Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Ãœbersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

219 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Aktenzeichen Xy, Geklärt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

09.01.2025 um 12:59
@1899Ost
Vielen Dank für das Update im Fall Reinhardt Schönig.

Das ist so einer der Fälle, an dem man erkennen kann, dass auch Jahrzehnte später eine Aufklärung gelingt und die internationale Zusammenarbeit der Kripo klappt.

Hier in Allmystery gibt es seit 2013 einen Thread mit 5 Beiträgen zu RS:

Reinhardt Schönig, 1996 (Beitrag von Haddock)


melden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

24.01.2025 um 01:00
Das waren die Fälle bei Aktenzeichen XY am Mittwoch, den 22. Januar 2025.

Folge 610 SF1: Leiche unter Autobahnbrücke

Am 17. Dezember 2024 wird unterhalb der Talbrücke Nuttlar bei Bestwig-Nuttlar im Hochsauerlandkreis eine Leiche gefunden. Wie sich bei der Obduktion herausstellt, war der etwa 30 bis 40 Jahre alte Mann bereits tot, als er aus 115 Metern Höhe von der Autobahn 46 stürzte. Der unbekannte Mann hat keine Papiere bei sich und kann nicht identifiziert werden. Da der Mann in Arbeitskleidung gefunden wird, hält die Polizei es für denkbar, dass der Mann aus dem Ausland stammen und Saisonarbeiter gewesen sein könnte. Die Staatsanwaltschaft Arnsberg und die Dortmunder Kriminalpolizei haben ein digital rekonstruiertes Gesicht des Toten sowie weitere Fotos veröffentlicht (Link).

Folge 610 FF1: Kampagne "Identify Me": Wer ist die Frau in den Dünen?

Am Sonntag, 4. Juli 2004, findet ein Spaziergänger am Fuße einer Düne bei Wassenaar nördlich von Den Haag in den Niederlanden einen leblosen Frauenkörper. Die Frau ist erst seit einigen Stunden tot. Ob die Frau einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, kann nach der Obduktion nicht ausgeschlossen werden, die Todesursache bleibt jedoch unklar. Da die Frau keine Papiere bei sich hat, kann sie nicht identifiziert werden. Später ergibt eine so genannte Isotopenanalyse, dass die unbekannte Tote, die etwa 30 bis 50 Jahre alt wurde, wahrscheinlich in Osteuropa aufgewachsen sein dürfte. Die letzten fünf Jahre ihres Lebens dürfte sie aber in Deutschland oder in den Niederladen verbracht haben. Eine Spur führt ins deutsche Bottrop, wo einer der bei der Leiche gefundenen Schlüssel 1999 ausgegeben wurde. Die Frau hat mehrere Narben, darunter eine auffällige genähte Wunde am Kinn. Weitere Details und eine KI-gestützte Rekonstruktion hat das Bundeskriminalamt in Zusammenarbeit mit der niederländischen Polizei veröffentlicht (Link).

Folge 610 SF2: Fahndung nach Ronald Punke

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig und die Zentrale Kriminalinspektion Braunschweig suchen nach dem 34-jährigen Ronald Punke. Ihm wird zur Last gelegt, verschiedenste Betrugs- und Diebstahlsdelikte begangen zu haben. Unter anderem entwendete er mehrfach Geldbörsen von Servicekräften in der Gastronomie. Des Weiteren ging er gezielt Beziehungen zu weiblichen Personen ein, um bei diesen zu wohnen und sie zu bestehlen. Mittlerweile sind 56 verwendete Alias-Namen Punkes bekannt. Fotos des Mannes sowie Bilder aus einer Überwachungskamera in einem Café in der Nähe von Stuttgart sind auf der Seite des Bundeskriminalamts zu finden (Link).

Folge 610 FF2: Brutaler Überfall auf 83-Jährige in Leverkusen

Am Samstag, 13. Mai 2023, wird eine 83-jährige Seniorin in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Einmündung Pützdelle/Am Vogelkreuz in Leverkusen-Rheindorf von einem unbekannten Täter überfallen. Der 25 bis 30 Jahre alte Mann klingelt zunächst und stößt die Frau dann bei Öffnen der Wohnungstür umgehend zu Boden. Im Tatverlauf schlägt er mehrfach auf die 83-Jährige ein und knebelt sie mit einer Wäscheleine. Vermutlich um seine Spuren zu verwischen, wäscht der Unbekannte seinem Opfer Hände und Hals mit Desinfektionsmittel ab und verteilt eine Lauge aus Waschmittel und Wasser mit einer Haarbürste in der Wohnung. Schließlich flüchtet er mit dem Ehering des Opfers sowie 35 Euro Bargeld. Das Opfer überlebt mit mehreren Rippenbrüchen knapp.

