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Allmy-Wahlbarometer - Wen würdet Ihr wählen?

2.098 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wahl, Umfrage zur Wahl, Wahlbarometer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Allmy-Wahlbarometer - Wen würdet Ihr wählen?

04.03.2025 um 10:52
Zitat von martenotmartenot schrieb:Großstädte wählen häufig anders als das sie umgebende Land, sogar in Bayern.
Nun gut, dass ist ja irgendwie auch ein Hennei-Ei-Problem oder? In den Großstädten ist der Migrationsanteil viel größer, weshalb das schon mal einen Teil der Wähler ausmacht, die die AfD höchst wahrscheinlich nicht wählen. :-)

Aber ja: Insgesamt ist Deutschland weniger in Ost und West gespalten, als eher in Stadt und Land.


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04.03.2025 um 10:55
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:In den Großstädten ist der Migrationsanteil viel größer
Was wahrscheinlich dazu führt, dass die Menschen in den Großstädten den Umgang mit Menschen mit Migrationshintergrund besser einschätzen können, und dadurch viele der AfD-Ängste weniger Nahrung bekommen. Wenn ich z.B. täglich mit einem Arbeitskollegen zu tun habe, der aus Afghanistan stammt, und dieser Mensch ein intelligenter, friedlicher, sympathischer Typ ist, dann fällt es mir schon ein wenig schwerer, jeden Afghanen automatisch für gefährlich zu halten oder pauschale Abschiebungen zu befürworten.


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04.03.2025 um 12:02
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:In den Großstädten ist der Migrationsanteil viel größer, weshalb das schon mal einen Teil der Wähler ausmacht, die die AfD höchst wahrscheinlich nicht wählen.
Dort ist halt der Anteil an Akademikern höher und die Wählen weitaus weniger AfD als der Durchschnitt. Migranten hast du auch in Kleinstädten.


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04.03.2025 um 12:12
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Migranten hast du auch in Kleinstädten.
Deshalb schrieb ich über das Stadt-Land Gefälle.

Bei uns in den Käffern findet man keine Migranten. Selten mal, in den größeren Dörfern vielleicht. Und da ist es auch nur der beliebte „Dönermann“.


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04.03.2025 um 12:13
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Dort ist halt der Anteil an Akademikern höher und die Wählen weitaus weniger AfD als der Durchschnitt.
Ich glaube aber nicht das es so viele Akademiker sind, das die hauptsächlich eine Partei klein halten können.


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04.03.2025 um 12:28
@DerThorag

Der Anteil an AfD-Wählern ist deutlich kleiner unter Akademikern, als unter Menschen mit mittleren und einfachen Abschlüssen.
Gleichsam ist in den Großstädten der Anteil an Akademikern in den großen Städten höher als in den ländlichen Räumen.
Hinzu kommt, das gerade junge Frauen aus dem Osten in die Städte ziehen und auch die Wählen weniger AfD. Es gibt Dörfer im Osten mit 20% Männerüberschuss und mehr. Und wenn halt sexuelle Frustration auf einfache Parolen trifft, trägt das eben auch zum Gefälle bei.


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04.03.2025 um 19:31
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Der Anteil an AfD-Wählern ist deutlich kleiner unter Akademikern, als unter Menschen mit mittleren und einfachen Abschlüssen.
Gleichsam ist in den Großstädten der Anteil an Akademikern in den großen Städten höher als in den ländlichen Räumen.
Das sagtest du ja bereits. Aber auch in der Stadt sind Akademiker nicht der größte Teil der Wählerschaft. Da gibt es noch ganz andere Faktoren.
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Es gibt Dörfer im Osten mit 20% Männerüberschuss und mehr. Und wenn halt sexuelle Frustration auf einfache Parolen trifft, trägt das eben auch zum Gefälle bei.
Sexuelle Frustration beeinflusst das Wahlverhalten? Das habe ich weder gehört, gelesen, noch im realen Leben beobachten können. Gibt es dazu was?


