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Urknalltheorie und Schöpfungsgeschichte

752 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Weltall, Urknall ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Urknalltheorie und Schöpfungsgeschichte

28.02.2020 um 13:25
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:Ich glaube nicht an eine Evolution durch zufällige Mutationen. Ich bin sicher, dass es in den Organismen einen intelligenten Mechanismus gibt, der die Anpassungen hervorruft.
Pffft. Bitte einen Hinweis auf diesen Mechanismus, etwas mehr zur Funktion und v. a. D. die Wechselwirkungen zwischen allen Organismen.
Und worauf soll das hinauslaufen? So eine Art Strategiespiel "der Götter"?


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Urknalltheorie und Schöpfungsgeschichte

28.02.2020 um 13:27
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:Ich glaube nicht an eine Evolution durch zufällige Mutationen
also Intelligent Design. Das ist nicht Evolution.
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:die Götter steuernd in die Genetik von Organismen eingreifen?
warum wird so mutiert, dass Tiere nicht lebensfähig sind? krank sind? leichter gefressen werden?
aussterben? von Wasser ins Land und wieder zurück?
und Götter werfen einen großen Stein auf die Erde, um die großen Dinos auszurotten?


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Urknalltheorie und Schöpfungsgeschichte

28.02.2020 um 13:31
Nicht nur Tiere @Bishamon
Das gilt auch für Menschen. Die Mutationen die bei uns auch in jeder Generation auftreten.
Genannt Missbildungen.
Erbkrankheiten wären auch so was


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28.02.2020 um 13:44
Zitat von BishamonBishamon schrieb:also Intelligent Design. Das ist nicht Evolution.
Man muss nicht gleich Götter bemühen, genauso wie es in deinem Körper einen intelligenten Mechanismus zur Steuerung des hormonhaushaltes gibt, genauso glaube ich gibt es einen Mechanismus, der die Anpassungen in den Genen hervorruft. an eine Evolution durch zufällige Mutationen glaube ich nicht.
Zitat von BishamonBishamon schrieb:warum wird so mutiert, dass Tiere nicht lebensfähig sind? krank sind? leichter gefressen werden?
aussterben? von Wasser ins Land und wieder zurück?
und Götter werfen einen großen Stein auf die Erde, um die großen Dinos auszurotten?
Ich glaube an ein sowohl als auch. einerseits lassen die Götter der Evolution einen freien Lauf, und nur bei Interesse an einer bestimmten Gattung, Art, greifen sie ein.


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28.02.2020 um 13:46
Zitat von BishamonBishamon schrieb:JakeGabriel schrieb:
etwa 380000 Jahre nach dem Urknall begannen sich erste lichtstrahlen auszubreiten.

Fehlen da Nullen?
Nein, fehlen nicht. Irgendwann um 300.000 Jahre seit Urknall war das Universum abgekühlt genug, daß die Materie freie Strahlung zuließ statt sie (wie zuvor) ständig zu absorbieren.
Zitat von BishamonBishamon schrieb:Was macht 4 Mrd Jahre lang unsere Sonne?
Die Sonne entstand erst ca. 9 Milliarden Jahre nach Urknall, aber sie ist ja nicht die einzige oder gar erste Strahlungsquelle.


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28.02.2020 um 14:03
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:genauso wie es in deinem Körper einen intelligenten Mechanismus zur Steuerung des hormonhaushaltes gibt, genauso glaube ich gibt es einen Mechanismus, der die Anpassungen in den Genen hervorruft.
Beschreibe bitte mal ansatzweise diesen Mechanismus.
Und warum ist der nicht bekannt?


