Covid-19 - lasst ihr euch impfen?
10.08.2021 um 19:04Ich hatte Ende März/Anfang April Corona (mit schwachem Verlauf) und hab mich jetzt dennoch zu einer Impfung entschlossen. Am Freitag ist es so weit, da bekomme ich dann den Stich mit J&J
Das muss momentan gar nicht sein und muss es vielleicht nie mehr. Diese neuen Regeln bei euch gelten ab Inzidenz 35. Das ist nach all dem was man in England beobachten kann völlig unverhältnismäßig, absurd.Bruderchorge schrieb:Indirekt nerven die aber schon, überall Datensammlung, wenn ich ins Restaurant oder Kino gehe, nur halbe Kapazitäten teilweise, fitness Kurse muss ich ne Woche vorher buchen, weil nicht so viele rein dürfen, obwohl ich noch gar nicht weiß ob ich da kann. Dann immer und überall die Maske.
Das nervt schon, wenn es nur darum geht irgendwelchen faulen Leuten oder dämlichen Honks möglichst alles recht zu machen. Und da manche es ja scheinbar nicht raffen, ich meine natürlich nicht die Menschen die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen sollen.
Ich würde mal annehmen dass entweder:kleinundgrün schrieb:Wobei mir nicht so recht klar ist, warum das jetzt ans Licht kommt und nicht damals.
Hat er ja auch gar nicht so gesagt. Sonderninsideman schrieb:Auch der Satz von Drosten, entweder Impfen oder infizieren, gehört schon wieder in den Mistkübel
diejenigen, die sich aktiv gegen die Impfung entscheiden, die müssen wissen, dass sie sich damit auch aktiv für die natürliche Infektion entscheiden.
Nö.insideman schrieb:Das wär so als ob ich mir im Sommer die Schneeketten drauf mach, weil ich glaube dass es im Winter in Wien Umgebung viel schneien wird. Viel zu frühes Tam Tam für etwas das sowieso nicht passieren muss und wenns passiert, kann ich sie noch immer anlegen.
Na, so wie vor Corona halt. Keine Maske; keine Abstandsregelung; niemand interessierts, ob und wo du im Urlaub warst wegen irgendwelchen Virusvarianten, die eingeschleppt werden könnten; Geschäfte, Gastro, Hotels, Museen etc. haben normal geöffnet ohne irgendwelche Einschränkungen oder sich Gedanken um irgendwelche Coronaregelungen machen zu müssen; keine Grenzkontrollen; ach da fällt mir viel ein, wie es vor Corona war.DalaiLotta schrieb:Ich wüßt jetzt auch gar nicht, was ich mir unter "Normalität" vorstellen soll, wenn die jetzt jemand verkünden würde.
Wie soll das aussehen, wenn es so voll normal wär, keine Rücksicht aufeinander zu nehmen?
Da gibt es nichts zum aufräumen, oder was meinst du damit? Angenommen Corona verliert die Gefährlichkeit (worauf ich immernoch hoffe), dann wird das Leben wieder einfacher und sozialer (damit meine ich soziale Interaktionen, wie z.B.Umarmungen), zum Aufräumen finde ich da nichts - zumindest bei mir nicht.DalaiLotta schrieb:Wenn Corona rum ist, müssen wir aufräumen.
Richtig, aber man weiß halt leider nicht, wie sich das ganze mit Corona weiterentwickelt.DalaiLotta schrieb:Und jetzt können wir noch "Schaden verhüten".
Ja, auch da geh ich d'accord mit dir.DalaiLotta schrieb:Das ist doch kein "Verzicht", wenn ich da den Ball noch flach halte.
Einen Impfstoff der nicht optimal vor Mutationen schützt.Pallas schrieb:Meinst du mit "schwachen Impfstoff" einen Impfstoff, der nicht vor schweren Verläufen schützt, oder ein Impfstoff der nicht vor Übertragung schützt?