Folge 610 SF3: Brandanschlag auf Synagoge in Oldenburg

Am Freitag, 5. April 2024, nähert sich ein unbekannter Mann der Synagoge in der Leo-Trepp-Straße in Oldenburg und wirft einen Molotow-Cocktail an die Eingangstür. Nur durch Glück wird niemand verletzt. Der Brand kann schnell gelöscht werden. Schließlich entfernt sich der Unbekannte, der zwischen 18 und 30 Jahre alt ist und in Oldenburg offenbar Ortskenntnisse besitzt, wieder vom Tatort. Am Oldenburger Hauptbahnhof soll der Tatverdächtige in einen Regionalzug Richtung Bremen gestiegen und in Delmenhorst wieder ausgestiegen sein. Dort verliert sich seine Spur. Bilder einer Überwachungskamera im Zug zeigt die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland (Link).

Folge 610 FF3: Toter Säugling bei Rastplatz gefunden

Am Mittwoch, 28. April 1999, gegen 11 Uhr, wird beim Notruf des Landkreis Bergstraße in Hessen anonym der Fund eines toten Säuglings gemeldet. Tatsächlich finden Polizisten die Babyleiche in einem Waldstück am Rande des Rastplatzes der Autobahn 67 Jägersburger Wald kurz vor der Ausfahrt Lorsch. Der tote Säugling ist ein Mädchen. Er ist laut Obduktion zweieinhalb bis drei Stunden nach seiner Geburt erstickt und liegt seit ein bis zwei Tagen in dem Wald. Die Polizei vermutet, dass der Tod vorsätzlich herbeigeführt worden sein dürfte. Strampler und Babydecke erscheinen neuwertig. Die Leiche steckt zudem in mehreren übereinander gezogenen Plastiktüten. Ein bei der Leiche gefundener Kassenbon stammt aus einer Karstadt-Filiale in Offenburg rund 160 Kilometer entfernt. In der Nacht vor dem Fund der Leiche fiel in der Raststätte Lorsch-West, rund acht Kilometer südlich des Fundortes, mehreren Zeugen eine bis heute unbekannte etwa 20-jährige unbegleitete Frau auf, die nach eigenen Angaben aus Polen kam und von einem Freund nach Kaiserslautern gebracht werden wollte. Sie soll deprimiert gewirkt und lediglich Zigaretten konsumiert haben. Ob sie etwas mit dem Fall zu tun hat, möglicherweise sogar die Mutter des Kindes sein könnte, ist unbekannt. Der Finder der Leiche meldete sich wenige Stunden vor Beginn der Ausstrahlung. Bilder der Kleidung des Säuglings und Fotos vom Leichenfundort hat das Polizeipräsidium Südhessen veröffentlicht (Link).

Folge 610 SF4: Fahndung nach Walid Omairat

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim und die Zentrale Kriminalinspektion Göttingen fahnden nach Walid Omairat. Der 47-Jährige steht im Verdacht, an einem Mord vor über 13 Jahren beteiligt gewesen zu sein. In der Nacht zum 2. Januar 2012 wird in Sarstedt in Niedersachsen ein Familienvater aus Syrien mit Schüssen aus zwei Pistolen getötet, als er mit seinem Auto an einer Ampel wartet. Das 35-jährige Opfer war zuvor mit einer verheirateten Frau eine Beziehung eingegangen. Der Ehemann der Frau wird noch im selben Jahr festgenommen und später für die Tat zu lebenslanger Haft verurteilt. Sein Schwager Walid Omairat soll nach der Tat zurück in den Libanon geflohen sein. Wo er sich aktuell aufhält, ist nicht bekannt. Die jüngsten Fahndungsfotos stammen aus dem Jahr 2010 (Link).

Folge 610 FF4: Ãœberfall auf Supermarkt in Marsberg

Am Mittwoch, 11. Januar 2023 wird in der Bahnstraße in Marsberg im Hochsauerlandkreis ein Rewe-Supermarkt überfallen. Ein 25 bis 35 Jahre alter Mann tätigt an diesem Abend zunächst zwei kleinere Einkäufe in dem Markt und lässt sich bei einem dritten Besuch nach Kassenschluss um 22 Uhr unbemerkt einschließen. Schließlich überrascht der Unbekannte die anwesenden Angestellten und fordert unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Bargeld. Eine Geschädigte packt daraufhin zwei schwarze Geldtaschen mit Bargeld in eine vom Tatverdächtigen mitgebrachte weiße Plastiktüte. Die Tüte trägt die Aufschrift der Kette Ünlü Market, was eine Verbindung in den Raum Bielefeld nahelegt. Aufnahmen aus der Überwachungskamera veröffentlichte die Polizei Hochsauerlandkreis (Link).


3x zitiertmelden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

24.01.2025 um 17:29
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Folge 610 SF3: Brandanschlag auf Synagoge in Oldenburg
Aufgeklärt:
Der Brandanschlag auf die Synagoge in Oldenburg ist fast ein Jahr nach der Tat aufgeklärt. Die Polizei nahm einen 27 Jahre alten Mann aus dem niedersächsischen Landkreis Vechta fest. Wie die Beamten am Freitag mitteilten, hat der Beschuldigte die Tat bereits gestanden.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/gesellschaft/id_100583250/aktenzeichen-xy-polizei-klaert-anschlag-auf-synagoge-von-oldenburg-auf.html


