Laura_Maelle schrieb am 12.12.2022:Die Genderbefürworter glauben "das Männliche" auch in den Substantiven selbst zu entdecken, wie "der Träger", "der Tischler", was aber nicht zutrifft, denn es gibt ja auch weibliche "-er"-Personenbezeichnungen, wie z. B. "die Mutter".
Noumenon schrieb am 13.12.2022:Nicht der Artikel bestimmt den Genus, sondern umgekehrt: Der Genus bestimmt den Artikel, aber eben nicht nur den, sondern eben und insbesondere auch noch Adjektive und Pronomen. Und das wiederum in Abhängigkeit vom Kasus
Ich habe mich schon öfters gefragt, warum manche Artikel eigentlich so sind, wie sie sind (im Deutschen). Ich meine, man lernt die ganz normal als Kind, wenn man die Sprache erlernt, zunächst mal meist von den Eltern.
Warum sagt man "der Tisch", "der Schrank", aber "das Sofa", "die Couch", "das Bett", "das Regal"??
Gibt es da eine Logik?
Oder "die Sonne", "der Mond".
In anderen Sprachen ist die Sonne z.B. männlich, der Mond hingegen weiblich.
McMaso schrieb am 12.12.2022:Nein, gibt es nicht, ein Genus ist in der Regel unveränderlich, es gibt da nur wenige Ausnahmen. Der Schuh ist immer maskulin, was soll denn da bitte die feminine Bezeichnung sein?
sindbad82 schrieb:Und Studierende sind eben nicht immer Studierende.
sindbad82 schrieb:Studenten sind immer Studenten, aber nicht immer Studierende
Was genau meinst Du damit? Dass eine studierende Person nicht permanent die Nase in den Büchern hat ist ja wohl klar. Der Begriff bezeichnet einen Status, so wie Du den Deinen als
sindbad82 schrieb:Arbeiter
angibst.
sindbad82 schrieb:Auf jeden Fall keine „Anordnung“ einer Uni, die im vorauseilendem Gehorsam und politisch überkorrekt Wörter falsch verwendet. Und auch nicht ein Post von einem User der meint „das heißt…“.
Wahrscheinlich hast Du selbst 0 Bezug zu einer Universität? Da werden nun aber Millionen von Menschen ausgebildet, in ihrem Fachgebiet und natürlich auch in der Benutzung der dort üblichen Begrifflichkeiten und Vorgaben, wie z B. dem Gendern in ihren Arbeiten.
klompje1 schrieb:herrenloses Damenrad
Gute Frage. Ich würde hier schreiben "ein Damenrad ohne seinen Besitzer" wobei auch gleich die Frage aufploppt, ob es nicht "Besitzenden" heißen müsste.
Zudem kommt es darauf an, wer Eigentum an der Sache hat. Gewahrsam ist ja nicht gleichbedeutend mit Eigentum. Eigentümer:in also?
Oft wird ein solches Rad als "Fundsache" bezeichnet. Das impliziert, dass man nicht weiß, wem es gehört.