Interested schrieb:Warum habt ihr für den Fall denn keine Diensthandys?
Wir hatten nicht mal Dienstlaptops während des Lockdowns :-). Das Diensthandy wird es nicht geben, denn du kannst prinzipiell alles von dem einen Elterntelefon in der Schule aus machen - das Problem ist nur, dass unsere Eltern (1) sehr schwer zu erreichen sind und (2) oft gar nicht erreicht werden möchten.
Interested schrieb:Und wenn Du klare Zeiten angibst, wann Du erreichbar bist, musst Du doch nicht trotzdem rangehen, wenn es außerhalb dieser liegt. Ist doch am Ende deren Problem und so "erziehst" Du die ja auch nicht, wenn Du trotzdem erreichbar bist und das auch noch am WE.
Bei uns gibt es die Faustregel: Je problematischer die Schüler, desto weniger sind die Eltern an einem Gespräch interessiert. Da ruft selten jemand zurück - und man ist dann froh, egal, wann er zurückruft. Das musst du dir wie einen Stufenplan vorstellen: An manchen Stufen muss ein Gespräch stattfinden - dem versuchen die Eltern aber zu entgehen. Das ist ein elendes Katz- und Mausspiel.
Zum Thema: Privat telefoniere ich schon gerne, oft quatsche ich auch Abends mit meiner Freundin, obwohl die nur wenige Minuten weit weg wohnt. Das hängt aber auch mit der Zeit zusammen, als Mutter dreier Teenager gehen meine Kinder aus, da bin ich froh, wenn ich daheim bin und weiß, wann sie heimkommen.
Ich mag auch Sprachnachrichten, weil sie einen weniger "stören" als ständige Anrufe. Oft kann man das dann bündeln. Beispiel: Meine Mutter schickt ne Nachricht, sie braucht Petersilie, zwei Stunden später fällt ihr ein, sie braucht noch einen Joghurt, dann schickt sie eine dritte Nachricht, dass meine Schwester nun geht ... Dan werde ich nur einmal unterbrochen.