nairobi schrieb:Wann war das?
Vor zwei Jahren, das ist also noch nicht so lange her.
nairobi schrieb:In erster Linie kommt es da sicher auf das Auto an sich an, denkst Du nicht?
Einen Mercedes mit einem Daihatsu zu vergleichen, Marken hier beliebig gewählt, ist, wie Äpfel und Birnen zu vergleichen.
Natürlich, aber woran liegt das?
Es kommt darauf an, wie schnell die Mechaniker arbeiten und ob man den Motor ausbauen muss, um die Kupplung wechseln zu können. Wenn das so ist, dauert es länger und kostet entsprechend mehr. Das hat aber weniger damit zu tun, ob es ein teures oder günstigeres Auto ist, sondern wie die Kupplung im Auto verbaut ist.
Kupplung wechseln: Wie läuft das ab?
Die Kupplung selber zu wechseln geht theoretisch, gehört aber nicht zu den einfachen Aufgaben am Auto.
Zunächst muss das Getriebe ausgebaut werden. Das bedeutet, dass zahlreiche Teile abmontiert werden müssen. In einigen Fällen muss der Motor angehoben werden, was den selbstständigen Wechsel der Kupplung erschwert. Der Ausbau des Getriebes oder des Motors braucht am meisten Zeit, der Wechsel an sich geht zügig.
Quelle:
https://www.motointegrator.at/blog/kupplung-wechseln-kosten-und-der-ablauf/Die Kosten hängen auch von den Ersatzteilen ab. Die Ersatzteile sind teurer, wenn man Originalteile kauft. Auch das muss man nicht mehr, es gibt günstigere Nachbauten.
Kupplung wechseln: Kosten
Die Kosten eines Kupplungswechsels hängen immer von den benötigten Ersatzteilen (zum Beispiel Ein- oder Zweimassenschwungrad) oder von der neuen Kupplung ab. Die neue Kupplung kostet in etwa zwischen 100 – 400 Euro (je nach Modell und Hersteller). Das Einbauen der neuen Kupplung ist größtenteils mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Bei einem Kupplungswechsel in der Werkstatt können hier also noch einige Hundert Euro an Kosten dazukommen. Viele Mechaniker benötigen für einen Wechsel zwei bis vier Stunden. Muss der Motor ausgebaut werden, dann kann dies schon einmal bis zu 10 Stunden in Anspruch nehmen. Das heißt, dass bei einem durchschnittlichen Stundensatz von etwa 100 Euro nochmals 1.000 Euro für den Arbeitsaufwand dazukommen. In den meisten Fällen geht der Ausbau und die Montage der neuen Kupplung rascher, sodass die Kosten deutlich niedriger ausfallen.
Quelle: s. oben
Das ist in etwa so, als ob du dir Waschmittel der Marke Persil kaufst oder Tandil vom Hofer. Kann genau dasselbe, macht genau dasselbe, der höhere Preis kommt nur vom Markennamen.
Dagegen hilft nur, den Kauf dieser teureren Marken einfach zu boykottieren, egal ob es nun um ein Auto, ein Ersatzteil oder ein Waschmittel geht und natürlich keine Werkstätten zu meiden, die nur Originalteile einbauen.
nairobi schrieb:Bevor wir mit dem Wohnwagen losfahren, wird stets die Elektro-Probe gemacht. Ich stelle mich hinter dazu den Wohnwagen und mein Mann betätigt Licht, Bremse, Rückwärtsgang und die Blinker.
Ich schaue dann, ob alles klappt. Das ist echt wichtig.
Vorbildlich! 👍Ich finde das auch sehr wichtig.
nairobi schrieb:Hat Euer Auto schon Tagfahrlicht? Ich finde, das müsste überall Pflicht sein. In einigen Ländern ist es bereits der Fall.
Mein voriges Fahrzeug war Baujahr 2010 und hatte es schon.
Nein, hat es nicht.
Ich meine, es gab in Österreich mal eine Pflicht, das Licht auch am Tag einzuschalten, das wurde aber wieder abgeschafft.
Verpflichtendes „Licht am Tag“ ist in Österreich seit 5. Jänner 2008 abgeschafft
So war das geregelt:
Der Lenker eines Kraftwagens oder eines mehrspurigen Kraftrades hat während des Fahrens stets auch tagsüber Abblendlicht, Nebellicht, sofern dieses mit in die Fahrzeugfront integrierten Nebelscheinwerfern ausgestrahlt wird, oder spezielles Tagfahrlicht zu verwenden, auch wenn keine Sichtbehinderung durch Regen, Schneefall oder Nebel vorliegt.
