Wo hat sich Gott versteckt?
20.10.2020 um 08:40und ob sie wohl auch einen guten Grund zum Glauben haben?Donna_Littchen schrieb:was ist dann der Glaube der Andersgläubigen?
und einen guten Grund, um für ihren Glauben zu sterben?
und ob sie wohl auch einen guten Grund zum Glauben haben?Donna_Littchen schrieb:was ist dann der Glaube der Andersgläubigen?
Jeder Gläubige wird zumindest einen für ihn selbst ausreichenden Grund haben zu glauben.Bishamon schrieb:und ob sie wohl auch einen guten Grund zum Glauben haben?
Moses hat mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht existiere, so wie er in der Bibel beschrieben wird.DonFungi schrieb:Moses konnte also nicht nur Gewässer teilen,
Auf das, was alle machten, sich als etwas hinstellen was so nicht der Wahrheit entspricht.caligae168 schrieb:Aber worauf genau wolltest in diesem Zusammenhang hinaus?
Da kann ich dir geistig nicht mehr folgen. Wie meinst du das?DonFungi schrieb:Von daher stellt sich folgende Erkenntnis ein, eine fiktive Gottheit nimmt jenen Zu- wie Umstand an, der aus der Inspiration, durch das kreative denken wie der Gefülswelt von Menschen entsteht.
Davon bin ich selbst auch schon lange überzeugt. Das dann nachfolgende Völker sich die Urschriften zu Nutze machten und damit ihren eigenen Gott kreierten versteht sich irgendwie von selbst. Kann man sich z.B. Anu von den Sumerern als JHW vorstellen ? Ich schon. Laßt uns Menschen machen, passt auch gut zu Anu, Enlil und Enkhi.DonFungi schrieb:Dadurch wird ersichtlich das Epen, Weltbilder von Vordenker anderer Völker wie den Sumerer abgekupfert und als Eigen, von ihrem Gott, dem einzigen und wahren Gott ausgehend, in die Welt gesetzt wurde. So viel zu dem was uns die Keilschriften über das Zeitgeschehen berichten und wer sich dessen bediente, um es als ihr eigen Ding, von Gott ausgehend, dastehen zu lassen.
Ich interpretiere das so.paxito schrieb:Da kann ich dir geistig nicht mehr folgen. Wie meinst du das?
Oder Fehlerhafte Mustererkennung.Donna_Littchen schrieb:Basierend auf Ängsten und Bedürfnissen der Menschen.
Hallo!DonFungi schrieb:caligae168 schrieb:
Aber worauf genau wolltest in diesem Zusammenhang hinaus?
Auf das, was alle machten, sich als etwas hinstellen was so nicht der Wahrheit entspricht.
Es ist nicht Noahs Arche und auch nicht Gott der ausmerzen wollte, macht es sich aber Eigen.
An sich nehme ich Bezug auf den Exodus der hier im Thread mit eingebracht wurde.
"Ich will jetzt Schokolade essen" ist doch auch ein Gefühl. Somit hast Du zwei Gefühle und beide wären gut.Daniela0 schrieb am 14.10.2020:Ich will jetzt schokolade essen
Gefühl sagt ich bin jetzt satt
Also hat Gefühl recht und ist somit gut
Eben. Und seine Moral oder seine Vernunft beurteilen und bewerten die Situation.nachthauch schrieb am 14.10.2020:Der Mensch entscheidet durch eine Bewertung der Situation, ob sie gut oder schlecht war.
Nicht nur. Ich kann Gefühle haben, ohne vorher über etwas nach gedacht zu haben. Ich habe Hunger, ist ein Gefühl, ohne aber, dass Du vorher daran denkst. Dieses Gefühl meldet sich auch ohne Gedanken. Du machst Dir erst danach Gedanken was Du essen könntest.nachthauch schrieb am 14.10.2020:Gefühle entstehen in der Regel erst, wenn ihnen entsprechende Gedanken voraus gehen.
Da fehlt was. Der Physiker benutzt dazu immerhin eine Taschenlampe. ;)Donna_Littchen schrieb am 15.10.2020:Physik ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht.
Du vergleichst gerade Birnen mit Äpfeln, wie man so schön sagt.sarevok schrieb am 17.10.2020:wer kommt wohl näher an die warheit ?
ein mensch der alles hinterfrägt oder ein mensch der ein buch ließt und alles darin als bare münze ansieht ?
Aber zu Jemanden, der nicht an Gott glaubt, sagen, jeder, dass die, die nicht an Gott glauben, sich bereits in der Hölle befänden, ist okay?Dismas schrieb am 17.10.2020:Zu jemandem zu sagen der so oder so glaubt geh doch nach Fantasien eine Unverschämtheit.
