Eine Ideologie am Ende: Die globale Drogenprohibition
28.06.2013 um 17:00Nö, nur die die es nutzen. Ohne Nutzer keine Kriminalität, Abhängigkeit etc. pp.
JackMarco schrieb:und man bekommt Belehrungen, wie das Zeugs mit dem minimalsten Risiko richtig einzunehmen ist.Man könnte ja auch sowas wie einen Kurs einführen die über die Risiken und richtige Mengen usw. aufklären dannach bekommt man sowas wie einen Drogenführerschein und kann/darf Drogen kaufen.
Kotzi schrieb:Ohne Nutzer keine Kriminalität, Abhängigkeit etc. pp.Man stelle sich vor, das gab es auch schon zur Zeit der Alkoholprohibition, man wollte durch das Verbot die Menschen unabhängig vom Alk machen, doch es hat genau das Gegenteil bewirkt und erst so ist die Kriminalität entstanden! Logisches nachdenken wäre hilfreich! Viele dieser Substanzen kommen auch in der Natur vor (THC und Psilocybin) und viele dieser Substanzen machen nicht physisch abhängig, das machen meist nur chemische. Psychische Abhängigkeit kann bei Menschen schon die Schokolade auslösen, die Zigaretten, Computerspiele eben alles was das Belohnungssystem stimuliert. Die Nutzer sind nicht an der Kriminalität schuld, doch die kriminellen Handlungen sind ein Symptom der ganzen Prohibition.
JackMarco schrieb:Außerdem hat der Staat nicht zu entscheiden, was jemand mit seinem Körper anstellt. Zu verhindern, dass Kinder nicht an Drogen kommen, ist der Job der Eltern und nicht des Staates. Ich will nicht, dass meine Kinder rauchen, Alkohol trinken, mit Prostituierten rummachen oder irgendwelche Medikamente schlucken, ich verlange aber nicht, dass sich der Staat darum kümmert. Der Staat hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass wir sicherer in einer Gesellschaft leben können, er ist kein Babysitter.So und nicht anders sollte man diese ganze Thematik betrachten! Genau so sehr auch ich das ganze, der Staat muss einen Rahmen schaffen und keine Freiheiten bescheiden oder gar Menschen kriminalisieren. Genau an diesem Punkt muss man ansetzen, man muss einen rationalen Rahmen auch für dieses Thema schaffen und es nicht tabuisieren.
Kotzi schrieb:Ja, klar und wenn ich es legalisiere hört die Kriminalität schlagartig auf.Nein aber die Beschaffungskriminalität! Eine Form der Kriminalität mit vielen Erscheinungsformen, sei es durch Diebstahl, sei es durch Gewalt. So auch die Gewalt zwischen Banden und Mafias, bis zum Drogenkrieg in ganzen Ländern.
Kotzi schrieb:Bisschen nachdenken und man käme von selbst darauf.Und eben dieses Nachdenken beherrschen die Führer des Drogenkriegs nicht, so auch nicht die Hirne hinter der Drogenpolitik! Dabei gab es in der Geschichte schon den Beweis was schlimmes mit einer ganzen Gesellschaft passieren kann wenn man eine Prohibition einführt. Wer nachdenkt und etwas Rationalität und Vernunft besitzt würde erkennen das diese ganze Politik eben NICHT das bewirkt für das sie gedacht war und alles nur verschlimmert hat!
