ja, war bei uns auch so, ein uvd-dienst am wochenende war wie eine strafe. ich habe immer liebe wache geschoben, da gab es zumindest noch ansprache 🤷🏻♂️.
zurück zum thema, diese verwechslungsüberlegung ist absoluter bullshit, von einem angehörigen erdacht, da es ja nicht sein kann, dass der geliebte mensch gezielt ermordet wurde. psychologisch verständlich, führt hier aber nicht weiter.
und wer sollte ns bitte verwechselt haben, kamerad mit sehschwäche beim mördern und am dienstplan? in der zeile verrutscht?
wir müssen von der hypothese ausgehen, dass ns gezielt getötet wurde, die tatwaffe höchst wahrscheinlich das 10cm bw klappmesser war (hatte jeder soldat immer am mann) und eben dass der täter intern aus der kaserne kam.
der täter hatte keine nahkampfausbildung und war ns nicht gerade körperlich überlegen, daher waren die 11 stiche erforderlich.
wenn ich den überlegungen von
@Kielius folge, war sich der täter selbst nach 11 stichen noch nicht sicher, dass ns tot war, daher durchschnitt er überdies das telefonkabel (wobei das für mich immer noch nicht schlüssig ist), zeigt aber (wenn dann) den absoluten vernichtungswillen des mörders ns gegenüber (selbst im unwahrscheinlichen fall des überlebens keine hilfe holen zu können). erinnert so ein bisserl an einen mafiamord mit dem fisch im mund, sprich ns sollte zum schweigen gebracht werden.
wenn ich das jetzt weiterspinne muss dieses „zum schweigen bringen“ auch das motiv sein, sprich ns wusste etwas, dass für den mörder so bedrohlich war, dass er handeln musste.
das wird sich aber kaum bei dem uvd dienst ereignet haben, denn was soll da passiert sein, das cruisingarea dürfte selbst in köln auszuschliessen sein. folglich muss es am tag davor ein ereignis gegeben haben, auf das der mörder reagieren musste. da ist jetzt die frage, war der staplerausflug zur anderen kompagnie freie schaffenshöhe der dramaturgie von xy, oder sollte das jemanden etwas sagen. und wenn ja, was wurde dort umgeladen, wohl in einem privatgeschäft…