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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

12.252 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Club, Getötet, Rosenheim ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Hanna W. tot aus der Prien geborgen

Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 17:27
Zitat von XluXXluX schrieb:Nur leider lief es in diesem Fall exakt so: Es wurde eine Laufroute konsturiert, eine Tatwerkzeug erfunden und ein Tatort vermutet - und daran man hat man STs Aussage dann "angepasst".
Du weißt, was Du Polizei und Justiz da vorwirfst?

Das sind eklatante Rechtsverstösse, Willkürakte bis hin zur Rechtsbeugung. Nach Deiner Version wurde alles so hingedreht, dass am Ende ein Unschuldiger verurteilt und hinter Gitter gesteckt werden konnte.

Um es klar zu sagen: Das sind Methoden eines Unrechtsstaates, die Du hier Ermittlern und Richtern unterstellst.

Du behauptest, in diesem Fall sei eine „Laufroute konstruiert“ worden. Dabei weißt Du sehr genau, dass die Polizei Sebastian T. bei der Zeugenvernehmung gefragt hat, welche Route er denn als Jogger gelaufen sei.

T. verwickelte sich dabei in Widersprüche und korrigierte dann in einer weiteren Vernehmung die Laufstrecke. Da wurde also nichts konstruiert.

Zweiter Vorwurf: Es sei ein Tatwerkzeug „erfunden“ worden. Tatsache ist, dass bis heute kein bestimmter Gegenstand exakt als Tatwerkzeug der Tötung von Hanna zugeordnet werden konnte. Es wurde schlichtweg nicht gefunden.

Wegen der Art der (Kopf-)Verletzungen von Hanna wurde jedoch -auch von Gutachterseite- in erster Linie ein Stein in Betracht gezogen, wie er ja auch in einem Hochwasser führenden Gebirgsbach gehäuft zu finden ist. Das war also Ergebnis von Untersuchungen und keine aus der Luft gegriffene Erfindung von Fahndern.

Im Übrigen: Wer hat denn als erster über einen Stein als Tatwerkzeug spekuliert? Es war doch Sebastian T., der auf die Frage, was denn da seiner Meinung nach
am Bärbach passiert sein könnte, von „Drüberhauen mit einem Stein“ gesprochen hat. Das wurde ihm ja später als Täterwissen angelastet - wie auch immer man das bewerten mag.

Dritter Punkt: der Tatort. Auch da wurde nicht einfach eine beliebige Stelle festgelegt, die Ermittlern und Richtern in den Kram passte. Akribisch wurde der Zeitpunkt ermittelt, an dem Hanna etwas Fürchterliches zustieß; man konnte feststellen, welche Strecke Hanna bis dahin seit dem Verlassen des Eiskellers zurückgelegt hatte, und man konnte sich auf Handydaten stützen, die erhärteten, dass der Tatort in der südlichen Funkzelle von Hohenaschau im Bereich Brückerl gelegen haben muss.

Zudem ließ sich durch Läufer der Polizei nachweisen, dass Sebastian T. nach der Route westlich um den Burgberg exakt zu der Zeit in der Tatortzone eingetroffen sein dürfte, als Hanna dort auf dem Heimweg eintraf.

