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Wenn Helden nach Antworten suchen...

68.212 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Plaudern ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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27.03.2025 um 03:32
Guten Morgen!
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Kommt darauf an, wann man geboren wurde, das Alter für den Ruhegenuss wurde angehoben.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Wenn man ab dem 1.10.1952 geboren wurde, dann mit 65.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Die meisten gehen aber früher in Pension:
Krankheitsbedingt vermutlich? Anders geht es ja nicht?
Bei uns kann man, soweit ich weiß, 1 Jahr früher in Pension gehen. Das haben bei uns auch schon einige Kollegen gemacht. Mein Chef hat das auch vor. Zuvor gefeiert er noch 7 Monate Überstunden usw. ab.
Ich muss mal fragen, welche Abzüge er dann hat. Normalerweise werden für jedes Jahr, das man vor dem Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze geht, 3,6% abgezogen. Vielleicht gibt es aber Sondervorschriften.

Was es bei uns auch gibt ist eine Art Altersteilzeit. Da geht man so und so lange für die Hälfte des Geldes arbeiten und kann dafür 2 Jahre früher zu Hause bleiben. Machen auch einige. Das geht aber nur, wenn man finanziell gut aufgestellt ist. In der Regel ist man verheiratet und das Haus abbezahlt.


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27.03.2025 um 04:50
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Ich weiß aber, dass junge Menschen in der Regel keinen Gedanken an ihre Rente verschwenden
Das ging mir definitiv so. Ich habe mit 19 Jahren angefangen zu arbeiten, in dem Jahr, in dem ich das Abitur gemacht habe. Da ist der Gedanke an Pension sehr sehr weit weg gewesen. Ganz abstrakt eigentlich.
Damals war es noch so, dass bestimmte Berufsgruppen mit 60 pensioniert wurden. Das betraf auch mich. Das wurde dann vor etwa 25 Jahren geändert. Nur noch Kolleg:innen mit mindestens 25 Jahren im Wechselschichtdienst können mit 60 in Pension, die anderen müssen 2 Jahre länger. Im höheren Dienst muss man noch länger.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Viele verdienen erst ab 25 überhaupt ihr eigenes Geld.
Das ist in der Regel nur bei Studierenden so, die relativ lange studieren. Wenn man eine Ausbildung macht, ist das schon deutlich früher, so ab 16.
In den meisten Ausbildungen erhält man ja eine Vergütung, die abhängig vom Lehrjahr steigt. Die meisten Ausbildungen dauern um die 3 Jahre, so dass man zwischen 19 und 23, wenn man spät eingeschult wurde und Abitur gemacht hat, dann bereits voll verdient. In der Regel hat man das Abitur in Deutschland nach 13 Jahren, manchmal ist es auch schon nach 12 Jahren; es kommt darauf an.

Heute kann man sich als junger Mensch über dieses und andere Themen ja viel besser informieren und hat viel mehr Möglichkeiten als "wir früher".
Experten empfehlen, mit etwa einem halben Jahresgehalt auf der hohen Kante zu starten. Verdienst du also 30.000 Euro brutto im Jahr, solltest du bis zu deinem 25. Geburtstag etwa 15.000 Euro gespart haben. Klingt erst mal viel, aber hier ein Beispiel, wie das machbar ist:

Sparen während der Ausbildung oder des Studiums: Selbst mit einem Nebenjob und nur 100 Euro pro Monat kannst du in drei Jahren schon 3.600 Euro zurücklegen.
Erstes Gehalt clever nutzen: Wenn du nach der Ausbildung oder dem Studium ins Berufsleben startest, leg direkt 20 % deines Gehalts beiseite – schon ein Jahr in Vollzeit kann dir 4.000 bis 5.000 Euro bringen.
Dein Erspartes mit 25 sollte vor allem Sicherheit bieten:

Notgroschen: Ein Betrag, der etwa 3 bis 6 Monatsausgaben abdeckt (z. B. Miete, Lebensmittel, Versicherung).

Ziele und Investitionen: Du kannst anfangen, fürs erste Auto, die Wohnungseinrichtung oder Weiterbildungen zu sparen.

Altersvorsorge: Auch wenn das Thema noch weit weg scheint, der Zinseszins-Effekt macht es lohnenswert, früh mit kleinen Beträgen zu starten, zum Beispiel mit ETFs oder der betrieblichen Altersvorsorge.

Viele erreichen mit 25 vielleicht nicht das Ziel eines halben Jahresgehalts. Das ist völlig okay. Wichtig ist, dass du den Sparprozess überhaupt startest. Selbst kleine Beträge helfen dir, ein Bewusstsein für deine Finanzen zu entwickeln und dich langfristig besser abzusichern.

Wie viel Geld sollte man mit 30 Jahren gespart haben?
Mit 30 Jahren solltest du finanziell auf einem guten Weg sein, denn die 20er sind vorbei, und das Leben wird oft ein Stück planbarer.

Idealerweise hast du bis zu diesem Zeitpunkt etwa ein Jahresgehalt gespart – klingt viel? Keine Sorge, das Ziel ist machbar, wenn du clever haushaltest.
Quelle:
https://www.beatvest.com/blog/wie-viel-geld-sollte-man-gespart-haben#:~:text=Wie%20viel%20Geld%20auf%20dem,von%2020.000%20bis%2040.000%20Euro.