Kotzi schrieb:Hört auf aus Spaß das Zeug zu nehmen und gut ist.Da sag ich nur Scharia! Btw. das "Zeug" ist ein sehr dehnbarer Begriff, es gibt unterschiedlichstes Zeug mit unterschiedlichsten Wirkungen. Und manche dieser Substanzen haben neben dem Spaßfaktor auch einen medizinischen, etwas was gern in der ganzen Prohibition unterschlagen wird! Aber einige Staaten haben es erkannt und nachgedacht, so ihre Politik liberalisiert, Stichwort Portugal, die Niederlande, Colorado und Washington in den USA oder in der Schweiz (jedenfalls zum Teil). Sie alle haben positive Entwicklungen nach der Lockerung erlebt und der Konsum ist sogar stagnierend. Geht der Reiz verloren, so geht auch das Interesse und der Reiz am verbotenen verloren. Dann kristallisieren sich die Genießer raus und die die süchtig sind kann man weit besser behandeln und man begegnet ihnen nicht mehr als kriminelle Junkies sondern als Menschen mit einem Suchtproblem, man kann sie so gleichwertiger behandeln.
cRAwler23 schrieb:Nein aber die Beschaffungskriminalität! Eine Form der Kriminalität mit vielen Erscheinungsformen, sei es durch Diebstahl, sei es durch Gewalt. So auch die Gewalt zwischen Banden und Mafias, bis zum Drogenkrieg in ganzen Ländern.Nein, wenn jemand kein Geld hat wird er stehlen, egal ob legal oder illegal. Und es wird auch weiterhin Drogen illegal beschafft und verkauft und sie werden immer noch um die Absatzmöglichkeiten kämpfen, es sei denn man lässt sklaven die Drogen anbauen und verlangt nichts dafür.
cRAwler23 schrieb:Und eben dieses Nachdenken beherrschen die Führer des Drogenkriegs nicht, so auch nicht die Hirne hinter der Drogenpolitik! Dabei gab es in der Geschichte schon den Beweis was schlimmes mit einer ganzen Gesellschaft passieren kann wenn man eine Prohibition einführt. Wer nachdenkt und etwas Rationalität und Vernunft besitzt würde erkennen das diese ganze Politik eben NICHT das bewirkt für das sie gedacht war und alles nur verschlimmert hat!Was soll es dem Drogenbaron denn kümmern? Schau dir doch mal China und das Opium an. Dann siehste warum wir strikt gegen Drogen sein sollten.
Hast du auch nur einen der hier genannten Punkte gelesen und verstanden? Lese nochmals alles im Eingangspost, verstehe das gelesenen und dann denke bitte du selbst nach!
Da sag ich nur Scharia! Btw. das "Zeug" ist ein sehr dehnbarer Begriff, es gibt unterschiedlichstes Zeug mit unterschiedlichsten Wirkungen. Und manche dieser Substanzen haben neben dem Spaßfaktor auch einen medizinischen, etwas was gern in der ganzen Prohibition unterschlagen wird! Aber einige Staaten haben es erkannt und nachgedacht, so ihre Politik liberalisiert, Stichwort Portugal, die Niederlande, Colorado und Washington in den USA oder in der Schweiz (jedenfalls zum Teil). Sie alle haben positive Entwicklungen nach der Lockerung erlebt und der Konsum ist sogar stagnierend. Geht der Reiz verloren, so geht auch das Interesse und der Reiz am verbotenen verloren. Dann kristallisieren sich die Genießer raus und die die süchtig sind kann man weit besser behandeln und man begegnet ihnen nicht mehr als kriminelle Junkies sondern als Menschen mit einem Suchtproblem, man kann sie so gleichwertiger behandeln.Jaja, 90% der Nutzer nehmen es aus medizinischen Gründen. War mir schon klar, dass die Behautpung kommt. Und da sonst keine Antwort folgt ausser Unsinn war auch zu befürchten. Daher nochmal mein Appel. Hört auf Drogen zu konsumieren aus spaß und ihr macht die Gesellschaft ein Stück besser.
Die Legalisierung von THC, Psilocybin, LSD, DMT und MDMA stehen bei mir auf dem Plan, bei allen anderen muss man andere Maßnahmen ergreifen mit strengen Kontrollen, jedoch ohne ein Verbot. Nur so kann man gefährliche Designerdrogen verhindern, die Qualität kontrollieren, die Hygiene und auch den Konsum besteuern, in Sachen Cannabis könnte man eine ganze neue Infrastruktur errichten mit vielen neuen Arbeitsplätzen, sei es in der Zucht, der Ernte oder der Verarbeitung der vielen verschiedenen Endprodukte, Öle, Stoffe, Papier, Schmerzmittel, Öle gegen Haut und Brustkrebs und als inzwischen bestätigte Behandlungsmethode! Oder eben auch als berauschendes Bespaßungsmittel für Genießer!
