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AfD

90.375 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

05.03.2025 um 22:21
@Warden
@eckhart
@Bone02943
@mchomer
@Groucho
@McPane
@tudirnix
https://exif-recherche.org/?p=12670

Die Exif Recherche hat ergeben, das der Attentäter von Mannheim einem rechtsextremen Netzerk "Ring Bund" aus der Schweiz angehört.
Mitglieder aus diesem Netzwerk sind auch schon wegen Waffenhandel verurteilt worden.


haverbeck-reichl 0Original anzeigen (0,3 MB)
https://antifainfoblatt.de/aib131/rechter-waffenhandel-die-bayerisch-kroatische-connection
Ein facebook-Account von Reichl postete zu diesem Foto: Es seien Bilder mit Erinnerungen und positiven Momenten in Guthmannshausen und es wäre wundervoll gewesen die „Wahrheit zu erfahren“. Links im Bild die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck, rechts Alexander Reichl.

Warum lässt man sich mit einer einschlägig vorbestraften Holocaustleugnerin fotografieren ?!
Weil man vielleicht das Gedankengut teilt ?!


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AfD

06.03.2025 um 00:13
@che71
Danke. Auf dem YouTube-Kanal 'HeyWolfi' (sehr zu empfehlen) wurde das auch thematisiert.


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AfD

06.03.2025 um 00:42
@nasenstüber
Gibt es einen Grund warum du dich für die AfD stark machst, wenn du diese Partei doch gar nicht gut findest.
Es ist auffällig, wie sehr du diese Partei in Schutz nimmst.
Machst du das auch mit anderen Parteien, die du nicht wählst?
Falls nein, warum dann nur mit der AfD?
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Hast du da ein paar Namen parat von Rechtsextremisten in anderen Parteien
Hast du diese Frage übersehen oder keine Antwort darauf?


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AfD

06.03.2025 um 04:44
Zitat von YariYari schrieb:Gibt es einen Grund warum du dich für die AfD stark machst, wenn du diese Partei doch gar nicht gut findest.
Ich mache mich nicht für die AfD stark, sondern für mehr Demokratie, die ich in der Art und Weise, wie mit der Partei umgegangen wird, untergraben sehe, was aus meiner Sicht darin mündet, dass sie immer stärker wird - nicht schwächer.
Zitat von YariYari schrieb:Es ist auffällig, wie sehr du diese Partei in Schutz nimmst.
Da hast du wohl was missverstanden. Es mag so aussehen, aber der Punkt ist woanders. Ich verweise stets auf die Kommunikation und das Bild das man kreieren will, um sie mit faschistoiden Mitteln medial fertig zu machen. Das funktioniert halt nicht, bewirkt offenbar das Gegenteil, und darauf möchte ich hinaus.
Zitat von YariYari schrieb:Machst du das auch mit anderen Parteien, die du nicht wählst?
Das kommt auf die Umstände an.
Zitat von YariYari schrieb:Falls nein, warum dann nur mit der AfD?
Sie hat einen besonderen Status, und das macht sie als Exemplar besonders interessant für das, was ich eigentlich vermitteln will.
Zitat von YariYari schrieb:Hast du diese Frage übersehen oder keine Antwort darauf?
Hab sie bereits einen Beitrag davor beantwortet. Jetzt mal einen Frage von mir:
Liest denn hier überhaupt noch irgendwer irgendwas?


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AfD

06.03.2025 um 04:59
@nasenstüber
Uuups 😬
Selbstverständlich lese ich und habe auch deinen Beitrag gelesen, aber nicht als Antwort auf @Zaunkönigin verstanden, weil du sie nicht markiert hast, sondern @Warden , der vor dir geschrieben hatte. Lag wohl auch an der späten Uhrzeit, dass ich es missverstanden habe.. Da lässt die Konzentration nach. 'schuldigung
Zitat von nasenstübernasenstüber schrieb:Das funktioniert halt nicht, bewirkt offenbar das Gegenteil, und darauf möchte ich hinaus
Verstehe, scheinbar scheiden sich da aber sehr die Geister.