melden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

24.01.2025 um 17:31
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Folge 610 SF3: Brandanschlag auf Synagoge in Oldenburg
Hier gibt es einen Erfolg zu vermelden:
Der mutmaßliche Täter konnte gefasst werden und hat bereits gestanden.
Nach der Ausstrahlung von Bildern eines Verdächtigen für den Brandanschlag auf die Oldenburger Synagoge in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... Ungelöst“ haben Ermittler am Freitag einen 27-Jährigen festgenommen. Der Mann aus de Landkreis Vechta legte bereits ein Geständnis ab, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Das Amtsgericht Oldenburg entscheidet nun, ob der Beschuldigte wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft muss.
Quelle: https://www.nwzonline.de/oldenburg/synagogen-angriff-in-oldenburg-polizei-fasst-mutmasslichen-taeter-nach-tv-fahndung_a_4,1,3828153155.html


melden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

28.01.2025 um 13:00
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb am 24.01.2025:Folge 610 SF2: Fahndung nach Ronald Punke

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig und die Zentrale Kriminalinspektion Braunschweig suchen nach dem 34-jährigen Ronald Punke. Ihm wird zur Last gelegt, verschiedenste Betrugs- und Diebstahlsdelikte begangen zu haben. Unter anderem entwendete er mehrfach Geldbörsen von Servicekräften in der Gastronomie. Des Weiteren ging er gezielt Beziehungen zu weiblichen Personen ein, um bei diesen zu wohnen und sie zu bestehlen. Mittlerweile sind 56 verwendete Alias-Namen Punkes bekannt. Fotos des Mannes sowie Bilder aus einer Überwachungskamera in einem Café in der Nähe von Stuttgart sind auf der Seite des Bundeskriminalamts zu finden (Link).
Der Gesuchte ist wenige Tage nach der Ausstrahlung in Frankfurt am Main festgenommen worden.
"Er ist über 1,90 groß, eloquent und kommt offenbar bei Menschen, vor allem Frauen, hervorragend an", sagte "Aktenzeichen XY ungelöst..."-Moderator Rudi Cerne am vergangenen Mittwochabend im ZDF über Ronald P.. Dabei ist P. kein einfacher Frauenschwarm, sondern ein Serientäter, der in den letzten 15 Jahren rund 150 Straftaten begangen haben soll. Nun ist er nach Angaben der Staatsanwaltschaft Braunschweig in Frankfurt am Main festgenommen worden.
Quelle: t-online.de


melden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

03.02.2025 um 18:40
Folge 606 FF1: Mord an Claudia Wilbert

Am 28. März 1979 verschwindet am Stadtpark in Rheinbach die 17-jährige Schülerin Claudia Wilbert. Mehrere Augenzeugen sehen gegen 22.10 Uhr, wie Claudia von einem unbekannten jungen Mann in ein hellfarbenes Auto gedrängt wird und dabei ihre Tasche auf der Straße zurücklässt. Claudia kommt an diesem Abend von einem Schultreffen, auf dem Dia-Fotos der gemeinsamen Klassenfahrt gezeigt wurden. Nach Verlassen der Schule läuft sie ihrem Bruder entgegen, der sie mit dem Auto abholen möchte, doch dieser trifft sie nicht mehr am vereinbarten Ort an. Im Zuge der Suche sagt eine Mitschülerin, die das Treffen früher als Claudia verlassen hat und nach Hause gelaufen ist, aus, dass ihr etwa dreißig Minuten vor Claudias Verschwinden auf dem Heimweg ein Auto ähnlich eines hellen Renault 6 mit Euskirchener Kennzeichen aufgefallen ist. Das Auto fuhr mehrfach an ihr vorbei, vor einer drohenden Begegnung mit dem Fahrer rettete sie sich in das Haus ihrer Eltern. Am 30. März, zwei Tage nach dem Verschwinden, wird die Leiche von Claudia Wilbert an einem Wanderparkplatz bei Bad Münstereifel-Scheuren gefunden. Ihre Hände zeigen Fesselungsspuren. Eine heiße Spur in dem Cold Case gibt es erst seit 2023 wieder: Die Redaktion von Aktenzeichen XY erreicht ein auffällig eloquent geschriebener mehrseitiger Brief, indem der Verfasser oder die Verfasserin behauptet, den Namen des Täters am Sterbebett eines nahen Verwandten erfahren zu haben. Der Täter selbst sei noch am Leben. Wer den Brief verfasst hat, konnte aber bislang nicht in Erfahrung gebracht werden.
Die Bonner Polizei hat heute den gesamten anonymen Brief des Hinweisgebers oder der Hinweisgeberin veröffentlicht.

