Ist Antisemitismus wieder "in"?
05.10.2021 um 21:03Jop ... we will see.SvenLE schrieb:We will see:
Das ist ne Kette die zu Mariott Bonvoy gehört, die halten bestimmt nicht allzu viel Antisemitismus.
Jop ... we will see.SvenLE schrieb:We will see:
Olafim nannte ihn Herr W. So schwer wird der nicht festzustellen sein.SvenLE schrieb:Eine Frage, die sich nun, so die Vorwürfe sich weiter erhärten, das Unternehmen selbst stellen sollte.
Quelle: https://www.l-iz.de/leben/gesellschaft/2021/10/liveticker-kundgebung-am-westin-leipzig-livestream-413939
Die zwei Mitarbeiter wurden schon festgestellt.stereotyp schrieb:Olafim nannte ihn Herr W. So schwer wird der nicht festzustellen sein.
Ob dem Management Zeugen bekannt sind wissen wir nicht. Vorläufig beurlaubt bedeutet, sie brauchen erstmal nicht mehr wieder kommen. Und wenn sich der Vorfall so zugetragen hat, wie es derzeit bekannt ist, dann werden die wohl mit absoluter Sicherheit dort ihren letzten Arbeitstag gehabt haben.calligraphie schrieb:Wenn ich nur lese „die betroffenen Mitarbeiter wurden vorläufig beurlaubt“ wird mir schon mulmig. Was vorläufig beurlaubt bedeutet?
Es gab ja wohl genügend Augen und Ohrenzeugen für diesen widerlichen Vorfall. Was gibts da zu beurlauben?
Gründe für eine außerordentliche Kündigung sind im BGB nicht konkret aufgezählt. Ich könnte mir aber schon vorstellen das solch ein Vergehen ausreicht.Bone02943 schrieb:Ich denke mal es gibt da auch rechtliche Fristen, die einzuhalten sind, bevor jemand einfach so gekündigt wird. Wir wissen ja auch nicht ob es sich um langjährige Mitarbeiter handelt, oder welche die erst seit kurzem dort tätig sind.
Lies mal die Artikel auf der L-IZ. Die haben auch einige Twitter-Statements inkludiert. Da ist auch ein Vorfall aus Baden-Württemberg aufgeführt, wo nichts weiter passiert ist. Entscheidend ist wirklich die moralische Haltung des Unternehmens, ob dem Mitarbeitern etwas passiert.Bone02943 schrieb:Und wenn sich der Vorfall so zugetragen hat, wie es derzeit bekannt ist, dann werden die wohl mit absoluter Sicherheit dort ihren letzten Arbeitstag gehabt haben.
Klar das kann schon passieren, hoffentlich hier mal nicht, aber wir reden hier nicht von einem Laden in der Pampa von Ba-Wü.SvenLE schrieb:Lies mal die Artikel auf der L-IZ. Die haben auch einige Twitter-Statements inkludiert. Da ist auch ein Vorfall aus Baden-Württemberg aufgeführt, wo nichts weiter passiert ist. Entscheidend ist wirklich die moralische Haltung des Unternehmens, ob dem Mitarbeitern etwas passiert.
calligraphie schrieb:Glaub mir, da scheint es ein stilles Einverständnis unter mindestens zwei Personen gegeben zu haben, dass man es sich durchaus zu trauen scheint, offen antisemitisch agieren zu können. Unter Anwesenheit von offenbar einer Menge wartender Gäste.
finde ich auch.calligraphie schrieb:Wer so etwas macht, in so einem Ambiente vor aller Augen, der macht das, weil es seine Gesinnung ist und er sich anscheinend sehr sicher fühlt in seinem Habdeln an seinem Arbeitsplatz
Das war nichts spontanes oder Ausversehen.
Wenn ich nur lese „die betroffenen Mitarbeiter wurden vorläufig beurlaubt“ wird mir schon mulmig. Was vorläufig beurlaubt bedeutet?
ich bin über Kevin Kühnerts twitterantwort gestolpert.calligraphie schrieb:Was hier jetzt zählt ist einzig und allein die Reaktion der Geschäftsführung. Und nicht nur das übliche bla bla mit unisono Textbausteinen. Ich finde es bemerkenswert und notwendig, dass zumindest die Reaktion der soggn Zivilgesellschaft auf diesen Vorfall sehr schnell und sehr eindringlich viral geht.