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AfD

06.03.2025 um 06:50
Zitat von nasenstübernasenstüber schrieb:das Bild das man kreieren will, um sie mit faschistoiden Mitteln medial fertig zu machen.
Hättest du dafür Quellen?


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06.03.2025 um 06:53
Zitat von nasenstübernasenstüber schrieb:um sie mit faschistoiden Mitteln medial fertig zu machen.
Wird die Afd konsequent gegendert, oder was meinst du mit faschistoiden Methoden?


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AfD

06.03.2025 um 06:59
Zitat von SämpfSämpf schrieb:Hättest du dafür Quellen?
Explizit dazu jetzt wohl nicht, zumindest nicht in den letzten Tagen, aber dafür eine stabile Meinung, die ich hoffentlich ausreichend genug erklärt bekomme.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Wird die Afd konsequent gegendert, oder was meinst du mit faschistoiden Methoden?
Hehe, der war zur Abwechslung mal sogar ziemlich gut^^

Nur hatten wir das doch gestern erst, oder nicht? Schon vergessen?

Beitrag von nasenstüber (Seite 4.561)


Übrigens, wer Interesse an einer politischen Bildung hat, die den Namen auch verdient, dem sei folgender Beitrag von mir empfohlen. Da werden die grundlegenden Probleme unseres politischen Systems, das verfassungsmäßig einen eklatanten Mangel an Demokratie generiert, und immer wieder in diesen faschistoiden Parteikämpfen mündet, ausführlicher erläutert:

Was schaut ihr gerade auf Youtube? (Seite 412) (Beitrag von nasenstüber)


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AfD

06.03.2025 um 07:24
@nasenstüber
Durch die späte Stund hast Du wohl Dein eigenes Derailing verdreht?
Müsste es nicht heißen?: "eine stabile Meinung, die ausreichend genug erklären werde"
Ich werde gewiss mir kein Youtube-Video reinziehen, welches Du als politische Bildung bezeichnest
Zitat von nasenstübernasenstüber schrieb:aber dafür eine stabile Meinung, die ich hoffentlich ausreichend genug erklärt bekomme.
Du kriegst gar nichts erklärt!

Du bist am Zuge, zu erklären! @nasenstüber !


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AfD

06.03.2025 um 07:25
Zitat von nasenstübernasenstüber schrieb:Explizit dazu jetzt wohl nicht, zumindest nicht in den letzten Tagen, aber dafür eine stabile Meinung, die ich hoffentlich ausreichend genug erklärt bekomme.
Ich glaube zu verstehen was du meinst, jedoch zu behaupten, das die Medien in faschistoiden Art und Weise die AfD diffamieren oder sie zu verunglimpfen , wenn ich dich richtig verstanden habe, ohne Quellen zu liefern ist schon etwas problematisch...
Damit begibst du dich in die Rhetorik der AfD ...


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AfD

06.03.2025 um 08:20
Zitat von eckharteckhart schrieb:Durch die späte Stund hast Du wohl Dein eigenes Derailing verdreht?
Zum einen ist es die frühe Stund, weil ich um diese Zeit bereits aufstehe, und mich mit Allmy-Wahnsinn so lange wach halte, bis das Koffein richtig wirkt.
Zum anderen gibt es kein Derailing, wenn ich über die AfD im Kontext des politischen Systems spreche. Deine ständigen persönlichen Angriffe, ohne aufs Thema zu kommen, sind es dagegen sehr wohl.
Zitat von eckharteckhart schrieb:Müsste es nicht heißen?: "eine stabile Meinung, die ausreichend genug erklären werde"
Wüsste nicht, warum..
Zitat von eckharteckhart schrieb:Ich werde gewiss mir kein Youtube-Video reinziehen, wenches Du als politische Bildung bezeichnest
Dann halt nicht. Es steht doch da, dass es nur für Leute ist, die es interessiert. Wenn du hier weiter bloß deinen sinnlosen Kampf führen willst, während du dabei zuguckst, wie die AfD immer stärker wird, dann nur zu.. sie freuen sich.
Zitat von eckharteckhart schrieb:Du kriegst gar nichts erklärt!
Da sind wir wohl schon zu zweit, was? Viel Erfolg also uns beiden; hoffentlich versteht mal einer was.. ^^
Zitat von eckharteckhart schrieb:Du bist am Zuge, zu erklären! @nasenstüber !
Ich gebe mir Mühe.
Zitat von SämpfSämpf schrieb:Ich glaube zu verstehen was du meinst, jedoch zu behaupten, das die Medien in faschistoiden Art und Weise die AfD diffamieren oder sie zu verunglimpfen , wenn ich dich richtig verstanden habe, ohne Quellen zu liefern ist schon etwas problematisch...
Damit begibst du dich in die Rhetorik der AfD ...
Es geht mir nicht mal so sehr um die Medien, wobei die natürlich nicht ganz unschuldig in der Sache sind. Es geht mir um die ganze Art und Weise, wie das politische System aufgebaut ist, welches diesen beständigen, zermürbenden und psychisch hoch problematischen Parteikampf systematisch befeuert, weshalb die Menschen eben gespalten werden, verrückt werden, und nicht, wie es sein sollte, in guter demokratischer Art zusammen kommen, um Probleme miteinander zu lösen.

