@felixmerk: Die Luft expandiert während des Aufstiegs, und dadurch erhöht sich auch der Auftrieb. Das ist korrekt. Die Gesetzmässigkeiten, nach denen dies geschieht, sind allerdings schon sehr lange bekannt, und wurden auf die verschiedensten Weisen vielmillionenfach überprüft. Selbst die geringste Abweichung davon wäre mit Sicherheit irgendwann irgendjemandem aufgefallen. Die Formel, die wir zur Berechnung der theoretisch maximalen mechanischen Ausgangsleistung an der Abtriebswelle verwenden, berücksichtigt diesen Effekt. Die Herleitung findet sich in dieser Ausarbeitung von Dipl.-Ing. Peter Bruggmüller:
Der Wirkungsgrad eines Auftriebskraftwerks (pdf).
P = (p
atm x V x ln(p
wasser / p
atm)) / t
Für die konkreten Werte der 2-m-Anlage (52..60 Liter/min Luftleistung und 2 m Wassertiefe) ergibt sich:
P = (100.000 Pa x 0,052..0,060 m3 x ln(120.000 Pa / 100.000 Pa)) / 60 s = 15,8..18,2 W
Mehr Leistung
kann der Auftrieb nicht liefern. Der Einfluss anderer Effekte (wie der vom User Rosch angesprochene
"Sepia-Effekt") ist vernachlässigbar. Die reale Leistung dürfte gegenüber diesen Idealwerten noch etwas niedriger liegen, wie ich
hier berechnet hatte.
Deshalb kann die von Rosch/GAIA angegebene Ausgangsleistung niemals aus dem Auftrieb stammen.