eckhart
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Mal davon abgesehen, dass die genderneutrale Sprache nur ein Teil der political correctness ausmacht, gibt es nicht eine universelle Art, dies zu tun. Einige schreiben StudentInnen, andere Student/innen. Letzteres ist jedoch durch den Schrägstrich nur ein entweder oder, weshalb einige mit einem Sternchen * darauf aufmerksam machen, dass es nicht nur zwei Gender gibt. Ich für mich schreibe stattdessen Studierende. Versteht man auch. Man spricht ja schließlich auch von Angestellten oder Auszubildenden.PoorSoul schrieb:Das ist so bescheuert, dass man sich fragen muss, ob solche Leute im Gegensatz zu ihren Schützlingen nicht einmal ein wenig Selbstironie haben. Ist der Begriff "Professorix" nun ein verspäteter April-Scherz oder was? Und was soll dieses bekloppte * bei den Student*innen. Das ist eine Verhunzung der Sprache, wie es geistig nur noch völlig Derangierten einfallen könnte.
Es war dein post, der vor allem aus diffamiernder Pöbelei bestand und keine Argumente hatte.PoorSoul schrieb:Soll die Diskussion jetzt auf diesem Niveau weitergehen!?
DU hast nicht eines (1) gehabt.PoorSoul schrieb:Jetzt wird psychologisiert statt auf Argumente einzugehen.
Es gibt nur zwei Geschlechter...RosaBlock schrieb: darauf aufmerksam machen, dass es nicht nur zwei Gender gibt.
Wenn man nicht weiß, was gender bedeutet, sollte man vielleicht nicht an diesbezüglichen Diskussionen teilnehmen. Nur so ne Ideekalamari schrieb:Es gibt nur zwei Geschlechter...
Dann weißt du auch, dass das nicht das gleiche wie Geschlecht ist, oder?kalamari schrieb:Ich weis, was "Gender" sein sollen.
Nein, man merkt doch, dass er keinen Schimmer hat, worüber er redet. :DRosaBlock schrieb:Dann weißt du auch, dass das nicht das gleiche wie Geschlecht ist, oder?
Da hast du Recht, aber darum geht es auch nicht. Es geht um Gruppen, bei denen du die Geschlechtsidentität nicht weißt oder bei denen sie egal ist. Beispiel "Alle Angestellten haben sich an ... zu halten" im Gegensatz zu "Alle Mitarbeiter haben sich an ... zu halten". Paul bleibt aber ein Mitarbeiter und Paula eine Mitarbeiterin.kalamari schrieb:Auch ein Mann, der sich als Frau betrachtet ist in diesem Falle weiblich und sollte als Professorin oder Frau Professor angesprochen werden.
Nein. Auf die Geschlechtsidentität (Gender). Oder machst du immer einen Bluttest, wenn du jemanden triffst, um sicherzugehen, wie du die Person ansprechen sollst? Die Geburtsurkunde trägt hier niemand um den Hals. Du hast es selbst bereits geschrieben:kalamari schrieb:Bei Professor/innen beziehe ich mich jedoch auf das Geschlecht.
Geschlecht und Geschlechtsidentität (Gender) stimmen nicht immer überein und es ist die Geschlechtsidentität nach der wir jemanden benennen.kalamari schrieb:Auch ein Mann, der sich als Frau betrachtet ist in diesem Falle weiblich
Weil du in dem Teil Recht hast, obwohl es nichts mit genderneutraler Sprache zu tun hat.kalamari schrieb:Erst stimmst du mir zu
Moment. Du hast Gender und Geschlecht in einen Topf geworfen ;)kalamari schrieb:Darf ich spontan fragen, wieso du krampfhaft versuchst das biologische Geschlecht einzubringen
Menschen können sich als alles Mögliche identifizieren. Am biologischen Geschlecht ändert dies nichts, aber auch sprachlich gehen nur zwei Varianten.MinorScale schrieb:Gibt es tatsächlich mehr als 2 biologische Geschlechter? Wollt ihr mir jetzt auch noch erzählen, dass die Erde eine Scheibe ist?
Ich kann mich auch als Huhn identifizieren, bin aber deswegen noch lange keines. Ich brauche auch kein Geschlecht, das mich als Huhn bei Facebook kennzeichnet. Ich stelle nicht in Abrede, das es Transsexualität gibt. Das lateinische "Trans" bedeutet "über, (hin)durch", was eine Person darstellt die sich in ihrer Identität zwischen bzw. innerhalb dem weiblichen und männlichen Geschlecht bewegt. Transsexualität bedeutet daher nicht, dass es neben dem männlichen und weiblichen Geschlecht noch weitere biologische Geschlechter gibt.kalamari schrieb:Menschen können sich als alles Mögliche identifizieren. Am biologischen Geschlecht ändert dies nichts, aber auch sprachlich gehen nur zwei Varianten.
Männlich und Weiblich.
i-D: Wie identifizierst bzw. positionierst du dich?
Sve: Es gibt diverse Zuschreibungen, die ausdrücken, was ich in mir fühle. Nicht-binär, trans-feminin und gender-queer oder einfach nur Transgender sind einige davon. Privilegiert bin ich durch meine gesellschaftliche weiß-deutsche Position. Ich bin mehrheitlich und dennoch nicht vollständig — sofern es das überhaupt gibt — ableisiert. Positionierung ist immer auch ein Outing, das ich nicht vollständig leisten kann und will.
Was sind deine Erfahrungen als nicht-binäre Person?
Unverständnis, Ablehnung und die Verkleinerung meines Freund_innen-Kreises. Ich habe einfach keinen Bock mehr auf irgendwelche Cis-Menschen, die mich vollheulen, wie sehr sie sich durch meinen Wunsch, so angesprochen zu werden, in ihrem Sprachfluss gestört fühlen. Wenigstens merkst du schneller, wer deine wirklichen Freund_innen sind.
Quelle : http://i-d.vice.com/de_de/article/outside-the-binary-was-bedeutet-nicht-binaer-eigentlich
Okay, jetzt wirfst du Gender, Geschlecht und Genus (grammatikalisches Geschlecht) durcheinander. :D Das wird ja immer besser.kalamari schrieb:Männlich, weiblich und sachlich. Der, Die, Das, Er, Sie, Es.
Recherchier mal den Begriff "Intersex".MinorScale schrieb:Gibt es tatsächlich mehr als 2 biologische Geschlechter?