Kevin KühnertQuelle:
@KuehniKev
Hallo @Westin! Ich glaube, hier wäre Kommunikation notwendig und angemessen. Geht ihr den Vorwürfen nach? Und wenn sie sich bewahrheiten, wie geht das Unternehmen mit Antisemitismus um - reaktiv, aber auch präventiv?
12:41 nachm. · 5. Okt. 2021
Ich denke das bezieht sich auf die öffentliche Kommunikation, denn es hat ja recht lange gedauert bis sich das Hotel überhaupt geäußert hat und das bisher ja auch irgendwie nur...merkwürdig.Seidenraupe schrieb:Kevin K. glaubt, dass Kommunikation notwendig und angemessen sei
Ja, mit der Öffentlichkeit, weil sich die Leitung des Hotels bis dahin nicht zu dem Vorfall geäußert hat.Seidenraupe schrieb:Kevin K. glaubt, dass Kommunikation notwendig und angemessen sei,
Für die Konsequenzen ist ja auch die Leitung verantwortlich und ich bin der Meinung, er geht von den selben Konsequenzen aus wie ich. Mindestens eine Kündigung der Mitarbeiter und wenn es reicht auch strafrechtliche Konsequenzen.Seidenraupe schrieb:eine Forderung nach Konsequenzen -erstmal Fehlanzeige.
Wenn hier vorschnell gegglaubt wird es gab eine fremdenfeindliche Attacke, wie oft wurde hier schon dagegengehalten, dass ja gar nichts bekannt sei, außer einer Aussage. Und als Beleg kommt dann gerne die Attacke in Dresden, die sich dann fälschlicherweise doch nicht als fremdenfeindliche Tat herausgestellt hat. Wie oft wird man dann blöd angegangen, wenn sich etwas doch nicht so dargestellt hat, wie anfangs behauptet.Seidenraupe schrieb:Was ich aber absolut befremdlich finde: "Geht ihr den Vorwürfen nach? Und wenn sie sich bewahrheiten...."
HALLO Herr Kühnert?? Glauben Sie etwa Gil Ofarimnur so ein ganz kleines, winziges bisschen, aber eigentlich nicht so richtig, dass sich da ein schwerer antisemitischer Vorfall ereignet hat??
was willst du mit Dresden??Bone02943 schrieb:Wenn hier vorschnell gegglaubt wird es gab eine fremdenfeindliche Attacke, wie oft wurde hier schon dagegengehalten, dass ja gar nichts bekannt sei, außer einer Aussage. Und als Beleg kommt dann gerne die Attacke in Dresden, die sich dann fälschlicherweise doch nicht als fremdenfeindliche Tat herausgestellt hat. Wie oft wird man dann blöd angegangen, wenn sich etwas doch nicht so dargestellt hat, wie anfangs behauptet.
Weil sowas von der rechten Fraktion hier gerne als Ausrede benutzt wird, wenn es einen entsprechenden Vorfall gab.Seidenraupe schrieb:was willst du mit Dresden??
Ich glaube ihm auch und bin mir trotzdem nicht sicher, ob sich all das auch genau so zugetragen hat.Seidenraupe schrieb:Dass Kühnert mit seinem gezwitscher Gil Ofarimnur ein bisschen unglaubwürdig hinstellt geht für dich in Ordnung?
Für mich nicht!
Eben aus solchen Gründen kommt da eine aufgesetzte Empörung. Es geht dann gar nicht um den Fall an sich, sondern um die Abneigung gegenüber einer Person. Und das auf dem Rücken einer widerlichen antisemitischen Diskriminierung.calligraphie schrieb:Auch nicht für „Kevin den Enteigner“.
LOL. Das ist bisher der beste Kommentar.calligraphie schrieb:Fehlt nur noch Frau Esken mit „ ich bin Antifa und Team Ofarim.“
Am besten die Politiker halten sich da mal raus. Die Zivilgesellschaft bekommt das auch gut ohne die Tweets der Kevin dieser Welt geregelt.
Ich denke das soll heissen das sie sich mit allen Religionen Solidarisieren. Die Symbole für andere Religionen wären vielleicht gerade nicht vorhanden.Spukulatius schrieb:Kann mir mal jemand erklären warum da ein Hilal (muslimischer Sichelmond mit Stern) mit auf dem Banner prangt?