehreren Gründen, um geistliche Wahrheiten, prophetische Botschaften und politische Kritik effektiv zu vermitteln. Hier sind die wichtigsten Gründe dafür:

1. Schutz vor Verfolgung und Zensur:

Viele prophetische Bücher entstanden in Zeiten, in denen die Israeliten von fremden Mächten beherrscht wurden (z. B. Babylonier, Römer).
Codenamen ermöglichten es den Autoren, Kritik an Mächten und Herrschern zu üben, ohne direkt verfolgt zu werden.
- Beispiel: In der Offenbarung steht „Babylon“ als Codename für das Römische Reich, um die brutale Herrschaft Roms zu kritisieren, ohne es direkt zu nennen.

2. Vermittlung geistlicher Wahrheiten:
Symbole und Codenamen machen komplexe geistliche Wahrheiten anschaulich und einprägsam.
- Beispiel: Die Stadt „Babylon“ steht symbolisch für Sünde und weltliche Verführung. Die „Hure Babylon“ (Offenbarung 17) ist ein Bild für religiöse Untreue.

3. Prophetische Mehrdeutigkeit:

Codenamen schaffen eine Mehrdeutigkeit, die in verschiedenen Zeiten verstanden werden kann.
Prophetien sollten oft sowohl für die Zeitgenossen als auch für die Zukunft Bedeutung haben.
Beispiel: In Hesekiel 28 könnte der „König von Tyros“ sowohl einen historischen Herrscher als auch eine geistliche Macht wie Satan symbolisieren.

4. Geheimnisvolle Offenbarung:

Die Bibel spricht oft davon, dass geistliche Wahrheiten nur denen offenbart werden, die glauben.
Codenamen und Symbole schützen die Botschaft vor denen, die nicht bereit sind, sie zu verstehen.
Beispiel: Jesus sprach in Gleichnissen, damit nur die wirklich Interessierten die tiefere Bedeutung erkennen.

5. Theologische Typologie:
Orte und Personen dienen oft als „Typen“ für spätere Ereignisse.
Beispiel: Ägypten steht für Sklaverei und Sünde, während Jerusalem für die Gegenwart Gottes steht.
Diese Typologie hilft, den Heilsplan Gottes verständlicher zu machen.

@all


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04.03.2025 um 23:15
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb am 15.02.2025:Sicher? Allein das Bewusstsein, dass es eine Polizei gibt, schreckt viele ab ein Verbrechen zu begehen. Und wenn Gott Freiheit will?
Wenn es seine Schöpfung wäre, dann hat Gott meines Erachtens die Generalverantwortung für alles was auf diesem Planeten passiert bzw. im ganzen Universum. Das Argument wenn Gott Freiheit will bedeutet dann halt auch das Gott das Leid was andere Menschen sich gegenseitig antun duldet, ändert aber nichts an seiner Generalverantwortung. Bedeutet Gott ist verantwortlich für das gesamte Leid auf diesem Planeten als Verantwortlicher Schöpfer. Das würde Gott aber in einem sehr schlechten Licht stellen und als nicht wirklich gutes Wesen belegen, ergo kein Gott, jedenfalls im Sinne von "guter Gott".


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Gott und Religion sind Unsinn?

05.03.2025 um 17:02
Zitat von tarentaren schrieb:Wenn es seine Schöpfung wäre, dann hat Gott meines Erachtens die Generalverantwortung für alles was auf diesem Planeten passiert bzw. im ganzen Universum.
Die Frage, warum ein guter und gerechter Gott Leid zulässt, ist eines der ältesten und tiefsten Probleme der Theologie und Philosophie, bekannt als Theodizee. Es gibt mehrere Ansätze, um dieses Paradox zu erklären, aber keine endgültige Antwort, die alle überzeugt. Hier sind einige der bekanntesten Erklärungen:

1. Freier Wille: Ein häufiges Argument ist, dass Gott den Menschen den freien Willen gegeben hat. Damit die Freiheit echt ist, muss auch die Möglichkeit bestehen, Böses zu tun. Viel Leid resultiert aus menschlichen Entscheidungen, nicht aus Gottes Willen.

2. Seelisches Wachstum: Einige glauben, dass Leid eine Möglichkeit ist, spirituell zu wachsen und Tugenden wie Mitgefühl, Geduld und Mut zu entwickeln. Ohne Herausforderungen gäbe es weniger Anreiz, diese Qualitäten zu kultivieren.