Wikipedia: Cannabis_als_Arzneimittel
Die Prohibition stell sich auch solchen Möglichkeiten völlig in den Weg und verbaut vieles, nein es zerstört sogar vieles! Also ja denke lieber nach bevor du dein Urteil fällst ohne zu wissen warum eigentlich!
Kotzi schrieb:Und es wird auch weiterhin Drogen illegal beschafft und verkauft und sie werden immer noch um die Absatzmöglichkeiten kämpfen, es sei denn man lässt sklaven die Drogen anbauen und verlangt nichts dafür.legalisiert können die drogen deutlich billiger sein. das einzige was bei einer legalisierung passierne ürfte wäre das es dazu kommt das leute an der steuer vorbei drogen verkaufen, aber das ist deutlich weniger gefährlich für die gesellschaft als bewaffnete drogen gangs wie es sie heute gibt.
Kotzi schrieb:Naja, heutzutage verkaufen die auch nicht unbedingt offiziel ihre Drogen, rein steuertechnisch, und ich glaube nicht, dass der Anbau irgendwo günstiger sein wird als bei denen.wenn es legal angebaut wird spart man die 2 größten kosten treiber, die beleuchtung und die abluft komplett ein. und man spart personal. und man spart bei der bezahlung des personals, und man hat keine revierkämpfe mehr sondern einen markt auf dem es wettbewerb gibt.
Kotzi schrieb:Die kümmert es wenig, das Arbeitsklima ihrer "Mitarbeiter" auf den Plantagen und den Drogenlaboren.natürlich kümmert die das, unglückliche mitarbeiter sind immer eine gefahr für illegale unternehmen.
mitdenker schrieb:Deshalb ist es wichtig, in Schulen das Thema zu behandeln und zwar so, dass die Selbstzerstörung und Nachteile hart und direkt aufgezeigt werden, um jeglichen Interesse am Missbrauch und Überkonsum zu verhindern.du willst also den drogen konsum fördern? jugendliche glauben lehrern bei sowas nicht und probieren es eher aus. auch ist das bei ner ganzen mengen lehrer nciht wirklich glaubhaft.
25h.nox schrieb:wenn es legal angebaut wird spart man die 2 größten kosten treiber, die beleuchtung und die abluft komplett ein. und man spart personal. und man spart bei der bezahlung des personals, und man hat keine revierkämpfe mehr sondern einen markt auf dem es wettbewerb gibt.Kannst du das bitte genauer erklären? Welche Beleuchtung und welche Abluft?
25h.nox schrieb:natürlich kümmert die das, unglückliche mitarbeiter sind immer eine gefahr für illegale unternehmen.Naja, ich glaube die wenigsten würden ihr leben riskieren.
die gehn zur polizei, von der sie nichts zu befürchten haben wenn sie die richtige information mitbringen. oder es vlt sogar nur per eingeworfendem brief machen.
25h.nox schrieb:legales cannabis wäre nicht teurer als illegales, und man hätte den vorteil dass das aus kontrolliertem anbau ist. niemand riskiert für ein paar cent ersparnis mit blei gestreces gras zu konsumieren.Das kann ich nicht beurteilen, doch ich tendiere eher dazu, dass es teurer ist. Es sei denn du willst den Bauern einen Hungerlohn bezahlen und sie nicht vor den Kriminellen schützen. Das klingt für mich schon kostspielig.
Kotzi schrieb:Man könnte auch fragen warum Menschen nicht einfach aufhören das Zeugs zu konsumieren.Das genau haben die Alkhol-Prohibitions-Befürworter damals auch gefragt. Das Ergebnis ist bekannt.