Der maschinell angefertigte Brief ist unter folgendem Link abrufbar: https://polizei.nrw/sites/default/files/2025-02/anonymer-brief_0.pdf

Der Urheber oder die Urheberin des Briefes behauptet, von einem Verwandten den Namen des Täters und Einzelheiten zur Tat, nicht aber den Namen des Opfers erfahren zu haben, und als letztes Versprechen am Sterbebett einen Beitrag zur Aufklärung des Falls zugesichert zu haben. Erst durch die Lokalberichterstattung sei sie oder er später auf den Fall Claudia Wilbert aufmerksam geworden und habe Parallelen erkannt. Bei dem Täter handelt es sich den Schilderungen zufolge um einen etwa 30 Jahre alten Mann, der damals noch in Bonn oder der näheren Umgebung, möglicherweise im Stadtteil Duisdorf, bei seinen Eltern gewohnt habe. Er sei ein langjähriger Schulfreund und Arbeitskollege des Verwandten und dessen damaliger Verlobter gewesen. Der Kontakt sei aber einige Monate nach der Hochzeit des Verwandten mit seiner Verlobten, die Anfang 1979 stattgefunden habe, abrupt abgebrochen. Der mutmaßliche Täter sei nicht mehr erreichbar gewesen, habe seinen Arbeitgeber gewechselt und sei später auch aus der Region weggezogen. Als Ursache für diesen Kontaktabbruch wird die Tat vermutet, zumal der Verwandte von einer tatrelevanten Begebenheit am Auto des mutmaßlichen Täters gewusst haben soll: Der Türöffner auf der Beifahrerseite war defekt, sodass ein Beifahrer die Tür nicht von innen öffnen konnte. Auf eine Nachfrage dazu seitens des Verwandten habe der Mann ausweichend und aggressiv reagiert. Zudem wird im Brief eine große Ähnlichkeit zwischen Claudia Wilbert und der damaligen Verlobten des Verwandten behauptet und als mögliches Kriterium für die Auswahl des Opfers spekuliert.

Quelle: Polizei Bonn


1x zitiert1x verlinktmelden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

05.02.2025 um 12:56
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Bei dem Täter handelt es sich den Schilderungen zufolge um einen etwa 30 Jahre alten Mann, der damals noch in Bonn oder der näheren Umgebung, möglicherweise im Stadtteil Duisdorf, bei seinen Eltern gewohnt habe.
Nur zur Klarstellung, er war damals ca. 30 Jahre alt.

Nicht gegen dich gemeint @1899Ost (toller Nick übrigens), aber ich war beim Lesen erstmal verwirrt und bevor es anderen auch so geht, wollte ich es einmal deutlich machen.


melden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

13.02.2025 um 15:00
Das waren die Fälle bei Aktenzeichen XY am Mittwoch, den 12. Februar 2025.

Folge 611 FF1: Achtjährige in Stuttgart-Weilimdorf missbraucht

Die Polizei Stuttgart fahndet mit Hochdruck nach einem jungen Sexualstraftäter. Der etwa 17 bis 20 Jahre alt Mann soll am 3. Juni 2024 in Stuttgart-Weilimdorf ein achtjähriges Mädchen missbraucht haben. Die Schülerin verlässt an diesem Tag gegen 12.45 Uhr die Grundschule an der Köstlingstraße und geht daraufhin wie gewöhnlich mit einer Freundin in eine nahegelegene Parkanlage, in der die beiden in einem Gebüsch ein Versteck haben. Dabei folgt ihnen ein junger Mann. Während es einem der beiden Kinder gelingt, wegzulaufen, bedrängt der Mann das andere Mädchen. Eine Frau bemerkt, was vor sich geht und verständigt die Polizei sowie weitere Passanten, woraufhin der Täter sein Vorhaben abbricht und flüchtet. An der U-Bahn-Station Wolfbusch verliert sich seine Spur. Später wird in der Nähe seine Softshelljacke der Marke Engelbert Strauss gefunden, die er offenbar ausgezogen und weggeworfen hat. Kurz vor der Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY gelingt es der Polizei, ein weiteres Opfer des Mannes zu identifizieren: Bei einem weiteren Versuch des sexuellen Missbrauchs an einer Neunjährigen am 26. September 2024 in Bruchsal, etwa 70 Kilometer entfernt, wurde dieselbe DNA gesichert. In Bruchsal war der Mann mit einem grün-blau-schwarzen Mountain-Bike unterwegs. Die Polizei hat zudem ein Phantombild des Mannes veröffentlicht.

Link: Fahndungsseite der Polizei Baden-Württemberg

xy611-fall1-szenenfoto-1001280x720
Fotoquelle: ZDF

Folge 611 SF1: Fahndung nach Manolis Karatzaidis

Europol fahndet in Zusammenarbeit mit dem BKA und ENFAST, dem europäischen Netzwerk von Zielfahndungsteams, nach Manolis Karatzaidis. Der in Georgien geborene griechische Staatsbürger soll vor mehr als acht Jahren in Heidenheim an der Brenz seinen Schwager erschossen haben. Am Abend des 18. September 2016 hält sich der damals 34-Jährige nach Ermittlungen der Polizei mit seiner Frau und dessen Bruder in dem Lokal des Schwagers auf. Gegen halb 3 Uhr früh kommt es zwischen Karatzaidis und seiner Frau zum Streit. Als der Schwager dazwischen geht, zieht Karatzaidis unvermittelt eine Pistole und schießt ihm vier Mal in den Kopf. Sein orangefarbenes BMW-Cabriolet, mit dem Karatzaidis flüchtet, wird kurz darauf an der A7-Ausfahrt Giengen/Brenz mit steckendem Schlüssel aufgefunden. Der mutmaßliche Täter gilt als Waffenliebhaber. Die Zielfahnder halten es für möglich, dass er sich als Überlebenskünstler versteckt hält.