Wobei ich unter "faschistoid" eine Zusammenrottung von Leuten verstehe, die sich um eine Idee herum versammeln, und mit allen Mitteln der verbalen, psychischen und/oder physischen Gewalt auf den Gegner "einschlagen" um das eigene Gedankengut durchzusezten. Diese Gewalt sehe ich immer und überall dort am deutlichsten, wo der Pfad der Wahrhaftigkeit verlassen wird, um andere zu diskreditieren, zu erniedrigen, mundtot zu machen usw. Also all das, was man in der Tendenz medial oder privat eben so macht, um seine "politische Meinung" zu vertreten.

Beispiele? Die Grünen sind besser verdienende asoziale Ökofaschisten; die Spd eine sozialromantische Versagerpartei die sich noch in jede Hose gepisst hatte, die man ihr hingehalten hatte; die Union ist eine Bande von korrupten Neo-Aristokraten; die AfD Nazis; die Linke sind gottlose Commis, etc etc etc..

Was in aller Welt bewegt Menschen dazu, sich so einen Scheiß auszudenken, und den stellenweise sogar allen Ernstes in die Welt zu furzen, ist an der Stelle meine Frage ..
(wobei vieles nicht mal falsch sein muss, aber um wirklich demokratisch [im Sinne einer Konsensfindung und Befriedung der Massen] wirksam sein zu können, ganz anders kommuniziert werden müsste)

und einen Teil der Antwort finde ich zB in Blogs wie diesen:

https://wyriwif.wordpress.com/2018/05/10/der-unpolitische-buerger/
https://wyriwif.wordpress.com/?s=parteien
https://wyriwif.wordpress.com/?s=keine+gute+idee+wahlen+parteien

Kurz, wir leben nicht in einer echten Demokratie, sondern vielmehr in einer konstitutionell gestützten Wahl-Aristokratie; oder vllt noch trefflicher in einer Partei-Oligarchie, die genau diese Parteikämpfe forciert, weil so eben bei uns Macht generiert werden kann. Das ist überhaupt das Grundübel unserer Welt, und jedes politische Problem hat im Keim genau in diesem Demokratiemangel, weil man systematisch viele Menschen nicht an der Macht beteilig, und es zulässt, dass sie sich völlig ohne Not immer wieder radikalisieren - besonders dann, wenn die ökonomischen Gegebenheiten schlechter werden, und Verteilungskämpfe anfangen, wie jetzt wieder.

Der Punkt dabei ist, dass nur der, der ausreichend Ressourcen zur Verfügung hat, überhaupt erst die Chance dazu bekommt, ausreichend Macht generieren zu können, um letztlich an die Macht zu gelangen, und das betrifft in der Regel tendenziell die Oberschicht, oder solche die sich mit ihr zusammen tun. Gefolgschaftsprinzip der Aristokratie, das man längt überwunden haben sollte, was aber aus vielen Gründen der Konstruktion unserer Verfassungen nicht geht.
Die Unterschicht wird systematisch ausgegrenzt, und genau darin sehe ich die Hauptkraft, die die AfD stark macht. Wobei sie nichts an den Verhältnissen besser machen würde, oder überhaupt kann, aber das ist noch mal ein anderer Punkt.