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28.02.2020 um 14:08
@Bishamon
@Nemon
Zitat von NemonNemon schrieb:Pffft. Bitte einen Hinweis auf diesen Mechanismus, etwas mehr zur Funktion und v. a. D. die Wechselwirkungen zwischen allen Organismen.
Und worauf soll das hinauslaufen? So eine Art Strategiespiel "der Götter"?
Wie genau das abläuft bin überfragt. Aber Tatsache ist es scheint so einen Mechanismus zu geben, wie der nachfolgende Artikel es aufzeigt.


https://www.nationalgeographic.com/animals/2008/04/lizard-evolution-island-darwin/

Lizards Rapidly Evolve After Introduction to Island
The changes should take millions of years-but these creatures are doing it in mere decades.
Durch Anpassung an neue Bedingungen entwickeln Eidechsen innerhalb von nur wenigen Jahrzehnten komplett neue Organe, laut der evolutionstheorie nach Darwin wären dazu mehrere Millionen Jahre notwendig.

Ich schaue mal im Internet ob ich was genaueres zu dem Mechanismus finde. Vielleicht könnt ihr mir auch dabei helfen.


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Urknalltheorie und Schöpfungsgeschichte

28.02.2020 um 14:14
@JakeGabriel
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:Interessanterweise sehe ich immer ein entweder oder. Eine Seite ist für die Schöpfung andere Seite für die Evolution.
Nein es ist eher so dass die eine Seite sagt die Evolution ist blöd und die andere das sie stattfindet.
Kreationisten argumentieren nicht für einen Schöpfer, sie argumentieren gegen die Evolutionstheorie.

Das Problem ist der falsche Gegensatz der hier gemacht wird.
Entweder erklärt die Evolutionstheorie die Vielfalt des Lebens oder nicht.
Wird die Evolutionstheorie widerlegt, bleibt ein, «Man weiss nicht warum es so vielfältiges Leben gibt.».
Ein Schöpfer oder Gott wird damit nicht demonstriert.

Denn dieser wird von eigenen Argumenten und Belegen unterstützt.
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:Wenn es heißt am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, dann bedeutet das dass Gott die raumzeit schuf und die Materie.
Nein heisst es nicht. Aber es wird so interpretiert. Vor 100 Jahren bewies man mit den gleichen Sätzen noch das das Universum endlich ist und statisch.
Alle paar Jahre werden halt aktuelle Erkenntnisse da rein interpretiert. Das wird auch in Zukunft so bleiben.

Dann kommt noch dazu das du auch Demonstrierten müsstest das die Bibel Gottes Wort ist.

Wie hast du z.B. Zeitreisen ausgeschlossen als Grund für das angebliche Wissen in der Bibel über die Schöpfung des Universums?

Warum soll die Bibel auf einen Gott hinweisen?
Bevor dies geklärt ist, ist die Benutzung de Bibel als Bewies für ein geschöpftes Universum, nicht zu brauchen.


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28.02.2020 um 14:24
Zitat von Snowman_oneSnowman_one schrieb:Warum soll die Bibel auf einen Gott hinweisen?
Bevor dies geklärt ist, ist die Benutzung de Bibel als Bewies für ein geschöpftes Universum, nicht zu brauchen.
Meine Intention war es nicht jetzt dir irgendwas auf biegen und brechen zu beweisen, sondern ich bin der Ansicht, das Evolution und Schöpfung sich keineswegs widersprechen.


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Urknalltheorie und Schöpfungsgeschichte

28.02.2020 um 14:24
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:Aber Tatsache ist es scheint so einen Mechanismus zu geben, wie der nachfolgende Artikel es aufzeigt.
Wieso zeigt der Artikel das auf? Zum Sachverhalt im Detail müsste man einen Experten fragen. Aber klar ist doch wohl, dass es sich um eine Ausnahme handelt. Wieso soll diese ausgerechnet einen Mechanismus bestätigen, der die Regel ist?

Verhält es nicht so, dass geschieht, was auch immer geschieht - und zwar ohne Regel - und das, was sich bewährt oder aus anderen Gründen überlebt damit weiter im Spiel bleibt? Es ist doch dann vielmehr ein Beleg eben hierfür.