Mir deucht, Dein Toleranzverständnis entspricht nicht der Definition, und Deinen eigenen Meinungsfaschismus scheinst Du erst gar nicht zu bemerken.Dismas schrieb am 17.10.2020:Bist du ein toleranter Mensch oder ein Fan von Meinungsfaschismus?
Nur weil eine Fantasie Tradition hat, heißt ja nicht dass es keine Fantasie wäre.paxito schrieb am 17.10.2020:Es gibt eine religiöse Tradition die als Unterscheidung von Fantasie völlig ausreicht.
Du merkst es immer noch nicht, gelt?paxito schrieb am 17.10.2020:Wenn du mir sagst, in deinem Zimmer steht ein Buchsbaum, glaube ich dir das auch.
Warum machen wir es nicht umgekehrt?paxito schrieb am 17.10.2020:Grundsätzlich kannst du aber auch einfach hinnehmen, dass die Wendung: "Dein Glauben an Gott entspringt der Fantasie." Als Beleidigung aufgefasst wird. Dir fällt doch sicher eine neutralere Variante ein, im Sinne des höflichen Umgangs.
Darum ging es mir nicht. Es ist für mich ein Unterschied ob jemand gläubig ist, weil er so aufwuchs oder nicht. In einer gelebten religiösen Tradition ist es zu erwarten das jemand an Gott glaubt. Schlicht weil es alle anderen auch tun oder es zumindest vorgeben.off-peak schrieb:Nur weil eine Fantasie Tradition hat, heißt ja nicht dass es keine Fantasie wäre.
Das "Gott existiert (nicht)" eine Aussage ist die weder bewiesen noch widerlegt werden kann? Doch, das ist mir bekannt.off-peak schrieb:Du merkst es immer noch nicht, gelt?
Ich kann schlecht für @Dismas sprechen. Meine Götter sind erfahrbar.off-peak schrieb:Oder wo versteckt Ihr ihn? Oder wo versteckt er sich?
Könnte ich verstehen und habe ich nicht gesagt.off-peak schrieb:Ich fühle mich beleidigt, wenn Gläubige sagen, es gebe einen Gott, es gebe eine Hölle oder/und Ungläubige kämen in die Hölle.
Ja.off-peak schrieb:Wie klingt das für Dich? Genau so gut?
Nein.off-peak schrieb:Oder fällt Dir jetzt etwas auf, das Dir eigentlich bereits bei Deiner Forderung hätte auffallen können?
Ok, Abzüge in der B-Note (Kreativität<9 hatte ich ja schon eingeräumt.paxito schrieb:Darum glauben kleine Kinder auch an den Weihnachtsmann, weil ihre Eltern es ihnen sagen. Das gleiche beim Buxbaumbeispiel. Etwas zu glauben, weil jemand dem man vertraut etwas behauptet ist normal. Und hat nix mit Einbildung oder Fantasie zu tun.
Doch sicher, aber der Gläubige ist erstmal nicht schuld, dass er "veräppelt" wurde. Um es überspitzt zu formulieren. Du wirfst einem Kind doch hoffentlich nicht vor, das es an den Weihnachtsmann glaubt?Donna_Littchen schrieb:Setzt man auf der Fantasie anderer auf, handelt es sich dann plötzlich nicht mehr um ein Fantasieobjekt?
Bis zu einem gewissen Grad, ja. Nur, kennst Du jemanden, der ohne irgendeine Gottreligion aufwuchs, und dann später aus freien unbeeinflussten Stücken dazu über ging, an einen Gott zu glauben?paxito schrieb:Es ist für mich ein Unterschied ob jemand gläubig ist, weil er so aufwuchs oder nicht.
Ich fühle mich nicht wirklich beleidigt, es war nur die Umdrehung dieses ewigen "Ich bin beleidigt, wenn wer meiner Meinung widerspricht" Getues.paxito schrieb:Könnte ich verstehen und habe ich nicht gesagt.
Diese Forderung läuft im Prinzip darauf hin hinaus, jemandes Meinung zu unterdrücken, nur damit ja ein Gläubiger, der sich aber umgekehrt ein Blatt vor den Mund nimmt, sich nicht beleidigt fühlt.paxito schrieb:off-peak schrieb:
Oder fällt Dir jetzt etwas auf, das Dir eigentlich bereits bei Deiner Forderung hätte auffallen können?
Nein.
Das hat auch niemand behauptet.paxito schrieb:Doch sicher, aber der Gläubige ist erstmal nicht schuld, dass er "veräppelt" wurde.
Einem Kind nicht.paxito schrieb:Du wirfst einem Kind doch hoffentlich nicht vor, das es an den Weihnachtsmann glaubt?
Natürlich nicht. Ich stelle immer noch am 6.12. die Stiefel raus und habe bisher auch immer was darin gefunden. :)paxito schrieb:Du wirfst einem Kind doch hoffentlich nicht vor, das es an den Weihnachtsmann glaubt?