Bei mir ist das so gewesen: kurz, bevor ich anfing, ging ich in der Stadt, in der ich aufgewachsen bin, eine Straße entlang. Da war eine Niederlassung von der LBS, das ist eine Bausparkasse mit Sitz in Mainz. Der Filialleiter stand zufällig draußen und hat mich angesprochen. Es gab dann ein Beratungsgespräch und darin erfuhr ich, dass ich Vermögenswirksame Leistungen beantragen kann. Ich habe dann einen Bausparvertrag und einen Sparvertrag abgeschlossen. Es gab damals das "936-Mark-Gesetz."
Sparförderung, die bis dahin vorwiegend von Beziehern höherer Einkommen genutzt wurde, durch ein Zulagensystem, die einkommensabhängige Arbeitnehmersparzulage. 1983 wurde der Höchstbetrag durch das vierte Vermögensbildungsgesetz, dem sogenannten 936-Mark-Gesetz, abermals erhöht. 1994 trat das 5. VermBG in Kraft.
Quelle: Wikipedia: Vermögenswirksame Leistungen

Von meinem Gehalt gingen 78 DM gleich in meine Verträge, 52 in den BSV und 26 in den anderen. 13 DM davon wurden vom Arbeitgeber gezahlt. Das habe ich auch einige Jahre bekommen, aber es gab Verdienstobergrenzen.

Das war eigentlich eine gute Sache und auch gut, dass der Mann mich initiativ angesprochen hat, denn meine Eltern hatten mir darüber nichts erzählt.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Meist beginnen sie damit, wenn das erste Kind kommt
Hm, ein Kind kostet über die Jahre sehr viel Geld, wenn man dann erst mit dem Sparen beginnt, ist das eigentlich schon sehr spät.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:das ist heute ungefähr mit Mitte 30
Oft ist es bei Frauen in Deutschland so Anfang 30, bei Männern so Mitte 30.
Meine Tochter war noch 30, ihr Partner bereits 38.
Ich habe gerade 2 junge Kollegen, die jeweils ein Baby zu Hause haben. Der eine ist 33, seine Frau ist 28, der andere 35, wie alt seine Frau ist, weiß ich nicht, wahrscheinlich aber etwas jünger. Ein anderer ist 38 und hat drei Kinder, das älteste davon ca. 6. Alter der Frau ?, aber sie ist Staatsanwältin und da hat man ein mehrjähriges Studium.
Mein jetziger Mann war 34, als er zum ersten Mal Vater wurde.
Das erste Kind kommt immer später: 2022 waren in sieben EU-Ländern Frauen bei der Geburt des ersten Kindes im Durchschnitt über 30 Jahre alt, so zum Beispiel in Italien (31,7 Jahre) und Spanien (31,6 Jahre). Frauen in Deutschland lagen im EU-Vergleich laut EU-Statistikbehörde Eurostat mit 29,9 Jahren ebenfalls im oberen Drittel.
In Deutschland stieg das Durchschnittsalter innerhalb einer Dekade von 29,1 Jahre (2012) auf 29,9 Jahre (2022).
Quelle: https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Bevoelkerung-Arbeit-Soziales/Bevoelkerung/Alter-bei-Geburt.html#:~:text=Frauen%20in%20Deutschland%20lagen%20im,in%20Rum%C3%A4nien%2027%2C0%20Jahre.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:dass sie sehr risikoavers sind beim Sparen. Das heißt, sie sparen lieber mit einem Bausparer oder einem klassischen Sparbuch als mit Wertpapieren und wenn sie sich Fonds aussuchen, dann welche, die eher einen geringen Anteil an Aktien haben und einen größeren Anteil an Anleihen.
Wenn man bei der Bank eine Anlageberatung hat, wird auch die Risikobereitschaft eines Kunden überprüft. Das gehört unbedingt mit dazu, denn entsprechend bekommt er/sie Produkte angeboten.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:es wird ja auch dokumentiert, warum man weniger isst.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Man muss ja Tagebuch führen und dokumentieren
Das macht Sinn. Schreibt man denn auch auf, was genau man zu sich nimmt? Oder ist das nicht so wichtig?
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Frühstücksflocken
Frühstücksflocken habe ich schon ewig nicht mehr gekauft. Die fand ich immer schon irre süß.
Diese speziellen Flakes von Billa enthalten Sucralose. Die ist auch in den Shakes drin.
Die darf man keinesfalls mit heißem Wasser zubereiten.

Als Kind hat man natürlich meist einen anderen Geschmack und mag Süßes gerne.
Mein Enkel wird ja sehr gesund ernährt und er hat bisher noch keine industriellen Süßigkeiten erhalten.
Das finde ich echt gut.

Ganz selten, wenn ich z.B. mal bei einem Seminar bin oder in einem Hotel, esse ich schon mal Cornflakes oder etwas fertiges Müsli mit Naturjoghurt oder -Quark. Lieber noch nehme ich frischen Obstsalat in den Joghurt/Quark
Was ich fast regelmäßig esse bzw. gegessen habe - im Moment esse ich ja nur an 4 Tagen pro Woche - sind ganz einfache Haferflocken in selbst gemachtem Naturjoghurt. Ich habe feine und grobe Haferflocken, die feinen nehme ich gerne, wenn ich mir selbst Shakes mache, weil die etwas andicken. Wenn ich gleich in 5 Minuten aufstehe, mache ich mir einen großen Shake aus Bananen und Blaubeeren.
Heute ist Speisetag, mein Mann hat gestern für sich Hähnchen gemacht und gefüllte Paprika, was extrem gut roch! Davon habe ich mir die Hälfte eingepackt und das werde ich mir heute auf der Arbeit warm machen.
Abends kocht er dann ja wieder. Ich finde das herrlich, wenn ich heim komme und es schon so gut duftet und wir dann zusammen essen.
Er ist sehr kreativ und sucht sich fast immer schöne Rezepte raus.
Als erstes werde ich aber freudig vom Fuzzi begrüßt, der gleich hinter der Haustüre auf die "Mama" wartet ☺️

(Heute komme ich aber früher nach Hause, da ich mit meiner Tochter fahre.)

