CaiaLia schrieb:Aber der Brocken „Komme später.” würde mich jetzt nicht beruhigen; gerade wenn ich, wie Chris, keine genaue Zeitangabe bekäme und mir schon vorstelle, die ganze Nacht auf meine Mitbewohnerin warten zu müssen, bis sie sich heimbequemt.
Wäre doch ein Leichtes gewesen, einfach zu schreiben „Musst nicht warten.“ oder „Komme um…“ - das würde, meines Erachtens eher beruhigen.
Ja, genau und daher macht es auch mehr Sinn, dass die SMS nicht von Frauke (alleine) geschrieben wurde. Eben, weil sie nur eine Scheinberuhigung ist. Aber sie hat immerhin geschafft, dass Chris dachte, Frauke sei noch mit Isabell und Co unterwegs. Daher ist auch der Bezug zum Fußballspiel in der SMS nicht dumm gewählt, weil Chris wusste, dass Frauke dieses noch mit Isa geschaut hat. Daher stellte er viel leichter den Bezug her, dass sie sich noch in ihrer Begleitung befindet, was ja aber nachweislich nicht so war.
Hätte es diese SMS nicht gegeben, hätte zumindest das Risiko bestanden, dass Chris bei Isa nachfragt, wo Frauke bleibt und dann wäre schon in der 1. Nacht bekannt geworden, dass Frauke „verschwunden“ ist.
Man entschied sich aber dazu, Chris, der schon zweimal angerufen hatte, mit einer „lustigen, beiläufigen SMS“ zu vertrösten.
Chris musste übrigens nicht die ganze Nacht wachbleiben und warten, was er ja auch nicht tat. Er sagt Podcast, dass die Türklingel laut genug war, ihn zu wecken, wenn er seine Zimmertür geöffnet ließ. Evt hat es solche Situationen vorher schonmal gegeben.