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04.03.2025 um 19:39
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Sexuelle Frustration beeinflusst das Wahlverhalten? Das habe ich weder gehört, gelesen, noch im realen Leben beobachten können. Gibt es dazu was?
Da gab es 2017 schon einen Artikel dazu:
Im Vergleich zu den Wählern anderer Parteien erklärten AfD Wähler signifikant häufiger, dass sie in der Liebe "verarscht" worden seien und über ihr Liebensleben verbittert seien. AfD-Wähler meinten auch häufiger, dass das ganze Gerede von der Liebe meistens eine Lüge sei und es die echte Liebe gar nicht gebe. Signifikant seltener gaben Wähler der AfD an, dass sie eine solidarische Welt wollten, in der die Menschen liebevoll miteinander umgehen.

Insbesondere Wähler der Grünen und der Linkspartei unterschieden sich stark von Wählern der AfD. Verbittert über das eigene Liebesleben war bei den Wählern der Grünen eine Person von 18 Personen, bei der Linkspartei eine von acht Personen, bei der AfD aber eine von vier Personen. In der Liebe "verarscht" fühlte sich bei den AfD-Wählern eine von fünf Personen, bei der Linkspartei eine von 12 Personen und bei den Grünen nur eine von 25 Personen. Dass das ganze Gerede von der Liebe eine Lüge sei, meinte bei den AfD Wählern eine von 6 Personen, bei der Linkspartei eine von 14 Personen und bei den Grünen eine Person von 20 Personen.
Quelle: https://www.merkur.de/politik/studie-afd-waehler-sind-liebesfrustriert-zr-8683077.html

Und wenn es dann auch noch gegenden gibt, die einen Männerüberschuss aufweisen, weil vorallem junge Frauen öfter in andere Bundesländer abwandern, dann erhöht sich dahingehend der Druck(lol) auch noch.


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04.03.2025 um 19:39
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Das sagtest du ja bereits. Aber auch in der Stadt sind Akademiker nicht der größte Teil der Wählerschaft. Da gibt es noch ganz andere Faktoren.
Ne, aber Akademiker sind ja nicht die einzigen, die nciht AfD gewählt haben. Zudem sind Großstädte allgemein eher kritisch gegenüber rechten und konservativen Parteien. Daher muss man nicht die Theorie bemühen, das eingedeutschte Ausländer der Grund dafür sind. Denn die leben auch in Kleinstädten.
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Sexuelle Frustration beeinflusst das Wahlverhalten? Das habe ich weder gehört, gelesen, noch im realen Leben beobachten können. Gibt es dazu was?
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/maenner-ueberschuss-sachsen-anhalt-thueringen-102.html

Das ist auch der Grund warum ich glaube, das Leute falsch liegen wenn sie Ostdeutschen, Demokratiefähigkeit aberkennen. Wenn stattdessen junge Leute, vor allem Frauen aus dem Westen in den Osten gegangen wären, sähe das Wahlverhalten hier auch ganz anders aus.


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05.03.2025 um 17:39
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Zudem sind Großstädte allgemein eher kritisch gegenüber rechten und konservativen Parteien.
@Cthulhus_call

Die Information ist offenbar in Duisburg, Kaiserslautern und Gelsenkirchen nicht angekommen.


https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/bundestagswahl/bundestagswahl-afd-hochburg-in-kaiserslautern-gelsenkirchen-analyse-100.html

Das sind Städte, wo man nun wirklich nicht behaupten kann, dass die Bevölkerung wenig Erfahrung mit Migration hat. Da wird das Wahlergebnis evtl Ergebnis der Segnungen von sehr viel Vielfalt sein.


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05.03.2025 um 17:56
Ich habe gehört, dass Russlanddeutsche besonders AfD wählen. Pforzheim sei so ein Beispiel. Gerade die sind aber selbst eingewandert und hatten nicht selten den Schäferhund als einziges Familienmitglied mit deutschen Wurzeln.