Was ich auch schon lange nicht mehr kaufe sind fertige Joghurts. Die enthalten oft weit über 10% an zugesetztem Zucker - irre 😵‍💫
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Vegan
Selbst vegane Produkte sind leider nicht immer frei von Tierausbeutung 😐

https://www.peta.de/veganleben/vegane-lebensmittel-tierleid/#:~:text=Wussten%20Sie%2C%20dass%20auch%20hinter,werden%20mit%20tierischen%20Stoffen%20hergestellt.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Weil man nicht weiß, ob das Medikament einem Fötus schaden würde
Ich könnte mir vorstellen, dass Ozempic nicht gerade positiv für ein ungeborenes Kind ist.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Ist ja typisch, dass die keine Verfehlung erkennen können. Die sind so. Sie haben immer recht.
Und an ihren Kandidaten halten sie fest, auch wenn die Mist bauen.

Was ich ganz schlimm finde ist, dass Trump die medizinische Hilfen für Afrika eingefroren hat. Es besteht die Gefahr, dass zukünftig viele HIV-Patienten keine notwendigen Tabletten mehr erhalten! Ich hoffe, dass es für diese Menschen weiter geht, denn diese Tabletten können sich dort viele nicht leisten.


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27.03.2025 um 06:52
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Es ist auch eine Eigenart der Österreicher:innen, dass sie sehr risikoavers sind beim Sparen. Das heißt, sie sparen lieber mit einem Bausparer oder einem klassischen Sparbuch als mit Wertpapieren und wenn sie sich Fonds aussuchen, dann welche, die eher einen geringen Anteil an Aktien haben und einen größeren Anteil an Anleihen.
Man sollte diese Herangehensweise überdenken und sich selbst mit der Thematik befassen.

Bausparen oder klassische Dachfonds machen nur die Bausparkasse oder die Bank fett. Genau so wie fondsgestützte Lebensversicherungen z.B.


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27.03.2025 um 09:30
Zitat von nairobinairobi schrieb:Krankheitsbedingt vermutlich? Anders geht es ja nicht?
Einerseits krankheitsbedingt, andererseits gibt es die Korridorpension in Österreich.

Im verlinkten Artikel steht dazu:
Das Sinken des Pensionsantrittsalters ist auf zwei Effekte zurückzuführen:

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Dienstunfähigkeitspensionierungen gestiegen (+34 Neupensionierungen) und die Neupensionierungen mit dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter gesunken (-56 Neupensionierungen).

Hinzu kommt ein Struktureffekt. Das Sinken der Neupensionierungen im Bundesdienst insbesondere bei den Lehrpersonen, jener Berufsgruppe mit dem höchsten Pensionsantrittsalter, wirkt sich auf das bundesweite durchschnittliche Pensionsantrittsalter aus.
Quelle: https://oeffentlicherdienst.gv.at/ueber-den-bundesdienst/das-bundespersonal/pensionistinnen/

Korridorpension bedeutet, dass man mit Abschlägen schon mit 62 in Pension gehen kann, das ist auch in der Privatwirtschaft möglich.
Früherer Pensionsantritt

Die Korridorpension ist die häufigste Möglichkeit, vor dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter in Pension zu gehen oder in den Ruhestand zu treten. Der Ruhebezug verringert sich bei BeamtInnen, die der Parallelrechnung unterliegen (vereinfacht gesagt bei Personen, die vor 2005 BeamtInnen geworden sind), um etwa 6,3 % im „Altast“ und 5,1 % im „Neuast“ pro Jahr (0,525 % bzw. 0,425 % pro Monat), das zwischen dem Zeitpunkt der Wirksamkeit der Versetzung in den Ruhestand und dem Ablauf des Monates liegt, indem die Beamtin oder der Beamte das 65. Lebensjahr vollendet. Bei Vertragsbediensteten beträgt der Abschlag 5,1 % pro Jahr.
Quelle: https://www.goed.at/aktuelles/news/wann-soll-ich-in-pension-gehen
Korridorpension

Die Korridorpension ist neben der Langzeitversichertenpension („Hacklerregelung“) die häufigste in Anspruch genommene Frühpensionsart. Die Korridorpension kann frühestens nach Vollendung des 62. Lebensjahres in Anspruch genommen werden. Ein Pensionsantritt ist möglich, wenn zusätzlich abhängig vom Stichtag, die jeweilige Mindestzahl an Versicherungsmonaten vorliegt (480 Versicherungsmonate bzw. 40 Versicherungsjahre).

