Hanna W. tot aus der Prien geborgen
gestern um 17:27Du weißt, was Du Polizei und Justiz da vorwirfst?XluX schrieb:Nur leider lief es in diesem Fall exakt so: Es wurde eine Laufroute konsturiert, eine Tatwerkzeug erfunden und ein Tatort vermutet - und daran man hat man STs Aussage dann "angepasst".
Das sind eklatante Rechtsverstösse, Willkürakte bis hin zur Rechtsbeugung. Nach Deiner Version wurde alles so hingedreht, dass am Ende ein Unschuldiger verurteilt und hinter Gitter gesteckt werden konnte.
Um es klar zu sagen: Das sind Methoden eines Unrechtsstaates, die Du hier Ermittlern und Richtern unterstellst.
Du behauptest, in diesem Fall sei eine „Laufroute konstruiert“ worden. Dabei weißt Du sehr genau, dass die Polizei Sebastian T. bei der Zeugenvernehmung gefragt hat, welche Route er denn als Jogger gelaufen sei.
T. verwickelte sich dabei in Widersprüche und korrigierte dann in einer weiteren Vernehmung die Laufstrecke. Da wurde also nichts konstruiert.
Zweiter Vorwurf: Es sei ein Tatwerkzeug „erfunden“ worden. Tatsache ist, dass bis heute kein bestimmter Gegenstand exakt als Tatwerkzeug der Tötung von Hanna zugeordnet werden konnte. Es wurde schlichtweg nicht gefunden.
Wegen der Art der (Kopf-)Verletzungen von Hanna wurde jedoch -auch von Gutachterseite- in erster Linie ein Stein in Betracht gezogen, wie er ja auch in einem Hochwasser führenden Gebirgsbach gehäuft zu finden ist. Das war also Ergebnis von Untersuchungen und keine aus der Luft gegriffene Erfindung von Fahndern.
Im Übrigen: Wer hat denn als erster über einen Stein als Tatwerkzeug spekuliert? Es war doch Sebastian T., der auf die Frage, was denn da seiner Meinung nach
am Bärbach passiert sein könnte, von „Drüberhauen mit einem Stein“ gesprochen hat. Das wurde ihm ja später als Täterwissen angelastet - wie auch immer man das bewerten mag.
Dritter Punkt: der Tatort. Auch da wurde nicht einfach eine beliebige Stelle festgelegt, die Ermittlern und Richtern in den Kram passte. Akribisch wurde der Zeitpunkt ermittelt, an dem Hanna etwas Fürchterliches zustieß; man konnte feststellen, welche Strecke Hanna bis dahin seit dem Verlassen des Eiskellers zurückgelegt hatte, und man konnte sich auf Handydaten stützen, die erhärteten, dass der Tatort in der südlichen Funkzelle von Hohenaschau im Bereich Brückerl gelegen haben muss.
Zudem ließ sich durch Läufer der Polizei nachweisen, dass Sebastian T. nach der Route westlich um den Burgberg exakt zu der Zeit in der Tatortzone eingetroffen sein dürfte, als Hanna dort auf dem Heimweg eintraf.
Kurzum: Die Anschuldigungen von @XluX
sind haltlos.