Legalisierung von Cannabis
14.05.2014 um 20:00Ja, ich weiß - ansonsten hätte ich mir mit meinen Beitrag auch mehr Mühe gegeben.
Rein statistisch gesehen nimmt die THC-Konzentration von Cannabis aber wirklich zu. Sind zwar nur wenige Prozentpunkte über den jahrzentelangen Zeitraum, aber ist definitiv vorhanden. Dass es Sorten mit hohem THC-Gehalt gibt, sollte außer Frage sein.Groucho schrieb:Demgegenüber stehen die Klagen alter Kiffer: "Früher gab es aber besseren Stoff"
Ich probiere ja selbst seit knapp 30 Jahren: Nö, früher war das Zeug nicht schwächer.
Esselbacher Pfarrer warnt vor Cannabis-KonsumZu Wirkstoffgehalt siehe meinen Beitrag von 20:55
Drogen: Wirkstoff THC durch neue Anbaumethoden heute viel stärker konzentriert als noch vor zwanzig, dreißig Jahren
Er hatte eine Lehre als Zimmermann begonnen und sei sowohl in der Schule als auch im Handwerk sehr gut gewesen, bis er die Drogen nahm.Einzelschicksale sind zwar nette Inhalte für Zeitungsartikel und Reportagen, aber für eine Auseinandersetzung mit der Drogenpolitik absolut ungeeignet. Diese dienen immer nur der Emotionalisierung und können von beiden Seiten gebracht werden.
Und da haben wir sie mal wieder, die Lüge, die selbst Ärzte verbreiten. Cannabis verursacht keine nachhaltigen Schäden am Gehirn. Höchstens wird das Wachstum des Gehirns verändert, wenn im Jugendalter konsumiert wird. Was das aber für Auswirkungen hat, weiß man nicht. (Abgesehen von diversen Risikofaktoren für Psyche/Sucht. Da kann aber von Schäden keine Rede sein!)rainlove schrieb:Der Dozent, Dr. Samuel Pfeifer, ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Psychiatrischen Klinik Sonnenhalde in der Schweiz, habe unter anderem die psychiatrische Diagnose der Schizophrenie behandelt. Pfeifer habe vor dem Rauschmittel Cannabis gewarnt, das zu nachhaltigen Schäden im Gehirn führen könne und das Auftreten einer Psychose fördere.
Na dann soll er mal mit diesen neuen Studien rausrücken. Alle neueren Studien haben das Gegenteil dessen bewiesen, was Herr Dr. Pfeifer hier behauptet. Und wieder: Cannabis verursacht keine bleibenden Schäden am/im Hirn!rainlove schrieb:»Lange Zeit hielt man das ›Kiffen‹ für eine harmlose Freizeitdroge. Neuere Studien belegen immer deutlicher: Bei dauerhaftem Cannabiskonsum können nachhaltige Schäden im Gehirn entstehen. Besonders gefährdet sind junge Menschen, die bereits eine gewisse Vulnerabilität, das heißt Verletzbarkeit, haben. Bei ihnen kommt es gehäuft zum Auftreten von Psychosen.«
Studien zeigten, dass bei regelmäßigem Konsum das Denkvermögen oft schon nach kurzer Zeit zu leiden beginne. Wortfindungsstörungen, Vergesslichkeit und verminderte Fähigkeit, Neues aufzunehmen, führten zu Lernschwierigkeiten, die Weichen fürs Leben stellen: Schulversagen, Lehr- und Studienabbruch bedingen eine verminderte berufliche Qualifikation. Besonders bei jüngeren Konsumenten komme es zu einer Verzögerung der Hirnreifung mit nachhaltigen Schäden.Es wurde auch gezeigt, dass diese Effekte reversibel sind. Auch konnte kein verminderter IQ bei Extremkiffern nachgewiesen werden. (Die Studie die das "bewies" lies außer Acht, dass problematischer Drogenkonsum gehäuft in sozial schwächeren Umfeldern vorkommt.)