Für Frauen ist dies erst ab dem Jahr 2028 relevant, da bis dahin bereits vor Vollendung des 62. Lebensjahres eine Alterspension möglich ist.
Quelle: https://www.sozialministerium.at/Themen/Soziales/Sozialversicherung/Pensionsversicherung/Pensionsarten/Vorzeitige-Alterspensionen-f%C3%BCr-langjaehrig-Versicherte.html

Ich falle da schon hinein, da ich nach dem 1. Juli 1968 geboren bin.
Das Regelpensionsalter für die Alterspension beträgt bei Männern 65 Jahre. Das Pensionsantrittsalter von Frauen wird seit 1. Jänner 2024 von 60 Jahren um jeweils sechs Monate pro Jahr bis zum Jahr 2033 auf das 65. Lebensjahr angehoben. Erstmals davon betroffen sind Frauen mit einem Geburtsdatum ab 1. Jänner 1964 (60. Lebensjahr und sechs Monate). Für Frauen mit einem Geburtsdatum ab 1. Juli 1968 gilt das 65. Lebensjahr als generelles Pensionsantrittsalter.
Quelle: s. oben

Ich finde aber, dass die drei Jahre früher in Rente gehen die Abschläge nicht aufwiegen. Wenn es möglich ist, werde ich also eher länger arbeiten als bis 65, damit meine Pension höher wird.

Ich kann das halt auch nur bedingt beeinflussen. Wenn mein Arbeitgeber mir vorher kündigt, kann ich es auch nicht ändern. Mein Arbeitgeber tut das gern, Menschen nach dem Rentenalter sind hier nicht mehr als Angestellte beschäftigt.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Was es bei uns auch gibt ist eine Art Altersteilzeit. Da geht man so und so lange für die Hälfte des Geldes arbeiten und kann dafür 2 Jahre früher zu Hause bleiben. Machen auch einige. Das geht aber nur, wenn man finanziell gut aufgestellt ist. In der Regel ist man verheiratet und das Haus abbezahlt.
Das gibt es in Österreich auch.

https://www.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/pension/altersteilzeit/Altersteilzeit.html
Zitat von nairobinairobi schrieb:Das ging mir definitiv so. Ich habe mit 19 Jahren angefangen zu arbeiten, in dem Jahr, in dem ich das Abitur gemacht habe. Da ist der Gedanke an Pension sehr sehr weit weg gewesen. Ganz abstrakt eigentlich.
Ich habe mit 19 (nach meiner Matura) angefangen, Vollzeit zu arbeiten. Davor habe ich auch schon gearbeitet, aber eben nur in den Ferien und neben der Schule.

Mir ging es genauso. Abgesehen davon war das ja eine Lehre und ich habe nur ganz wenig verdient. Davon musste ich zu Hause noch Geld für wohnen und essen abgeben und mein Auto, Kleidung, Schuhe... bezahlen. Da wäre nichts mehr übrig geblieben zum Sparen. Aber zumindest gab es noch keine Handys und Internet in Privathaushalten war auch noch nicht üblich. Wir hatten einfach nur ein Festnetztelefon zu Hause. Also fielen wenigstens dafür keine Kosten an. Es wurde damals auch nicht erwartet, dass man immer erreichbar ist, das war technisch gar nicht möglich.

Meine Eltern haben aber schon als Kind für mich in eine Sterbeversicherung eingezahlt und für mich einen Bausparvertrag abgeschlossen. Der war damals ja noch lukrativer als heute, es gab höhere Zinsen und Prämien.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Damals war es noch so, dass bestimmte Berufsgruppen mit 60 pensioniert wurden. Das betraf auch mich. Das wurde dann vor etwa 25 Jahren geändert.
In Österreich war es lange so, dass Frauen mit 60 in Rente gehen durften und Männer erst mit 65. Ich denke, das wurde damit begründet, dass Frauen Kinder bekommen.

Ich kann es nicht ganz nachvollziehen, muss ich ehrlich gestehen und müsste das nochmals genau nachlesen.

Für mich ist das nämlich eher unlogisch: je länger man bei den Kindern zu Hause bleibt bzw. Teilzeit aebeitet, desto länger müsste man ja eigentlich arbeiten, um diese Einkommensverluste wieder auszugleichen um anschließend eine ausreichende Rente zu bekommen.

Ich weiß, dass Kinderbetreuungszeiten in Österreich als Versicherungszeiten in einem bestimmten Ausmaß für die Pension angerechnet werden. Aber wenn man danach noch viele Jahre Teilzeit arbeitet und nicht das Glück hat, das in einem sehr gut bezahlten Job zu tun, dann wirkt sich das natürlich auf die Rente aus. Wenn man dann auch noch fünf Jahre früher in Rente geht, kann sich das meines Erachtens nicht ausgehen. 🤷‍♀️

Möglicherweise wurde damit spekuliert, dass die Ehen lebenslang halten und die Frau von der höheren Rente des Mannes profitiert und er sie mit versorgt.

1992 wurde die Angleichung beschossen, das heißt, für mich war schon immer klar, dass ich bis 65 werde arbeiten müssen. Es gab aber lange Übergangsfristen, umgesetzt wurde es erst ab 2024.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Das ist in der Regel nur bei Studierenden so, die relativ lange studieren. Wenn man eine Ausbildung macht, ist das schon deutlich früher, so ab 16.
In Österreich studieren immer mehr und immer weniger Jugendliche möchten direkt mit 15 eine Lehre machen. Das bewirkt natürlich längere Ausbildungszeiten und dass sich der Beginn der finanziellen Eigenständigkeit immer weiter nach hinten verschiebt. Das wiederum bewirkt, dass feste Bindungen und Familiengründung sich auch weiter nach hinten verschieben.
Im Jahr 2023 gab es in Österreich rund 108.000 Lehrlinge und circa 28.300 Lehrbetriebe. Im langfristigen Vergleich sind beide Zahlen auf einem recht niedrigen Niveau. Der Anteil der Lehrlinge im ersten Lehrjahr an allen 15-Jährigen (Lehrlingsquote) sank auf 39,1 Prozent. Auf dem Lehrstellenmarkt stieg die Zahl der unversorgten Lehrstellensuchenden auf durchschnittlich 6.630, während jene der gemeldeten offenen Lehrstellen auf knapp 9.000 zurückging. Damit gab es das dritte Jahr in Folge einen Lehrlingsmangel statt einer Lehrstellenlücke, aber er schwächte sich etwas ab.
Quelle: https://de.statista.com/themen/4722/ausbildung-und-lehre-in-oesterreich/#topicOverview
Laut einer Statistik der WKO wurden 2018 um 14 % weniger Lehrlinge in den Betrieben ausgebildet als noch 2008. In allen Bundesländern ist der Lehrlingsstand im vergangenen Jahr erfreulicherweise gestiegen. Eine Ausnahme bildet jedoch das Burgenland mit einem Rückgang an Lehrlingen von 3,3 %.