Link: Fahndungsseite des Bundeskriminalamts

Folge 611 FF2: Brandstiftung in Wohnhaus nahe Rosenheim

Die Kriminalpolizei Rosenheim ermittelt im Fall einer Brandstiftung in Bad Endorf wegen achtfachen versuchten Mordes. Am Montag, 3. April 2023, gegen 23.30 Uhr brechen zwei Unbekannte in die Räume eines Cafés und eines IT-Shops im Erdgeschoss eines Hauses in der Bahnhofstraße ein. Mit einer in einem Müllsack mitgebrachten brennbaren Flüssigkeit legen sie Feuer. Während das Feuer im IT-Shop wieder erlischt, breiten sich die Flammen aus dem Café heraus auf andere Gebäudeteile aus. Einer siebenköpfigen Familie im Obergeschoss sowie einem im Erdgeschoss wohnhaften Mann gelingt es mit Glück, das Haus rechtzeitig zu verlassen. Da sowohl die Familie im Obergeschoss als auch der Eigentümer Jesiden aus dem Irak sind, schließt die Polizei weder ein fremdenfeindliches noch ein religiöses Motiv aus. Die Täter entwenden zudem bunte Flaschen des slowakischen Likörs "Tatratea". Die Täter werden sowohl beim Verteilen des Brandbeschleunigers im Erdgeschoss als auch mutmaßlich auf der Flucht von Überwachungskameras erfasst. Die Bilder dazu hat die Polizei veröffentlicht.

Link: Polizei Bayern

xy611-fall3-szenenfoto-1001280x720
Fotoquelle: ZDF

Folge 611 SF2: Supermarkt-Raubserie im Ruhrgebiet

Die Kriminalpolizei Recklinghausen rechnet einem einzelnen Täter mittlerweile 54 Raubüberfälle auf Lebensmittel-Discounter überwiegend im Ruhrgebiet zu. Der 30 bis 40 Jahre alte Tälter betritt bei seinen Raubtaten jeweils kurz vor Ladenschluss die Geschäfte, bedroht die Beschäftigten an der Kasse mit einer Schusswaffe und fordert Geld. Geht es ihm nicht schnell genug, nimmt er ein mitgebrachtes Werkzeug und hebelt die Kassen selbst auf. Die Serie beginnt im Oktober 2019 in Marl. Nach fünf Taten binnen kürzester Zeit macht der Täter eine längere Pause, bis er im März 2021 wieder zuschlägt, diesmal in Gelsenkirchen. Im Mai 2024 reißt die Serie erneut ab. Vor einigen Wochen wird der Unbekannte jedoch wieder aktiv. Zeugen beobachten in einigen Fällen, dass er mit einem Fahrrad in die Dunkelheit flüchtet. Im Anschluss an eine Tat hat ein Zeuge den Täter auf der Flucht gestellt und demaskiert. Mit ihm wurde ein Phantombild erstellt.

Link: Fahndungsseite der Polizei Nordrhein-Westfalen

Folge 611 FF3: Angeblicher Bekannter überfällt Mann in Hildesheim

Am Sonntag, 16. April 2023, wird ein 30-jähriger Mann aus Hildesheim Opfer eines mysteriösen Raubüberfalls. Um 14.45 Uhr klingelt ein unbekannter Mann an seiner Wohnungstür und gibt sich als Freund eines gemeinsamen Bekannten aus. Ohne seinen Namen zu nennen betritt der etwa 40 bis 50 Jahre alte Unbekannte anschließend am verwirrten Mieter vorbei das Wohnzimmer und fragt nach Bargeld. Als er in dem Zimmer einen Schrank öffnet und ein dort befindliches Messer sowie Bargeld an sich nimmt, kommt es zum Gerangel. Nach Erkenntnissen der Polizei geht der Fremde mit dem Messer auf sein Gegenüber los und verletzt ihn an der Hand. Mit großer Mühe versucht das Opfer, den Angriff abzuwehren und rettet sich ans Fenster. Es gelingt ihm, nach Hilfe zu rufen, woraufhin der Täter die Wohnung verlässt. Der Unbekannte, der auch angab, bereits im Gefängnis gewesen zu sein, soll eine kräftige Statur und eine kantige Kopfform haben und einen markanten weißblonden Wikingerbart sowie einen Mittelscheitel getragen haben. Es liegt ein Phantombild vor.