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28.02.2020 um 14:33
@JakeGabriel
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:Wie genau das abläuft bin überfragt. Aber Tatsache ist es scheint so einen Mechanismus zu geben, wie der nachfolgende Artikel es aufzeigt.
Es wäre besser hier die Originalstudie einzustellen, statt einen Artikel.

Es gibt 33 Studien von J. Irschick oder seiner Mitwirkung,. Ein paar auch über Eidechsen.

Da werden aufgrund von raschen Veränderung, auch rasche Veränderungen an den Eidechsen festgestellt.
In deinem Beispiel innert 36 Jahren.
Die Tiere die besser angepasst waren haben sich vermehrt, die anderen starben aus.
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:Meine Intention war es nicht jetzt dir irgendwas auf biegen und brechen zu beweisen, sondern ich bin der Ansicht, das Evolution und Schöpfung sich keineswegs widersprechen.
Ach nicht:
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:Wenn es heißt am Anfang schuf Gott Himmel und Erde,dann bedeutet das dass Gott die raumzeit schuf und die Materie .
Dann hast du das wohl nicht so gemeint wie es dasteht.


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28.02.2020 um 14:33
Zitat von NemonNemon schrieb:Wieso zeigt der Artikel das auf? Zum Sachverhalt im Detail müsste man einen Experten fragen. Aber klar ist doch wohl, dass es sich um eine Ausnahme handelt. Wieso soll diese ausgerechnet einen Mechanismus bestätigen, der die Regel ist?
Nein es ist keine Ausnahme, es ist bereits lange bekannte Tatsache, der oberbegriff heißt epigenetik, diese wissenschaftsdisziplin ist vergleichsweise neu und das wird intensiv geforscht. Es ist eine Tatsache das umwelteinflüsse gezielte Steuerung der Veränderungen in unserem Genen hervorrufen.

Bitte z.b. hier nachlesen

https://www.lindau-nobel.org/de/die-epigenetik-wie-die-umwelt-unsere-gene-beeinflusst/
Fakt ist: Gene steuern nicht nur, sie werden auch gesteuert. Und genau darum geht es bei der Epigenetik – wie funktioniert die Gensteuerung und welche Faktoren können sie beeinflussen? Epigenetik meint die Metaebene der genetischen Regulation: Epigenetische Mechanismen regulieren unter dem Einfluss äußerer Faktoren, welche Gene ein- und ausgeschaltet werden. Dadurch erhöht sich die Flexibilität des aber immer gleichbleibenden Erbguts. Auf biochemischer Mikroebene sind epigenetische Regulatoren dafür verantwortlich, wie eng verpackt und damit wie viel oder wie wenig zugänglich einzelne Genombereiche sind. Das funktioniert durch angeheftete oder abgelöste kleine chemische Gruppen. Die so entstandene Markierung des Genoms wird von entsprechend spezialisierten Enzymen gelesen, die daraufhin das Ein- oder eben Ausschalten der Gene veranlassen.



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28.02.2020 um 14:39
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:einerseits lassen die Götter der Evolution einen freien Lauf
und bei was mischen sie sich ein ? vermute du sprichst auf das massenaussterben an was die dinos von

der bildfläche geräumt hat ?
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:Wenn es heißt am Anfang schuf Gott Himmel und Erde,dann bedeutet das dass Gott die raumzeit schuf und die Materie .
interessant steht das denn so in der bibel ?

in alten tantrischen schriften steht wörtlich geschrieben das die deva´s (götter/engel) kali erzeugt haben

kali oder auch kala ist das sanskrit wort für raumzeit


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28.02.2020 um 14:41
Zitat von Snowman_oneSnowman_one schrieb:Dann hast du das wohl nicht so gemeint wie es dasteht.
Bitte meine Aussagen im Zusammenhang betrachten, nein ich wollte nichts beweisen, damit wollte ich lediglich meine Überzeugung ausdrücken, ich habe ja bereits mehrfach versucht an anderen Stellen in diesem Forum Gott zu beweisen, eine dankbare Aufgabe ist es nicht, nicht weil meiner Ansicht nach es unmöglich ist, sondern an der Weigerung vieler Atheisten echte erste Schritte in die Richtung Erkenntnis Gottes zu machen.