Weniger Lehrbetriebe

Die Gründe für die stete Abnahme liegen einerseits darin, dass die Zahl der in Österreich lebenden Jugendlichen im Alter zwischen 15–19 Jahren stetig abnimmt und andererseits, dass der Anteil der Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, ebenfalls zurückgeht. Aufgrund des umfangreichen Schulangebotes entscheiden sich auch immer mehr Jugendliche lieber für eine weiterführende Schule als für eine Lehre. 1980 haben noch 47 % der Teenager eine Lehrausbildung begonnen: 2018 nur mehr 40 %. Obwohl der Bedarf an Fachkräften in Österreich rasant zunimmt!
Quelle: https://www.oegj.at/meine-situation/ich-bin-lehrling/fakten-zur-lehre

Screenshot 20250327-075621

Quelle:
https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/bildung/studierende-belegte-studien
Zitat von nairobinairobi schrieb:Hm, ein Kind kostet über die Jahre sehr viel Geld, wenn man dann erst mit dem Sparen beginnt, ist das eigentlich schon sehr spät.
Ja, das sehe ich auch so. Die Motivation ist aber, für das Kind zu sparen, damit es als Erwachsener ein Startkapital ins unabhängige Leben hat und nicht, das Familievermögen zu vergrößern. Das heißt, die Eltern sparen nicht für sich selbst. Oft ist es auch so, dass Großeltern für ihre Enkelkinder sparen und den Kindern zum 18. Geburtstag dann das gesparte Geld überreichen (oder manchmal zur Hochzeit oder wenn diese das erste Kind bekommen). In meiner Familie ist das zumindest noch so üblich.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Oft ist es bei Frauen in Deutschland so Anfang 30, bei Männern so Mitte 30.
Meine Tochter war noch 30, ihr Partner bereits 38.
Kann schon sein, ich weiß nur, dass in meinem Freundeskreis so ab Anfang 30 versucht wurde, Kinder zu bekommen, aber das halt nicht immer sofort geklappt hat. De facto kamen die Kinder dann Mitte 30 oder in einem Fall erst mit 40.

Statistik Austria hat folgende Zahlen erhoben:

Screenshot 20250327-080747

https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/bevoelkerung/geburten/soziodemographische-merkmale-der-eltern-von-geborenen

Interessant ist bei beiden Zahlen der Pfeil nach oben, das bedeutet, dass das Alter sowohl bei Müttern als auch Vätern angestiegen ist, sich die Familiengründung also nach hinten verschoben hat. Ich gehe davon aus, dass diese Tendenz sich noch weiter nach hinten verschieben wird.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wenn man bei der Bank eine Anlageberatung hat, wird auch die Risikobereitschaft eines Kunden überprüft. Das gehört unbedingt mit dazu, denn entsprechend bekommt er/sie Produkte angeboten.
Ja, das war auch bei mir und meinem Mann so. Wir sind allerdings bei einem unabhängigen Finanzberater und nicht bei einer Bank. Banken verkaufen nur ihre eigenen Produkte, so habe ich mehr Auswahl. Natürlich bekommt der Berater auch Provisionen dafür, aber soll mir recht sein, wenn er mich gut berät.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Das macht Sinn. Schreibt man denn auch auf, was genau man zu sich nimmt? Oder ist das nicht so wichtig?
Man muss es nicht, aber ich tue das ohnehin schon seit vielen Jahren in einer App namens fatsecret. Da sind nämlich viele Lebensmittel schon hinterlegt. Man muss aber aufpassen, denn manche Einträge sind nicht richtig (User:innen können selbst Lebensmittel anlegen und manche machen das nicht richtig).

Die eigene Wahrnehmung täuscht einen ja oft und man denkt, man hätte wenig gegessen, in Wahrheit war es aber doch kalorienreicher, als man sich gedacht hätte.

Ich esse seit 2012 maximal als 1400 kcal/Tag, weil ich herausgefunden habe, dass ich ab 1500 kcal zunehme. Es gibt Ausnahmen an einzelnen Tagen, wenn es zum Beispiel eine Familienfeier gibt oder man essen geht. Da ist es mir dann egal und ich achte nicht auf die Kalorienzufuhr. So oft kommt das ohnehin nicht vor.

Man kann da die täglich erwünschte Kalorienanzahl eingeben und dann zählt es mit.

Heute habe ich zum Beispiel noch gar nichts gegessen und nur zwei Kaffee mit Hafermilch und Süßstoff getrunken.