Link: Pressemitteilung Polizeiinspektion Hildesheim

xy611-fall5-szenenfoto-1001280x720
Fotoquelle: ZDF

Folge 611 FF4: Dinslakener Unternehmer in den Händen von Räubern

Die Kriminalpolizei Wesel ermittelt in einem filmreifen Überfall auf einen Geschäftsmann aus Dinslaken. Der 48-Jährige ist am 26. Februar 2023 auf dem Rückweg von seiner Tochter nach Hause, als es vier oder fünf Unbekannte auf ihn abgesehen haben. Bei der Anschlussstelle Autobahn A 40 Wankum wird der Mann von einem dunklen Mercedes-Sprinter überholt, der ihn anschließend ausbremst und quer vor ihm stehen bleibt. Hinter dem Mann kommt dann ein dunkler Audi SQ7 mit gestohlenem Recklinghäuser Kennzeichen zum Stehen – er sitzt nun in der Falle. Mehrere Täter, die alle dieselbe hautfarbene Latexmaske tragen, umzingeln den Wagen. Sie schlagen die Scheibe der Beifahrerseite ein und zerren den 48-Jährigen aus dem Auto in den Transporter. Nach einer kurzen Fahrt fesseln die Unbekannten den Mann mit Handschellen und setzen ihm eine verklebte Brille auf. Schließlich fahren die Männer mit dem Mann zu dessen Wohnhaus. Unter Androhung, der Tochter des Opfers, deren Namen sie zu kennen scheinen, etwas anzutun, lassen sich die Täter den Code für die Alarmanlage des Hauses sowie den Tresor geben. Während der Mann im Transporter festgehalten wird, halten sie sich einige Täter etwa eine Stunde im Gebäude auf und finden vornehmlich Waffen, Goldmünzen, Bargeld und Schmuck. Am Ende besprühen die Täter alles mit einer unbekannten chemischen Substanz. Sie ziehen das Opfer bis auf die Unterhose aus und ketten es an die Heizung im Wohnzimmer. Dann flüchten sie. Die Ermittlungen ergeben, dass die Täter über die deutsch-niederländische Grenze ein- und ausgereist sind.

xy611-fall6-szenenfoto-1001280x720
Fotoquelle: ZDF

Folge 611 SF3: Mord an Gerhard Klingelhöfer

Am 9. September 2011 dringen gegen 20 Uhr drei unbekannte Männer in das Haus des 80-jährigen Unternehmers Gerhard Klingelhöfer in Pohlheim im Landkreis Gießen ein. Sie attackieren den Rentner und führen ihn in den Keller. Dort steht ein Tresor. Doch der alte Herr schafft es nicht, den Geldschrank zu öffnen. Daraufhin traktieren die Täter den 80-Jährigen so stark, dass er an den schweren Verletzungen stirbt. Der Fall wurde bereits 2012 bei Aktenzeichen XY ausgestrahlt. Seitdem wurden mehrere neue Ermittlungsansätze erarbeitet. So gelang es, am Tresor noch eine zweite tatrelevante DNA-Spur zu isolieren, deren Abgleich noch läuft. Zudem konnte anhand der Sohlendrücke ermittelt werden, dass zwei Täter den gleichen Adidas-Schuh Snova Glide 3M und ein Täter den Sportschuh Nike Shox Conundrum trug. Die Polizei hält es für möglich, dass jemand aus dem Umfeld des Opfers den Tätern einen Tipp gegeben hat. Dieser Tatbestand ist mittlerweile verjährt.

Link: Pressemitteilung Polizeipräsidium Hessen

Folge 611 FF5: Online-Date als Falle: Ãœberfall in Schrebergartensiedlung

In einem Chatroom macht ein Mann eine neue Bekanntschaft: Eine Frau, die sich Anastasiaaa nennt. Die beiden scheinen auf einer Wellenlänge zu sein und verabreden sich bereits am nächsten Tag, dem 7. Juni 2023, zu einem Treffen – nachts, in einer Schrebergartenkolonie in Dortmund in der Nähe des Signal Iduna Park und der Messe. Statt der Frau tauchen jedoch vier Männer auf, die das Opfer ganz offensichtlich in eine Falle gelockt haben, um es auszurauben. Die Männer schlagen ihn, rauben sein Bargeld und Handy und flüchten. Das Opfer kann die Täter aber einholen und es kommt zu einer erneuten Auseinandersetzung. Einer der Täter schlägt mit einem Hammer auf das Opfer ein. Das wird am Kopf getroffen und schwer verletzt: Ein Teil seiner Schädeldecke ist herausgebrochen und muss entfernt werden. Der junge Mann überlebt, leidet aber bis heute unter den Folgen der Tat. Ermittlungen der Polizei ergeben, dass der weitere Fluchtweg der Täter vermutlich durch ein nahegelegenes Gewerbegebiet geführt hat. Von zwei mutmaßlich Tatbeteiligten gibt es daher Aufnahmen aus einer Überwachungskamera.

Link: Fahndungsseite der Polizei Nordrhein-Westfalen

xy611-fall8-szenenfoto-100768x432
Fotoquelle: ZDF


2x zitiertmelden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

14.02.2025 um 21:37
Im Fall der Hammerattacke im Schrebergarten gibt es bereits Festnahmen:

https://www.waz.de/lokales/dortmund/article408313158/raubueberfall-in-dortmund-polizeianwaerter-unter-verdacht.html


1x zitiertmelden
melden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

14.02.2025 um 21:46
Zitat von nephilimfieldnephilimfield schrieb:Im Fall der Hammerattacke im Schrebergarten gibt es bereits Festnahmen:
Und den beantragten Haftbefehlen wurde nicht stattgegeben:
Auch die drei anderen 18-Jährigen waren am späten Freitagabend einem Haftrichter vorgeführt worden. Die von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehle sind unter Auflagen außer Vollzug gesetzt worden, wie die Behörden mitteilten. Dazu zählt auch der Kommissarsanwärter.
Quelle: https://www.waz.de/lokales/dortmund/article408313158/raubueberfall-in-dortmund-polizeianwaerter-unter-verdacht.html