Kurzum: Die Anschuldigungen von @XluX
sind haltlos.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 17:36
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Du behauptest, in diesem Fall sei eine „Laufroute konstruiert“ worden. Dabei weißt Du sehr genau, dass die Polizei Sebastian T. bei der Zeugenvernehmung gefragt hat, welche Route er denn als Jogger gelaufen sei.
Naja ST hat nicht gesagt, dass er die "Extrarunde" gelaufen ist als er eigentlich schon zuhause war. Diese Extrarunde brauchte man aber für den unterstellten Tatablauf.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 18:00
Zitat von XluXXluX schrieb:Ich frag' mich, was passiert wäre, wenn ST auf die Frage, womit H denn geschlagen worden sei könnte, spekuliert hätte: "eine Eisenstange vielleicht". Schwupps, wäre das Tatwerkzeug eine Eisenstange gewesen. Sowas kann man ja beliebig anpassen (wobei mir spontan was anderes als Tatwerkzeug gar nicht mehr einfällt, dazu reicht meine Fantasie wohl nicht).
Nichts wäre passiert, denn es steht nirgendwo, dass das Tatwerkzeug ein Stein gewesen sein muss, er wird nur nicht ausgeschlossen.
Fünf auffällig gleichförmige Rissquetschwunden, gleichmäßig verteilt auf dem Kopf der Leiche von Hanna W., gehen zurück auf eine "Gewalteinwirkung von außen" - wodurch, ist nicht sicher festzustellen. Ein Stein als Tatwerkzeug wäre möglich.
https://www.abendzeitung-muenchen.de/bayern/mordfall-hanna-was-die-untersuchende-aerztin-besonders-merkwuerdig-fand-art-942371
Um sie wehrlos zu machen, schlägt er mehrfach mit einem harten Gegenstand auf den Schädel.
https://www.abendzeitung-muenchen.de/bayern/rechtsstaat-gefaehrdet-richterin-assbichler-zieht-im-hanna-prozess-alle-register-art-967315
Warum man davon ausgeht, dass Hanna bereits bewusstlos war, als sie ins Wasser gelangte.
Zitat von fassbinder1925fassbinder1925 schrieb am 23.11.2023:Die Rechtsmedizinerin hielt dann nochmal fest, dass Todesursache als Ertrinken zutrifft. Aufgrund der aufgeblähten Lungenflügel könne man davon ausgehen, dass Hanna Bewusstseinsgetrübt war. Ob sie auch bewusstlos war, kann man so nicht unterscheiden.
Hier wird erklärt, was es mit dem trockenen Ertrinken aufsich hat.
Zitat von musikengelmusikengel schrieb am 08.11.2023:Nein, da Hanna ja schon bewusstlos war - das nennt man dann stilles / trockenes Ertrinken - bewusstlos - keine Reaktionen des Körpers mehr möglich - und das ist eindeutig dann auf die vorhergehenden Verletzungen zurückzuführen.

Wenn sich der Stimmritzenkrampf nicht löst (z.B. bei Bewusstlosigkeit), kann trockenes Ertrinken eintreten: Die anhaltende Atemblockade führt innerhalb von wenigen Minuten zum Tod. Der Betroffene erstickt also nach dem Eintauchen des Kopfes, ohne dass Flüssigkeit in die Lunge gelangt ist (daher "trockenes Ertrinken").

Quelle: https://www.netdoktor.de/erste-hilfe/ertrinken/



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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 18:05
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Du behauptest, in diesem Fall sei eine „Laufroute konstruiert“ worden. Dabei weißt Du sehr genau, dass die Polizei Sebastian T. bei der Zeugenvernehmung gefragt hat, welche Route er denn als Jogger gelaufen sei.
Fakt ist, die vom Gericht und den Ermittlern unterstellte Laufroute hat ST so nie skizziert. Insofern ist sie natürlich angepasst, oder wie würdest Du das sonst nennen?
Fakt ist, dass kein Tatwerkzeug gefunden wurde (auch kein Stein), aber ST unterstellt wird, dass das spekulierte Tatwerkzeug Täterwissen ist, weil es "vermutlich ein Stein" war.
Fakt ist, dass am mutmaßlichen Tatort NICHTS gefunden wurde. Keine Schleifspuren, kein Blut, keine Haare, keine DNA... - und das, obwohl der Zaun dort nur an einer kleinen Stelle unterbrochen war, dort hätte sie also durchgezogen werden müssen. Und Regen das Blut nicht im Nichts verschwinden lässt.
Soll ich weitermachen?