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05.03.2025 um 18:24
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:den Schäferhund als einziges Familienmitglied mit deutschen Wurzeln.
lol

Es ist auch Fakt, dass es durchaus Ausländer in der Afd gibt und unter Afd wählern, so absurd sich das auch anhören mag


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05.03.2025 um 19:07
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Das ist auch der Grund warum ich glaube, das Leute falsch liegen wenn sie Ostdeutschen, Demokratiefähigkeit aberkennen. Wenn stattdessen junge Leute, vor allem Frauen aus dem Westen in den Osten gegangen wären, sähe das Wahlverhalten hier auch ganz anders aus.
In der Statistik von 2020 kann ich jetzt kein Wahlverhalten herauslesen. Gerade in Sachsen blüht die AFD und da ist das Männer-Frauen-Verhältnis gleich mit Bremen, Bayern, RLP, SH und ähnlich zu Hessen und NRW.

Sicherlich KANN das bei dem Einen oder Anderen eine Rolle mit spielen, aber die Hauptgründe sind dann doch nochmal ganz andere.

edit:


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05.03.2025 um 20:15
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Dort ist halt der Anteil an Akademikern höher und die Wählen weitaus weniger AfD als der Durchschnitt.
@Cthulhus_call
Akademiker sind keine besseren Menschen.
Akademiker sind eher besser bezahlt, als ungelernte, als Arbeiter.
Das heisst, dass sich Akademiker eher nicht um winzige Wohnungen prügeln müssen.
Sie denken eher nicht, dass "für die Ausländer alles getan wird und für uns nichts".
Sie sind weniger von Obdachlosigkeit bedroht, werden eher in Eigentumswohnungen leben-oder ziehen aufs Land,
wenn die Stadt zu stressig wird.

Auf gebildet - ungebildet würde ich nicht abheben, sondern auf das Einkommen.
Die Wegbereiter der Rechten sind Akademiker.
(ursprünglich genannt: "AFD Professorenpartei")
Chrupalla ist wohl auch eine Ausnahme


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05.03.2025 um 23:17
Zitat von martenotmartenot schrieb:Was wahrscheinlich dazu führt, dass die Menschen in den Großstädten den Umgang mit Menschen mit Migrationshintergrund besser einschätzen können
Das kann man so und so sehen. In den Stadtteilen mit den höchsten Ausländeranteilen holt die AfD üblicherweise auch ihre besten innerstädtischen Ergebnisse. Beispiel Duisburg:
(...) Auffällig: Die AfD hat die höchste Zustimmung dort, wo das Sicherheitsgefühl der Einwohner besonders gelitten hat, wo Konflikte mit Zugewanderten das Klima prägen.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article408394795/52-fuer-die-afd-das-sind-die-duisburger-hochburgen-der-parteien.html
In den besser situierten Stadtteilen wird hingegen deutlich weniger AfD gewählt. Man lebt dort oft in seiner Wohlfühlblase und die Probleme sind weit genug weg von der eigenen Haustür.


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05.03.2025 um 23:25
Zitat von ReinekeReineke schrieb:In den besser situierten Stadtteilen wird hingegen deutlich weniger AfD gewählt. Man lebt dort oft in seiner Wohlfühlblase und die Probleme sind weit genug weg von der eigenen Haustür.
Und andere leben in ihrer Schlechtfühlblase.
Im Osten leben viele sogar in einer Wohlfühlblase, die sie sich selbst zur Schlechtfühlblase umindoktriniert haben. Muss man so auch erstmal schaffen.


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06.03.2025 um 01:00
Das kannst du dir nicht denken
In einem Land wie Deutschland mit der "Sonderrolle im 1 und. 2 Wk.

In einem Land wo mehrheitlich min 150 Nationen friedlich miteinander leben untereinander und mit vielen Deutschen tiefste Freundschaften Arbeitskollegen Ehen Nachbarschaften Geschäfte und Handel etc geschlossen werden

In einem Land welches Corona und die Teuerungen (wie in Jedem Land )Rel gut gehändelt hat

In einem Land wo die Polizei/staat gesetze mehrheitlich NICHT von Ausländern missachtet wird
In einem Land welches wirtschaftlich immernoch deutlich unter den Top 5-7 ist

In einem Land wo jeder Deutsche wie Ausländer wirklich zutiefst dankbar sein sollte.