Finde ich schon wieder unglaublich angesichts dieser Schwere:
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Einer der Täter schlägt mit einem Hammer auf das Opfer ein. Das wird am Kopf getroffen und schwer verletzt: Ein Teil seiner Schädeldecke ist herausgebrochen und muss entfernt werden. Der junge Mann überlebt, leidet aber bis heute unter den Folgen der Tat.
Sowie:
Das Opfer, das unter anderem schwerste Kopfverletzungen erlitten hatte, soll bis heute unter den Folgen der Tat leiden, heißt es in der Sendung.
Quelle: https://www.waz.de/lokales/dortmund/article408313158/raubueberfall-in-dortmund-polizeianwaerter-unter-verdacht.html

Das heißt dieser Kopfhammerschläger läuft jetzt mit staatlichem Segen frei rum obwohl er endlich identifiziert wurde.


3x zitiertmelden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

14.02.2025 um 21:49
Zitat von LanzaLanza schrieb:Das heißt dieser Kopfhammerschläger läuft jetzt mit staatlichem Segen frei rum obwohl er endlich identifiziert wurde.
Das finde ich wirklich unglaublich. Dass sich unter den dringend Tatverdächtigen auch ein Kommissaranwärter befindet, ist ein "dicker Hund". Das Ganze hätte für das Opfer auch tödlich ausgehen können.


2x zitiertmelden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

14.02.2025 um 21:57
Zitat von LanzaLanza schrieb:Das heißt dieser Kopfhammerschläger läuft jetzt mit staatlichem Segen frei rum obwohl er endlich identifiziert wurde.
Ich lese den Artikel so, dass die drei "anderen" auf freiem Fuß sind, der "Kopfhammerschläger" jedoch weiterhin in Untersuchungshaft sitzt.
Gegen einen der 18-Jährigen wird nun nicht nur wegen Raubes, sondern auch wegen des Verdachts des versuchen Mordes ermittelt. Der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft.
Quelle: https://www.waz.de/lokales/dortmund/article408313158/raubueberfall-in-dortmund-polizeianwaerter-unter-verdacht.html


1x zitiertmelden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

14.02.2025 um 21:58
Zitat von LanzaLanza schrieb:Das heißt dieser Kopfhammerschläger läuft jetzt mit staatlichem Segen frei rum obwohl er endlich identifiziert wurde.
Nein. Laut deinem Link ist der, der zuschlug in U- Haft.
Die 3 anderen sind wieder auf freiem Fuß, es wird aber weiter auch gegen sie ermittelt.


1x zitiertmelden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

14.02.2025 um 21:58
Zitat von sören42sören42 schrieb:Das Ganze hätte für das Opfer auch tödlich ausgehen können.
Ja es wurde wegen versuchten Mordes ermittelt. Durch die Original PM geht jetzt aber hervor, dass der Kopfhammerschläger dann wohl doch in U-Haft gelandet ist.
Dortmund (ots)


Lfd. Nr.: 0152

Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Dortmund und Polizei Dortmund

Nach der Sendung Aktenzeichen XY am Mittwoch (12.2.2025) hatte sich Donnerstagabend (13.2.2025) ein Tatverdächtiger gestellt. Weitere Festnahmen folgten.

Wie berichtet, fahndet die Polizei nach einem schweren Raub im Juni 2023 nach mehreren Tatverdächtigen. Nachdem der Sachverhalt am Mittwoch in der Sendung Aktenzeichen XY bundesweit ausgestrahlt wurde, gingen bei der Polizei mehrere Hinweise aus der Bevölkerung ein. Vermutlich aufgrund des Fahndungsdrucks stellte sich am Donnerstagabend ein 18-Jähriger aus Schwerte auf einer Polizeiwache.

Weitere Ermittlungen führten zu drei weiteren Tatverdächtigen. Es handelt sich um drei junge Männer, ebenfalls 18 Jahre alt. Alle drei stammen aus Dortmund.

Einer der Tatverdächtigen, ein 18-jähriger Dortmunder, ist als Kommissaranwärter in der Ausbildung bei der Polizei NRW. Er hat seine Ausbildung nach der Tat im Juni 2023 am 1. September 2024 an der Fachhochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung in Dortmund begonnen.

"Nachdem gestern Abend bekannt wurde, dass es sich bei einem der Tatverdächtigen um einen Polizeibeamten in Ausbildung handelt, habe ich die sofortige Enthebung der Dienstgeschäfte bis zur vollständigen Aufklärung angeordnet. Eines ist klar: Straftäter haben bei der Polizei nichts zu suchen", so Polizeipräsident Gregor Lange.