Ich habe mir heute mal ein bisschen den Genditzki-Fall zu Gemüte geführt (die kurze Version gibt es auch bei Wikipedia). Frau Rick muss ein Déjà-vu nach dem anderen gehabt haben...
Zitat von emzemz schrieb:Nichts wäre passiert, denn es steht nirgendwo, dass das Tatwerkzeug ein Stein gewesen sein muss, er wird nur nicht ausgeschlossen.
Nein, der "Stein" wurde als Täterwissen gewertet.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 18:17
Zitat von XluXXluX schrieb:Fakt ist, dass kein Tatwerkzeug gefunden wurde (auch kein Stein), aber ST unterstellt wird, dass das spekulierte Tatwerkzeug Täterwissen ist, weil es "vermutlich ein Stein" war.
Ein Stein wird nicht ausgeschlossen, aber nirgends steht was von vermutlich.
Den Unterschied muss ich dir aber nicht erklären, oder?
Zitat von XluXXluX schrieb:Nein, der "Stein" wurde als Täterwissen gewertet.
Das ist absolut falsch, was du da behauptest.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 18:22
Zitat von XluXXluX schrieb:Fakt ist, die vom Gericht und den Ermittlern unterstellte Laufroute hat ST so nie skizziert.
Na dann! Ist ja eine absolute Seltenheit, dass Verdächtige bzw Täter bei einem Verhör nicht die Wahrheit sagen... (Sorry für die Ironie!)


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 18:23
Zitat von fassbinder1925fassbinder1925 schrieb am 23.11.2023:Die Rechtsmedizinerin hielt dann nochmal fest, dass Todesursache als Ertrinken zutrifft. Aufgrund der aufgeblähten Lungenflügel könne man davon ausgehen, dass Hanna Bewusstseinsgetrübt war. Ob sie auch bewusstlos war, kann man so nicht unterscheiden.
@emz, vielen Dank für das Zitat (das meine ich tatsächlich ernst).
Sie war also laut Gutachten gar nicht sicher bewusstlos? Ich dachte, ST hätte sie bewusstlos geschlagen, damit sie sich nicht wehren kann.
Insofern sollten wir hier vielleicht primär über bewusstseinsgetrübt diskutieren.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 18:35
Zitat von emzemz schrieb:Ein Stein wird nicht ausgeschlossen, aber nirgends steht was von vermutlich.
Den Unterschied muss ich dir aber nicht erklären, oder?
Doch, bitte gern.
„Er schlägt mit einem harten Gegenstand, wohl einem Stein, auf ihren Schädel“
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article250651893/Mord-an-Hanna-W-Er-schlaegt-mit-einem-harten-Gegenstand-wohl-einem-Stein-auf-ihren-Schaedel.html

Sorry, völlig falsch zitiert. Ersetze "vermutlich" durch "wohl".

Wobei, so falsch scheint es gar nicht zu sein:
https://www.duden.de/suchen/dudenonline/wohl%20%5Bvermutlich%5D
Du kannst mir aber gern den Unterschied erklären - oder gleich an den Duden schreiben.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 18:43
Zitat von XluXXluX schrieb:@emz, vielen Dank für das Zitat (das meine ich tatsächlich ernst).
Sie war also laut Gutachten gar nicht sicher bewusstlos? Ich dachte, ST hätte sie bewusstlos geschlagen, damit sie sich nicht wehren kann.
Insofern sollten wir hier vielleicht primär über bewusstseinsgetrübt diskutieren.
Bei dem, was ich aus dem Gutachten zitiert habe, geht es nur darum, was aus dem Zustand der Lunge zu erkennen ist.

Wie sich die Schläge auf den Kopf auf ihr Bewusstsein ausgewirkt haben könnten, dazu habe ich nichts gefunden, scheint wohl eine andere Disziplin zu sein.

Also mach dich schlau, wenn du das diskutieren möchtest.


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gestern um 18:47
Zitat von XluXXluX schrieb:Du kannst mir aber gern den Unterschied erklären - oder gleich an den Duden schreiben.
Ich denke, ich sollte dich einfach nur noch ignorieren.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 18:49
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Na dann! Ist ja eine absolute Seltenheit, dass Verdächtige bzw Täter bei einem Verhör nicht die Wahrheit sagen... (Sorry für die Ironie!)
Und Du meinst, dann ist es normal, dass Ermittler und Gericht die nicht zugegebenen Dinge ergänzen? Mag sein.
Aber dann kann man mir ja schlecht Rechtsbeugung vorwerfen (was nebenbei gesagt Schwachsinn ist), wenn ich die Dinge so darstelle, wie sie nunmal sind.
Zitat von emzemz schrieb:Das ist absolut falsch, was du da behauptest.
Ok, wollen wir jetzt nochmal von vorne anfangen?