In einem Land mit so vielen rel guten Chancen und Möglichkeiten ein halbwegs gutes normales Leben zu führen

In einem Land wo eine Partei/eien die grösste Bedrohung der Weltgeschichte(Klima) erkennt auf unabhängige WISSENSCHAFTLER hört und das ändern will und erklärt/vorrechnet das wenn man das Klima nicht rettet und putin nicht in den Arsch tritt die Konsequenzen viel härter und teurer werden

In so einem Land werden doch tatsächlich rechtsradikale inkompetente Taugenichtse gewählt mit der Begründung sie wären ja keine Nazis und es gehe ihnen ja nur um die kriminellen Ausländer.
Da verteuert sich das Leben (ja leider),eine missratene Asylpolitik(ja leider) und schon ist man genötigt und sooo wütend das man AFD wählt?
Ey wie behämmert sind solche trump erdogan afd putin Fans??

Jetzt mal ehrlich wie kann die Demokratie so blöd sein solchen Faschisten eine Bühne und Stimme zu geben denen dann immer wieder (lein eider zu grosser teil) auf den Leim geht oder es wird einfach zu wenig Gegenmaßnahmen gegen Faschismus/Autokratie und deren Ideologie getan.
In einem Land wo mehrheitlich das wollen,bitte.


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06.03.2025 um 07:48
@Hundertauge

Amen 😂😂
Was ein bescheuerter vorwurfsvoller Text, sollte das iwie poetisch anmuten oder hast du versucht eine Predigt zu imitieren?
Zitat von HundertaugeHundertauge schrieb:In einem Land wo jeder Deutsche wie Ausländer wirklich zutiefst dankbar sein sollte.
Zitat von HundertaugeHundertauge schrieb:Da verteuert sich das Leben (ja leider),eine missratene Asylpolitik(ja leider)
Wie passt das zusammen? Also sollte jeder Deutsche und Ausländer zutiefst dankbar für die Verteuerung und die missratene Asylpolitik sein? Oder sollen die Themen für beide von dir genannten Gruppen so unwichtig sein dass gefälligst die Fresse gehalten werden soll?

Mir gefallen die hohen Ergebnisse für die extremen Parteien AfD und die Linke auch nicht, genauso wenig wie deine zugleich anklagende und jammernde Art.

Folg deinem eigenen Rat und sei dankbar dass du wählen darfst


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06.03.2025 um 08:02
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Und andere leben in ihrer Schlechtfühlblase.
Im Osten leben viele sogar in einer Wohlfühlblase, die sie sich selbst zur Schlechtfühlblase umindoktriniert haben. Muss man so auch erstmal schaffen.
Der Osten sieht, was man mit ihm vorhat. Bei der Frage der Verteilung der Migranten im Land kommt regelmäßig die Forderung, diese mehr in Gegenden mit höheren Wohnungsleerständen unterzubringen... in der Altmark, der Lausitz, der Uckermark usw. Der Osten soll ausbaden, was in den Wohlstandsvierteln und linksgrünen Kiezen des Westens an der Wahlurne beschlossen wurde. Unbegreiflich, dass sich da Widerstand regt, stimmt's?
Die Stimme des Ostdeutschen kommt in der Spitzenpolitik doch nur durch Chrupalla und Gysi vor. Die sogenannte demokratische Mitte ist eine westdeutsche Clique.