Screenshot 20250327-084219
Zitat von nairobinairobi schrieb:Frühstücksflocken habe ich schon ewig nicht mehr gekauft. Die fand ich immer schon irre süß.
Ja, ging mir genauso. Einmal probiert und dann nie wieder gekauft, weil sie mir zu süß waren. Diese sind es nicht und als ich gelesen habe, dass die ohne Zuckerzusatz sind, hab ich mir gedacht, die probiere ich mal. Aber jeden Tag mag ich sie auch nicht.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Diese speziellen Flakes von Billa enthalten Sucralose. Die ist auch in den Shakes drin.
Die darf man keinesfalls mit heißem Wasser zubereiten.
Wusste ich gar nicht. Warum?
Zitat von nairobinairobi schrieb:Haferflocken in selbst gemachtem Naturjoghurt.
Haferflocken esse ich auch sehr gerne, allerdings mache ich mein Joghurt nicht selbst.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Was ich auch schon lange nicht mehr kaufe sind fertige Joghurts.
Ich schon. Naturjoghurt gibt es ja auch ohne Zuckerzusatz, ich mag am liebsten Griechisches Naturjoghurt. Das ist zwar ziemlich fett, aber hin und wieder ist das schon okay. Dafür esse ich ja kein:e fette Wurst/Fleisch mehr und auch kein Schmalz, keinen Schlagobers, meine Mayonnaise. Mochte ich einfach noch nie. Butter oder anderes Streichfett esse ich auch nur selten.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Selbst vegane Produkte sind leider nicht immer frei von Tierausbeutung
Das sollte eigentlich nicht vorkommen, dann ist das Produkt meiner Ansicht nach fehldeklariert. Auf der Verpackung der Flakes deutet nichts darauf hin, aber was weiß man schon, was im Produktionsprozess alles passiert? Man kann sich leider nur darauf verlassen, was auf der Verpackung steht.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich könnte mir vorstellen, dass Ozempic nicht gerade positiv für ein ungeborenes Kind ist.
Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, dass es einem Ungeborenen schadet. Dann dürften Diabetikerinnen ja nie schwanger werden, die nehmen ja immer Medikamente ein. 🤷‍♀️

Aber natürlich muss man in einer Studie auf Nummer sicher gehen.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Und an ihren Kandidaten halten sie fest, auch wenn die Mist bauen.
Das tun sie in Österreich leider genauso. Die Rücktrittskultur ist in Österreich schauderhaft. Man denke an Strache, Kurz oder Schilling. Peinlich!
Zitat von nairobinairobi schrieb:Was ich ganz schlimm finde ist, dass Trump die medizinische Hilfen für Afrika eingefroren hat. Es besteht die Gefahr, dass zukünftig viele HIV-Patienten keine notwendigen Tabletten mehr erhalten! Ich hoffe, dass es für diese Menschen weiter geht, denn diese Tabletten können sich dort viele nicht leisten.
Ich denke, da wird Europa stattdessen einspringen müssen. Es kann aber sein, dass man Afrika generell fallen lässt so nach dem Motto: "Wir bezahlen seit Jahrzehnten Entwicklungshilfe an euch, aber entwickelt habt ihr euch nicht nennenswert. Es ist genug, ihr könnt schauen, wo ihr bleibt, wir haben selbst kein Geld."

Ich kann es auch nachvollziehen, denn da ist schon was dran! Die Gelder versickern irgendwo und kommen oft nicht dort an, wo sie eigentlich hin sollten.

Natürlich wurden viele afrikanische Länder von Europa ausgebeutet über die Kolonialisierung, aber das ist mittlerweile auch schon einige Jahrzehnte her:

Wikipedia: Dekolonisation Afrikas


Ich habe heute einen Leserkommentar entdeckt, der sehr gut die österreichische Einstellung zum Sparen widerspiegelt.

Der User meint, es läge nicht an fehlender Finanzbildung, aber sein Kommentar legt eigentlich genau das Gegenteil dar. Er versteht die Mechanismen des Sparens nicht und spart deshalb nicht, weil er Angst hat, Verluste zu erleiden.

Screenshot 20250327-092713Original anzeigen (0,3 MB)

Gesehen bei: https://www.diepresse.com/meinung


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27.03.2025 um 10:14
Zitat von TrailblazerTrailblazer schrieb:Man sollte diese Herangehensweise überdenken und sich selbst mit der Thematik befassen.
Definitiv sollte man das, aber schau dir den Leserkommentar an, den ich vorhin gepostet habe. So denken viele Menschen.

Finanzen sind ihnen suspekt, das ist ein Thema, mit dem sie sich nicht beschäftigen wollen, weil es ihnen Angst macht. Ganz ähnlich wie es mit dem Thema sterben/Tod ist.
Zitat von TrailblazerTrailblazer schrieb:Bausparen oder klassische Dachfonds machen nur die Bausparkasse oder die Bank fett. Genau so wie fondsgestützte Lebensversicherungen z.B.
Ja, du weißt das und ich weiß das auch. Aber wenn ich das meiner Mutter erkläre, beiße ich schon wieder auf Granit. Sie lässt ihr Geld lieber auf einem "sicheren" Sparbuch in Papierform, denn Online-Banking nützt sie nicht, weil zu gefährlich 😜.

Telegram, Whatsapp, Google... geht alles, sogar am Smartphone. Es liegt also nicht am Können oder am Umgang mit modernen Technologien. Es ist tatsächlich eine tiefe Angst, betrogen zu werden.


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27.03.2025 um 12:35
Zitat von TrailblazerTrailblazer schrieb:Bausparen oder klassische Dachfonds machen nur die Bausparkasse oder die Bank fett. Genau so wie fondsgestützte Lebensversicherungen z.B.
Da ich von diesem Thema ja überhaupt keine Ahnung habe, was empfiehlt sich denn um für die Rente anzusparen?