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 19:10
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Hm, jetzt bin ich verwirrt! Die eventuelle Verletzung wurde doch von euch eingebracht:
Wurde auch nie ausgeschlossen, es kann eine Verletzung gegeben haben (eventuell), aber auch ganz ohne Verletzung wäre sie vermutlich nicht mehr aus dem Bärbach gekommen. Verwirrung beseitigt?
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Und die in der Autopsie festgestellten Verletzungen sind eurer Meinung nach also erst NACH dem Sturz in dem Bach beim Treiben entstanden? Entgegen der Gutachten?
Das Treiben dauerte zwischen 1 und 2 Stunden, gefunden wurde sie aber erst ca. 11 Stunden nach geschätztem Todeszeitpunkt und irgendwie ist sie in den Bärbach geraten. Nein den Gutachten, die besagen, dass es sich nicht um Treibverletzungen handelt, möchte ich nicht widersprechen. Was aber in den übrigen 9-10 Stunden passiert ist, in denen sie nicht getrieben ist und wie sie in den Bärbach geriet wurde von den Gutachten zumindest meines Wissens nach nicht untersucht.
In den Gutachten wird auch nicht gesagt, die Verletzungen seien typische Angriffsverletzungen oder könnten nur von einem Menschen verursacht worden sein. Im Gutachten wird auch erwähnt, dass es keine Abwehrverletzungen und Griffspuren gibt, was für mich eher gegen einen Angriff spricht. Zu den Einschätzungen bezüglich der Bekleidung wurde auch nur auf das Treiben abgestellt, ich akzeptiere gerne, dass sie die Bekleidung nicht in den 1-2 Stunden des Treibens verloren ging, es lässt sich daraus halt meiner Meinung nicht schließen, dass ihr die Bekleidung von einem Täter ausgezogen wurde, sondern es könnte bei einem wie auch immer gearteten Hängenbleiben abgestreift worden sein oder sie hat sie sich doch selbst ausgezogen. Ich denke ein Gutachten, wo man die Bekleidungstücke wahrscheinlich gefunden hätte, je nachdem wie lange sie am Körper waren, würde darüber mehr Aufschluss geben. Aber stattdessen hat man sich damit begnügt, dass bei einem Treibvorgang ein Ausziehen unwahrscheinlich ist, da der Körper und die Bekleidung in die selbe Richtung schwebt (vereinfacht dargestellt). Einem Gutachten dem hier selten Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist die Todeszeitberechnung, wonach der Tod mehrere Stunden vor dem von der Kammer angenommenen Zeitpunkt eingetreten sein soll. War sie vielleicht zwischendurch nicht im Wasser und war deshalb einer anderen Umgebungstemperatut ausgesetzt, ich weiß es nicht, vielleich hätte man die Tathergangstheorie überprüfen müssen, aber es einfach zu ignorieren kann ich nicht nachvollziehen.
Also gar nicht so entgegen der Gutachten. Ich denke einfach nur die Gutachten wurden nicht vollständig berücksichtigt und einige fehlen.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 19:15
Zitat von XluXXluX schrieb:Aber so ganz versteh ich auch nicht, warum hier immer noch gezweifelt wird, dass Hochwasser lebensgefährlich ist.
Das Hochwasser lebensgefährlich ist, bezweifelt ja gar niemand. Man kann, wenn man vorher mit einem Stein bewusstlos geschlagen und dann mit dem Gesicht nach unten in eine Pfütze geworfen wird, auch darin ertrinken und sterben.