Die Polizei hat die vier Tatverdächtigen festgenommen. Sie werden heute dem Haftrichter vorgeführt. Der Vorwurf gegen den Polizeiauszubildenden und zwei weitere Tatverdächtige lautet auf schweren Raub. Dem vierten Tatverdächtigen wird versuchter Mord vorgeworfen. Zur Tatzeit waren zwei Verdächtige noch 17 Jahre alt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund stellte das Amtsgericht Dortmund bei den vier Tatverdächtigen Untersuchungshaftbefehle aus. Drei U-Haftbefehle wurden gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Ein Tatverdächtiger, dem ein versuchtes Tötungsdelikt vorgeworfen wird, wird in die Untersuchungshaft eingeliefert.

Weitere Auskünfte erteilt ausschließlich die Staatsanwaltschaft Dortmund, Staatsanwältin Ines Liedtke, ab Montag (17.2.2025) ab 8 Uhr unter 0231-92626113.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/5971524
Zitat von NudelkugelNudelkugel schrieb:Ich lese den Artikel so, dass die drei "anderen" auf freiem Fuß sind, der "Kopfhammerschläger" jedoch weiterhin in Untersuchungshaft sitzt.
Zitat von IamSherlockedIamSherlocked schrieb:Laut deinem Link ist der, der zuschlug in U- Haft.
Die 3 anderen sind wieder auf freiem Fuß, es wird aber weiter auch gegen sie ermittelt
Ja revidiere mich


melden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

14.02.2025 um 22:53
Beitrag von LackyLuke77 (Seite 6)

Auch im Fall des überfallenen Rentners Kosta gab es nach langer Zeit einen ersten Ermittlungserfolg:

https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/brutaler-aktenzeichen-xy-fall-jugendlicher-nach-tod-eines-80-jaehrigen-festgenommen-hagen-nrw-93572250.html


melden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

14.02.2025 um 22:56
Nach Einbruch mit Todesfolge: 16-Jähriger in Hagen festgenommen

Und nun scheint es einen Erfolg zu geben. „Aufgrund umfangreicher Ermittlungen der eingesetzten Mordkommission der Polizei sowie der Staatsanwaltschaft Hagen konnte am Freitag, 14. Februar 2025, ein zur Tatzeit 14-jähriger in Hagen lebender Jugendlicher festgenommen werden“, erklären Polizei und Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung. Der Tatverdächtige ist mittlerweile 16 Jahre alt. Es bestehe der dringende Verdacht, dass er an der Tat beteiligt gewesen war. Aus diesem Grund habe die Staatsanwaltschaft am Donnerstag den Erlass eines Haftbefehls „wegen Körperverletzung mit Todesfolge und schwerer Körperverletzung beantragt“.
Quelle: https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/brutaler-aktenzeichen-xy-fall-jugendlicher-nach-tod-eines-80-jaehrigen-festgenommen-hagen-nrw-93572250.html


melden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

15.02.2025 um 12:23
Zitat von sören42sören42 schrieb:Das finde ich wirklich unglaublich. Dass sich unter den dringend Tatverdächtigen auch ein Kommissaranwärter befindet, ist ein "dicker Hund". Das Ganze hätte für das Opfer auch tödlich ausgehen können.
So kann mach sich auch sein Leben versauen. Ich glaube, dass die Strafe lange nicht so schwer wiegt wie die anderen Konsequenzen. Eine Beamtenlaufbahn ist wohl dann eher ausgeschlossen bei einer Verurteilung.


melden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

15.02.2025 um 15:12
Es ist erschreckend, dass in beiden Fällen Jugendliche die Täter sind.
Und in einem Fall ist sogar noch jemand beteiligt, der gerade auf den Kommissar hinarbeitet, jemand, der Leben eigentlich schützen sollte.

Da bestehen keine Hemmungen mehr, jemandem den Schädel einzuschlagen oder einzutreten. Wer hat einem gut trainierten Buben schon etwas entgegenzusetzen? Ein alter (ggf. kranker) Mensch erst recht nicht.
Aber Schwächere waren schon immer gerne Opfer feiger Täter.

Trotzdem bin ich froh, dass die Täter überhaupt gefunden wurden und hoffentlich ein gerechtes (!) Urteil bekommen.


2x zitiertmelden

Geklärte Fälle und Updates zu Aktenzeichen XY

15.02.2025 um 16:05
Zitat von CaiaLiaCaiaLia schrieb:Und in einem Fall ist sogar noch jemand beteiligt, der gerade auf den Kommissar hinarbeitet, jemand, der Leben eigentlich schützen sollte.
Das finde ich auch erschreckend. Nur sollte man dabei auch berücksichtigen, dass derjenige wohl erst ein Jahr nach der Tat bei der Polizei begonnen hat und offenbar nicht derjenige war, dem auch versuchter Mord vorgeworfen wird. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass er derjenige war, der sich schlussendlich gestellt hat.

Möglicherweise begann das als Dummejungenstreich und ist dann in der Gruppendynamik völlig eskaliert. Es ist aber dennoch an Dreistigkeit nicht zu überbieten und grenzt auch schon fast an Dummheit, so eine Tat zu begehen und sich im Anschluss bei der Polizei zu bewerben.

Ich hoffe einfach, dass die Aufklärung auch dem Opfer einen gewissen Abschluss bringt.


5x zitiertmelden