nairobi schrieb:Hast Du Dich auch vermessen? Daran merkt man es ebenfalls.
Ich nicht, aber im Studienzentrum wurde ich vermessen. Am Bauchumfang hat sich leider nichts verändert.
Ich wollte das eigentlich zu Hause auch tun, finde aber das Maßband nicht. 🙈 Ich habe erst vor einiger Zeit eines gekauft, ich kann mich aber nicht mehr erinnern, wo ich es hingelegt habe. Der Nähkasten als logischer Ort ist es jedenfalls nicht, da hab ich schon nachgeschaut. Mein Mann schwört, dass er es nicht genommen und verräumt hat. 🤷♀️ Das macht er nämlich gern und dann erinnert er sich nicht mehr daran, wohin er die Sachen geräumt hat. Drum hab ich auch ihn als erstes verdächtigt. 🤣
nairobi schrieb:Natürlich ist es blöd, wenn Dir von dem Mittel schlecht ist. Das ist hoffentlich wieder vergangen?
Ja, das war am nächsten Tag wieder vorbei. Bei der zweiten Spritze mit der höheren Dosis war mir dann nicht mehr so schlecht, nur mehr ganz leicht. Der Körper hat sich schnell daran gewöhnt.
Und ich wusste ja auch, worauf ich mich da einlasse, man wird ja sehr sorgfältig informiert von den Ärztinnen. Sie sind bei dieser Studie wirklich alle weiblich, das fand ich spannend. Im Studienzentrum habe ich bis jetzt überhaupt nur drei männliche Mitarbeiter entdeckt, einer davon ist Krankenpfleger, was die anderen beiden machen, weiß ich gar nicht.
Die Studienteilnehmer:innen sind aber bunt gemischt, es sind auch viele Männer dabei.
nairobi schrieb:Und was isst Du dann? Hast Du einen bestimmten Plan?
Ich habe keinen Plan und esse einfach, worauf ich Lust habe. Man soll sein Essverhalten ja auch nicht ändern. Sonst weiß man ja wieder nicht am Ende, ob das Medikament für die Gewichtsreduktion verantwortlich war oder das veränderte Essverhalten.
Gestern habe ich dann zum Beispiel ein Stück einer Pizza mit Zwiebel und Schafkäse gegessen, das noch übrig war. Wenn ich zittrig werde, esse ich was, auch wenn ich nicht hungrig bin. Ich weiß ja, dass ich mich nach dem Essen besser fühle.
Am Abend habe ich mir noch eine Nudelsuppe gemacht.
nairobi schrieb:Nimmst Du noch Vitamine und so etwas ein?
Nein, das darf man nicht als Studienteilnehmer:in. Keine Medikamente, keine Nahrungsergänzungsmittel. Vitamine und Mineralstoffe nur über Nahrung.
Menschen, die auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen sind, dürfen an der Studie gar nicht erst teilnehmen. Danach wird man beim Screening schon gefragt.
Sollte man krank werden während man Proband:in ist, muss man anrufen und fragen, ob man das verschriebene Medikament einnehmen darf. Manche Dinge gehen, aber dann kann es sein, dass man die nächste Visite verschieben muss, bis das Medikament aus dem Blut abgebaut wurde, damit die Ergebnisse nicht davon verfälscht werden. Bei manchen Medikamenten wird man dann auch von der Studie ausgeschlossen, wenn es nötig ist, sie zu nehmen. Das betrifft zum Beispiel alle Medikamente, die auf den Verdauungstrakt einwirken. Ist ja in diesem Fall auch logisch.
Es dürfen ausdrücklich nur gesunde Menschen und nicht gebärfähige Frauen teilnehmen. Meine Hashimoto habe ich auch angegeben, die war aber okay, so lange ich keine Medikamente nehmen muss.
Trailblazer schrieb:Deinem ursprünglichen Posting war nicht zu entnehmen, wo der Inhalt sinngemäß aus dem Ursprungsartikel stammte und wo genau die Trennlinie zu deinen Berechnungen und Einschätzungen verläuft.
Nun, sämtliche Berechnungen, so wie ich es auch geschrieben habe:
violetluna schrieb:Ich habe heute einen Artikel gelesen, wie viel man auf der hohen Kante haben muss, wenn man 1000 Euro zusätzlich zur staatlichen Rente bekommen möchte. Da kamen ein paar Berechnungen vor:
Aus diesem Text geht ja hervor, dass alle Berechnungen dem Artikel entstammen.
Trailblazer schrieb:Das man selbst mit Wertpapieren keinen Ansparerfolg im genannten Umfang erzielen könnte, hat der Verfasser bestimmt nicht geschrieben, oder?
Nein, das habe aber auch ich nirgends geschrieben. 🤷♀️ Das stand in meinem gesamten Posting nirgendwo.
Vielmehr ging es um das Kapital von 610.000 bis 650.000 Euro, das man für eine Zusatzrente von 1700 Euro monatlich benötigen würde und dazu war meine Anmerkung:
violetluna schrieb:Viel Spaß beim Sparen. 🤣 Schafft kein Mensch, nicht einmal mit Wertpapieren.
Ich bin davon überzeugt, dass das stimmt. Als junger Mensch oder Mensch mit kleinem Einkommen (das betrifft in vielen Berufen ja durchaus nicht nur Berufsanfänger) kann man nicht mehrere hundert Euro pro Monat zur Seite legen und das über 30 Jahre hinweg oder mehr.
300 x 12 x 30 = 108.000, ohne Zinsen, Zinseszinsen, Erträge, Steuern, Abgaben, Inflation usw. (ist ja nicht so, als gäbe es keine Kapitalertragsteuer).
Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand 30 Jahre lang jeden Monat 300 Euro weglegen kann, ist schon ziemlich gering. Wenn man am Anfang mit 25 oder 50 Euro beginnt, muss man das am Ende wieder mit einem höheren Betrag ausgleichen, um auf den Durchschnittswert von 300 Euro zu kommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand mehr als 300 Euro pro Monat über mehrere Jahre hinweg weglegen kann, halte ich auch für eher gering bei einem Medianeinkommen von rund 36.000 Euro netto in Österreich.
Und die Wahrscheinlichkeit, dass aus diesen dann gesparten 108.000 Euro auch noch 610.000 bis 615.000 Euro werden, noch geringer.
Dass man aufs Doppelte kommt mit guter Veranlagung kann ich mir vorstellen, aber das reicht ja dann immer noch nicht für die 1700 Euro an Zusatzrente.
violetluna schrieb:Damit springt man nicht weit. 🤷♀️
Das war ebenfalls eine Anmerkung von mir und das betraf eine Zusatzrente von
violetluna schrieb:366 Euro zusätzlich pro Monat
violetluna schrieb:Schafft kein Mensch ohne Erbschaft, sich das anzusparen.
Diese Anmerkung stammt von der Autorin des Artikels, Hedi Schneid. Sie ist Wirtschaftsjournalistin und weiß, wovon sie schreibt. 🤷♀️ Die Anmerkung bezog sich auf die knapp 1,3 Millionen Euro, die man benötigen würde, wenn man mit 55 in Rente gehen und pro Monat 5000 Euro ausgeben möchte.
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"Wie viel Geld muss ich ansparen, um monatlich 1000 Euro Zusatzpension zu haben?"