Was ich mich dagegen frage ist, warum hier ständig irgendwelche allgemeinplätze hoch und runter gebetet werden, etwas wie:
Zitat von FrokenLisbethFrokenLisbeth schrieb:Alkohol erweitert die Blutgefäße.
Zitat von FrokenLisbethFrokenLisbeth schrieb:Zusammen mit dem Kälteschock kann der Kreislauf da schnell schlappmachen.
Zitat von rabunselrabunsel schrieb:Dazu kommt der Schock, den man erleidet, wenn man unerwartet in kaltes Wasser gerät und es fast unmöglich macht koordinierte Bewegungen zu machen und sich irgendwo am Rand mit nassen kalten Fingern festzuhalten, oder rauszuziehen.
Zitat von FrokenLisbethFrokenLisbeth schrieb:Es ertrinken immer wieder Menschen in fließenden Gewässern, weil sie nicht gegen die Strömung ankommen - und dazu muss es nicht mal tief sein, wenn es einem die Füße wegreißt.
Leute, das hat aber doch alles für den vorliegenden Fall überhaupt keine Relevanz. Es gab drei Gutachter: eine Rechtsmedizinerin, einen Traumamechaniker und einen Hydromechaniker sie alle übereinstimmend zum Ergebnis gekommen sind, dass die Verletzungen Hannas unter den an dem Tag gegebenen Bedingungen weder durch einen Unfall, etwa einen Sturz, oder durch das Treiben des Körpers im Wasser entstanden sein können.
Ihr könnt jetzt hundert Beispiele bringen, in denen jemand betrunken in einen Hochwasser-führenden Bach gefallen ist, ob beim Pinkeln oder reingetorkelt, es hat doch aber überhaupt keine Relevant für diesen konkreten Fall, weil das eben hier nicht Ursache für die festgestellten Verletzungen sein kann.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Du weißt, was Du Polizei und Justiz da vorwirfst?

Das sind eklatante Rechtsverstösse, Willkürakte bis hin zur Rechtsbeugung. Nach Deiner Version wurde alles so hingedreht, dass am Ende ein Unschuldiger verurteilt und hinter Gitter gesteckt werden konnte.
Ich frag mich vor allem, was man sich vorstellt, wie man dieser Verschwörung hinbekommen haben soll?! Ich meine, wer hatte zuerst die Idee und wie hat er es dann geschafft, die anderen 20 bis 30 Leute unter den ermittelnden Beamten, in der Staatsanwaltschaft, bei der zuständigen Kammer und bei den Sachverständigen davon zu überzeugen, da mitzumachen oder zumindest doch das Maul zu halten?!
Welches Motiv soll derjenige dafür gehabt haben? Und welches Motiv sollen all die gehabt haben, die mitgemacht haben?

Hier eine Verschwärungstheorie zu stricken, scheint mir doch ziemlich abstrus, allein schon wegen der schieren Anzahl an Leuten, die man für eine derartige Rechtsbeugung benötigen würde. Aber leider zeigt dieser Thread ja, dass es immer wieder Leute gibt, die auf solche Stories reinfallen.
Zitat von XluXXluX schrieb:Fakt ist, die vom Gericht und den Ermittlern unterstellte Laufroute hat ST so nie skizziert. Insofern ist sie natürlich angepasst, oder wie würdest Du das sonst nennen?
Fakt ist, dass kein Tatwerkzeug gefunden wurde (auch kein Stein), aber ST unterstellt wird, dass das spekulierte Tatwerkzeug Täterwissen ist, weil es "vermutlich ein Stein" war.
Fakt ist, dass am mutmaßlichen Tatort NICHTS gefunden wurde. Keine Schleifspuren, kein Blut, keine Haare, keine DNA... - und das, obwohl der Zaun dort nur an einer kleinen Stelle unterbrochen war, dort hätte sie also durchgezogen werden müssen. Und Regen das Blut nicht im Nichts verschwinden lässt.
Soll ich weitermachen?
Ne, lass nur. Dadurch, dass Du ständig den gleichen Quark breittrittst, wird er nicht überzeugender.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 19:40
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Leute, das hat aber doch alles für den vorliegenden Fall überhaupt keine Relevanz. Es gab drei Gutachter: eine Rechtsmedizinerin, einen Traumamechaniker und einen Hydromechaniker sie alle übereinstimmend zum Ergebnis gekommen sind, dass die Verletzungen Hannas unter den an dem Tag gegebenen Bedingungen weder durch einen Unfall, etwa einen Sturz, oder durch das Treiben des Körpers im Wasser entstanden sein können.
Dafür hätte ich jetzt auch mal gerne einen Beleg, kann mich nicht erinnern, dass Unfallvarianten überhaupt untersucht wurden.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Hier eine Verschwärungstheorie zu stricken, scheint mir doch ziemlich abstrus, allein schon wegen der schieren Anzahl an Leuten, die man für eine derartige Rechtsbeugung benötigen würde.
Ein Justizirrtum funktioniert auch ganz ohne Verschwörung, wie man schon des öfteren gesehen hat. Es hat auch nie jemand von Absprache, oder gemeinsamer Rechtsbeugung gesprochen, das kommt nur von dir.
Ich persönlich gehe von Befangenheit, die eine objektive Beurteilung verhindert hat, aus.