Ein Gros der Bürger bleibt dabei auf der Strecke, weil es viel zu sehr mit sich selbst und seinen privaten kleinen Fehden beschäftigt ist, als dass es sich vernünftig politisieren könnte, und das sein könnte, was es eigentlich sein sollte. Der Souverän.
Wir werden schlicht verarscht, auch und im besonderen vllt sogar von der AfD, und das zeigt sich eben auch deutlich an dem Umgang mit neuen Parteien, wie der AfD oder dem BSW, oder den Linken seinerzeit, oder oder ..

Und bitte nicht falsch verstehen, ich will hier keine Partei bevorzugen oder benachteiligen. Ich will auch nicht den Menschen die Schuld dafür geben. So sind eben die staatspolitischen Traditionen, die sich seit Plato, Aristoteles und zB auch einem Hobbes bei uns verfestigten, und weiter gepflegt werden, ohne dass wir sie grundlegend hinterfragen, weil war ja schon immer so .. zumindest seit der franz Revolution. Ist ja alles auch näher dran an unserer evolutionären Entwicklung, irgendwelchen Alphas zu folgen, als selbst für sich und seine eigenen Interessen einzustehen. Zumindest in der Mehrheit.

Wie man das mMn aushebeln könnte, also gegen unser eigenes Naturell- gegen die eigene quasi biologische Disposition und das einkonditionierte Herdenverhalten anzukommen, wäre mit einer Kultur-/Sozialtechnik, die eben diese Tendenzen auf institutioneller Ebene ausbremst, und dazu ist in meinem Dafürhalten nur die Losdemokratie fähig.

Hier zum Nachhören:
Spoiler Youtube: "Why Elections Are Bad For Democracy"
"Why Elections Are Bad For Democracy"
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In meinen Augen sind Parteien durch die Bank korrupt und ungeeignet, produktiv Politik zu gestalten. Ich mache an bestimmten Beispielen nur eine bestimmte Sichtweise fest, und hier durfte eben die AfD mal her halten - weil sie einen besonders interessanten Ausnahmestatus hat.

Ich weiß, .. verliert sich immer schnell in dem ganzen Wirrwarr, aber so ist es halt gemeint.


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AfD

06.03.2025 um 08:26
Das ist überhaupt das Grundübel unserer Welt, und jedes politische Problem hat im Keim genau in diesem Demokratiemangel,
Sorry, der Satz ist verünglückt.

Sollte heißen:

jedes politische Problem hat im Keim genau diesen Demokratiemangel


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AfD

06.03.2025 um 08:30
Aso, noch die Beschreibung für das Vid oben:
A presentation by David Van Reybrouck, author of Against Elections, followed by a conversation with Hannah Arendt Center Director, Roger Berkowitz, and HAC Fellow, Zephyr Teachout.

This event occurred on April 23, 2018 at Blithewood on the Bard College campus.

Democracy is in bad health. Fear-mongering populists, distrust in the establishment, personality contests instead of reasoned debate: these are the results of the latest elections. In fact, the original purpose of elections was to exclude the people from power by appointing an elite to govern over them. Yet for most of its 3,000-year history, democracy did not involve elections at all: members of the public were appointed to positions in government through a combination of volunteering and lottery. Based on studies and trials from around the globe, David Van Reybrouck, founder of the G1000 movement and author of the influential manifesto Against Elections, presents the practical case for a true democracy—one that actually works.