"Licht am Tag ist ein sehr widersprüchliches Thema mit sehr unterschiedlichen Expertenmeinungen. Wir haben uns die europäischen Untersuchungen genau angeschaut und noch um eine sehr ausgereifte Methode von Prof. Ernst Pfleger erweitert, der eine Studie zur Aufmerksamkeit von Autofahrern durchgeführt hat. Diese Ergebnisse, mit unser Empfehlung, Autofahrer, die bei besten Sichtbedingungen das Abblendlicht nicht einschalten, nicht zu strafen, werden wir dem Parlament zuleiten, mit der Bitte, zu prüfen und unserer Empfehlung zu folgen."
Verkehrsminister Werner Faymann im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Innenminister Günther Platter am 11. September 2007
Quelle:
https://www.fuerboeck.at/verkehrsrecht/themen/licht-am-tag/
nairobi schrieb:Es hat sogar Autonomes Fahren 🧐
Wir haben es ausprobiert. Das ist aber sehr gewöhnungsbedürftig!
Inwiefern?
nairobi schrieb:Wenn man auf dem "flachen Land" wohnt, ist es ohne Auto schon schwieriger. Wir kämen ohne nicht aus
Ja, das ist in Österreich auch in einigen Ortschaften so, drum braucht es ja praktikable Maßnahmen, wenn man die Leute dazu bringen möchte, auf das Auto zu verzichten.
nairobi schrieb:Vieles, was man in der Fahrschule mal gelernt hat, wird später im Echtbetrieb ja nicht mehr so akribisch umgesetzt.
Ob Blinken oder Schulterblick. Auch werden häufig Handyverstöße beim Fahren festgestellt. Man denkt halt, es sieht keiner...
Das stimmt leider. Man wird auch allgemein nachlässiger, weil man sich sicherer fühlt und denkt, man macht eh alles richtig, was soll schon passieren.
Und gerade dann passiert es oft. Man kann ja selbst wirklich alles richtig machen, aber ein anderer macht einen Fehler. Sowas kann man leider nicht verhindern.
Ray. schrieb:Es ist auch so manchmal schwierig, grade wenn man mal schweres holt.
Wie oft macht man das, realistisch betrachtet?
So oft kauft man sich jetzt keine neuen Möbel, Kühlschrank, Fernseher.
Und nein, man muss kein Wasser in Flaschen kaufen. Das ist vollkommen unnötig. Das Leitungswasser ist sowohl in Österreich als auch Deutschland durchaus trinkbar.
Gerade bei Einkäufen von Lebensmitteln kann man das leicht vermeiden, geht man halt öfter einkaufen. Wir haben das sehr lange so gemacht und haben eben nur so viel eingekauft, wie wir tragen oder mit dem Einkaufstrolley transportieren konnten. Verhungert sind wir trotzdem nicht.
Ich denke, für die paar Male, an denen man was Schweres transportieren muss, kann man sich ein Auto mieten. Vorausgesetzt natürlich, das Angebot ist vorhanden. Das ist es in meiner Gegend leider nicht und deshalb haben wir ein Auto, auch wenn wir es hauptsächlich für Fahrten zum Tierarzt oder Fahrten, die mit dem Tierschutz zu tun haben, nutzen.
Heute stand dieser Artikel in der Zeitung.
Eine Beziehung mit einem Mann ist anscheinend immer ein Risiko für eine Frau. Da gab es keine handfesten Anzeichen, keine Gewalt vor der Tat, es gab auch keinen Anlass zur Eifersucht für den Mann. Die Frau hat das nicht kommen sehen können und er hat sie ermordet.
Was ihr aufgefallen ist: er war unsicher und hatte Verlustängste. Da hat sie ihn beruhigt. Und es hat sie gestört, dass er sich oft Berichte über Femizide angesehen hat.
Im Rückblick red flags, aber es gibt genug unsichere Menschen mit Verlustängsten und Berichte über Femizide schau ich mir auch an - eben zum Beispiel diesen hier, den poste ich sogar hier.
Sogar der Psychiater, der das Gutachten erstellt hat für den Mann, sagte, dass das ein typisch männliches Gewaltdelikt sei:
Der Gutachter beschrieb den Fall als ein „typisch männliches“ Gewaltdelikt. „So etwas machen ja keine Frauen“, fügte er hinzu.
Quelle:
https://www.diepresse.com/19400552/ich-weiss-nicht-was-in-mich-gefahren-ist-mann-nach-femizid-zu-lebenslanger-haft-verurteilt?ref=home_aktuellDaraus muss man wohl schließen, dass Männer potenziell gefährlich für Frauen sind, und zwar auch diese, die bisher keine Anzeichen von Gewalt gegenüber Fedueh gezeigt haben.
Womit wir wieder bei der Wahl Bär versus Mann im Wald wären.
Mich wundert es nicht, wenn manche Frauen zu Männerhassern werden.
Hätte ich meinen Mann nicht schon, würde ich es mir mittlerweile sehr gut überlegen, mich überhaupt noch privat mit Männern zu treffen.