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 19:54
Zitat von XluXXluX schrieb:Du kannst mir aber gern den Unterschied erklären - oder gleich an den Duden schreiben.
Zitat von emzemz schrieb:Ich denke, ich sollte dich einfach nur noch ignorieren.
@emz, grundsätzlich versuche ich, möglichst sachlich zu bleiben. Gelingt mir nicht immer, wie man sieht.
Insgesamt finde ich diese Unterstellungen hier aber einfach schwierig (Reichsbürgertum, gezielte Irreführung, Verschwörungstheorien, Rechtsbeugung und was einem sonst noch so vorgeworfen wird).
Gestern fand ich die Diskussion tatsächlich angenehmer.


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gestern um 19:55
Zitat von rabunselrabunsel schrieb:Dafür hätte ich jetzt auch mal gerne einen Beleg, kann mich nicht erinnern, dass Unfallvarianten überhaupt untersucht wurden.
Was meinst Du denn mit "nicht untersucht"?
Wie hätte denn Deiner Vorstellung nach so eine "Untersuchung von Unfallvarianten" aussehen sollen?
Zitat von rabunselrabunsel schrieb:Ein Justizirrtum funktioniert auch ganz ohne Verschwörung, wie man schon des öfteren gesehen hat. Es hat auch nie jemand von Absprache, oder gemeinsamer Rechtsbeugung gesprochen, das kommt nur von dir.
Ach so?! Wie darf ich denn dann diese Aussage hier verstehen?
Zitat von XluXXluX schrieb:Nur leider lief es in diesem Fall exakt so: Es wurde eine Laufroute konsturiert, eine Tatwerkzeug erfunden und ein Tatort vermutet - und daran man hat man STs Aussage dann "angepasst".
Einer hat eine Laufroute konstruiert, ein anderer ein Tatwerkzeug erfunden, wieder ein anderer hat den Tatort vermutet und der vierte im Bunde hat STs Aussage daran angepasst?! Unabhängig voneinander und alles aus versehen, also weil man sich geirrt hat?


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Hanna W. tot aus der Prien geborgen

gestern um 20:22
Zitat von rabunselrabunsel schrieb:Ein Justizirrtum funktioniert auch ganz ohne Verschwörung,
Ja, Justizirrtümer passieren. Zwar relativ selten, aber auch Gerichte sind nicht per se unfehlbar.

Aber es ist doch wohl ein gewaltiger Unterschied, ob durch unbeabsichtigte Fehler eine falsche Entscheidung gefällt wird, oder ob vorsätzlich Ermittlungen und Prozesse so manipuliert werden, dass ganz bewusst Unschuldige in den Knast geschickt werden können.

Genau dies hat @XluX in diesem Fall Fahndern und Richtern unterstellt.
Zitat von XluXXluX schrieb:Nur leider lief es in diesem Fall exakt so: Es wurde eine Laufroute konsturiert, eine Tatwerkzeug erfunden und ein Tatort vermutet - und daran man hat man STs Aussage dann "angepasst".
Will heißen: Die Ermittler haben eine Laufroute ausgeheckt, die es so nie gab, und Sebastian T. genötigt, diese Version zu akzeptieren, damit er als Täter in Betracht kommen konnte.

