@eckhart
eckhart schrieb:Der entwurzelte Flüchtling und der radikale Individualist sind die Hauptfiguren unserer Epoche. Der Flüchtling ist der Homo sacer, der radikale Individualist der Homo faber. Der Eine verlässt seine Heimat und irrt Jahre rechtlos auf der Suche nach neuer Geborgenheit umher; der Andere berechnet seine Heimat und zäunt sie aus Furcht vor dem Homo sacer ein.
Das ist unbestritten.
Nur ändert auch das nichts daran, dass es einige Länder als ihr Recht ansehen, sich abzuschotten.
Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass das nicht mal in jedem Falle etwas mit Rassismus zu tun haben muss. Denke da z.B. an Schweden, welches auch nicht mehr so freizügig ist, wie es mal war. Und die Schweden sind ja nun nicht gerade als rassistisch bekannt (so im Allgemeinen).
@Venom
peekaboo schrieb:Wenn ein Volk für sich das Recht in Anspruch nimmt, mit welchem eigentlich (?), haben andere Völker ebenso ein Recht darauf sich mit anderen zu mischen. Wenn schon denn schon gilt gleiches Recht für alle
Venom schrieb:Ist das dann nicht ironisch? :D Die Menschen die sich nicht mit anderen Menschen vermischen wollen....gründen ja quasi eine Parallelgesellschaft :D Also genau das was sie unter anderem den Migranten vorwerfen :'D
Ich sehe es nicht als Parallelgesellschaft an, wenn es ein Land gibt - nehmen wir z.B. mal wieder Japan - und es dort hauptsächlich NUR Japaner gibt.
Wo ist es eine Parallel-Gesellschaft, wenn es doch nur EINE einzige (homogene) Gesellschaft gibt.
Parallel würde doch bedeuten, dass es mindestens ZWEI Gesellschaften innerhalb eines Landes geben müsste, welche nebenher leben -
Aber in Japan lebt keine Gruppe neben irgendeiner anderen Gruppe her, sondern NUR die "EINE Gruppe" (Japaner) lebt zusammen.
Also da lebt niemand "parallel" ZU irgendjemand anderem.