Was ist hinter den Grenzen des Universums?
16.02.2016 um 13:48Ich glaube, es ist ungleich einfacher, hinter die Geheimnisse von Raum und Zeit zu kommen, als deine verschlüsselten Anspielungen zu decodieren :D. @TangMi
...mein Name ist Hase...Peter0167 schrieb:Ich glaube, es ist ungleich einfacher, hinter die Geheimnisse von Raum und Zeit zu kommen, als deine verschlüsselten Anspielungen zu decodieren :D.
Hey! Seit ich in Pension bin, geht es mir genauso. :Dpluss schrieb:Die Natur kennt keine Zeit, nur die Abfolge von Ereignissen.
Stünde das nicht im Widerspruch zur Impulserhaltung abgeschlossener Systeme?TerracottaPie schrieb:Selbst wenn für einen Abschnitt lang keine Ereignisse geschehen würden
Und eben die Abwesenheit von Zeit.pluss schrieb:Kein Ereigniss, würde doch auch bedeuten, kein Impuls.
was meinst du mit "kennen"Peter0167 schrieb:Ich kenne nur räumliche Grenzen, und zeitliche Grenzen.
Stünde im Widerspruch zu:ornis schrieb:Exakt für eine Planck-Zeit?
ornis schrieb:Abwesenheit von Zeit
Diese Aussage halte ich für absolut korrekt!pluss schrieb:Die Natur kennt keine Zeit, nur die Abfolge von Ereignissen.
Vorausgesetzt wir haben bis zum Eintritt des Ereignis "Kein Ereignis für 'die nächste Zeit'" die Zeit gemessen, wird exakt 1 Planck-Zeit vergangen sein, bis wir durch den Eintritt eines neuen Ereignis quasi aus dem standby geweckt werden. Diese Zeitspanne ist notwendig, denn:pluss schrieb:Stünde im Widerspruch zu:
Bei kleineren Zeitintervallen verliert die Zeit ihre vertrauten Eigenschaften als Kontinuum. Sie würde quantisieren, d. h. Zeit liefe unterhalb der Planck-Zeit in diskreten Sprüngen ab. Aus den bekannten physikalischen Gesetzen folgt, dass jedes Objekt, das einen Vorgang kürzer als in Planck-Zeit durchlebt, zu einer Singularität wird.Wikipedia: Planck-Zeit
Die Planck-Zeit (auch Planck-Ära) definiert daher auch den ersten Zeitpunkt nach dem Urknall, der physikalisch beschrieben werden kann.
Im Jahr 2010 erreichte man als (bislang) kürzeste experimentell reproduzierbare Zeitspanne eine Zeit von 12 Attosekunden (12 · 10^-18 s), das ist etwa das 2 10^26-fache der Planck-Zeit.1 Attosekunde= Eine Trillionenstel Sekunde, also eine Zeitspanne die kein Lebewesen mehr wahrnehmen würde.