karajana schrieb:Da das jetzt zum wiederholten mal so vorgetragen wird: Wenn man attackiert wird, dass man um sein Leben fürchten muss, reagieren Menschen meist nach Mustern.
Ja meist. Aber meist heißt eben auch, dass es manchmal anders ist.
karajana schrieb:Aber ganz sicher doch nicht, würde man nach seinem Handy greifen und irgendeinen Notruf wählen, der einem in dieser Extremsituation doch überhaupt nichts nützt.
Aber wenn man betrunken in einen Hochwasser führenden Bach fällt, nützt es Deiner Meinung nach etwas, bei den Eltern anzurufen?
karajana schrieb:Mal ganz abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie man stark betrunken, während man auf dem Boden liegt und mit einem Stein attackiert wurde und jemand gerade versucht einen zu vergewaltigen noch sein Handy entsperren, und einen Notruf wählen sollte.
Das ist doch weltfremd, und passiert höchstens ins schlechten Horrorfilmen, aber doch nicht in der Realität.
Wie kommst Du denn auf dieses Szenario. Das ist nicht da, wovon das Gericht ausgeht.
Mir geht es genauso: Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, wie man stark betrunken, während man mit einer Hose, sie einem noch vom Pinkeln um die Füße hängt und diese quasi fesselt, im Bach liegend, der gerade droht einen um - und mitzureißen, noch sein Handy entsperren, und einen Notruf wählen sollte.
Meiner Meinung nach hat Hanna den Anruf gewählt, als sie merkte dass ST hinter ihr herkommt und ihr die Situation nicht geheuer vor kam. Hab ich selber schon öfter so gemacht, das letzte Mal ist gerade 2 Wochen her. Man ruft irgendjemanden an und quatscht mit dem am Telefon, bis man an der besagten Person vorbei oder zuhause angekommen ist. Das gibt einem Sicherheit und hält höffentlich einen potentiellen Angreifer von einem Überfall ab, weil er weiß, dass am anderen Ende jemand mithört.
Gibt es sogar als kostenloses Angebot durch einen gemeinnützigen Verein, wenn man niemanden hat, den man spontan anrufen kann:
Wikipedia: HeimwegtelefonUnd der Fitzek hat sogar ein Buch darüber geschrieben.
ST sie dann niedergerissen, hat sich von oben mit seinen Knien auf ihren Rücken fallen lassen, um sie zu fixieren, hat ihr das Handy weggerissen, als er es sah und im hohen Bogen in den Bach geworfen. Dann hat er ihr mit einem Stein mehrmals auf den Kopf gehauen, versucht der bewusstlosen Hanna die Hose auszuziehen, dann aber das Interesse an der Vergewaltigung verloren und sie in den Bach gerollt.
Dann nach Hause gerannt und erst mal eine Runde StarWars gezockt.