David Van Reybrouck is considered “one of the leading intellectuals in Europe” (Der Tagesspiegel) and is a pioneering advocate of participatory democracy. He founded the G1000 Citizens' Summit, and his work has led to trials in participatory democracy throughout Belgium and the Netherlands. He is also one of the most highly regarded literary and political writers of his generation; his most recent book, Congo: The Epic History of a People, won 19 prizes, sold 500,000 copies, and has been translated into a dozen languages. It was described as a “masterpiece” by the Independent and “magnificent” by the New York Times.
Quelle: Spoiler Youtube: "Why Elections Are Bad For Democracy"
"Why Elections Are Bad For Democracy"
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AfD

06.03.2025 um 08:51
Zitat von nasenstübernasenstüber schrieb:Zum anderen gibt es kein Derailing, wenn ich über die AfD im Kontext des politischen Systems spreche.
Ich verstehe! @nasenstüber !
Nur sprichst Du hier mehr über das politische System, als über die AfD, was den AfD-Thread meiner Meinung nach unbrauchbar macht.
Das solltest Du begründen, meiner Meinung nach.

Das AfD nahe Institut für Staatspolitik hat sich selbst aufgelöst, wie ich fortwährend schrieb.


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AfD

06.03.2025 um 09:49
Zitat von nasenstübernasenstüber schrieb:Aso, noch die Beschreibung für das Vid oben:
Auch das ist eine Frechheit von Dir, finde ich. @nasenstüber


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AfD

06.03.2025 um 13:08
@eckhart
David Van Reybrouck
Wikipedia: David Van Reybrouck
hat dazu auch ein Buch geschrieben.

Hier gab es ein Interview mit ihm, in dem er auf die Idee "Losdemokratie" eingeht:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/demokratie-losen-statt-waehlen-100.html

Und hier auch noch was dazu:

https://www.deutschlandfunk.de/demokratie-in-der-krise-losen-statt-waehlen-100.html
Der Historiker bezieht sich auf das schon vielfach beschriebene Konzept deliberativer Demokratie, ein politisches System also, in dem der öffentliche Diskurs und die Beratung im Vordergrund stehen. Er zeigt anhand einzelner politischer Verfahren in verschiedenen Ländern, dass solche Modelle funktionieren können. Der mündige und aufgeklärte Bürger soll entscheiden – aber anders als es etwa in Volksabstimmungen vorgesehen ist: „Bei einem Referendum bittet man alle, über ein Thema abzustimmen, mit dem sich meist nur wenige auskennen, bei einem deliberativen Projekt bittet man eine repräsentative Stichprobe von Menschen, über ein Thema zu beraten, zu dem sie alle möglichen Informationen erhalten.“

Denkbar wäre etwa ein Zweikammersystem: eine Kammer mit gewählten Politikern, eine weitere mit Bürgern, die im Losverfahren bestimmt wurden. „Wir müssen heute hin zu einem birepräsentativen Modell, einer Volksvertretung, die sowohl durch Abstimmung als auch durch Auslosung zustande kommt. Beide haben schließlich ihre Qualitäten: die Sachkompetenz von Berufspolitikern und die Freiheit von Bürgern, die nicht wiedergewählt zu werden brauchen. (…) Das birepräsentative Sytem ist im Moment das beste Mittel gegen das Demokratiemüdigkeitssyndrom, an dem so viele Länder leiden.“



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AfD

06.03.2025 um 13:30
@nasenstüber

Man muss vernünftige Politik machen, aber das hat nichts mit dem Umgang mit der AfD zu tun, man kann vernünftige Politik machen und Nazis auch als das bezeichnen was sie sind. Dazu besteht kein Widerspruch.

Du vergisst auch bei deiner Werbung für eine Zusammenarbeit mit der AfD, das eine solche Politik schon im Jahre 1933 versucht wurde und krachend gescheitert ist. Dein fataler Denkfehler ist zu glauben, das sich die AfD einmal an der Macht an demokratische Spielregeln und Gepflogenheiten hält. Das wird nicht passieren, siehe USA. Daher sollte mn das Experiment nicht nochmal wagen.


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AfD

06.03.2025 um 13:53
Zitat von soomasooma schrieb:Hier gab es ein Interview mit ihm, in dem er auf die Idee "Losdemokratie" eingeht:
Ach, von Euch gibt es noch mehr?
@sooma
Poste das dort, wo es hingehört!