Gegenteiliger Effekt durch schwache ImpfstoffeQuelle: https://m.focus.de/gesundheit/news/wissen-umwelt-schwache-impfungen-beguenstigen-gefaehrliche-mutationen_id_12904791.html
Wenn allerdings schwache Impfstoffe eingesetzt werden oder die zweite Impfung zu weit herausgezögert wird, dann kann dieser Mechanismus genau das Gegenteil bewirken. Davor warnt der Virologe Andrew Read von der Pennsylvania State University. Seine Forschungen mit Hühnerviren brachten ihn bereits 2001 zu der Schlussfolgerung, dass schwach wirksame Impfstoffe unter Umständen sogar die Entwicklung gefährlicher Virenstämme begünstigen.
Das hast Du völlig falsch verstanden.RayWonders schrieb:Habe noch nie verstanden wie man von einem Impfstoff einen Schutz von so und so viel Prozent festlegen kann, wenn die Testgruppe dem Virus gar nicht aktiv ausgesetzt wurde und ein gewisser Anteil der Testpersonen nie Kontakt hatte mit der Krankheit, aber dennoch gehen sie mit in die Prozent-Zahl als geschützt mit ein..
Was hat das für eine Aussagekraft, wenn es völlig zufällig ist ob Testgruppe oder Placebogruppe überhaupt mit dem Virus in Kontakt kamen? Meiner Ansicht nach so gut wie überhaupt keine.. Man müsste von beiden Gruppen wissen wie viele im Kontakt damit waren um eine Aussage mit Wert treffen zu können.amsel_1402 schrieb:90% Schutz heißt nicht, 90% der Testgruppe haben sich nicht infiziert.
Sondern: im Vergleich zur Plazebogruppe (!) gab es in der Testgruppe nur ein Zehntel der Infektionen.
Diese Menschen wurden zufällig eine der beiden Gruppen zugewiesen (randomisiert) und wussten nicht, in welcher Gruppe sie waren.RayWonders schrieb:Angenommen die Test-Gruppe war zu 50% weniger in Kontakt mit dem Virus als die Placebogruppe, dann haben die 1 Zehntel der Infektionen nur Aussagekraft für diese 50%. Was mit den anderen 50% passiert wäre im geimpften Zustand weiß
Es lässt sich keine verlässliche Aussage darüber treffen wie hoch diese Wahrscheinlichkeit ist.. Die Annahme beide Gruppen müssten ungefähr die selbe Anzahl Kontakte haben ist eine Statistische Durchschnittsrechnung und die Realität kann stark abweichen..amsel_1402 schrieb:Wie hoch schätzt Du die Wahrscheinlichkeit, dass die Testgruppe (20'000 Menschen) zu 50% weniger in Kontakt war mit dem Virus als die Testgruppe (ebenfalls 20000 Menschen)?
Doch, mathematisch lässt sich die Wahrscheinlichkeit sehr streng berechnen und das würde auch gemacht.RayWonders schrieb:Es lässt sich keine verlässliche Aussage darüber treffen wie hoch diese Wahrscheinlichkeit ist..
Genau. Wenn man logisch an deine steile These ran geht ergibt sich nämlich, dass es ja auch "umgekehrt verkehrt" sein könnte,RayWonders schrieb:Du willst mich jetzt mit einer Fangfrage dazu verleiten dass deine mathematisch statistische strenge Berechnung dem entgegensteht was ich vielleicht als Wert angebe.
. Eine neue, noch nicht begutachtete Studie aus Singapur kommt nun auch zu dem Schluss, dass die Viruslast bei infizierten Geimpften schneller absinkt, weil das Immunsystem durch die Impfung die Viren schneller unschädlich machen kann. Allerdings tritt der Effekt demnach erst nach vier Tagen ein, davor sind die Daten dazu nahezu gleich.Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/kurzzeitig-hohe-viruslast-das-raetsel-um-infizierte-geimpfte/27494822.html
Mal an alle vermeintlichen Denker: Das tut kein Impfstoff, da er ja auf eine spezielle Mutation hin ausgerichtet ist. Mit etwas Glück, hilft es auch vor andern Mutationen, aber selbst verständlich ist es nicht.Phhu schrieb:Einen Impfstoff der nicht optimal vor Mutationen schützt.
Der zitierte Beitrag von Wing7 wurde gelöscht. Begründung: unbelegte AnekdoteAber wie sicher ist es eigentlich, dass diese Problem vom Impfen käme und nicht zufällig nur zur selben zeit aufgetreten wäre?