Ich bin sehr verwundert, mit welcher Vehemenz eine große Anzahl an Usern die neuen Erkenntnisse der beiden Gutachten und den Abschluss des Falles ablehnen.
Cui bono? Wer hätte ein Interesse daran, ein 40 Jahre altes Gutachten zu widerlegen? Wem nützt es, den Fall als Unfall abzuschließen, wenn doch ein Verbrechen vorgelegen hätte?
Niemandem - nach dieser langen Zeit.
Und auch wenn es schwer auszuhalten ist, niemand hat das Recht, weitere Informationen, Untersuchungen und Erklärungen einzufordern. Auch wenn dieser Fall hier über Jahre diskutiert wurde, sind nicht alle Fakten bekannt. Von daher ist es anmaßend, die beiden neuen Gutachten als falsch und tendentiös zu beurteilen.
Ein Mensch in einer akuten Psychose handelt nicht logisch. Er handelt wahnhaft und ist sich dessen nicht bewusst. Seine Wahrnehmung der Realität ist verzerrt.
Hinzukommt, dass ein lebensgefährlich Verletzter direkt nach der Verletzung durchaus noch sprechen und u.U. auch aufstehen und gehen kann. Eine innere Blutung muss anfangs nicht massiv gewesen sein, im Lauf der Zeit aber dennoch tödlich sein.
Er könnte also durchaus unter Adrenalin und psychotisch schwerverletzt aus dem Wagen gestiegen und drum herum gegangen sein.
Auf diesem Bild kann man sehen, dass die Beifahrertür durchaus zugänglich war.

Die neuen Gutachten scheinen die Verletzungsmuster anders zu bewerten und kommen zu dem Schluss, dass sie offenbar sehr wohl zum Unfallgeschehen beim Aufprall passen. Eine teilweise Abtrennung von Gliedmaßen bei Autounfällen ist leider nicht ungewöhnlich. Er scharfkantiges Teil, bspw. aus dem geborstenen Amarturenbrett oder einer großen Scherbe reicht hierfür bereits.
Last not least: Bereits die Bezeichnung des Falls YOG TZE bringt alles mit, was zum Spekulieren einläd. Letztlich hat niemand diesen Zettel gesehen, eis gibt kein Bild davon - keiner weiß, ob es ihn wirklich gab und was wirklich darauf gestanden hat.
Warum ist es so schwer die Erkenntnisse der EB anzunehmen?