Heute werde zunehmend deutlich, dass ein jugendliches Gehirn, das regelmäßig mit Rauschmitteln zugedröhnt wird, regelrecht auf Sucht programmiert werde.[1] Bei sensiblen jungen Menschen werde Schizophrenie durch Cannabismissbrauch um Jahre früher ausgelöst [2] - mit weitreichenden negativen Folgen für Ausbildung, Berufstätigkeit und Rehabilitation, so das Fazit des Facharztes.[1] ist wohl statistisch belegt, da jüngere Konsumenten ein höheres Risiko für eine Sucht/Problemkonsum haben.
»Es wird weiterhin darauf verwiesen, dass es keine stichhaltigen Argumente gegen eine Nutzung von Cannabis unter medizinisch-therapeutischem Aspekt gebe, was durch den renommierten und in der Fachwelt anerkannten Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, der auch Medizin studiert hat, eindeutig und entschieden widerlegt wird«, sagt der Esselbacher Pfarrer.Ähh, nein? Was soll er widerlegt haben? Der Dr. Pfeifer konnte mich nicht mal überzeugen, dass ich Psychologen außerhalb ihres Kompetenzbereiches in irgend etwas ernst nehme...
der hat doch selbst ne psychose zu seinem job gemacht, sehr schwache position um da zu predigen...Madboy schrieb:Esselbacher Pfarrer warnt vor Cannabis-Konsum
in der schweiz, da ticken die uhren halt etwas anders und wieso sollen es die ärzte so genau nehmen in einem land das auf betrug aufgebaut ist?Madboy schrieb:Und da haben wir sie mal wieder, die Lüge, die selbst Ärzte verbreiten.
die studie war aufgrund ihres aufbaues sowieso wertlos... aus studien die nicht evidenzklasse Ib sind kann man keine brauchbaren daten ableiten....Madboy schrieb:. Auch konnte kein verminderter IQ bei Extremkiffern nachgewiesen werden. (Die Studie die das "bewies" lies außer Acht, dass problematischer Drogenkonsum gehäuft in sozial schwächeren Umfeldern vorkommt.)
viele mit psychischen erkrankungen wollen sich selbst therapieren...Madboy schrieb:Er berichtet von einem Pfarrer, der davon berichtet, was er bei einer Fortbildung zu psychischen Erkrankungen
das finde ich auch ganz schlimm. man darf doch niemanden der an überwesen glaubt mit leute die probleme aufgrund ihres drogenkonsums haben reden lassen.Madboy schrieb:und bei einer "seelsorglichen Intervention" (WTF?!)
Ja sicher und deshalb erweitern sie ihr Wissen auch:rainlove schrieb:Deshalb müssen gerade Psychiater es wissen welchen Schaden bsp. Cannabis im Körper und Geist anrichtet.
Falsch ledigilich Cannabidioleckhart schrieb:Cannabis heilt - Gegen Schizophrenie
Falsch ledigilich CannabidiolJa, das wird im Beitrag so dargelegt,
Ähm... das ist ja wie: "Ibuprofen hilft nicht gegen Schmerzen, nur Dolormin!"eckhart schrieb:Falsch ledigilich Cannabidiol
Das ist falsch, denn Cannabis an sich ist eben nicht der Mittel sonderndef schrieb:Ähm... das ist ja wie: "Ibuprofen hilft nicht gegen Schmerzen, nur Dolormin!"
Cannabidiol (CBD) ist ein schwach psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf Cannabis sativa / indica.In Cannabis sind eben verschiedene Stoffe(z.b. Tetrahydrocannabinol) enthalten und sie haben auch verschiedene Wirkung auf den Organismus.
Warum sollte die Pharmalobby keinen Cent an Cannabidioltabletten verdienen?kushsmoke schrieb:da die Pharmalobby
daran leider keinen Cent verdient
wieso? gibt ne studie die ziehmlich umfangreich ist und zum schluß kommt das breite fahranfänger besser fahren als nüchterne...masterpain schrieb:Türlich will ich net gutheissen wenn jemand breit fährt....
Weil dann deine Wahrnehmung beeinträchtigt ist?Scox schrieb am 05.05.2014:wieso?
Eine (1) Studie ist nun nicht wirklich aussagekräftig, ist die denn wenigstens peer reviewed worden?25h.nox schrieb:gibt ne studie die ziehmlich umfangreich ist und zum schluß kommt das breite fahranfänger besser fahren als nüchterne...