3. Eine größere Perspektive: Aus göttlicher Sicht könnte Leid Teil eines größeren Plans sein, den Menschen nicht vollständig verstehen können. Wie in einem komplexen Gemälde sehen wir oft nur einzelne, dunkle Pinselstriche, nicht aber das ganze Bild.

4. Die gefallene Welt: In der christlichen Theologie wird oft die Idee vertreten, dass die Welt durch den Sündenfall unvollkommen wurde. Leid ist demnach eine Konsequenz dieser Trennung von Gott.

5. Prüfung und Vertrauen: In manchen Glaubensrichtungen gilt Leid als Prüfung des Glaubens und Vertrauens in Gott. Die Geschichte von Hiob aus der Bibel ist ein klassisches Beispiel dafür.

6. Mysterium des Leidens: Manche Theologen geben zu, dass Leid letztlich ein Geheimnis bleibt, das menschliches Verständnis übersteigt. Sie setzen auf Vertrauen in Gottes Güte trotz des Unverständnisses.


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05.03.2025 um 18:00
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:1. Freier Wille: Ein häufiges Argument ist, dass Gott den Menschen den freien Willen gegeben hat. Damit die Freiheit echt ist, muss auch die Möglichkeit bestehen, Böses zu tun. Viel Leid resultiert aus menschlichen Entscheidungen, nicht aus Gottes Willen.
Das ändert aber nichts an der Verantwortung, zumal wenn Person 1 im freien Willen Person 2 foltert, dann ist Person 2 in keiner Form fähig frei zu handeln.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:2. Seelisches Wachstum: Einige glauben, dass Leid eine Möglichkeit ist, spirituell zu wachsen und Tugenden wie Mitgefühl, Geduld und Mut zu entwickeln. Ohne Herausforderungen gäbe es weniger Anreiz, diese Qualitäten zu kultivieren.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:3. Eine größere Perspektive: Aus göttlicher Sicht könnte Leid Teil eines größeren Plans sein, den Menschen nicht vollständig verstehen können. Wie in einem komplexen Gemälde sehen wir oft nur einzelne, dunkle Pinselstriche, nicht aber das ganze Bild.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:5. Prüfung und Vertrauen: In manchen Glaubensrichtungen gilt Leid als Prüfung des Glaubens und Vertrauens in Gott. Die Geschichte von Hiob aus der Bibel ist ein klassisches Beispiel dafür.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:6. Mysterium des Leidens: Manche Theologen geben zu, dass Leid letztlich ein Geheimnis bleibt, das menschliches Verständnis übersteigt. Sie setzen auf Vertrauen in Gottes Güte trotz des Unverständnisses.
Das sind aus meiner Sicht ziemlich zynische und sadistische Sichtweisen.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:4. Die gefallene Welt: In der christlichen Theologie wird oft die Idee vertreten, dass die Welt durch den Sündenfall unvollkommen wurde. Leid ist demnach eine Konsequenz dieser Trennung von Gott.
Das würde aber wieder nichts an der Verantwortung des Schöpfers ändern, nicht nur hat dieser dann zugelassen das seine Schöpfung kompromittiert wurde und er hat auch nicht viel unternommen um dies zu korrigieren.


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05.03.2025 um 18:20
Zitat von tarentaren schrieb:Das sind aus meiner Sicht ziemlich zynische und sadistische Sichtweisen.
Das ist deine Meinung. Ich habe hier im Prinzip die gängigen Meinungen der Theologen zitiert. Sind sie alle zynisch und sadistisch?
Zitat von tarentaren schrieb:Das würde aber wieder nichts an der Verantwortung des Schöpfers
Gott bestreitet seine Verantwortung nicht. Nur mangelt uns wahrscheinlich an Wissen und Vorstellungskraft, um das Gesamtwerk Gottes zu verstehen.
Zitat von tarentaren schrieb:nicht nur hat dieser dann zugelassen das seine Schöpfung kompromittiert wurde und er hat auch nicht viel unternommen um dies zu korrigieren.
Woher weißt du das, dass er nicht viel unternimmt? Warst du seine Rechte Hand und hast den Verstand Gottes erforscht?
Zitat von tarentaren schrieb:Das ändert aber nichts an der Verantwortung, zumal wenn Person 1 im freien Willen Person 2 foltert, dann ist Person 2 in keiner Form fähig frei zu handeln.
Ich denke, dass die Person1 gerechte Bestrafung erwartet und die Person2 viel Liebe und Trost von Gott, so dass diese Person ihr Leid vergisst und am Ende dann trotzdem glücklich ist.


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