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Urknalltheorie und Schöpfungsgeschichte

28.02.2020 um 14:44
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:Es ist eine Tatsache das umwelteinflüsse gezielte Steuerung der Veränderungen in unserem Genen hervorrufen.
Über das "gezielt" wäre aber nochmal zu verhandeln ;)
Oder meintest du punktuell?


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28.02.2020 um 14:46
@JakeGabriel

wäre es nicht ein bruch mit dem freien willen wenn "er" sich überall einmischen würde ?


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28.02.2020 um 14:48
Zitat von NemonNemon schrieb:Über das "gezielt" wäre aber nochmal zu verhandeln ;)
Oder meintest du punktuell?
Ich meine damit dass Umwelteinflüsse Veränderungen in unseren Genen hervorrufen, die Anpassungen hervorrufen und das nicht oder nicht nur durch zufällige Genmutationen, steht ja in dem Artikel bitte nachlesen.


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28.02.2020 um 14:51
Zitat von sarevoksarevok schrieb:wäre es nicht ein bruch mit dem freien willen wenn "er" sich überall einmischen würde ?
Genau deswegen sehen und erleben ja viele Menschen Gott nicht, weil sie ihn einfach nicht brauchen und wollen, und als Gentleman mischt et sich ja auch nicht ein.


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28.02.2020 um 14:58
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:Meine Intention war es nicht jetzt dir irgendwas auf biegen und brechen zu beweisen, sondern ich bin der Ansicht, das Evolution und Schöpfung sich keineswegs widersprechen.
Die Evo sagt sowieso nix über die Schöpfung aus. Die Evo legt erst mit der Existenz lebender Organismen los. Ab dem Zeitpunkt beschreibt sie die Entwicklung der Arten recht gut. Widersprüche sind mir nicht bekannt.
Und die Evo ist kein starres Produkt. Die hat sich seit Darwin weiterentwickelt. Und das wird auch weiterhin so sein. Das sie komplett falsch ist, ist nahezu ausgeschlossen. Erweiterungen, Anpassungen in Teilbereichen, ja das ist Wissenschaft


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28.02.2020 um 15:27
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:Aber Tatsache ist es scheint so einen Mechanismus zu geben, wie der nachfolgende Artikel es aufzeigt.


https://www.nationalgeographic.com/animals/2008/04/lizard-evolution-island-darwin/
Ähm, der zeigt nur, daß die Adaption rasant erfolgen kann. Und das ist eh grundsätzlich schon bekannt, nur eben nicht genau, wie schnell sowas erfolgen kann.

Bei jedem Massenaussterben in der Erdgeschichte war zu beobachten, daß in den ersten wenigen Millionen Jahren danach die überlebenden Lebewesen eine enorme Radiation vorgelegt haben, sodaß geologisch betrachtet geradezu schlagartig eine große Formenvielfalt wiederhergestellt wurde, mit der die freigewordenen ökologischen Nischen wieder neu besetzt wurden.

539px-GastornisOriginal anzeigen (0,3 MB)

Das zum Beispiel ist Gastornis, fünf Millionen Jahre nach dem Aussterben der Dinosaurier, der deutlich die Lücke der mittelgroßen zweifüßigen Raubdinosaurier (Theropoden) ausgefüllt hat. Die Gastornithiden erschienen zuerst in Europa, welches damals eine Art Inselreich war. Also eine Inselneuerung, wie jene italienischen Eidechsen auf ner kroatischen Insel. Gastornis steht im Stammbaum zwischen den Hühnervögeln und den Gänsevögeln. Angesichts der paar Jahre für die Eidechsen sind fünf Millionen Jahre extrem viel. Doch ist die vorgelegte Abänderung (einschließlich des Größenwachstums) von einem Hühner- odr Gänsevogel auch um Größenordnungen heftiger.