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06.03.2025 um 08:46
Zitat von ReinekeReineke schrieb:Der Osten sieht, was man mit ihm vorhat. Bei der Frage der Verteilung der Migranten im Land kommt regelmäßig die Forderung, diese mehr in Gegenden mit höheren Wohnungsleerständen unterzubringen... in der Altmark, der Lausitz, der Uckermark usw. Der Osten soll ausbaden, was in den Wohlstandsvierteln und linksgrünen Kiezen des Westens an der Wahlurne beschlossen wurde. Unbegreiflich, dass sich da Widerstand regt, stimmt's?
Die Stimme des Ostdeutschen kommt in der Spitzenpolitik doch nur durch Chrupalla und Gysi vor. Die sogenannte demokratische Mitte ist eine westdeutsche Clique.
Da fängt das Problem in den Köpfen der Leute doch schon an, auch wenn man sicherlich sagen kann, dass

1) auch von "Wessis "(jetzt fang ich auch schon so an mit den Begriffen...) eine pauschalere Sicht auf den Osten/"Ossis" vorherrschte und teils vorherrscht

und ja,

2) auch sicherlich irgendwo man in Zahlen packen kann wer damals aus dem Westen in den Osten ging um da Politik oder sonst was zu machen

Andererseits und hier mein Kernpunkt: Wie lange sollen wir das Spiel mit "West/Ost" denn noch spielen? 50 Jahre? 100? Nennt mich naiv aber man sollte dieses ständige West-Ost Kriegsbeil (ja, ich weiß, das Gefälle beruht teils auch auf diversen Faktoren und Daten, dennoch) mal begraben. Solange eine zu starke "die und wir-Mentalität" vorherrscht wird das aber nix und wir können uns in 30 Jahren noch so zanken. Wir sind aber nicht umsonst eine Republik geworden. Wenn 'der Westen' weniger auf 'dem Osten' rumhacken oder ihn wie ein ungeliebtes Kind betrachten soll, müssen zugleich die 'Ossis' aber auch aus einer relativen Opfer- oder Abwehrhaltung kommen. Im Schnitt, versteht sich.


Kurzum: Ich verstehe teils manchen Unmut von welcher Seite auch immer und bei manchen Themen gibt es ein relativ empfundenes oder objektivierbares Gefälle - andererseits scheinen manche Grenzen wohl noch 30 Jahre später in vielen Köpfen zu existieren. Vielleicht sollte man die auch im Duktus langsam abbauen.


Noch ein Punkt, der jetzt partiell etwas ostkritisch ist aber sich nur auf bestimmte Argumente bezieht: Im Sinne des Föderalismus soll es schon so sein, dass diverse Regionen/Bundesländer ihre Repräsentanz in der bundesrepublikanischen Politik finden sollen. Aber halt auch anteilig ohne Sonderwürste (ausser man stimmt politisch halt überein noch nachhaltende Missstände zu beseitigen bzw. über Subventionen Regionen zu fördern, klar).

Blick auf die Bevölkerungsverteilung:
atlasOriginal anzeigen (0,4 MB)
https://www.deutschlandatlas.bund.de/DE/Karten/Wo-wir-leben/006-Bevoelkerungsdichte.html

Ich schrieb das jetzt mal ganz stumpf weil ich sehr wohl auch historisch rückblickend manchen Unmut im Osten ja irgendwo nachvollziehen kann, als Wessi und im Sinne einer nun geeinten Republik:

Ja, ich weiß jetzt nicht was manche wollen, es gibt halt auch mehr Leute die aus dem Westen kommen. Kann halt auch mal sein, dass in einer geeinten Republik welche die ursprünglich aus den Regionen kommen woanders Berufe oder politische Ämter - etwa im Osten - wahrnehmen. Die Leute vor Ort (bei Politikern/pol. Ämtern) wählen sie ja am Ende. Oder sollen wir pro Bundesland oder West/Ost (und Nord/Süd?) die Reisefreiheit und Berufswahl usw. beschränken?





Nochmal mein Kernpunkt.
Kurzum: Ich verstehe teils manchen Unmut von welcher Seite auch immer und bei manchen Themen gibt es ein relativ empfundenes oder objektivierbares Gefälle - andererseits scheinen manche Grenzen wohl noch 30 Jahre später in vielen Köpfen zu existieren. Vielleicht sollte man die auch im Duktus langsam abbauen.



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