Zugleich wurde ein Stein als Tatwerkzeug vorgegaukelt -„angepasst“ an die spekulative Aussage von T., der Täter könnte Hanna mit einem Stein „eins drübergehauen“ haben.

Und schliesslich sei, um einen Tatort für das ja eigentlich imaginäre Verbrechen vorweisen zu können, einfach Pi mal Daumen ein mutmaßlicher Bereich festgelegt worden.

So eine Praxis hätte nichts mit Justizirrtum zu tun, sondern eher mit Rechtsbeugung.


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gestern um 20:43
Zitat von rabunselrabunsel schrieb:Dafür hätte ich jetzt auch mal gerne einen Beleg, kann mich nicht erinnern, dass Unfallvarianten überhaupt untersucht wurden.
Es wurde untersucht, wie die Verletzungen entstanden sein könnten. Darüber wurden Gutachten erstellt. Offensichtlich gab es keine Anhaltspunkte, die auf ein Unfallgeschehen hinweisen würden. Ansonsten wären diese in die Gutachten eingeflossen. Den Gutachtern unterstelle ich jetzt einfach mal, dass sie neutral sind.
Zitat von rabunselrabunsel schrieb:Einem Gutachten dem hier selten Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist die Todeszeitberechnung, wonach der Tod mehrere Stunden vor dem von der Kammer angenommenen Zeitpunkt eingetreten sein soll. War sie vielleicht zwischendurch nicht im Wasser und war deshalb einer anderen Umgebungstemperatut ausgesetzt, ich weiß es nicht, vielleich hätte man die Tathergangstheorie überprüfen müssen, aber es einfach zu ignorieren kann ich nicht nachvollziehen.
Also gar nicht so entgegen der Gutachten. Ich denke einfach nur die Gutachten wurden nicht vollständig berücksichtigt und einige fehlen.
Benenne doch einfach dieses Gutachten. So weiß niemand, wovon du sprichst. Es würde auch helfen zu wissen, von welchem Todeszeitpunkt dort ausgegangen wird und welche Diskrepanz zu dem von dem Gericht angenommenen besteht.


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gestern um 20:52
Zitat von fassbinder1925fassbinder1925 schrieb am 25.11.2023:Als Nächstes kam der Gutachter Muggenthaler, der wohl anstelle der Professor Mall von der Uni Jena das Gutachten vortrug. Er zeigte mit Laptop und Leinwand wie sie mit der Hennsge-Methode und der Finite-Elemente Methode die Todeszeit bestimmen wollten. Da wurden Formeln und Diagramme vorgetragen und von den bisherigen Grundannahmen zurückgerechnet. Wie genau da die Formeln waren, weiß ich nicht und war mir ein bisschen zu kompliziert. Aber es ging besonders um die Körpertemperatur der Leiche mit der Temperatur am Auffindeort und der angenommenen Temperatur in der Nacht. Laut den Formeln müsste der Todeszeitpunkt wohl sogar deutlich vor dem Verlassen des Eiskellers gewesen sein. Da das aber nicht sein kann und von den sonstigen Erkenntnissen geht man weiter davon aus, dass der Todeszeitpunkt nah beim Verlassen des Clubs liegt. Es kann jetzt auch nicht der nächste Mittag gewesen sein.
Hier ist es beschrieben, dass der Todeszeitpunkt nach Formeln sogar gewesen sein sollte, als sie nachweislich lebte.
Zitat von emzemz schrieb:So weiß niemand, wovon du sprichst.
Weiß eigentlich jeder, der den Fall kennt. Und bestimmt auch Du.


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gestern um 21:08
Zitat von LanzaLanza schrieb:Weiß eigentlich jeder, der den Fall kennt. Und bestimmt auch Du.
Du musst nicht persönlich werden.


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