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AfD

06.03.2025 um 14:35
Zitat von nasenstübernasenstüber schrieb:nicht ganz unschuldig in der Sache sind.
Aber von denen sprachst du nunmal, weshalb ich ja auch nach einer Quelle fragte.
Zitat von nasenstübernasenstüber schrieb:Es geht mir um die ganze Art und Weise, wie das politische System aufgebaut ist
Da befinden wir uns aber bei einem ganz andere Thema.
Wie wäre denn dein Vorschlag zum Thema Parteienzwang und konstruktiver Zusammenarbeit zwischen den Parteien? Und wie würdest du es ermöglichen eine konstruktive Zusammenarbeit mit einer höchst unkonstruktiven und in teilen gesichert undemokratischen (rechtsextremen) Partei zu gewährleisten?
Zitat von nasenstübernasenstüber schrieb:Kurz, wir leben nicht in einer echten Demokratie, sondern vielmehr in einer konstitutionell gestützten Wahl-Aristokratie; oder vllt noch trefflicher in einer Partei-Oligarchie,
Das mag dein subjektiver Eindruck sein.
Was ist denn für dich "echte Demokratie "


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AfD

06.03.2025 um 15:07
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Man muss vernünftige Politik machen,
Vernünftige Politik, ja. Macht man aber nicht. Könnte sein, dass Fritze sich mit der angedachten Billion eine einigermaßen ausreichende Politik leisten können wird, und das auch nur auf Pump, nur wird das die AfD respektive deren angepisste Wähler auf Dauer kaum befrieden können. Also Nazis werden weiter Nazis bleiben, statt normale Demokraten zu werden. Dazu bedürfe es vermutlicher eher der Maßnahmen, die ich weiter oben vorgeschlagen hatte, aber gut.. gschaun'mer moi.
Zitat von SämpfSämpf schrieb:Aber von denen sprachst du nunmal, weshalb ich ja auch nach einer Quelle fragte.
Ich hab doch lang und breit versucht zu erklären, was ich damit meine. Nicht gelesen?
Zitat von SämpfSämpf schrieb:Da befinden wir uns aber bei einem ganz andere Thema.
Das dennoch mit diesem Thema rund um die AfD stark korrespondiert, wie ich versucht hatte zu erläutern. Nicht gelesen?
Zitat von SämpfSämpf schrieb:Wie wäre denn dein Vorschlag zum Thema Parteienzwang und konstruktiver Zusammenarbeit zwischen den Parteien? Und wie würdest du es ermöglichen eine konstruktive Zusammenarbeit mit einer höchst unkonstruktiven und in teilen gesichert undemokratischen (rechtsextremen) Partei zu gewährleisten?
Was braucht es da für besondere Vorschläge, woran solls denn genau in diesen Punkten scheitern? Verstehe die Frage nicht.
Die werden sich anpassen, wenn sie an der Macht bleiben wollen. So einfach. Sobald sie zu sehr über die Stränge schlagen, löst man die Koalition auf, oder geht mit den anderen Institutionen dazwischen. Wenn unser System das bisschen AfD auf Landesebene (nur da sehe ich überhaupt irgendeine mögliche Mehrheit dafür) nicht aushält, dann ist da sowieso irgendwas grundsätzlich nicht richtig konstruiert, und müsste eh dringend überarbeitet werden.
Zitat von SämpfSämpf schrieb:Das mag dein subjektiver Eindruck sein.
Nicht nur meiner:
„Wir haben eine Parteienoligarchie und keine Parteiendemokratie“
Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/wir-haben-eine-parteienoligarchie-und-keine-100.html
Was ist denn für dich "echte Demokratie "
Das was @sooma hier: Beitrag von sooma (Seite 4.562)
gerade gepostet hatte, und ich weiter oben bereits in dem Vid versucht habe zu vermitteln, kommt dem schon deutlich näher, was ich unter echter Demokratie verstehen würde.

Es geht zunächst mal schlicht um einen Friedensschaffungsprozess zwischen allen Beteiligten einer Gesellschaft.

Hier mal bissl Lektüre dazu:
https://wyriwif.wordpress.com/?s=demokratie


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