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27.03.2025 um 13:16
@Ray.
Moin, Ray!

Das hängt davon ab, wie man persönlich aufgestellt ist.

Ich gebe dir mal drei Beispiele:

- Jemand ist in jungen Jahren (< 30) in einem Beschäftigungsverhältnis und möchte seine spätere staatliche Rente aufstocken.
Anlagehorizont sehr langfristig (> 30 Jahre), Risikobereitschaft gering bis mittel

- Jemand ist in mittleren Jahren, verdient gut und möchte Ansparen, um evtl. im Ruhestand in den Süden zu ziehen o.Ä.
Anlagehorizont mittelfristig (< 15 Jahre). Risikobereitschaft mittel bis hoch

- Jemand steht kurz vor dem Rentenalter, hat ein recht gutes Einkommen, vielleicht auch Wohneigentum und will in den letzten fünf Jahren das Maximum an Zugewinn erzielen
Anlagehorizont kurz bis mittelfrsitig (<5 Jahre), Risikobereitschaft sehr hoch, Bereitschaft zum regelmäßigen Controlling der eigenen Anlagen und Recherche

Das würden drei völlig verschiedene Beratungsansätze sein.


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27.03.2025 um 16:41
Zitat von TrailblazerTrailblazer schrieb:Das würden drei völlig verschiedene Beratungsansätze sein.
Ok verstehe. Für mich ist es eigentlich nur interessant wenn die Kinder meiner Partnerin irgendwann soweit sind. Da werden dann sicherlich Fragen aufkommen wie man für die Zukunft vorsorgt.


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28.03.2025 um 06:16
Guten Morgen an diesem wundervollen Freitag.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:dass in meinem Freundeskreis so ab Anfang 30 versucht wurde, Kinder zu bekommen, aber das halt nicht immer sofort geklappt hat.
Klar, ein Mensch ist ja keine Maschine und eine Frau hat nicht jeden Monat einen Eisprung.
Das kann also dauern, und bei manchen klappt es gar nicht.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Banken verkaufen nur ihre eigenen Produkte, so habe ich mehr Auswahl. Natürlich bekommt der Berater auch Provisionen dafür, aber soll mir recht sein, wenn er mich gut berät.
Sicher, allerdings sind "Berater" auch nicht immer völlig neutral. Meist bieten sie auch nur bestimmte Produkte an, wo es eben eine gute Provision gibt.
Wenn man eine unabhängige Beratung wöllte, müsste man eine staatlich geprüften Honorarberater konsultieren.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Wusste ich gar nicht. Warum?
Weil durch Hitze die Sucralose verändert werden kann und sich schädliche Verbindungen bilden können.
Gerade Sucralose ist ja nicht unumstritten.
Das Zeug ist auch in meinen Shakes drin und die soll man mit kühlen Flüssigkeiten zubereiten.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:ich mag am liebsten Griechisches Naturjoghurt. Das ist zwar ziemlich fett
Der hat 10% Fett, ja, schmeckt schon gut.


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28.03.2025 um 07:18
Guten Morgen!
Zitat von nairobinairobi schrieb:Sicher, allerdings sind "Berater" auch nicht immer völlig neutral. Meist bieten sie auch nur bestimmte Produkte an, wo es eben eine gute Provision gibt.
Wenn man eine unabhängige Beratung wöllte, müsste man eine staatlich geprüften Honorarberater konsultieren.
Ja, trotzdem ist das Angebot größer, weil es eben nicht nur jene einer bestimmten Bank sind.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Weil durch Hitze die Sucralose verändert werden kann und sich schädliche Verbindungen bilden können.
Gerade Sucralose ist ja nicht unumstritten.
Das Zeug ist auch in meinen Shakes drin und die soll man mit kühlen Flüssigkeiten zubereiten.
Danke für die Info, das war mir echt neu.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Der hat 10% Fett, ja, schmeckt schon gut.
Oh ja 🤣


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28.03.2025 um 07:27
@violetluna
@nairobi

mal ein Müslitipp

Kennt Ihr die Marke MorgenStund? Das ist Buchweizen, teilweise angereichert mit Nüssen und Früchten oder pur. Man macht es mit Wasser an, gibt nach Belieben Naturjoghurt, Früchte, Kakao, Rosinen, Müsli,... dazu. Ich finde das sehr bekömmlich, weil man es mit Wasser anmacht, nicht mit Milch. Das gibt es im Handel, ich habe es bei Pauls Mühle mitbestellt.