Nein, Neuanpassung unter neuen Umständen und bei Entfaltungsmöglichkeit (freie ökologische Nischen) erfolgt regelmäßig, und regelmäßig erfolgt das schnell.

Ist ja auch nicht so, daß die ausgesetzten Eidechsen bei Null anfangen mußten. Das wäre auch sehr fatal. Kann jeder nachvollziehen, der erst ins Wasser springt und dann versucht, sich Kiemen wachsen zu lassen. Als die ersten Theropoden mit dem Fliegen angefngen hatten, da hatten sie bereits kräftige Vorderarme, die nah am Massenmittelpunkt ihres Körpers saßen, und ein reiches Federkleid. Erst fliegen und dann die dafür nützlichen Mutationen beschaffen, das führt nur ganz fix zum Aussterben!

Nein, Mutation gibts immer, und so tragen alle Spezies in ihrem Genpool Genvarianten, die sie derzeit vielleicht noch gar nicht benötigen. Aber wenn es zu irgendeiner Veränderung kommt, besitzt diese Tierart bereits einen Fundus an Mutationen und damit potentiellen Eigenschaften, Merkmalen, Fähigkeiten, unter denen sich womöglich etwas für die neue Situation Passendes finden läßt.

Und je kleiner die Population ist, desto schneller kann sich ein solches günstiges Merkmal dann in der Gesamtgruppe durchsetzen.
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:laut der evolutionstheorie nach Darwin wären dazu mehrere Millionen Jahre notwendig.
Für kleinere Änderungen??? Nope! Der britische Birkenspanner hat sich im 19. sowie im 20.Jh. ebenfalls in eher Jahren als Jahrmillionen gewandelt.
1848 beobachtete man in der Nähe von Manchester erstmals eine größere Anzahl dunkel gefärbter Exemplare. Bereits 1895 waren im Industriegebiet bei Manchester 98 Prozent aller Birkenspanner dunkel gefärbt. Auch bei mindestens 70 anderen Schmetterlingsarten veränderte sich die Häufigkeitsverteilung ihres äußeren Erscheinungsbilds in vergleichbarer Weise.
Wikipedia: Industriemelanismus

Größere Änderungen, die brauchen natürlich mehr Zeit. Gewaltige Umänderungen. Oder erkennst Du in Gastornis noch irgendwas von Huhn oder Gans?
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:Ich meine damit dass Umwelteinflüsse Veränderungen in unseren Genen hervorrufen, die Anpassungen hervorrufen und das nicht oder nicht nur durch zufällige Genmutationen, steht ja in dem Artikel bitte nachlesen.
Epigenetik beschreibt "nur", wie das, was in den Genen steckt, aktiviert, modifiziert oder unterdrückt wird. Daß Gene solcherart aktiviert, deaktiviert oder auch umgeschrieben werden können, ist sogar weit länger bekannt als die "Entdeckung" der Epigenetik. Schließlich ist ja mal klar, daß in jeder Körperzelle das gesamte Erbgut vorhanden ist, aber dennoch wird für den Aufbau und die Funktion der einzelnen Zelle nur der dafür betreffende Bereich des Erbguts umgesetzt. Und manche mutierten Genbereiche werden "repariert". Das ist schon seit sehr langer Zeit bekannt. Epigenetik als "Neuerung" zeigt nur, daß diese Mechanismen bei weit mehr Gelegenheiten zuschlagen, und zwar auf verschiedene Weise; bzw. es gibt mehr solcher Mechanismen.

Grundsätzlich aber muß selbst diese Epigenetik genetisch festgeschrieben sein bzw. genetisch erst einmal hervorgebracht worden sein.

Wie auch immer, auch das gehört zwingend in die Kategorie "natürliche Evolution".
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:ich bin der Ansicht, das Evolution und Schöpfung sich keineswegs widersprechen.
Indem Du Evolution ablehnst??? Denn:
Zitat von JakeGabrielJakeGabriel schrieb:an eine Evolution durch zufällige Mutationen glaube ich nicht.



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