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28.03.2025 um 07:58
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Es ist tatsächlich eine tiefe Angst, betrogen zu werden.
Ich war gestern nach der Arbeit nochmal bei meinen Eltern. Mein Vater (86) hat seit knapp 1,5 Jahren ein Smartphone, das wir ihm besorgt haben. Er benutzt es aber kaum und kommt daher auch nicht wirklich klar damit. Meine Mutter hat daran 0 Interesse.
Am Dienstag sollte ich mal gucken, man könne damit nicht telefonieren.
Wie ich vermutet hatte, war kein Guthaben mehr auf der Karte. Ein "Experte", d.h. ein anderer Senior, hatte das nicht herausfinden können. 🤷‍♀️
Dann konnte er das Handy nicht entsperren, der PIN wäre falsch (er hatte es ausgemacht gehabt). Es gab 2 Fehlversuche.
Ich habe den Code eingegeben und tschakka,
Handy entsperrt. Wahrscheinlich hatte mein Vater die Tasten zu lange gedrückt gehalten oder so.
Ich habe ihm gesagt, dass das Handy ihm eigentlich nur Stress bereiten würde.
Er hat nämlich auch diese Angst, etwas falsch zu machen, unabsichtlich etwas abzuschließen etc. pp.
Zitat von ClodmillaClodmilla schrieb:Kennt Ihr die Marke MorgenStund?
Nein, bisher ist mir diese Marke nicht aufgefallen. Ob es die bei dm gibt? Da will ich demnächst nochmal u.a. Flohsamenschalen nachkaufen.
Danke für den Tipp!
Zitat von ClodmillaClodmilla schrieb:Ich finde das sehr bekömmlich, weil man es mit Wasser anmacht, nicht mit Milch.
Richtig, das ist ein Vorteil. Ist es auf Molkenbasis oder vegan?


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28.03.2025 um 08:15
@nairobi ich habe gelesen, dass es Kunden bei DM kaufen. Es müsste laut Internet vegan sein. Man nimmt nur 3 Esslöffel davon und mischt es mit den anderen Zutaten. Da ich es überhaupt nicht kannte, habe ich mir im Internet einfach die Rezensionen durchgelesen und dann daraus Rezeptideen nachgemacht. Man kann sogar Kekse damit backen.


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28.03.2025 um 08:46
Zitat von nairobinairobi schrieb:kommt daher auch nicht wirklich klar damit. Meine Mutter hat daran 0 Interesse.
Am Dienstag sollte ich mal gucken, man könne damit nicht telefonieren.
Wie ich vermutet hatte, war kein Guthaben mehr auf der Karte. Ein "Experte", d.h. ein anderer Senior, hatte das nicht herausfinden können. 🤷‍♀️
Ich beobachte Ähnliches bei einer meiner lieben alten Freundinnen, sie wird bald 86.
Das Smartphone leistete ihr keine Dienste, da sie es zu spät bekam / sich nicht mehr „einarbeiten“ konnte.
Inzwischen ist sie nur mehr über ein normales Handy erreichbar. Auch da kann es sein, dass dies nicht geladen wird…

Vllr wäre für deinen Pa ein Seniorenhandy (Empo..o) i. Ä. eine Lösung? Die können inzwischen einiges!

Mir personlich tut es weh, bei meinen alten Freundinnen den geistigen Rückgang zu verfolgen😢.
Alle 3 waren intellektuell top und immer aktiv & interessiert. 2 davon schafften jedoch nie den Übergang ins Digitale.

Ich habe mir vor kurzem das (2.🤣) neueste Smartie besorgt. Muss jetzt nur noch den Datentransfer machen.
Mein Mann nutzt das Smartie auch nur höchst begrenzt, mangels Interesse.

Ich versuche ihn „einzuarbeiten“, eines Tages wird er es brauchen🥹! Aber mit dieser Entwicklung will er nicht konfrontiert werden. Er lebt im Jetzt!


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28.03.2025 um 08:49
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich habe den Code eingegeben und tschakka,
Du könntest es evtl. entsperren? Falls es wirklich sonst keiner nutzt?

Tja, diese Angst, dass etwas „abgebucht, abgeschlossen etc.“ werden könnte, ist bei einigen da.
Natürlich muss man wegen Phishing immer wachsam sein!


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28.03.2025 um 08:54
Zitat von ummaumma schrieb:) i. Ä. eine Lösung? Die können inzwischen einiges!
…oder Ähnliches eine Lösung? Es gibt auch eines, dass glaube ich „D.ro“ heißt. Das nutzt eine andere Freundin.


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28.03.2025 um 09:00
Zitat von ummaumma schrieb:Vllr wäre für deinen Pa ein Seniorenhandy (Empo..o) i. Ä. eine Lösung? Die können inzwischen einiges!
Nein, ich denke nicht.
Er hat einen Computer und benutzt diesen auch, täglich eigentlich. Er schreibt Mails, ruft Lieder auf, schlägt Sachen nach, spielt damit Skat usw.
Das ist komfortabler als das kleine Smartphone. Das sagt er auch selbst.
Er hat diese Entwicklung halt verpasst.
Auch das mit dem Hörgerät...
Um so etwas muss man sich wirklich schon beizeiten kümmern.
Er sagt mir auch immer wieder, er sei froh, dass sie kein Auto mehr hätten.
Es gibt durchaus Senioren, die in dem Alter noch eines haben und auch damit fahren. Oft tatsächlich mehr schlecht als recht.
Das ist auch ein heikles Thema. Zum Glück haben wir diese "Baustelle" nicht.


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28.03.2025 um 09:05
Zitat von ClodmillaClodmilla schrieb:Internet
Ich habe mir das eben mal im Internet angeschaut. Es handelt sich nicht um Müsli. Es ist ein Brei.


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28.03.2025 um 09:08
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Danke für die Info, das war mir echt neu.
Bei den Shakes ist es auch so, dass diese mit Vitaminen angereichert sind. Diese könnten durch Hitzeeinwirkung Schaden nehmen.


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28.03.2025 um 09:15
Zitat von nairobinairobi schrieb:Er hat einen Computer und benutzt diesen auch, täglich eigentlich. Er schreibt Mails, ruft Lieder auf, schlägt Sachen nach, spielt damit Skat usw.
Das ist doch wunderbar! Dann kann er quasi alles damit machen außer Telefonieren. Prima, dass er so rege ist.


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